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Sommer 2023: Vorausbuchungen um 35 Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Trotz dessen, dass in Sachen coronabedingter Reiseeinschränkungen weitgehend Ruhe eingekehrt ist, liegen die Vorausbuchungszahlen für den Sommer 2023 deutlich unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte. Die zum Teil starken Teuerungen im Alltag dürften dazu führen, dass viele Urlauber noch abwarten. Aus einer Studie des Marktforschungsinstituts „Travel Data + Analytics“ geht hervor, dass zwar für den Winter 2022/23 deutlich mehr, jedoch weiterhin eher kurzfristig gebucht wurde, aber der Vertrieb für die Sommersaison stockt. Aktuell liegt das Winter-Aufkommen um etwa 19 Prozent unter jenem, das man vor der Pandemie hatte. Bezogen auf die kalte Jahreszeit zeigt sich, dass viele Deutsche sich erst im November 2022 für die Buchung ihrer Winterurlaube entschieden haben. Die Studie hält das für wenig überraschend, da viele aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre abgewartet haben, ob neuerlich komplizierte Reisebeschränkungen erlassen werden oder nicht. Trotz des regelrechten Buchungsbooms liegt man um 19 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Pandemie hatte. Hierfür soll ein entscheidender Grund sein, dass im Alltag die Kosten erheblich gestiegen sind und somit bei vielen das Geld nicht mehr so locker sitzt. Zwar haben viele Deutsche bereits ab November 2022 ihre Sommerurlaube gebucht, jedoch liegt der Absatz erheblich unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte. Man liegt derzeit um etwa 35 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Dies liegt auch daran, dass der Trend zum kurzfristigen Buchen weiterhin andauert und viele die politischen Entwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit Teuerungen im Alltag, abwarten wollen. Für Tour Operator wird dies aber zunehmend zum Problem,

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LNG zu teuer: Erste Kreuzfahrten-Anbieter stellen wieder auf Diesel um

Lange Zeit galt Gas als preiswerte Alternative zu Benzin und Diesel. Das hat sich geändert und führt im Bereich der Schifffahrt zu ersten Veränderungen. Statt im LNG will die Reederei Aida die Schiffe Nova und Cosma künftig wieder mit Marinediesel betreiben. Zahlreiche Anbieter von Kreuzfahrten haben in den letzten Jahren in Liner, die mit LNG statt Diesel oder Schweröl angetrieben werden, investiert. Derzeit befinden sich einige Schiffe mit Gasantrieb in Bau. Allerdings setzt den Reedereien der Umstand, dass LNG erheblich teurer kommt, schwer zu. Momentan ist so genannter Marinediesel in etwa um die Hälfte günstiger als Gas. Das war mal anders, denn die zumindest teilweise eingeleitete Umstellung auf LNG wurde zwar primär unter dem Aspekt Umweltschutz vermarktet, jedoch steckten dahinter eher wirtschaftliche Überlegungen. Erdgas war schlichtweg über viele Jahre hinweg deutlich billiger als Marinediesel. Die seit dem Ukraine-Krieg sprunghaft gestiegenen Gaspreise machen nun den LNG-Betrieb nicht nur unattraktiv, sondern offensichtlich auch nicht konkurrenzfähig. Eisenbahn: Diesel oftmals günstiger als Bahnstrom Die Schifffahrt steht mit diesem Problem keinesfalls alleine da. Im Bahnverkehr spielen LNG-Triebfahrzeuge zwar so gut wie keine Rolle, jedoch leiden die Gesellschaften unter enorm hohen Stromkosten. Momentan kommt es sogar günstiger, wenn Dieseltraktionen unter Fahrdraht eingesetzt werden, weil der Kraftstoff weniger Kosten verursacht als der Bezug von Bahnstrom. Somit ist es gar nicht verwunderlich, dass besonders private Anbieter, die sowohl über Diesel- als auch über Elektrozüge verfügen, verstärkt auf ihre Verbrenner zurückgreifen. Auf dem Markt gibt es auch einige so genannte „Dual-Mode“ Lokomotiven. Es handelt sich um dieselelektrische Lokomotiven, die

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Tarom stellt Bukarest-München ein

Mit Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 wird die rumänische Fluggesellschaft Tarom die Nonstopverbindung zwischen Bukarest und München einstellen. Dieser Schritt erfolge aus wirtschaftlichen Gründen. Der letzte Flug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Seit einigen Jahren steht Tarom im Verkehr zwischen Deutschland und Rumänien unter starkem Konkurrenzkampf mit Billigfluggesellschaften. Dazu kommt, dass auch der Fernbusanbieter Flixbus als Mitbewerber nicht zu unterschätzen ist.

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DFS hat Flugsicherungsdienste in Braunschweig übernommen

Der deutsche Flughafen Braunschweig wird seit 1. Jänner 2023 nicht mehr von der Austro Control kontrolliert. Die Flugsicherung wurde von DFS Aviation Services übernommen. Künftig ist geplant auf ein Remote-Tower-System zu wechseln. Abgesehen von einigen Charterflügen dominieren in Braunschweig die Business- und General Aviation. In Deutschland wird nur auf größeren Airports die Flugsicherung von der DFS gestellt. Kleinere Plätze müssen diese selbst besorgen oder aber beauftragen. Austro Control war in der Vergangenheit auch in Friedrichshafen tätig.

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Perm: Boeing 737 von Pobeda im Schnee stecken geblieben

Eigentlich wollte die russische Billigfluggesellschaft am Sonntag, den 8. Jänner, mit der Boeing 737 mit der Registrierung RA-73294 von Perm nach Moskau-SVO fliegen. Doch der Schnee machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Auf dem Weg von der Parkposition zur Runway blieb der Mittelstreckenjet zunächst im Schnee stecken. Der „Befreiungsversuch“ ging schief, so dass die Boeing 737-800 vom Weg abgeraten ist. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder mussten die Maschine anschließend verlassen. Dafür wurden die Notrutschen genutzt.

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Ofner lehnt Werbeverbot für Flugreisen ab

Der ÖVP-Nationalratsabgeordnete und Seilbahnen-Obmann Franz Hörl fordert öffentlich, dass Werbung für Flugreisen verboten werden sollen. Gleichzeitig behauptet er, dass die Seilbahnen besonders umweltfreundlich sein sollen. Wiens Flughafenchef und WKO-Luftfahrtobmann Günther Ofner kann dem gar nichts abgewinnen: „Angesichts der hohen Abhängigkeit von ausländischen Gästen sind ohne Luftfahrt weder Konferenz-, Städte-, noch Festspieltourismus in Österreich möglich, wobei im Westen Österreichs, besonders aber in Tirol, auch der Wintertourismus ohne mit Flugzeug anreisenden Touristen wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Die Realisierung einer solchen Diskriminierung wäre ein Tiefschlag für den gesamten Tourismus in Österreich“. Auch verweist er darauf, dass der Luftverkehr ohnehin unter hohen Steuern leiden würde.

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USA: Katze ausgebüxt und in First Class „umgezogen“

Auf einem United-Airlines-Flug von Dallas/Fort Worth nach San Francisco ist einem Passagier eine Katze entwischt. Die Besitzerin des Tieres bemerkte zunächst gar nichts davon, dass ihr Vierbeiner ein „Upgrade“ in die First Class in Anspruch nehmen wollte. Möglicherweise war es der Katze in der Economy-Klasse nicht gemütlich genug, denn sie büxte bei ihrer Besitzerin aus und machte sich rasch ihren Weg durch das Verkehrsflugzeug. So kam es wie es kommen musste: Eine Flugbegleiterin fand zu ihrer Überraschung eine Katze in der First Class, die es sich dort gemütlich gemacht hatte. Die Besitzerin des Vierbeiners hatte gar nicht bemerkt, dass ihr Tier ausgebüxt ist. So musste die Flugbegleiterin zunächst durch die Kabine gehen und die Passagiere fragen, ob jemand eine Katze vermisst. Derartige „Vorfälle“ sind auch in den Vereinigten Staaten von Amerika selten. Letztlich ist niemandem etwas passiert und Besitzerin und Katze konnten rasch wieder zusammengeführt werden. Eine kleine Bitte gab es dann schon noch von der Crew: Sie möge bitte darauf achten, dass das Tier nicht mehr ausbüxt. Nachstehendes Video, das von Passagieren aufgenommen wurde und in YouTube veröffentlicht wurde, zeigt unter anderem die Suche nach der Katze und die Wiedervereinigung mit der Besitzerin des Tieres. Bemerkenswert ist auch, dass die Eigentümerin gar nicht bemerkt hatte, dass ihr Vierbeiner in die First Class „umgezogen“ ist. Nur so ist es zu erklären, dass die Flugbegleiterin mit dem Tier in den Händen durch die Reihen geht und die Passagiere fragt, ob jemand eine Katze vermisst.

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Rauchentwicklung: Swiss-A320 musste Rücklandung in Zürich absolvieren

Am Samstag, den 6. Januar 2023 musste Swiss-Flug LX2086, durchgeführt mit dem Airbus A320-200 mit der Registrierung HB-IJM, eine Rücklandung auf dem Flughafen Zürich-Kloten absolvieren. Hintergrund ist, dass die Crew einen unklaren Geruch sowie Rauch an Bord wahrgenommen hat. Eigentlich sollte dieser Flug von Zürich nach Lissabon führen. Kurz nach dem Start meldeten die Piloten, dass sie Rauch in Kabine und Cockpit wahrgenommen haben. Der Steigflug wurde in einer Höhe von etwa 10.000 Fuß abgebrochen. Man nahm umgehend Kurs auf den Zürich-Kloten, wo man in etwa 20 Minuten nach dem Start sicher aufsetzen konnte. Nach der Landung konnten sämtliche Passagiere und Besatzungsmitglieder die HB-IJM sicher verlassen. Die betroffene Maschine wurde umgehend von der vorsorglich bereitgestellten Feuerwehr sowie Technikern überprüft. Die genaue Ursache der Rauchentwicklung wird noch untersucht.

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Einreisebestimmungen: Thailand führt Impfpflicht doch nicht ein

Die thailändischen Behörden haben am Samstag mitgeteilt, dass mit Wirksamkeit zum 9. Jänner 2023 neuerlich nur Personen, die mindestens zwei Covid-19-Impfungen nachweisen können, einreisen dürfen. Man reagiere darauf, dass China die Quarantänevorschriften fallen lässt und erhofft sich, dass man so eine weitere Coronawelle aufhalten kann. Am Montag wurde dieser Plan aber wieder verworfen. Thailand hatte im Vorjahr die Einreisebestimmungen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie erlassen wurden, abgeschafft. Nun verschärft man diese wieder und verlangt von allen Personen, die über 18 Jahre alt sind, den Nachweis, dass man mindestens zweimal mit einem von der lokalen Regierung anerkannten Vakzin geimpft ist. Ausnahmen gibt es für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für thailändische Staatsbürger sowie Personen mit Aufenthaltstitel, die lokal krankenversichert sind. Soweit der Plan, der am Samstag verkündet wurde. Umgesetzt wird er aber nicht. In einem aktuellen Statement gab Thailands stellvertretender Premier und Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul heute bekannt, dass die Einreise in das Königreich für internationale Reisende unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus weiterhin ohne Einschränkungen möglich ist. Am Wochenende war kurzfristig über eine Wiedereinführung der Nachweispflicht einer vollständigen Impfung oder Genesung beraten worden. Diese Regelung wird nun jedoch doch nicht eingeführt. Somit hält Thailand an der im Oktober 2022 eingeführten Politik der vollständigen Öffnung für den Tourismus fest. „Internationale Reisende, die in Thailand ankommen, müssen keinen Impfnachweis vorlegen“, so Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul. Auch PCR- oder Selbsttests sind nicht notwendig. Die Regierung weist jedoch darauf hin, dass einige Herkunftsländer, darunter China und Indien, möglicherweise bei Rückkehr oder Einreise einen negativen PCR-Test verlangen.

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Luqa: Gepäckfahrzeug kracht in Boeing 737-800 von Malta Air

Am Samstag machte die von Malta Air betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QEI auf dem Flughafen Luqa unliebsame Bekanntschaft mit einem Gepäckfahrzeug. Dieser führte dass, das Boarding abgebrochen wurde und die Passagiere vom Kapitän ersucht wurden den Mittelstreckenjet wieder zu verlassen. Eigentlich sollte Ryanair-Flug FR9654, durchgeführt von Malta Air mit der 9H-QEI, den maltesischen Flughafen gegen 14 Uhr 15 verlassen. Dazu kam es aber zunächst nicht, denn ein Gepäckanhänger krachte in den Rumpf der Boeing 737-800. Passagiere, die sich bereits an Bord befunden haben, erzählen, dass eine leichte Erschütterung spürbar gewesen sein soll. Aus Sicherheitsgründen gab der Kapitän dann bekannt, dass wegen dieser „technischen Schwierigkeiten“ der Abflug auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss. Die Fluggäste wurden aufgefordert den Mittelstreckenjet zu verlassen und im Terminal auf weitere Informationen zu warten. Die Crew hatte technisches Personal angefordert, das die 9H-QEI überprüft hat. Kurz darauf konnte Entwarnung gegeben werden. Das Groundhandling-Unternehmen Aviaserve, das am Flughafen Luqa für die Ryanair Group tätig ist, bestätigte den Vorfall. Man will untersuchen wie es überhaupt dazu kommen konnte. Allerdings ging es dann noch immer nicht los, denn aufgrund von Schlechtwetter im Bereich des Flughafens Lissabon musste der Start in Luqa erneut verschoben werden. Der Ryanair-Flug hob dann erst um 18 Uhr 15, also mit etwa vier Stunden Verspätung ab.

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