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EU-Kommission bewilligt Staatshilfe für Air Austral

Die EU-Kommission hat grünes Licht für eine staatliche Beihilfe zu Gunsten der französischen Fluggesellschaft Air Austral gegeben. Diese beträgt 136,8 Millionen Euro und setzt sich aus 119,3 Millionen Euro für die Umstrukturierung des Carriers sowie 17,5 Millionen Euro als Entschädigung für die Corona-Pandemie zusammen. Die Europäische Kommission gab in ihrer Erklärung vom 5. Januar 2023 bekannt, dass man auch den Umstrukturierungsplan für Januar 2022 bis März 2025 genehmigt hat. Bereits im Vorfeld hatte Air Austral wiederholt staatlich garantierte Kredite erhalten. Die Maßnahmen zur Begrenzung von Wettbewerbsverzerrungen bleiben während des oben genannten Umstrukturierungszeitraums in Kraft. Dazu gehören Begrenzungen der Zahl der von Air Austral betriebenen Sitze und Strecken sowie ein Verbot des Erwerbs von Beteiligungen an anderen Unternehmen und von Geschäftsvereinbarungen mit anderen Fluggesellschaften.

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Jetblue reduziert in Gatwick und baut in Heathrow aus

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue fährt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf dem Flughafen London-Gatwick zurück. Mit Wirksamkeit zum 25. März 2023 wird auf der New-York-JFK-Strecke das Angebot auf sieben wöchentliche Umläufe reduziert. Im Gegenzug stockt man in Heathrow kräftig auf. Zwischen dem größten Airport des Vereinigten Königreichs und dem New Yorker JFK-Flughafen will man ab 25. März 2023 bis zu 14 Rotationen pro Woche anbieten. Das bedeutet eine Steigerung um sieben wöchentliche Umläufe.

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Inlandsflüge: Delta führt kostenfreies Wlan ein

Die Fluggesellschaft Delta Air Lines plant ab 1. Feber 2023 auf den meisten Inlandsflügen kostenfreies Wlan anzubieten. Dieses wird Kooperation mit der U.S.-amerikanischen Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, T-Mobile USA, realisiert. Für die Nutzung benötigen Passagiere eine Mitgliedschaft im Vielfliegerprogramm des Carriers. Während in Europa nur wenige Carrier kostenfreies Wlan anbieten bzw. falls die Technik überhaupt verbaut ist, horrende Preise zu bezahlen sind, will Delta das Service kostenlos anbieten. Zunächst ist dies auf Inlandsflüge innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika beschränkt. Einfach einloggen ist nicht möglich, denn man benötigt ein so genanntes SkyMiles-Konto. In Zusammenarbeit mit T-Mobile wird die Fluggesellschaft ihren Service bis Ende 2023 in mehr als 700 mit dem Satellitennetz-Betreiber Viasat ausgestatteten Flugzeugen anbieten. Bis Ende 2024 soll kostenloses WLAN sogar auch auf internationalen und regionalen Flügen verfügbar sein. Für die Nutzung genügt die Anmeldung mit dem jeweils bereits existierenden SkyMiles-Konto bzw. ein schneller und kostenfreier Beitritt zum Treue-Programm am Boden oder in der Luft.

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Dezember 2022: Air Baltic mit 288.900 Passagieren

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic beförderte im Dezember 2022 rund 288.900 Passagiere. Damit konnte man im direkten Vergleich mit Dezember 2021 um 62 Prozent zulegen. Auch gab es um 12 Prozent mehr Flugbewegungen. Der Carrier teilte mit, dass man 3.140 Flüge durchgeführt hat. „Der letzte Monat des Jahres bestätigt, dass die Wintersaison für Air Baltic weiterhin sehr vielversprechend ist. Obwohl die Nachfrage zu dieser Jahreszeit traditionell eher rückläufig ist, zeigt sich derzeit, dass der Weg zum Ergebnis vor der Pandemie weiter beschritten wird“, so Firmenchef Martin Gauss. „Eine wachsende Zahl von Passagieren plant ihre Reisen bereits bis zu zwei Monate im Voraus und mehr und genießt dabei auch unsere beliebtesten Winterziele – Wien, München und Teneriffa. Die Hauptaufgabe für Air Baltic bleibt jedoch dieselbe – diese positiven Indikatoren im Jahr 2023 beizubehalten und zu bewahren, indem wir kontinuierlich unsere starke Position auf dem baltischen Markt und eine breite Palette von Verbindungsoptionen nach Europa und darüber hinaus unter Beweis stellen.“

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Passagierzahlen: Starke Erholung in Burgas und Varna

Die bulgarischen Flughäfen Varna und Burgas haben im Vorjahr gemeinsam 3,1 Millionen Passagiere abgefertigt. Vor Ort aktiv waren 72 Airlines aus dem In- und Ausland, die insgesamt 121 Destinationen angeboten haben. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 konnte sich die Fraport-Tochter um 59 Prozent steigern. Ab Varna sind 1,48 Millionen Passagiere geflogen. Laut Mitteilung des Airports waren die Ziele Sofia, London, Wien, Berlin und Tel Aviv besonders stark nachgefragt. Der Flughafen Burgas wurde von rund 1,63 Millionen Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 konnte man sich um 72 Prozent steigern. Die beliebtesten Ziele der Passagiere waren: London, Warschau, Prag, Kattowitz und Tel Aviv.

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Stuttgart mit 6.970.317 Fluggästen im Jahr 2022

Der Flughafen Stuttgart wurde im kürzlich abgelaufenen Jahr 2022 von insgesamt 6.970.317 Passagieren genutzt. Damit zählte der deutsche Airport um 95,1 Prozent mehr Fluggäste als im Jahr 2021, in dem man 3.561.294 Reisende hatte. Für das Jahr 2023 erwartet der Airport weiterhin steigende Nachfrage. Die Zahl der Flugbewegungen lag 2022 nach vorläufigen Angaben bei 61.534 Starts und Landungen, ein Plus von 66,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2021: 37.022 Flugbewegungen). „Die Passagierzahlen des Jahres 2022 liegen immer noch weit unter dem Niveau, das wir vor der Pandemie kannten. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch eine weitere positive Wegmarke auf unserem Konsolidierungspfad“, so STR-Geschäftsführer Walter Schoefer.

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FedEx Express vor MD-10-30F-Ausflottung

Bei der Fluggesellschaft FedEx Express bahnt sich das Ende einer Ära an: Der Frachtcarrier will bis Ende des laufenden Geschäftsjahres die letzten verbliebenen Exemplare des Typs McDonnell Douglas MD-10-30F ausmustern. In diesem Jahr sind die Dreistrahler noch nicht abgehoben. Das Muster ist eine modernisierte Variante der McDonnell Douglas DC-10, die jedoch nur noch von sehr wenigen Operators betrieben wird. Zu diesen zählt derzeit noch FedEx Express, den offiziell verfügt man über sieben Exemplare. Diese sind jedoch in Victorville, Indianapolis und Memphis abgestellt. Aus dem Geschäftsbericht des Carriers geht hervor, dass man sämtliche MD-10-Maschinen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023, das am 31. Mai 2023 endet, außer Dienst gestellt haben will. Unter anderem ist zu lesen: „Um die Kosten für den Treibstoffverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen zu senken, haben wir durch unser globales FedEx Fuel Sense Programm Effizienzsteigerungen im Flugbetrieb eingeführt und ersetzen viele unserer älteren Flugzeuge durch treibstoffeffizientere Modelle“. FedEx Express will sich zur Ausflottung der McDonnell Douglas MD-10-30-F noch nicht offiziell äußern.

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Kreuzfahrten: Aida flottet die Aura aus

Die Reederei Aida wird das Kreuzfahrtschiff Aura voraussichtlich im September 2023 ausmustern. Der Kreuzer ist derzeit rund 20 Jahre alt und gilt laut Betreiber als bei den Fahrgästen beliebt. Bereits im Vorjahr trennte man sich von der Vita. Die letzte Reise der Aura soll zwischen 9. und 21. September 2023 ab Bremerhaven nach Belgien, Frankreich und ins Vereinigte Königreich führen. Die erste Kreuzfahrt dieses Jahres wird am 9. Jänner 2023 in Kapstadt starten. Aufgrund der Ausflottung werden Reisen nach September 2023 abgesagt bzw. auf andere Schiffe umgebucht.

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Auch Österreich bereitet Testpflicht für Passagiere aus China vor

Unmittelbar nach der Mitteilung von Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), dass die Bundesrepublik künftig von Personen, die aus China einreisen wollen, negative Coronatests verlangt werden, zog auch das österreichische Gesundheitsministerium nach. Die Alpenrepublik wird künftig verlangen, dass Fluggesellschaften nur Passagiere, die einen negativen Coronatest vorweisen können, aus der Volksrepublik China nach Österreich befördern dürfen. Das Gesundheitsministerium bestätigte auf Anfrage, dass die entsprechende Anpassung der Verordnung gerade in Vorbereitung ist. Diese Maßnahme ergreife man zusätzlich zum Abwassermonitoring. Zunächst hatten Italien, Frankreich und Spanien angekündigt bzw. bereits umgesetzt, dass Reisende, die zuvor in China waren, einen negativen Coronatest benötigen bzw. sich im Zuge der Einreise einer Testung unterziehen müssen. Mittlerweile haben Deutschland, Schweden, Belgien und Österreich angekündigt, dass ihre Regierungen nachziehen werden.

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Deutschland führt Testpflicht für China-Reisende ein

Zunächst lehnten die deutschen Behörden eine generelle Coronatestpflicht für Personen, die sich zuvor in der Volksrepublik China aufgehalten hatten, ab. Nun teilte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit, dass diese in Kürze eingeführt wird. Die genaue Ausgestaltung ist noch offen und wird dann in der geänderten Einreiseverordnung sichtbar sein. Das Regierungsmitglied sagte, dass vor dem Reiseeintritt zumindest ein negativer Schnelltestbefund vorgelegt werden muss. Auch will man im Zuge der behördlichen Einreisekontrollen künftig stichprobenartige Coronatests abverlangen.

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