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Schengen-Beitritt von Kroatien: Passkontrollen im Luftverkehr entfallen Ende März 2023

Per 1. Jänner 2023 ist Kroatien sowohl der Euro- als auch der Schengenzone beigetreten. Dies hat zur Folge, dass es künftig, wenn man von anderen Schengenländern aus einreist, keine Passkontrollen mehr geben wird. Im Flugverkehr muss man sich aber noch rund drei Monate gedulden. Während auf dem Landweg, beispielsweise an der gemeinsamen Grenze mit dem Schengen-Mitglied Slowenien, die Personenkontrollen bereits entfallen sind, wird es auf dem Luftweg erst am 26. März 2023 soweit sein. Hintergrund ist, dass die Prozesse erst mit dem Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 geändert werden. Anschließend sollen alle Flüge von/nach Kroatien, die innerhalb der Schengen-Region durchgeführt werden, ohne reguläre Passkontrollen durchgeführt werden. Die Abläufe sind dann so als ob man beispielsweise zwischen Österreich und Deutschland oder zwischen Frankreich und Italien fliegen würde. Kroatien ist Staat Nummer 27, der dem Abkommen von Schengen beigetreten ist.

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Tailstrike: Airbus A321neo von Indigo beschädigt

Der von der Billigfluggesellschaft Indigo betriebene Airbus A321neo mit der Registrierung VT-ILR erlitt am 3. Jänner 2023 einen Tailstrike. Dabei wurde der Mittelstreckenjet erheblich beschädigt. Derzeit ist noch unklar, ob dieser bereits beim Start in Dhaka oder bei der Landung in Kolkata entstanden ist. Unabhängig davon wurden nach der Ankunft im indischen Kolkata Schäden im Heckbereichs dieses Airbus A321neo festgestellt. Die betroffene Maschine wird momentan von Technikern untersucht und ist reparaturbedürftig. Die Höhe des Sachschadens ist noch offen. Für die Passagiere und Crewmitglieder bestand laut Indigo keine Gefahr. Diese konnten den Mittelstreckenjet nach der Landung regulär und unverletzt verlassen. Nachstehende Fotos, die in Social-Media-Netzwerken verteilt wurden, zeigen die Beschädigungen, die der Airbus A320neo mit der Registrierung VT-ILR am 3. Jänner 2023 erlitten hat:

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Turkish-A330 trägt Uefa-Champions-League-Sonderbeklebung

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat dem Airbus A330 mit der Registrierung TC-JNM eine Sonderbeklebung zu Gunsten der Uefa Champions League verpasst. Die Maschine kam am 1. Jänner 2023 unter der Flugnummer TK1821 erstmals in diesem Design zwischen Istanbul und Paris-Charles de Gaulle zum Einsatz. Hintergrund der Special-Livery ist, dass Turkish Airlines offizieller Sponsor des Fußball-Events ist. Auch soll das Finalspiel im Jahr 2023 in der türkischen Metropole Istanbul ausgetragen werden. Dazu erkläre Vorstandsvorsitzender Ahmet Bolat: „Wir werden das Finale der UEFA Champions League 2023 in Istanbul als einer der offiziellen Sponsoren ausrichten. Wir freuen uns, Teil dieses wichtigen Ereignisses zu sein, das zudem im 100. Jahr unserer Republik stattfindet. Jahrestag unserer Republik stattfindet. Da dies eines der bedeutendsten Sponsorings in der türkischen Sportgeschichte ist, ist unser Flugzeug mit dem UEFA-Champions-League-Motiv ein Beweis für unser Engagement im Sport“. Offiziellen Angaben nach wurde die Sonderbeklebung vom konzerneigenen Technikbetrieb Turkish Technic angebracht. Der Zeitaufwand soll bei in etwa vier Arbeitstagen gelegen haben. Der Carrier erhofft sich vom Uefa-Champions-League-Design auch eine erhöhte Aufmerksamkeit seitens Spotter.

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Emirates will sämtliche Airbus A380 reaktivieren

Golfcarrier Emirates Airline will noch dieses Jahr sämtliche Airbus A380, die derzeit noch abgestellt sind, wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Momentan verzichtet man noch auf die Dienste von insgesamt 34 Superjumbos. Emirates ist der weltweit größte Airbus-A380-Operator. Die Flotte besteht aus 123 Exemplaren, wobei derzeit nur 85 Stück im Einsatz sind. Die übrigen 34 Superjumbos sind abgestellt und warten auf bessere Zeiten. Diese sollen noch in diesem Jahr kommen, denn der Golfcarrier hat die Reaktivierung sämtlicher noch nicht genutzter Airbus A380 angekündigt. Diese sollen Schritt für Schritt in den Liniendienst zurückkehren. Derzeit geht man davon aus, dass Emirates bis Jahresende 2023 wieder mit der kompletten Superjumbo-Flotte in die Luft gebracht haben wird. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Emirates einen Airbus A380 erworben hat. Es handelt sich um die A6-EDC, die bislang von einem Leasinggeber geleast wurde. Das im Jahr 2008 gebaute Flugzeug wurde zum vergleichsweise günstigen Preis von 30,5 Millionen U.S.-Dollar gekauft. Vormaliger Eigentümer war der Lessor Doric.

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Dezember 2022: Ryanair übertrifft Vorkrisenniveau deutlich

Die Billigfluggesellschaft Ryanair konnte im Dezember 2022 rund 11,5 Millionen Passagiere befördern. Damit hatte man um rund drei Prozent mehr Reisende an Bord als im Vergleichszeitraum dies Jahres 2019. Das Wachstum konnte auch völlig unabhängig vom Umstand, dass Ryanair am 25. Dezember 2022 überhaupt nicht geflogen ist, erzielen. An diesem Tag hat man die gesamte Flotte am Boden gelassen. Nicht ein einziger Flug wurde durchgeführt. Dennoch bezeichnet man das Geschäft rund um Weihnachten und Neujahr als stark. Man konnte das Vorkrisenniveau um etwa drei Prozent übertreffen und hatte im letzten Monat des Jahres 2022 rund 11,5 Millionen Reisende an Bord. Zum Vergleich: Im Dezember 2021 sind 9,5 Millionen Passagiere mit Ryanair geflogen und im Dezember 2020, der stark von komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen geprägt war, hatte man nur 1,9 Millionen Fluggäste. Im aktuellen Geschäftsquartal schwankt die Auslastung zwischen 92 und 94 Prozent, wobei der Carrier die Kapazität um etwa zehn Prozent erhöht hat. Konzernchef Michael O’Leary gibt sich bezüglich der weiteren Entwicklungen optimistisch. Er geht davon aus, dass man bis 31. März 2023, wenn das laufende Geschäftsjahr endet, rund 166,5 Millionen Fluggäste befördert haben wird. Weiters hofft er, dass der Gewinn über einer Milliarde Euro liegen wird. Hinsichtlich der Passagierzahlen könnte Ryanair einen neuen Allzeit-Rekord erzielen. Der Ryanair Group gehören die Fluggesellschaften Malta Air, Lauda Europe, Ryanair UK, Buzz und Ryanair DAC an.

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Österreich will Abwasser von China-Flügen analysieren

Nach einigen anderen EU-Staaten und den USA wollen auch die österreichischen Behörden Flüge, die in China gestartet sind, genauer unter die Lupe nehmen. Das Gesundheitsministerium hat angekündigt, dass man ab kommender Woche das Abwasser der Verkehrsflugzeuge analysieren will. Nach der Landung sollen Proben aus den Schmutzwassertanks der Maschinen genommen werden. Diese sollen anschließend im Auftrag der Ages auf etwaige neue Mutationen des Coronavirus untersucht werden. Von dieser Methode erhofft man sich frühzeitig zu erkennen, ob aus der Volksrepublik eventuelle neue Varianten importiert werden. Eine generelle Testpflicht für Fluggäste, die sich zuvor in China aufgehalten haben, ist laut dem von Johannes Rauch (Grüne) geleiteten Ministerium noch kein Thema. Auch in der Bundesrepublik Deutschland ist man der Ansicht, dass die Vorlage von negativen Testbefunden nicht zielführend sein soll. Dennoch werden immer mehr Regierungen der EU-Staaten nervös und fordern einheitliche Regelungen, denn Umsteiger können etwaige nationale Einreisebeschränkungen einfach umgehen. Da man im bisherigen Verlauf nur selten gemeinsame Regeln beschlossen hat, die dann auch tatsächlich von allen EU-Mitgliedern umgesetzt wurden, ist es unwahrscheinlich, dass es diesmal zu einer solchen kommen wird. Österreich will künftig auch in Orten, die bei chinesischen Touristen beliebt sind, das Abwassermonitoring verstärken. Als explizites Beispiel wurden Wien, Salzburg, aber auch Hallstatt genannt. Im Gegensatz zu Deutschland und der Alpenrepublik haben Italien, Frankreich und Spanien verpflichtende Coronatests für Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben, eingeführt.

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Britische Eisenbahner streiken

In Großbritannien beginnt die Rückkehr vieler Menschen zur Arbeit im neuen Jahr mit einem Streik. Denn zum Start eines einwöchigen Arbeitskampfes haben Eisenbahner heute den Weg von Pendlern behindert. Wegen des Streiks werde es bis Sonntag zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr kommen, so der ORF. Die Züge dürften voller sein, wahrscheinlich später abfahren und früher enden. In einigen Orten werde es auch gar keine Verbindungen geben. Der Chef der Eisenbahngewerkschaft RMT, Mick Lynch, sagte, die Regierung scheine zufrieden zu sein, dass die Streiks weitergingen. „Alle beteiligten Parteien wissen, was getan werden muss, um eine Einigung zu erzielen, aber die Regierung blockiert das“, sagte Lynch der BBC Die Regierung hat die Gewerkschaftsspitze aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Die einzige Möglichkeit, eine Einigung zu erzielen, besteht darin, die Gewerkschaften und die Arbeitgeber an den Verhandlungstisch und nicht zu den Streikposten zu bringen, und das ist es, was ich möchte“, sagte Verkehrsminister Mark Harper im Times Radio. In Großbritannien tobt derzeit die größte Arbeitskampfwelle um Löhne und Jobbedingungen seit Jahrzehnten – nicht nur bei Eisenbahnern, sondern auch bei Krankenpflegerinnen und -pflegern, Sanitätern und Angestellten im Postsektor und auf Flughäfen. Die Regierung kann es sich nach eigenen Angaben nicht leisten, den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine Lohnerhöhung zu gewähren, die die Folgen der hohen Inflation voll abpuffern würde.

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2022: Flughafen Pristina zählte so viele Passagiere wie nie zuvor

Der Hauptstadt-Flughafen des jüngsten Landes in Europa begrüßte im vergangenen Jahr fast drei Millionen Reisende und verzeichnete damit das verkehrsreichste Jahr seiner Geschichte. Es wurden insgesamt 2.964.845 Passagiere abgefertigt, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Das würde einem Anstieg von 24,9 Prozent gegenüber dem Jahr vor der Pandemie 2019 und in Höhe von 36,2 Prozent gegenüber 2021 entsprechen. Demgegenüber lag die Zahl der Flugbewegungen bei 18.052. Dabei handle es sich naturgemäß vermehrt um Kosovaren, die im Ausland leben und Familie besuchen. Reisende aus der Schweiz und auch Deutschland würden auf der Pole-Position stehen. Vom Wiener Flughafen aus ist Pristina sowohl mit Austrian Airlines als auch mit Wizz Air per Direktflug zu erreichen.

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Eisenbahner-Streik sorgt für Einschränkungen in UK

Im Vereinigten Königreich müssen Bahnreisende mit massiven Einschränkungen rechnen, denn noch bis zum Sonntag sind Eisenbahner seitens der Gewerkschaft RMT zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. In einigen Orten gibt es momentan überhaupt keinen Schienenverkehr. Die Vorwürfe der Arbeitnehmervertreter richten sich nicht primär an die überwiegend privaten Eisenbahngesellschaften, sondern an die Regierung. Dieser wirft man vor, dass eine Einigung blockiert werden würde. Verkehrsminister Mark Harper forderte zuletzt, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer an den Verhandlungstisch zurückkehren sollen. Der Bahnbereich ist in UK keinesfalls der einzige Sektor, in dem es Streit um höhere Löhne gibt. Beispielsweise fordern auch Krankenpfleger, Postmitarbeiter und der öffentliche Dienst höhere Bezüge. Es kommt immer wieder zu Streiks, zu denen Gewerkschaften aufrufen.

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Aegean Airlines nimmt Airbus A320 von Animawings ins Wetlease

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines nimmt im Sommerflugplan 2023 einen Airbus A320 der rumänischen Animawings ins Wetlease. An diesem ACMI-Partner ist man seit einiger Zeit finanziell beteiligt. Auf vorerst drei Routen kommen Airbus A320 der rumänischen Aegean-Beteiligung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um die Ziele Athen und Larnaka, jeweils ab Bukarest, die ab 26. März 2023 bedient werden sollen sowie im Thessaloniki-Bukarest, das ab 12. April 2023 für den griechischen Carrier bedient wird.

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