Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Flughafen Nürnberg spendet Vorfeldbusse in die Ukraine

Der bayerische Flughafen Nürnberg hat drei ausgemusterte Busse aus dem Bestand der Vorfeldflotte für die Ukraine gespendet. Die Fahrzeuge werden an den von ukrainischen Studenten gegründeten Verein „Bamberg:UA“ übergeben. Dieser wurde im Jahr 2014 kurz nach der Annexion der Krim gegründet. Inzwischen ist Bamberg:UA überregional vernetzt und betreibt zwei Lagerhallen zum Sammeln von Hilfsgütern. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 hat der Verein allein über 1,5 Millionen Euro Spendengelder gesammelt und davon notfallmedizinisches Material für die Ukraine gekauft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Fahrzeugen: 2022 konnten 25 Krankenwagen sowie elf Linienbusse zur Evakuierung aus den Frontgebieten beschafft werden. Auch die von der Flughafentochter AirPart GmbH gespendeten Busse sollen für diese Zwecke eingesetzt werden. Logistik und Kosten für die Überführung in die Ukraine übernehmen die Rotary Clubs Herzogenaurach und Weiden Max Reger. Drei Vorfeldbusse, die der Airport ausgemustert hat, gehen nun über den Verein in die Ukraine und sollen dort die Zivilbevölkerung bei der Evakuierung aus den Frontgebieten unterstützen.

weiterlesen »

Passagierzahlen: Flughafen Memmingen mit neuem Rekordwert

Der bayerische Flughafen Memmingen konnte sich im Jahr 2022 nicht nur von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, sondern auch die Rekordmarke des Jahres 2019 um etwa 16 Prozent übertreffen. Man konnte sich um rund 15,6 Prozent steigern. Im Gesamtjahr 2022 haben 1.991.654 Fluggäste den Allgäu-Airport genutzt. Damit hatte der bayerische Regionalflughafen um 268.885 Passagiere mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. Damals hatte Memmingen rund 1,72 Millionen Passagiere. Flughafenchef Ralf Schmid führt die Entwicklung auch darauf zurück, dass das Bedürfnis nach Reisen im jüngst abgelaufenen Jahr 2022 besonders hoch war. „Da gab es sehr viel Nachholbedarf. Nicht nur in Sachen Tourismus, sondern vor allem bei Besuchen von Verwandten und Freunden“, so Schmid. „Wir freuen uns über ein tolles Wachstum“, betont Schmid, „das wir dank unseres engagierten Teams und unserer starken Airline-Partner erzielt haben.“ Seit Herbst 2022 hat die Ryanair-Tochter Malta Air ein drittes Flugzeug auf dem Allgäu-Airport stationiert. Das Angebot soll im Sommerflugplan 2023 weiter ausgebaut werden. Der Reiseveranstalter Tui wird ab 8. Juni 2023 unter anderem Kreta-Urlaube anbieten. Die Memmingen-Geschäftsleitung geht davon aus, dass man im Jahr 2023 die Zwei-Millionen-Passagiere-Marke „mühelos überspringen“ wird. Man prognostiziert etwa 2,3 Millionen Fluggäste und damit um etwa 15 Prozent mehr als im Jahr 2022. „Dafür sorgen nicht zuletzt die beiden großen Airport-Partner Ryanair und Wizz Air, die auf zahlreichen bestehenden Strecken die Frequenzen laufend erhöhen. Insgesamt bietet der Flughafen Memmingen in diesem Jahr mit fünf Fluggesellschaften über 50 Ziele in 24 Ländern“, so der Allgäu-Airport. Das Wachstum sorgt auch dafür, dass die Job-Maschine Airport

weiterlesen »

Flughafen Hamburg sieht sich am Weg der Erholung

Der Flughafen Hamburg wurde im Jahr 2022 von rund 11,1 Millionen Passagieren genutzt. Damit hatte der norddeutsche Airport zwar deutlich mehr Reisende als in 2021, jedoch lag man weiterhin um 36 Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Dennoch ist man davon überzeugt, dass die Erholung eingesetzt hat. Im Jahr 2019 sind 17,3 Millionen Fluggäste von/nach Hamburg geflogen. Das Jahr 2020 brachte aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlichen Einbruch. Von diesem konnte man sich auch in 2021 nicht wirklich erholen, denn damals zählte man 5,3 Millionen Reisende. Mit 11,1 Millionen Passagieren hat man sich zwar mehr als verdoppeln können, jedoch lag man zuletzt noch um rund 36 Prozent unter dem Wert, den man vor der Coronakrise erreichen konnte. Bis ungefähr Ostern 2022 stagnierte das Fluggastaufkommen auf niedrigem Niveau. Dann ist es schrittweise zu einer Steigerung gekommen. Hamburg hatte im März 2922 rund 682.000 Passagiere und im Juli 2022 waren es bereits 1,22 Millionen Fluggäste. Der bislang stärkste Einzelmonat war der Oktober 2022, in dem man 1,23 Millionen Reisende hatte. In den Herbstferien wurde der geschäftigste Tag mit fast 50.000 Passagieren sowie die stärkste Woche seit Corona registriert. Mit rund 91.760 Starts und Landungen hat sich die Gesamtzahl der Flugbewegungen 2022 um rund 71 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht (2021: rund 69.500 Starts und Landungen; 2019: rund 155.200 Starts und Landungen). Die Zahl der Passagiere pro Flug lag 2022 durchschnittlich bei 121 Gästen, im Vorjahr waren es 100 (2021) und vor der Pandemie 124 (2019). Im Vergleich zum Vorjahr 2021 stieg die Auslastung der

weiterlesen »

Slowenien will Airlines mit neuen Subventionen anlocken

Vom Zusammenbruch des einstigen Homebase-Carriers Adria Airways konnte sich der Flughafen Ljubljana bislang nicht erholen. Noch immer liegen einige Routen brach bzw. werden nicht mehr im vormaligen Ausmaß bedient. Mit Subventionen wollte die Regierung neue Carrier anlocken, jedoch war das bisherige Programm nicht sonderlich attraktiv. Das soll sich nun ändern. Das slowenische Verkehrsministerium arbeitet derzeit an einem neuen Programm, das Airlines, die Verbindungen von/nach Slowenien aufnehmen, stärker unterstützen soll. Dazu erklärte ein Sprecher gegenüber der Tageszeitung „Večer“: „Grundlage des neuen Gesetzes sind die EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen für Fluggesellschaften und Flughäfen, die einen rechtlichen Rahmen für die Gewährung von Beihilfen an Luftfahrtunternehmen im Einklang mit den Regeln und Vorschriften der EU bilden. Nach dem neuen Gesetz können Beihilfen für die Einrichtung neuer Strecken oder für die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Strecken gewährt werden, die die slowenischen Flughäfen mit den EU-Mitgliedstaaten oder möglicherweise mit Drittländern verbinden“. Derzeit handelt es sich lediglich um einen Entwurf, der noch den parlamentarischen Weg gehen muss. Es wird damit gerechnet, dass die Beschlussfassung in den nächsten Monaten erfolgt und dann im Frühjahr 2023 eine Ausschreibung veröffentlicht wird. Interessierte Fluggesellschaften können sich dann um die Subventionen bewerben. Zuletzt sind Verhandlungen mit Ryanair, Wizz Air und Easyjet über die mögliche Aufnahme von Flügen von/nach Maribor und/oder Ljubljana gescheitert. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Carrier mit dem Anreiz der neuen Subventionen ihre Meinung ändern könnten.

weiterlesen »

Von Danzig nach Warschau: Lot führte letzten Dash-Flug durch

Die polnische Fluggesellschaft Lot hat am 31. Dezember 2022 den letzten Flug mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 durchgeführt. Seither ist der Carrier ein reiner Jet-Operator, denn es handelte sich um das einzige Turbopropmuster der Flotte. Der letzte Dash-Linienflug führte von Danzig nach Warschau. Absurderweise hat man den „offiziellen Abschiedsflug“ bereits vor Weihnachten durchgeführt. Tatsächlich war dieser Maschinentyp noch bis zum 31. Dezember 2022 im Einsatz. Die Ausflottung der letzten Turboprops hat zur Folge, dass Lot nun ein reiner Jet-Operator ist.

weiterlesen »

Spanien: Aura Airlines hat den Flugbetrieb eingestellt

Die spanische Fluggesellschaft Aura Airlines hat mit Jahresende 2022 den Flugbetrieb endgültig eingestellt. Der Carrier, der der JMB Aviation Group angehört, war schon länger nicht mehr in der Luft. Die Registrierungen der Flugzeuge wurden seitens der spanischen Zivilluftfahrtbehörde Aesa aufgehoben. Ursprünglich war angekündigt, dass die EC-NOZ und die EC-NMY im Wetlease für das chilenische Startup Chex Air fliegen sollten. Allerdings ist es dazu nicht gekommen. Das zuerst genannte Flugzeug ist bereits seit dem 27. Oktober 2022 in Tunis abgestellt. Diese Maschine hatte bereits Chex-Titel erhalten. Der zweite Airbus A320 befindet sich seit 21. September 2022 in Madrid. Die EC-NOE ist seit dem 6. Oktober 2022 in Cali abgestellt. Aura Airlines ist die einzige Passagierfluggesellschaft der JMB Aviation Group. Weitere Carrier, die dem Konzern angehören sind: Transcarga International Airways (Venezuela), Cargo Three (Panama), SkyWay Enterprises (USA) und Island Wings (USA). Die genannten Carrier sind auf Cargo-Flüge spezialisiert. Aura Airlines äußerte sich nicht zum Grund der Einstellung des Flugbetriebs. Auch ist unklar, ob man einen neuerlichen Restart anstrebt.

weiterlesen »

Easyjet streicht einige Strecken ab Deutschland und der Schweiz

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird im Sommerflugplan 2023 einige Routen – entgegen ursprünglicher Planungen – nicht anbieten. Im deutschsprachigen Raum sind primär die Flughäfen Basel, Genf, Berlin, Köln und Innsbruck betroffen. Ab dem deutschen Hauptstadt-Airport wird Easyjet im Sommer 2023 nicht mehr nach Santa Cruz, Mailand-Malpensa, Marseille, Marrakesch, Lyon, Lissabon, Innsbruck, Helsinki, Göteborg, Köln/Bonn, Cagliari und Athen fliegen. Die einstige Wien-Verbindung wurde schon vor längerer Zeit eingestellt. In der Schweiz fallen ab Genf die Ziele Madrid und Izmir weg. Ab Basel wird Easyjet nicht mehr nach Belgrad fliegen. In Köln/Bonn fällt die Palma-de-Mallorca-Verbindung dem Rotstift zum Opfer. Weitere Routen werden beispielsweise ab Spanien, UK und Frankreich aufgegeben.

weiterlesen »

Saudia stockt in Genf und München auf

Die Fluggesellschaft Saudia wird im Sommerflugplan 2023 häufiger nach Genf und München sowie Paris-Charles de Gaulle fliegen. Auch steuert man ab Riad wieder saisonal die griechische Hauptstadt Athen an. Ab Jeddah erhöht Saudia die Frequenzen nach München (fünfmal pro Woche) und Paris-CDG (14 wöchentliche Umläufe). Im Fall der französischen Hauptstadt verdoppelt sich die Anzahl der Flüge pro Woche, denn momentan bietet man sieben Rotationen an. Von Riad aus wird Saudia zwischen 27. Juni 2023 und vorerst 29. August 2023 viermal wöchentlich fliegen. Saisonal wird man ab 25. Juni 2023 bis voraussichtlich 27. August 2023 wieder einmal pro Woche nach Athen fliegen. Es handelt sich um eine reine Sommerstrecke, die jedoch bei entsprechendem Erfolg verlängert werden könnte.

weiterlesen »

Air Serbia fliegt häufiger nach Wien und Berlin

Erst kürzlich hat Wizz Air angekündigt ab Belgrad fünf neue Strecken aufzunehmen und beispielsweise künftig auch Berlin anzusteuern. Zwischenzeitlich hat Platzhirsch Air Serbia reagiert und fliegt auf einigen Routen ebenfalls häufiger. Beispielsweise wird der serbische Carrier per 26. März 2023 bis zu 18 Mal pro Woche die österreichische Hauptstadt Wien ansteuern. Berlin-Brandenburg erhöht man in zwei Schritten auf acht wöchentliche Umläufe. Nach Mailand-Malpensa will Air Serbia ab Ende Mai 2023 zehnmal pro Woche fliegen. Ebenso aufgestockt werden die Flugverbindungen ab Belgrad nach Kopenhagen, Rom-Fiumicino, Larnaka und Bologna. Nicht auf allen Routen steht man im direkten Wettbewerb mit Wizz Air.

weiterlesen »

Vancouver: „Textliche Drohung“ gegen Boeing 737-Max-8 von Flair Airlines

In der Nacht von Samstag auf Sonntag erhielt ein Passagier, der mit Flair-Airlines-Flug F82799 von Edmonton nach Vancouver unterwegs war, „elektronische Mitteilungen über eine mögliche Bedrohung“ auf sein Mobiltelefon. Er informierte umgehend die Besatzung. Betroffen war die Boeing 737 Max 8 mit der Registrierung C-FLZZ. Die Maschine wurde aufgrund der möglichen Gefahr, die von den Behörden aus Vorsichtsgründen sehr ernst genommen wurde, zwischen 23 Uhr 44 und 1 Uhr 00 Lokalzeit auf der Runway „festgehalten“. In der Zwischenzeit untersuchte die Royal Canadian Mounted Police den Mittelstreckenjet umfassend. Dazu ein Sprecher von Flair Airlines: „Die Passagiere und die Besatzung sind nach einer kurzen Untersuchung verdächtiger Aktivitäten an Bord des Flugzeugs durch einen Passagier ausgestiegen“. Die Passagiere und Crewmitglieder durften die Boeing 737-Max-8 erst gegen 2 Uhr 15 Lokalzeit verlassen. Sowohl die Airline als auch die Polizei haben Entwarnung gegeben, denn es wurde nichts bedrohliches gefunden. „Echte oder vermeintliche Bedrohungen in jeglicher Form werden gründlich untersucht. Die Sicherheit der Flugbesatzung, der Passagiere und der Öffentlichkeit steht für uns immer an erster Stelle“, so ein Polizeisprecher. Zu einer Verhaftung ist es bislang nicht gekommen, jedoch will die Exekutive den Urheber der Textnachrichten ausfindig machen und entsprechende Schritte einleiten.

weiterlesen »