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2023: Banja Luka wird Athen und Tunesien-Flüge im Angebot haben

Der Flughafen Banja Luka hat die Aufnahme von Flügen nach Athen und an die tunesische Küste in der nächsten Sommersaison angekündigt. Nähere Angaben, auch zu den ausführenden Fluggesellschaften, würden demnächst bekannt gegeben, wie das Online-Luftfahrtportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Neben Ryanair und Wizz Air, die gemeinsam dreizehn Ziele von Bosnien und Herzegowinas zweitgrößter Stadt aus anfliegen, unterhält Air Serbia Flüge nach Belgrad. Darüber hinaus bieten Air Montenegro und Air Cairo saisonale Flüge nach Tivat bzw. Hurghada an, wobei die Verbindung nach Tivet in diesem Sommer eigenen Angaben zufolge am stärksten ausgelastet war. Zudem bietet Freebird Airlines in den Sommermonaten Charterflüge nach Antalya an. In den ersten drei Quartalen des Jahres fertigte der Flughafen Banja Luka insgesamt über 250.000 Passagiere ab. Damit konnte bereits vor Ende des Jahres das Jahr 2022 zum erfolgreichsten überhaupt werden und vorzeitig alle bisherigen Fluggastzahlen übertreffen. Dies gelang, obwohl der Flughafen wegen dringender Reparaturarbeiten an der Start- und Landebahn fast den gesamten Februar über geschlossen war und deshalb in diesem Monat nur 45 Passagiere abgefertigt werden konnten. Für das nächste Jahr werden eine halbe Million Passagiere angepeilt.

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Flughafen Basel: Morgen wird gestreikt

Morgen könnte es zu Verspätungen beim Flugbetrieb am Airport Basel-Mulhouse kommen. Der Grund: Fluglotsen und Wartungsarbeiter wollen streiken. Scheinbar gehen morgen sowohl die Fluglotsen als auch das Wartunsgpersonal am Flughafen Basel-Mulhouse in den Streik. Die Fluglotsen und Elektrotechniker fürchten eine geplante Umstrukturierung des technischen Wartungsdienstes im Flugkontrollzentrum, der Wartungsdienst soll künftig dem technischen Dienst in Strassburg unterstellt sein, heißt es auf blick.ch. Das Problem: Die Gewerkschaften befürchten, dass unter dem Regime von Strassburg Wartungsarbeiten in Mulhouse nicht mehr mit gleicher Priorität ausgeführt werden könnten und es deshalb zu Verzögerungen im Flugbetrieb kommen könnte. Nicht nur das, ebenfalls sehe sich der Standort mit einem Personalproblem konfrontiert. Dies würde die Streikaufrufe zusätzlich befeuern. „Vor allem im Sommer sind Fluglotsen gezwungen, Kontrollpositionen zusammenzulegen, sodass ein einziger Mitarbeiter die Arbeit von mehreren erledigt“, klagen die Gewerkschaften. Weiterhin müssten Abflug- und Landezeiten von Flugzeugen verzögert werden, damit die Arbeitsbelastung auf einem erträglichen Niveau bleibt. Noch ist unklar, wie stark sich der Streik am 8. November auf den Flugbetrieb auswirken wird. Immerhin: Die französische Flugsicherung hat einen Mindestbestand an Mitarbeitern garantiert. Demnach werde es grundsätzlich nicht zu Flugannulierungen kommen. Wer am kommenden Dienstag plant, von Basel abzufliegen, sollte sich dennoch frühzeitig nach Änderungen im Flugplan erkundigen und vielleicht etwas früher am Flughafen sein. Mit neun Millionen Passagieren pro Jahr ist Mulhouse ein bedeutender Flughafen im Nordosten Frankreichs. Zudem ist der Euro-Airport auch bei vielen Schweizer Passagieren beliebt, nicht nur in der Region Basel.

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Russische Airlines schulden Lessor ALC pro Quartal 18 Millionen U.S.-Dollar

Die Air Lease Corporation kommt derzeit nicht an die Leasingraten jener Flugzeuge, die russische Carrier entgegen wiederholter Aufforderungen nicht zurückgeben. Laut aktueller Finanzzahlen des Lessors verliert man dadurch rund 18 Millionen U.S.-Dollar pro Quartal. In der Theorie bezahlen die russischen Fluggesellschaften auch weiterhin ihre Leasingraten. Die Regierung der Russischen Föderation hat festgelegt, dass diese in Rubel auf so genannte C-Konten einzubezahlen sind. Das Geld könne jederzeit von den Leasinggebern abgerufen werden. Das ist aber aufgrund der Sanktionen nicht möglich und in dieser Form auch nicht in den aufgekündigten Verträgen vereinbart. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Flugzeugeigentümer zunehmend an ihre Versicherungen wenden und von diesen Entschädigungen sehen wollen. Öffentlich bekannt wurde, dass ein U.S.-amerikanischer und ein irischer Leasinggeber bereits Klagen gegen ihre Assekuranzen eingebracht haben, weil diese nicht bezahlen wollten. Es ist damit zu rechnen, dass ein regelrechter Tsunami an Klagen auf die Versicherungsbranche zukommen wird. Es geht um einen dreistelligen U.S.-Dollar-Milliardenbetrag. ALC hat momentan 20 Maschinen in Russland „festsitzen“. Formell wurden diese zum 31. März 2022 aus der Konzernflotte entfernt. In diesem Zusammenhang wurde eine Sonderabschreibung in der Höhe von rund 802,4 Millionen U.S.-Dollar vorgenommen. Vor wenigen Wochen konnte man erreichen, dass eine Boeing 737-Max-8 zurückgegeben wurde. Man rechnet aber nicht damit, dass weitere Flugzeuge folgen werden. Derzeit kommt die ALC an 20 eigene Maschinen sowie an sechs im Auftrag von Kunden verwaltete Flugzeuge nicht heran. Diese befinden sich in der Russischen Föderation und werden von den Leasingnehmern nicht zurückgegeben. Da die Raten nicht mehr an die

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Air Serbia: Regierung rechnet mit sieben Millionen Euro Gewinn

Die serbische Regierung rechnet damit, dass Air Serbia in diesem Jahr einen Gewinn in der Höhe von etwa sieben Millionen Euro schreiben wird. Der Staat ist Mehrheitseigentümer der Fluggesellschaft, die sich selbst bezüglich der Finanzzahlen zurückhaltend zeigt. Gegenüber der Tageszeitung „Denik N“ sagte Firmenchef Jiri Marek, dass die Sommersaison 2022 sehr erfolgreich war, jedoch möchte er keine Prognose abgeben, weil die Treibstoffkosten und die Inflation stark gestiegen sind. Er bleibe jedoch optimistisch, dass es gelingen kann in die schwarzen Zahlen zu fliegen. Gleichzeitig vergleicht er das Geschäftsmodell von Air Serbia mit jenem von Air Baltic. Dem Mitbewerber wäre es gelungen die Kosten auf das Niveau von Billigfluggesellschaften zu senken. Das wolle auch Air Serbia erreichen, aber den Passagieren an Bord ein Full-Service-Produkt anbieten. Großbestellungen bei Flugzeugherstellern schließt der Manager aber aus.

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Ljubljana: Regierung verhandelt mit Ryanair, Easyjet und Wizz Air

Die slowenische Regierung beabsichtigt mit Hilfe von Subventionen mehr Billigflieger für den Flughafen Ljubljana gewinnen zu können. Dabei haben sich laut der Tageszeitung „Dnevnik“ Ryanair, Easyjet und Wizz Air besonders interessiert gezeigt. Mit den drei Anbietern laufen bereits seit einiger Zeit Verhandlungen über mögliche Kooperationsvereinbarungen. Bislang konnte das zuständige Ministerium aber keinen Vertragsabschluss erzielen. Die Carrier hoffen auf finanzielle Unterstützung für den Aufbau neuer Flugverbindungen. Bislang wurde aber nicht expandiert, sondern reduziert. Derzeit ist nicht absehbar, ob mit einem der drei Carrier oder mit dem gesamten Trio eine Subventionsvereinbarung abgeschlossen werden kann. Demnach ist auch noch völlig unklar um welche Strecken es gehen wird. Ryanair wird schon länger nachgesagt, dass man Ljubljana ins Auge gefasst hat. Die Verhandlungen mit dem Konkurrenten Wizz Air über mögliche Flüge ab Maribor sind mittlerweile im Sand verlaufen.

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Stuttgart: Air France-KLM-Passagiere können neue Airport Lounge nutzen

Am Stuttgarter Flughafen steht Passagieren von Air France-KLM nun die neue „Airport Lounge“ zur Verfügung. Kostenlosen Zutritt haben Reisende der Business-Class sowie Fluggäste mit SkyTeam Elite-Plus-Status. Der neue exklusive Wartebereich wird vom Flughafen Stuttgart angeboten und steht grundsätzlich allen Passagieren gegen Bezahlung offen. In der Vergangenheit unterhielt Air France-KLM auch eine eigene Lounge für ihre Reisenden mit Business-Class-Ticket und/oder entsprechender Status-Karte. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde diese aber abgeschafft. Generell wurden die Lounges am größten Airport Baden-Württembergs neu organisiert. Der Flughafen bietet nun mit der Airport Lounge, die sich im Terminal 3 nach der Sicherheitskontrolle auf Ebene 4 befindet, eine so genannte Bezahl-Lounge an. Diese kann mit diversen Karten und Tickets von Airlines, mit denen ein Vertrag beseht, kostenfrei genutzt werden. Alternativ muss man 29,50 Euro pro Person bezahlen. Die Airport Lounge ist rund 150 Quadratmeter groß und bietet 42 Reisenden Sitzplätze. Angeboten werden Getränke, Snacks und WLAN. Das Speisenangebot soll sich nach der Tageszeit richten und überwiegend Produkte von regionalen Lieferanten umfassen.

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European Air Charter: McDonnell-Douglas-MD82-Ausflottung ist nicht fix

Das bulgarische Luftfahrtunternehmen European Air Charter ist einer der letzten europäischen Betreiber der McDonnell Douglas MD-82. In den letzten Wochen machen Gerüchte die Runde, dass die heckgetriebenen Jets schon rasch die Flotte verlassen sollen. European Air Charter betreibt derzeit eine Flotte, die sich aus 16 Maschinen zusammensetzt. Dabei handelt es sich um je acht Airbus A320 und McDonnell Douglas MD-82. Das Durchschnittsalter der beiden Teilflotten unterscheidet sich nur unwesentlich. Die Maschinen des europäischen Herstellers sind im Schnitt 27,8 Jahre alt und jene von McDonnell Douglas 30,2 Jahre. Mit MD82 ist man im Auftrag von Tui unter anderem ab Linz und Graz aktiv. Auf Anfrage wollte European Air Charter nicht bestätigen, dass man sich von den McDonnell-Douglas-Flugzeugen trennen wird. Man konnte aber auch noch keine Auskunft darüber geben, ob und wenn ja mit wie vielen MD-82 man im Sommer 2023 fliegen wird. Auch zu einem theoretisch möglichen Nachfolgemuster äußerte sich das Unternehmen nicht. Ein Sprecher erklärte lediglich: „Die Flugplanung der European Air Charter für nächstes Jahr ist allerdings noch nicht finalisiert, so dass dazu derzeit noch keine Aussage getroffen werden kann“.

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Flightright kritisiert mangelnde Erreichbarkeit von Airlines

Bereits seit einigen Jahren wird die Erreichbarkeit von Fluggesellschaften, besonders bei Unregelmäßigkeiten und Entschädigungsansprüchen, schleichend immer komplizierter. Enorm lange Wartezeiten in Hotlines sind keine Seltenheit. Schriftliche Anfragen werden manchmal überhaupt nicht beantwortet. Manche Anbieter neben es auch mit deutschen Gesetzen nicht sonderlich genau, denn Deutschland schreibt vor, dass im Impressum eine E-Mail-Adresse enthalten sein muss, unter der das Unternehmen erreichbar ist. Daran halten sich aber nicht alle Fluggesellschaften, weshalb die Verbraucherzentralen gegen mehrere Anbieter vorgehen. Auch wenn eine Mail-Adresse genannt ist, heißt das noch lange nicht, dass man auch eine rasche Antwort auf die Anfrage bekommt. Der Fluggastrechtedienstleister Flightright hat die Homepages einiger Anbieter genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass einige Carrier per E-Mail überhaupt nicht erreichbar sind. Gerne werden auch so genannte Chat-Bots vorgespannt, die Passagiere eher verärgern als zur Lösung beizutragen. „Dass viele Airlines im digitalen Zeitalter immer noch schwer auf dem elektronischen Weg zu erreichen sind, ist für Flugreisende inakzeptabel. Die Angabe einer E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme ist für alle Airlines laut Telemediengesetz verpflichtend. Wenn dann weder an Flughäfen noch auch auf anderen Kommunikationswegen Personal zu erreichen ist, ist der Frust der Flugreisenden mehr als berechtigt. Davon waren in diesem Chaos-Sommer besonders Flugreisende der Lufthansa-Group betroffen. Wir fordern daher schon länger, dass viele Airlines Flugreisenden einen einfacheren, elektronischen Kommunikationszugang gewährleisten müssen“, so Claudia Brosche, Fluggastrechtsexpertin bei Flightright. Erreichbarkeit von Airlines auf einen Blick: Airline E-Mail Telefon Kontaktformular Chat Lufthansa nur im Impressum nur im Impressum Ja Ja Eurowings (Discover) nur im Impressum Ja Ja Nein

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Ryanair rechnet mit bis zu 1,2 Milliarden Euro Gewinn

Die Ryanair Group rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr, das am 1. April 2022 begonnen hat, einen Gewinn von zumindest einer Milliarde Euro schreiben wird. Firmenchef Michael O’Leary rechnet nicht damit, dass sich die jüngsten Teuerungen nachteilig auswirken werden, da die Passagiere verstärkt zu Discountern tendieren würden. Das Unternehmen prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr rund 168 Millionen Passagiere. Damit korrigiert man die bisherige Prognose von 166,5 Millionen Fluggästen nach oben. Im ersten Halbjahr konnte man einen bereinigten Gewinn in der Höhe von 1,37 Milliarden Euro einfliegen. Im Vorjahreszeitraum hatte man einen Verlust von 48 Millionen Euro. Das Finanzergebnis von Ryanair, das am Montag verkündet wurde, liegt über dem Niveau, das man vor der Pandemie hatte. Michael O’Leary erklärte in sehr langen Statements, dass er der Ansicht ist, dass die potentiellen Passagiere aufgrund der allgemeinen Teuerungen verstärkt auf Billigflieger zurückgreifen würden. Er nannte als Beispiel, dass im Alltag viele Menschen häufiger bei Lidl, Aldi und Ikea einkaufen würden und das Verhalten in der Luftfahrt vergleichbar wäre. Man würde daher in der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 ein gegenüber der Vor-Coronazeit um zehn Prozent erhöhtes Angebot haben. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres beförderte die Ryanair Group rund 95,1 Millionen Passagiere. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahreszeitraum das Aufkommen verdoppeln. Die Auslastung habe sich von 79 Prozent auf 94 Prozent verbessert. Der Umsatz wurde mit 6,6 Milliarden Euro kommuniziert. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Gewinn zwischen einer und 1,2 Milliarden Euro.

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Sommer 2023: Swiss nimmt Genf-Hamburg auf

Ab Ende März 2023 wird Swiss eine Nonstopverbindung zwischen Genf und Hamburg anbieten. Diese soll vorerst viermal wöchentlich bedient werden. Ab Ende März 2023 fliegt Swiss jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nonstop von Hamburg nach Genf. Abflugzeit ab Hamburg ist jeweils um 17:20 Uhr mit Ankunft rund 1:45 Stunden später in Genf. Die Strecke wird mit einem Airbus des Typs A220-300 bedient. „Dass Swiss schon jetzt eine neue Strecke für den kommenden Sommer ankündigt, freut uns sehr. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung zwischen Hamburg und Genf steigt unser Angebot an Direktzielen weiter. Neben Urlaubenden zieht das Genfer Bankenviertel auch viele Geschäftsleute in die Stadt. Dank der geplanten Frequenz von vier wöchentlichen Verbindungen ist Genf schnell und zuverlässig ab Hamburg erreichbar“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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