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Bulgarien bestellt acht weitere Lockheed Martin F-16

Die bulgarische Regierung hat den Ankauf von weiteren Kampfjets des Typs Lockheed Martin F-16 beschlossen. Das Parlament erteilte am Freitag, den 4. November 2022, die für die Transaktion notwendige Zustimmung. Damit stockt man eine bestehende Order auf, denn bereits vor drei Jahren hat man acht Maschinen dieses Typs bestellt. Diese sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach ab etwa 2025 an das bulgarische Militär ausgeliefert werden. Für den Ankauf von acht weiteren F-16 haben 162 Abgeordnete gestimmt. 49 Parlamentsmitglieder haben ihre Zustimmung verweigert. Bulgarien will den zusätzlichen Kampfjets die noch aus Sowjetzeiten stammenden MiG-29 ersetzen und gleichzeitig die Luftraumüberwachung verbessern. Derzeit ist man auch auf die Unterstützung von anderen Nato-Mitgliedern angewiesen. Die Aufstockung der F-16-Order steht auch unter dem Eindruck des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine.

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700 Teile: Deutsche Regierung lässt A350-900-Kabinenausrüstung versteigern

Die deutsche Regierung lässt von der bundeseigenen Verwertungsgesellschaft Vebeg GmbH rund 700 Teile von zwei Airbus A350-900 versteigern. Interessierte können unter der Losnummer 2245480.001 bis zum 10. November 2022 13 Uhr 00 mitbieten. Vor einiger Zeit hat Deutschland zwei Langstreckenflugzeuge dieses Typs angeschafft. Diese werden von der Luftwaffe betrieben und als Regierungsjets eingesetzt. Vor dem Ersteinsatz wurden die Kabinen von Lufthansa Technik umgebaut. Während diesem Vorgang wurde die Standard-Kabinenausrüstung entfernt und durch eine VIP-Version nach den Wünschen der deutschen Regierung ersetzt. Nun veräußert die bundeseigene Vebeg GmbH die nicht mehr benötigten, aber noch neuen, Teile der Kabinenausrüstung gegen Höchstgebot. Insgesamt geht es um 350 Gegenstände pro Flugzeug, also insgesamt 700 Teile. Zu diesen zählen beispielsweise die Galleys, Kabinentrennwände, SIdewalls und vieles mehr. Eine genaue Auflistung der Auktionsware ist unter diesem Link im PDF-Format zur Einsicht bereitgestellt. Interessierte können sich für etwaige Besichtigungen an Lufthansa Technik Hamburg wenden. Dort ist laut Auktionator die Ware eingelagert. Nähere Details und Kontaktdaten finden sich direkt bei der Vebeg GmbH unter diesem Link. Die Vorgehensweise der deutschen Regierung wirft auch zahlreiche Fragen auf, denn die Umrüstung der beiden Airbus A350-900 war nicht gerade billig. Zahlreiche Komponenten, darunter beispielsweise die Galley, hätte man durchaus auch in der Konfiguration als Regierungsflugzeug verwenden können. Offensichtlich war diese aber nicht luxuriös genug, weshalb so ziemlich alles, das ab dem Airbus-Werk verbaut war, durch VIP-Gegenstände ersetzt wurde. Die Kosten hierfür hatte der Steuerzahler zu tragen. Wie viel die Auktion der über 700 nicht mehr benötigten, aber brandneuen Teile einspielen wird,

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Cargo Air stattet Linz bunten Frachterbesuch ab

Im Auftrag der Deutsche Post-DHL-Tochter European Air Transport Leipzig hatte der Flughafen Linz am 4. November 2022 ein durchaus kunterbuntes Frachtflugzeug zu Gast. Die bulgarische Cargo Air steuerte den oberösterreichischen Airport mit einem Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800 an. Dieser trägt noch immer die Grundlivery der einstigen Comair-Marke Kulula. Dort war die Maschine zuvor als Passagierflugzeug im Einsatz. Vor dem Einsatz bei Cargo Air wurde der 24,4 Jahre alte Mittelstreckenjet in einen Vollfrachter konvertiert. Beim Lack hat man aber gespart, denn sowohl die Triebwerke als auch das Leitwerk zeigen weiterhin das „K“ des vormaligen Betreibers. Comair war eine südafrikanische Fluggesellschaft, die unter zwei Marken aktiv war. Einerseits nutzte man als Franchisenehmer das British-Airway-Brand und andererseits war man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Das Unternehmen musste vor einiger Zeit Konkurs anmelden und befindet sich derzeit in Liquidation. Die heutige LZ-CGB ist im Vorjahr als Vollfrachter zur Flotte von Cargo Air gestoßen. Die gegenständliche Maschine trägt die Seriennummer 28374 und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Nach Eigentümerwechseln befindet sich diese Boeing 737-800 im Besitz von Alterna Capital Partners, die die Maschine als Umbaufrachter an die bulgarische Cargo Air verleast hat. Der Flughafen Linz schreibt auf Social Media übrigens: „Ein bunter Vogel im herbstlichen Grau! Wenn das nicht international ist: Im Auftrag von DHL pendelt derzeit die bulgarische Cargoair mit einer ehemaligen Passagiermaschine der südafrikanischen KULULA Airline zwischen Linz und Leipzig“.

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Zürich: Chair Airlines tauscht Airbus A319 gegen A320

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines wird den Airbus A319 mit der Registrierung HB-JOG ausflotten. Das Leasingflugzeug befindet sich im Eigentum der deutschen „Air Finkenwerder“ Flugzeugfonds GmbH & Co. KG, die einen Vermittler mit der Suche nach einem neuen Leasingnehmer oder einem Käufer beauftragt hat. Im Gegenzug wird man einen weiteren Airbus A320 leasen. Der betroffene Mittelstreckenjet trägt die Seriennummer 3818 und ist seit 2009 im kommerziellen Flugdienst. Ursprünglich flog dieser Airbus A319 als D-AHIM für Hamburg International, anschließend für Germania ehe er im Jahr 2015 zur schweizerischen Germania Flug, dem Vorgänger von Chair Airlines, wechselte. Seither fliegt diese Maschine als HB-JOG. Im Nachgang des Konkurses des Germania-Konzerns wurde der Schweiz-Ableger verkauft und bekam den heutigen Namen Chair Airlines. Eigentümer dieses A319 ist die deutsche Firma „Air Finkenwerder“ Flugzeugfonds GmbH & Co. KG. Diese hat nun die AMS Aircraft Services Limited mit der Wiedervermarktung der HB-JOG beauftragt. Gesucht wird ein neuer Leasingnehmer. Alternativ kann der Mittelstreckenjet auch käuflich erworben werden. AMS gibt an, dass die heutige HB-JOG ab März 2023 verfügbar ist. Das bedeutet konkret, dass Chair Airlines die Maschine bis dahin nutzen wird und anschließend an den Eigentümer zurückgeben wird. Im Gegenzug wird der schweizerische Carrier einen weiteren Airbus A320 leasen. Es handelt sich um die Maschine mit der Seriennummer 4391. Diese hat bereits die Livery von Chair Airlines erhalten. Das Flugzeug war vormals als HZ-AS35 für Saudia unterwegs. Dieser Mittelstreckenjet wurde im Jahr 2010 erstmals in den Liniendienst gestellt und befindet sich im Eigentum des Leasinggebers Merx Aviation.

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Norwegen: Billigflieger Flyr braucht dringend frisches Geld

Die norwegische Billigfluggesellschaft braucht frisches Geld. Über eine so genannte Privatplatzierung von Aktien will man rund 530 Millionen Norwegische Kronen (rund 52 Millionen Euro) erlösen. Der Carrier musste zuletzt einen Quartalsverlust in der Höhe von umgerechnet etwa 22,6 Millionen Euro verkünden. Über das laufende Jahr 2022 gesehen summierte sich der Fehlbetrag auf 723,5 Millionen Euro (etwa 70,7 Millionen Euro). Der Nettoverlust lag im dritten Quartal 2022 bei umgerechneten 44,28 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres häufte man ein Minus von 107,5 Millionen Euro an. Zum Vergleich: Der Betriebsverlust des Vorjahres wurde mit 41,7 Millionen Euro ausgewiesen. Der Nettoverlust lag bei etwa 42,7 Millionen Euro. Angesichts der desaströsen Finanzzahlen ist es nicht verwunderlich, dass Flyr das Angebot im Winterflugplan 2022/23 massiv reduziert hat. Kürzlich wurde bekannt, dass nur wenige Flugzeuge abheben werden und man in etwa die Hälfte aller Strecken – zumindest vorläufig – gestrichen hat. Selbstredend hat das auch Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Zuletzt hatte man im Oktober 2022 rund 186.600 Passagiere. Norwegischer Konsumentenschutzverband warnt vor möglicher Insolvenz Der norwegische Konsumentenschutz sprach eine öffentliche Warnung vor Ticketbuchungen bei der Fluggesellschaft Flyr aus. Man empfiehlt, dass man den Dienstag abwarten solle, da sich angeblich dann entscheiden soll, ob das Unternehmen weiterbesteht oder gar Konkurs anmelden muss. Gegenüber E24 sagte Konsumentenschützer Thomas Iversen unter anderem: „Wenn Sie sich für eine Reise mit Flyr entscheiden, müssen Sie daran denken, mit Kreditkarte zu bezahlen“. Er spielt weiters darauf an, dass häufig Reiseversicherungen enthalten sind und bei Nichterbringung der Leistung, beispielsweise

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Island: Play erstmals in den schwarzen Zahlen

Der Billigflieger Play konnte erstmals in der Firmengeschichte einen Gewinn verkünden. Im dritten Quartal des Jahres 2022 hat man ein Ebit in der Höhe von 1,3 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz lag bei rund 59,9 Millionen Euro und damit doppelt so hoch wie in Q2/2022. Man beförderte zuletzt etwa 310.000 Passagiere. Der jüngste Quartalsgewinn ist zwar nicht sonderlich hoch, jedoch ist Play eine noch recht junge Fluggesellschaft. Eigenen Angaben nach hat man von der hohen Nachfrage im Transatlantikverkehr profitiert. Diese soll sprunghaft um 84 Prozent angestiegen sein. Zuletzt bestand die Flotte aus sechs Maschinen. „Dies war das erste Quartal, in dem wir unseren transatlantischen Betrieb vollständig aufgenommen haben. Da die meisten unserer Zielorte ganz neu in unser Netz aufgenommen wurden, war die Marke Play  auf diesen Märkten weitgehend unbekannt. Ich bin der Meinung, dass es für ein so junges Unternehmen eine beachtliche Leistung ist, unter diesen Umständen einen operativen Gewinn (EBIT) zu erwirtschaften, und dass dies nicht als selbstverständlich angesehen werden kann“, so Firmenchef Birgir Jónsson.

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Fünf Tote bei Caravan-Absturz in Venezuela

Am Sonntag, den 6. November 2022, ist eine militärisch genutzte Cessna 208B in der Nähe von Puerto Ayacucho abgestürzt. Offiziellen Angaben nach gibt es keine Überlebenden. Die Caravan mit der Registrierung AMB 0956 führte einen Trainingsflug durch. Aus noch ungeklärter Ursache ist es zum Absturz gekommen. Betreiber der Maschine war das Aviacion Militar Venezonala. Mittlerweile bestätigte das Militär, dass die fünf Insassen nicht überlebt haben. Nachstehend eingebetteter Tweet zeigt einige Fotos vom Unfallort.

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Defekte Toiletten: Jet2 musste außerplanmäßige „Pinkelpause“ in Bilbao einlegen

Aus einem durchaus ungewöhnlichen Grund musste Jet2-Flug LS782, durchgeführt mit dem Airbus A321 mit der Registrierung G-HLYB, am 3. November 2022 eine Zwischenlandung in Bilbao einlegen. Die Toiletten waren defekt und viele Passagiere mussten dringend aufs stille Örtchen. Es kommt nicht sonderlich häufig vor, dass ein Verkehrsflugzeug eine außerplanmäßige Zwischenlandung einlegen muss damit die Fluggäste ihre Notdurft verrichten können. Genau das ist am 3. November 2022 aber auf Jet2-Flug LS782, der sich auf dem Weg von Gran Canaria nach Manchester befand, passiert. Die Kernursache liegt darin, dass die WC-Anlagen aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen sind. Es ist durchaus menschlich, dass Passagiere bei einer planmäßigen Flugdauer von etwa 4,5 Stunden früher oder später mal ihre Notdurft verrichten müssen. Sehr ungeschickt ist es aber, wenn das wegen defekter Toiletten nicht möglich ist. Da immer mehr Reisende ihr dringendes Bedürfnis bei der Kabinenbesetzung angemeldet haben, entschied sich der Kapitän im Sinne der Passagiere zu handeln. Die Lösung: Eine sprichwörtliche „Pinkelpause“ auf dem spanischen Flughafen Bilbao. Interessant ist aber, dass die Piloten den wahren Grund für die Zwischenlandung gar nicht angemeldet hatten. Es wurde auch keine Luftnotlage erklärt, sondern eine ganz normale Landung angefordert. Erst danach erklärte der Kapitän wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass man zwischenlanden musste. Während die Passagiere im Terminal ihre Notdurft verrichtet haben, bemühten sich Techniker um die Wiederinbetriebnahme der Flugzeugtoiletten. Deren Tanks dürften voll gewesen sein und nach dem Ablassen konnte grünes Licht gegeben werden. Nach etwa einer Stunde Aufenthalt in Bilbao war jeder, der musste, am WC

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Nürnberg verabschiedet türkische Leiharbeiter

Der Flughafen Nürnberg hat am Sonntag jene türkischen Leiharbeiter verabschiedet, die man aufgrund von Personalmangel befristet angefordert hatte. Die Bundesregierung hatte zeitlich befristete Arbeitsvisa ausgestellt. „Wir lassen sie nur ungern ziehen, denn sie haben sich sehr gut bei uns eingearbeitet und sind eine große Unterstützung gewesen“, sagt Geschäftsführer Michael Hupe, von dem sich die Mitarbeitendem mit einem „Servus“ verabschiedeten. Insgesamt 19 vorwiegend junge Männer und Frauen aus der Türkei halfen in der Gepäckabfertigung und der Flugzeuginnenreinigung aus. Ursprünglich ging man davon aus, dass auf Deutschlands Flughäfen bis zu 2.000 Leiharbeiter aus der Türkei temporär eingesetzt werden sollen. Letztlich haben aber nur zwei Airports tatsächlich Aushilfen angefordert. Neben Nürnberg war dies auch der Flughafen München.

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Amsterdam: Selbsternannte Klimaschützer haben Privatjets blockiert

Am Samstag haben sich so genannte Klimaschützer, die den Organisationen Greenpeace und Extinction Rebellion angehören sollen, unberechtigten Zutritt auf das Vorfeld des Flughafens Amsterdam-Schiphol verschafft. Dort wurden mehrere Privatjets, darunter auch Ambulanzflugzeuge, blockiert. Der Umstand, dass die Aktivisten sich auf Fahrrädern Zugang zum Vorfeld verschaffen konnten, spricht nicht gerade für eine gute Absicherung des größten Airports der Niederlande. Über die genaue Anzahl der Teilnehmer gibt es unterschiedliche Angaben. Etwa 500 Personen sollen einen Zaun an einem Parkplatz durchbrochen haben und anschließend zunächst unbehelligt zu Fuß und auf Fahrrädern zu Businessjets und Ambulanzflugzeugen gelangt sein. Einige haben sich auch an den Flugzeugen festgekettet bzw. festgeklebt. Die Polizei verhielt sich zunächst zurückhaltend, griff jedoch dann durch. Offiziellen Angaben nach wurden etwa 100 Personen vorläufig festgenommen. Parallel fand auch im Terminalgebäude eine Demonstration statt. Diese richtete sich primär gegen den Fluglärm und soll auch von Anrainern unterstützt worden sein. Jene selbsternannte Klimaschützer, die Privatjets auf dem Vorfeld blockiert haben, sollen zum Teil erheblichen Widerstand gegen die Exekutive an den Tag gelegt haben. Die Polizei erklärte unter anderem, dass man Spezialkräfte habe einsetzen müssen, um diese regelrecht „wegschleifen“ zu können. In diesem Zusammenhang soll es zu den erwähnten Verhaftungen gekommen sein. Seitens der Organisation Greenpeace ist die Rede davon, dass etwa zwei Dutzend Aktivisten am Vorfeld einen geparkten Privatjet blockiert haben soll. Man fordere weniger Flüge und insbesondere das Verbot von Kurzstreckenflügen und Privatjets. Gleichzeitig will Greenpeace den Ausbau von Bahnverkehren erreichen. Über den Umstand, dass man sich illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft hat,

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