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CSA hat letztes Flugzeug im Eigentum verkauft

Die tschechische Fluggesellschaft CSA hat am Montag ihr letztes und einziges Flugzeug, das sich im Eigentum befand, ausgeflogen. Der Airbus A319 mit der Registrierung OK-REQ wurde von Prag ins britische St. Athan überstellt. Die Flotte des Carriers ist damit auf nur noch eine Maschine geschrumpft. Es handelt sich um den Airbus A320 mit der Registrierung OK-HEU. Dieser Mittelstreckenjet wird von Nomura Babcock & Brown geleast. Im Winterflugplan 2022/23 wird man lediglich Linienflüge zwischen Prag und Paris auf eigene Rechnung anbieten. Weiters ist man im Wetlease für die Konzernschwester Smartwings unterwegs. Der Verkauf der OK-REQ kommt nicht reinzufällig, denn bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Geschäftsleitung die Veräußerung beabsichtigt. Im kommenden Jahr will man unter anderem geleaste Airbus A320 und A220 einflotten. Anlässlich des Ausfliegens der letzten Maschine, die man im Eigentum hatte, flogen die Piloten zu Ehren der CSA eine Runde über Prag. Anschließend ging es nach St. Athan.

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Fernbuslinie Graz-Flughafen Wien weitgehend auf Vorkrisenniveau

In den letzten Tagen war die Grazer Fernbusanbindung an den Flughafen Wien-Schwechat ab 10. November 2022 nicht buchbar. Betreiber Dr. Richard erklärt, dass die Route ohne Unterbrechung fortgeführt wird und in Kürze wieder Fahrscheine über Flixbus gekauft werden können. Im Gegensatz zur Südburgenland-Fernbuslinie G1, die im Verkehrsverbund Ostregion integriert ist, ist sind die Strecken 96 (Graz-Wien) und X96 (Graz-Flughafen Wien) nicht im österreichischen Klimaticket inkludiert. Seit einiger Zeit gibt es zwischen der Landeshauptstadt der Steiermark und dem größten Flughafen Österreichs auch umsteigefreie Railjet-Züge. Diese können mit dem österreichweit gültigen Klimaticket genutzt werden. Auf die Frage, ob sich die Railjet-Züge zwischen Graz und Flughafen Wien in Verbindung mit dem Klimaticket nachteilig auf die Fahrgastzahlen der von Dr. Richard betriebenen Fernbuslinie X96 auswirken, antwortete eine Sprecherin: „Mittlerweile erreicht die Nachfrage weitgehend das Niveau von 2019, woraus wir schließen, dass das Klimaticket keinen großen Effekt auf die Fahrgastzahlen hat. Die im Vergleich zur Schiene um zwanzig Minuten kürzere Fahrzeit und die günstigen Tarife sind offensichtlich weiterhin gute Argumente für die X96“. Die Medienreferentin führt bezüglich der Fortführung und dem Umstand, dass zeitweise keine Fahrscheine ab 10. November 2022 über den Vertriebspartner Flixbus gekauft werden konnten, wie folgt aus: „Die Linie X96 wird nicht eingestellt. In Kürze werden die Fahrten bei Flixbus wieder buchbar sein. Der Fahrplan bleibt mit neun Kurspaaren im Zweistundentakt täglich unverändert“.

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Corendon streicht den Winterflugplan 2022/23 abermals kräftig zusammen

Die Fluggesellschaften Corendon Airlines (Türkei) und Corendon Airlines Europe (Malta) fahren ihre Präsenz in der D-A-CH-Region im Winterflugplan 2022/23 deutlich zurück. Die beiden Luftfahrtunternehmen haben enorm viele Routen gestrichen und auf jenen, die verbleiben, wurden zum Teil drastische Kürzungen vorgenommen. Unter der Marke Corendon treten insgesamt drei Fluggesellschaften auf. Dabei handelt es sich um die türkische Corendon Airlines, die unter dem IATA-Twoletter-Code XC fliegt, um die maltesische Corendon Airlines Europe, die unter XR unterwegs ist sowie um Corendon Dutch Airlines, deren Designator CD lautet. Das zuletzt genannte Unternehmen wollte man vor einiger Zeit verkaufen, jedoch platzte der Deal und mündete in einer juristischen Auseinandersetzung. Die türkische Fluggesellschaft bietet unter ihrem XC-Code überwiegend Flugverbindungen zwischen der Türkei und anderen europäischen Ländern an. Offensichtlicher Schwerpunkt ist dabei die Deutschland-Österreich-Schweiz-Region, wobei der Löwenanteil der Kapazität für Routen in die Bundesrepublik genutzt wird. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Streichkonzert Deutschland-Türkei-Strecken überdurchschnittlich stark betrifft. Corendon Airlines macht keine Angaben dazu warum man den Winterflugplan 2022/23 in mehreren Schritten dermaßen stark zusammengestrichen hat. An nahezu allen Airports, die man in Deutschland ansteuert, entfallen Strecken. Weitere Routen stehen akut auf der Kippe, denn man hat den Verkauf von Flugscheinen zwischenzeitlich eingestellt. Weiters fährt man auf einigen Strecken, die fortgeführt werden sollen, die Frequenzen zum Teil signifikant zurück bzw. bedient diese nur während der Zeit rund um Weihnachten und Neujahr. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der türkische Carrier sieben Boeing 737-800 im Rahmen eines Wetlease-Auftrags für die indische Billigfluggesellschaft Spicejet betreiben wird. Auch maltesische Corendon

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Medical im Cockpit: Austrian-Airlines-B767 musste rücklanden

Am 22. Oktober 2022 ereignete sich auf Austrian-Airlines-Flug OS87 an Bord der Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAZ ein medizinischer Notfall. Dieser ereignete sich bereits kurz nach dem Start, weshalb sich der Kapitän zur Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat entschied. Offiziell bestätigt wird lediglich, dass es ein so genanntes Medical gegeben habe und deshalb die Boeing 767-300ER ihren Flug nach New York JFK abgebrochen habe. Die Rücklandung in Wien erfolgte sicher. Allerdings handelte es sich nicht um einen Passagier, denn intern ist aus dem Unternehmen zu hören, dass der Erste Offizier plötzlich und unerwartet ein gesundheitliches Problem erlitten habe und dadurch flugunfähig wurde. Der verantwortliche Kapitän leitete auf der Höhe von Znojmo (Tschechien) eine Wende ein und nahm umgehend Kurs auf den Flughafen Wien-Schwechat, wo die OE-LAZ etwa 40 Minuten nach dem Start sicher aufsetzte. Der Erkrankte wurde anschließend durch medizinische Fachkräfte erstversorgt. Allerdings war Austrian Airlines unfähig die Crew zu komplettieren. Das hatte zur Folge, dass das Kurspaar OS87/88 gestrichen wurde. Für die Passagiere endete der New-York-Flug also vorerst wieder in Wien-Schwechat. Die Reisenden wurden nach Möglichkeit umgebucht. Die OE-LAZ hob erst am 23. Oktober 2022 wieder ab und zwar neuerlich mit dem Ziel New York-JFK. Medizinische Notfälle kommen immer wieder vor. Sofern es sich um keine Kleinigkeit handelt, entscheiden die Kapitäne zumeist auf dem nächstbesten Airport, der das Fluggerät aufnehmen kann, zu landen, so dass der Passagier oder das Crewmitglied so rasch wie möglich medizinisch behandelt werden kann. Für Reisende können dadurch Verspätungen und Ausfälle entstehen, jedoch hat

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VC begrüßt Aufnahme der Feuerwehr-Funkfrequenz in das deutsche Luftfahrthandbuch AIP

Die Information über die Feuerwehr-Funkfrequenz 121.555 MHz für Notfälle an deutschen Flughäfen wurde mit dem letzten Update des Luftfahrthandbuches Deutschland („Aeronautical Information Publication“, AIP) offiziell veröffentlicht.  Die Vereinigung Cockpit (VC) sieht darin einen deutlichen Sicherheitsgewinn und begrüßt die Aufnahme der Frequenz in das Luftfahrthandbuch ausdrücklich. Die VC-Arbeitsgruppe Airport and Ground Environment (AGE) und weitere Vertreter des Berufsverbandes hatten sich im direkten Austausch mit dem Bundesverkehrsministerium für die Eintragung der Feuerwehfrequenz in die AIP eingesetzt.  „Die Einführung der Feuerwehrfrequenz an den deutschen Flughäfen sorgt für mehr Sicherheit“, so Vivianne Rehaag, VC-Vorständin Flight Safety. „Im Notfall wissen alle Beteiligten genau, wie sie miteinander kommunizieren können. Dadurch wird ein schneller und klarer Austausch zwischen Cockpit, Flughafenfeuerwehr und Fluglotsen ermöglicht, was essenziell für eine schnelle Lösung von Notfall-Situationen ist. Wichtig ist nun, dass alle Beteiligten geschult werden, so dass sich die effektive Nutzung der Frequenz etablieren kann.“ Das Luftfahrthandbuch AIP wird von der Deutschen Flugsicherung publiziert und enthält grundlegende Informationen zu Regeln und Verfahren im Flugverkehr.

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Flughafen Memmingen stellt Winterflugplan vor

Der Airport Memmingen fliegt im Winterflugplan zahlreiche Sonnenziele an. Das reicht von Zypern über Tel Aviv, Sizilien, Spanien, Portugal bis auf die Kanaren. Neben Teneriffa und Gran Canaria ist Memmingen ab 5. November auch mit Lanzarote verbunden. Ryanair stationiert in Memmingen neu eine dritte Maschine, was zusätzliche Kapazitäten schafft. Städtetripps sind möglich nach London, Dublin, Porto oder Riga. Als Geheimtipp gilt Jordanien, das mit einem Nonstopflug in die Hauptstadt Amman erreicht werden kann. Das Osteuropa-Angebot ab Memmingen wird größtenteils von Wizz Air abgedeckt. Reiseveranstalter starten nach Finnland und Norwegen. Der Flughafen Memmingen steuert eigenen Angaben zufolge auf ein neues Rekordjahr zu. Denn in den ersten neun Monaten dieses Jahres zählte er bereits 1.472.446 Passagiere. Das ist im Verglich zu 2019, als 1.308.368 Fluggäste von und nach Memmingen flogen, ein Zuwachs von 12,5 Prozent. In jenem Jahr erzielte der Flughafen mit 1,72 Millionen Fluggästen sein bisheriges Rekordergebnis. Diese Marke werde, da sind sich die Verantwortlichen sicher, vor dem Jahreswechsel wohl fallen.

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Condor stockt A330-Flotte auf

Der deutsche Ferienflieger Condor mietet zwei weitere Airbus 330 Neo. Sie sollen vom Sommer 2024 an fliegen.  Zuvor hatte Condor bei Airbus eine Bestellung von 16 A-330 Neo platziert, die teilweise geleast werden, teilweise in den Condor-Besitz übergehen sollen, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Aktuell arbeitet Condor unter Hochdruck an den Vorbereitungen zur Einflottung ihres ersten neuen A-330 Neo, der spätestens im Dezember übergeben werden soll. Im Monatsrhythmus soll dann jeweils mindestens eine weitere A-330 Neo reinkommen und eine der in die Jahre gekommenen Boeing-Jets vom Typ 767 ersetzen. Maschine Nummer 16 von dem Typ erwartet Condor dann Anfang 2024. Nummer 17 und 18 sollen sich dann in der Auslieferungsreihe folgen und somit im Sommer 2024 zum Einsatz kommen.   Der erste neue Condor-Jet wird im grünen Streifendesign lackiert sein. Nummer zwei wird die Farbe Beach (Orange) tragen. Als erste Ziele stehen die Malediven, Punta Cana und Mauritius auf der Liste. Condor betreibt derzeit insgesamt 50 Flugzeuge.

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Flotte der neuen Saudi-Airline: Airbus A350 laut Insidern Favorit

Der europäische Flugzeughersteller Airbus befindet sich Insidern zufolge mit Saudi-Arabien in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Bestellung von fast 40 Jets des Typs A350 für eine neue Fluggesellschaft am Golf. Projektname „RIA“, Drehkreuz Riad: Saudi-Arabien entwickelt eine Drehkreuz-Airline nach Emirates-Vorbild. Nach Medieninformationen soll die neue Airline noch 2022 offiziell gegründet werden. Saudi-Arabien will den Aufbau der Airline mit 30 Milliarden US-Dollar aus seinem Staatsfonds finanzieren. In der Flotte ist offenbar eine Vorentscheidung gefallen. Wie „Reuters“ unter Berufung auf Insider berichtet, will Saudi-Arabien RIA mit 40 Airbus A350 ausstatten. Ein weiterer Insider erklärte hingegen, das Königreich neige eher zur 787 des US-Herstellers Boeing. Insgesamt stünden 75 Flugzeuge auf der Einkaufsliste der neuen Fluggesellschaft.

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Virgin Atlantic will mehr Passagiere in Kroatien und Serbien gewinnen

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic will sich künftig stärker auf die Märkte in Kroatien und Serbien konzentrieren. Damit will man das Drehkreuz London-Heathrow weiter stärken. Die Zubringerflüge sollen beispielsweise von Croatia Airlines, Air Serbia und anderen Codeshare-Partnern durchgeführt werden. „Kroatien und Serbien sind beide mit Direktverbindungen nach Nordamerika unterversorgt. Wir konzentrieren uns darauf, die bestehenden Interline-Partnerschaften von Virgin Atlantic zu maximieren und unsere starken Handelsbeziehungen zu nutzen. Wir freuen uns darauf, loszulegen“, so Aiden Walsh von Virgin-GSA Discover the World. Das Vorhaben kommt nicht rein zufällig, denn derzeit ist der Marktanteil von Passagieren, die bei Virgin Atlantic von/nach Kroatien bzw. Serbien auf Transatlantik-Strecken buchen, verschwindend gering. Die Lufthansa Group ist in diesem Segment wesentlich stärker vertreten und auch British Airways schafft es mehr Umsteiger zu bekommen. Man will also einen Teil des Kuchens haben und schielt auch auf den saisonalen Dubrovnik-Newark-Flugdienst von United Airlines. Man hofft, dass man mit Umstieg in Heathrow den einen oder anderen Passagier abluchsen kann. Virgin Atlantic schließt derzeit aus, dass man ab Serbien oder Kroatien selbst Langstreckenflüge aufnehmen wird. Aus luftfahrtrechtlichen Gründen wäre dies auch ein kompliziertes Vorhaben. Ziel der Fokussierung auf Serbien und Kroatien ist es, dass man mit Hilfe von Partnern mehr Passagiere über London-Heathrow befördern kann. In Sachen Air Serbia dürfte die mögliche Zusammenarbeit durchaus interessant werden, denn dieser Carrier baut momentan ein eigenes Nordamerika-Netzwerk auf. Inwiefern dieses in Konkurrenz zu einer Kooperation mit Virgin Atlantic steht oder aber dieses ergänzt, wird sich zeigen. Croatia Airlines verfügt über keine Langstreckenflotte und dürfe durchaus

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Greenpeace fordert Verbot von Privatjet-Flügen

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert angesichts der seit einiger Zeit laufenden Klimadebatte, dass Privatjet-Flüge in Europa verboten werden sollen. Man ist der Ansicht, dass dies dazu führen würde, dass sofort 1,8 Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart werden können. Erst kürzlich zog Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), die sich stark für Nachtzüge einsetzt, Verwunderung auf sich. Sie nutzte für die An- und Abreise zu einem Termin einen Businessjet. In der Politik eigentlich nichts ungewöhnlich, jedoch versuchte ein Sprecher nachträglich dies zu kaschieren. Sie wäre nicht mit einem Businessjet, sondern mit einer Bedarfsfluggesellschaft geflogen. „Während die Menschen in Europa aufgefordert werden, Energie zu sparen, etwa indem sie kürzer duschen oder die Heizung runterdrehen, setzen die Superreichen ihre exzessive Energieverschwendung ungebremst fort. Angesichts der globalen Energiekrise, die Millionen von Existenzen bedroht, und der eskalierenden Klimakrise, ist es an der Zeit, dass wir Privatjets als das ungleichste und umweltschädlichste Verkehrsmittel ein für alle mal abschaffen. Ein Verbot von Privatjets in Europa wäre ein starkes Signal der Fairness gegenüber den Menschen in Europa, die unter den steigenden Belastungen zunehmend leiden. Verkehrsministerin Leonore Gewessler muss sich beim EU-Ratstreffen für ein Verbot von Privatjets stark machen“, fordert Klara Maria Schenk, Klima- und Verkehrsexpertin bei Greenpeace. Die Umweltorganisation hält Privatjets für besonders problematisch und fordert von Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP), dass dieser eine entsprechende Sondersteuer einführen soll. Die Einnahmen sollen Haushalten, die besonders stark von den Energieteuerungen betroffen sind, zugeführt werden. Auch sollen die Mittel für so genannte klimafreundliche Mobilität verteilt werden. Greenpeace hält auch nichts von SAF-Treibstoffen, die momentan

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