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Umstritten: Innsbrucker Flugwetterdienst wird dicht gemacht

Der bislang am Flughafen Innsbruck tätige Flugwetterdienst steht unmittelbar vor dem Aus. Die bisherige Tätigkeit soll künftig von Wien aus erledigt werden. Dagegen laufen ACG-Betriebsrat, Gewerkschaft, Airport und Land Tirol regelrecht Sturm. Bislang sind in Innsbruck sechs Meteorologen für die Erstellung der Wetterdaten für den Flugverkehr zuständig. Die Austro Control will auf ein neues System „Polaris“ umstellen. Die Folge daraus: Die Dienststelle in Tirol soll aufgelöst werden und gleichzeitig sollen in Wien zusätzliche Planstellen entstehen. Das Verkehrsministerium, das von Leonore Gewessler (Grüne), die keine Gelegenheit auslässt, um ihre Abneigung gegenüber der Luftfahrt öffentlich kundzutun, sieht in der beschlossenen Änderung überhaupt kein Problem. Der ÖVP-Abgeordnete Hermann Gahr brachte im Ministerium eine Petition, die den Erhalt des Innsbrucker Flugwetterdiensts fordert, ein. Diese fand jedoch keinen Anklang, denn laut Tiroler Tageszeitung argumentiert man dahingehend, dass international der Trend zu automatisierter Wetterbeobachtung gehen würde. Man könne also die Dienstelle an jedem beliebigen Ort in Österreich unterhalten. Auch schreibt das Gewessler-Ministerium, dass durch die Auflösung in Innsbruck und die Umstellung auf Polaris die Kosten sinken würden und das würde dem Auftrag in Sachen mehr Effizienz entsprechen. „Mit der international längst üblichen Modernisierung der Serviceerbringung und der damit einhergehenden Effizienzsteigerung leistet Austro Control einen entscheidenden Beitrag zu diesem Auftrag“, heißt es dazu unter anderem aus dem Ministerium. An der Entscheidung soll nichts mehr zu rütteln sein, so dass es ab 2024 keinen Flugwetterdienst vor Ort in Innsbruck geben wird. In Wien-Schwechat soll dann das aus der Sicht des Verkehrsministeriums modernste meteorologische Zentrum Europas in Betrieb gehen.

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Syrien: Flughafen Aleppo bei Luftangriff bombardiert

Der Flughafen Aleppo wurde am Mittwochabend bombardiert. Die staatliche Nachrichtenagentur Syriens vertritt die Ansicht, dass es sich um einen Angriff der Luftstreitkräfte von Israel handeln soll. Nahe Damaskus wurde ein zweiter Luftangriff durchgeführt. Der Flughafen von Aleppo soll durch die Bombardierung schwere Schäden erlitten haben. Nähere Einzelheiten zum Umfang sind noch nicht bekannt. Fotos, die in sozialen Medien gepostet wurden, zeigen unter anderem Brände, die jedoch aus weiter Entfernung aufgenommen wurden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Streitkräfte von Israel gezielte Luftangriffe auf Flughäfen in Syrien durchführen. Dahinter steckt unter anderem, dass man vorwirft, dass das Land Waffenschmuggel in den verfeindeten Iran bzw. aus diesem heraus gestatten würde. Die staatliche Nachrichtenagentur von Syrien behauptet aber auch, dass ein nicht näher genannter Raketenschutzschild regelmäßig angeblich aus Israel abgefeuerte Raketen abfangen würden. Diese Darstellung wird von Medien aus Israel in Frage gestellt, da aus deren Sicht Syrien gar nicht über ein solches System verfügen soll. Zu Beginn dieses Jahres wurde der internationale Flughafen von Damaskus durch Luftangriffe, die Israel zugeschrieben werden, schwer beschädigt, so dass der gesamte Flugverkehr für zwei Wochen zum Erliegen kam. Die Streitkräfte von Israel räumten damals ein, dass man einen gezielten Einsatz durchgeführt habe, um den Waffenschmuggel unterbinden zu können, durchzuführen. Unter anderem soll es um für die Hisbollah bestimmte Waffen gegangen sein. Die jüngste Bombardierung soll laut übereinstimmenden Quellen aus Israel und Syrien einem zivilen Frachtflugzeug gegolten haben. Es soll sich um die Antonow An-74T-200 mit der Registrierung EP-GOX handeln. Diese ist im Iran auf

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Flughafen Münster/Osnabrück muss Flugbetrieb für zwei Wochen einstellen

Der Flughafen Münster/Osnabrück wird wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn im November für gut zwei Wochen geschlossen. Der Betrieb werde am 14. November um 07.00 Uhr eingestellt und am 30. November um 20.00 Uhr wieder aufgenommen, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero mitteilt. Die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter seien bereits über die Schließung informiert worden und hätten ihre Flugpläne entsprechend angepasst. Bei der Sanierung soll auf der mehr als 2,1 Kilometer langen Landebahn eine neue Deckschicht aufgebracht werden. Außerdem soll die gesamte Bahnbefeuerung sowie die Anflugbefeuerung aus westlicher Richtung erneuert werden. Ein derartig umfangreiches Modernisierungsprojekt sei im laufenden Flugbetrieb nicht durchführbar. Die Kosten bezifferte der Flughafen auf rund 10 Millionen Euro. Der Flughafen Münster/Osnabrück erwartet in diesem Jahr insgesamt rund 750.000 Fluggäste.

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Starker Sommer: Flughafen Paderborn/Lippstadt hebt Passagierprognose erneut an

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hebt der Flughafen Paderborn/Lippstadt seine Prognose für die Passagierzahlen im Geschäftsjahr 2022 an. Zunächst waren die Verantwortlichen von 200.000 Nutzern ausgegangen, im Mai erfolgte die Erhöhung auf 300.000. Nach sehr erfolgreichen Sommer-Monaten geht der Heimathafen nun sogar von 400.000 Passagieren aus. „Zu Beginn des Jahres 2022 waren wir überzeugt davon, dass wir den Vorjahreswert von 129.292 Passagieren durchaus deutlich übertreffen können. Die bereits erreichten und jetzt zu erwartenden Zahlen für das Gesamtjahr übertreffen allerdings unsere kühnsten Erwartungen“, freut sich Geschäftsführer Roland Hüser. Einen wesentlichen Beitrag zur signifikanten Übererfüllung der eigenen Ziele habe die Reiselust der Menschen in Ostwestfalen, Lippe und Südwestfalen geleistet. Allein in den Sommerferien nutzten 115.839 Urlauber den heimischen Airport, was eine Rückkehr zum Vor-Corona-Niveau im Touristik-Bereich bedeutet. Auch im Bereich der individuellen Geschäftsreisen verzeichnet der Heimathafen einen spürbaren Aufschwung. So stieg die Anzahl der Flugbewegungen im ersten Halbjahr 2022 in diesem zentralen Segment auf 1.361 – und damit um 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und um 23 Prozent gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 – an. „Wir wollen auch in Zukunft die Bedarfe der Region abbilden und auf dieser Basis kontinuierlich weitere Potenziale erschließen“, bekräftigt Hüser das ehrgeizige Ziel, bis zum Jahr 2025 die Anzahl der Passagiere auf 800.000 zu erhöhen. „Die Entwicklung unseres Flughafens ist überaus erfreulich. Die aktuellen Zahlen und Prognosen zeigen eindrucksvoll, dass es absolut richtig war, an dieser zentralen Verkehrsinfrastruktur für unsere gesamte Region festzuhalten. Unser Dank geht an die Geschäftsführung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen Erfolg mit

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Cathay Pacific nimmt Hong Kong-Flüge von Zürich wieder auf

Das Streckennetz Richtung Europa wird von Cathay Pacific wieder laufend ausgebaut. Ab dem 1. Dezember 2022  nimmt die Fluggesellschaft  auch Zürich wieder in ihr Streckennetz auf. Vorerst ist ein wöchentlicher Flug geplant. Jeden Donnerstag ab dem 1. Dezember 2022 hebt ein Airbus A350-900 mit 280 Plätzen in Hongkong Richtung Zürich ab kehrt jeweils am Freitag nach Hongkong zurück. Von Hong Kong aus können die Passagiere weiter nach Australien und Südostasien fliegen. Erst kürzlich hat die Fluggesellschaft angekündigt, die Frequenz ihrer Flüge von Frankfurt nach Hong Kong im Oktober und November dieses Jahres auf drei Verbindungen pro Woche zu erhöhen. Das Flugzeug bleibt gut 29 Stunden in Zürich weil es mit der gleichen Besatzung zurück nach Hongkong fliegt. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Schweiz nach langer Zeit wieder in unser Flugprogramm aufnehmen können. Passagiere aus der Schweiz haben somit wieder einen direkten Zugang zu einer der aufregendsten Städte der Welt, die die perfekte Drehscheibe für Reisen nach Australien und Südostasien bildet. Zürich und Hong Kong sind zwei der weltweit führenden Finanzzentren, in denen hochwertiger Service geschätzt wird, und wir sehen eine große Nachfrage für Reisende mit hohen Qualitätsansprüchen – insbesondere auf der Langstrecke“, so Ashish Kapur, Area Manager für Nordeuropa bei Cathay Pacific.

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Eurowings: Vereinigung-Cockpit-Mitglieder stimmen für Streiks

Auch bei Eurowings erhöht die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit den Druck auf die Geschäftsführung, denn in der Urabstimmung entschieden sich 97,7 Prozent der Mitglieder für mögliche Streiks. Laut VC sollen 90 Prozent der für Eurowings fliegenden Mitglieder an der Abstimmung teilgenommen haben. Das erforderliche Quorum wurde damit deutlich überschritten. Bei den Forderungen der Flugzeugführer geht es schwerpunktmäßig um die dringend benötigte Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter was z.B. die maximal Flugdienstzeit sowie Ruhezeiten angeht. „Wir wollen Arbeitszeiten, die ein Mindestmaß an Planbarkeit für eine Familienleben ermöglichen. Wir sehen in bei Eurowings wie in allen Flugbetrieben das immer stärkere Hochfahren der Arbeitsbelastung an das gerade noch zulässige Maximum. Das Maximum muss aber als solches gesehen werden, nicht den dauerhaften fliegerischen Alltag darstellen. Hinzu kommt, dass sich viele Pilotinnen und Piloten am Anfang ihrer fliegerischen Laufbahn befinden, gleichzeitig aber in der Lebensphase von Familiengründung und Kindern stehen. Den Ruf nach planbaren Arbeitszeiten vernehmen wir in diesem Flugbetrieb daher besonders stark. Um es deutlich zu sagen: Das Ergebnis der Urabstimmung ist kein Streikbeschluss! Es ist das verschärfte Signal, quasi die gelbe Karte an Eurowings. Es reicht nicht, am Verhandlungstisch zu sitzen – man muss auch Lösungswillen mitbringen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC.

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Am Flughafen München wird der Energieverbrauch weiter reduziert

Der Flughafen München leitet Maßnahmen in die Wege, um bei Beleuchtung und Klimatisierung deutlich einzusparen. Wer in diesen Tagen nach Einbruch der Dunkelheit das Forum des München Airport Centers besucht, bemerkt möglicherweise, dass das große Glasmembrandach über dem MAC nicht mehr vielfarbig illuminiert wird. Dies ist eine der klar sichtbaren Maßnahmen, mit denen die Flughafen München GmbH angesichts der angespannten Lage auf dem Energiemarkt den Verbrauch am Airport weiter zurückfährt. Die FMG hat bereits vor dem Inkrafttreten der Bundesverordnung zur Sicherung der Energieversorgung am 1. September 2022 zahlreiche Energiesparmaßnahmen in die Wege geleitet. Die Beleuchtung der großen M-Logos an den Flughafenzufahrten und nicht zwingend notwendiger Schilder bleiben bis auf Weiteres ausgeschaltet. In den Parkeinrichtungen am Airport wurde die Beleuchtung auf ein notwendiges Maß reduziert. Insgesamt wurden auf dem Flughafengelände bereits 7.000 Lichtpunkte abgeschaltet – das entspricht dem Verbrauch von circa 850 Haushalten. Auch bei der Belüftung und Klimatisierung der Büros am Airport wurde der Energiebedarf deutlich gesenkt. Bei der Beheizung der Terminals wird in der kalten Jahreszeit eine Maximaltemperatur von 19° C angestrebt. „Die FMG ist sich ihrer unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und hat sich deshalb das Ziel gesetzt, den Verbrauch spürbar weiter zu reduzieren. Erarbeitet werden die Maßnahmen von einem am Flughafen eingerichteten Sonderstab, der jetzt mit Blick auf die kommenden Monate und die Vorgaben der Bundesverordnung weitere Möglichkeiten zur Energieeinsparung prüft und auf den Weg bringt. Die Mieterinnen und Mieter der Flughafeninfrastruktur wurden per Brief gebeten, die Energiesparmaßnahmen gemäß der Bundesverordnung umzusetzen“, teilt der Airport in einer

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Georgien: Wizz Air verlegt temporär von Kutaisi nach Tiflis

Aufgrund von Wartungs- und Sanierungsarbeiten kann der georgische Flughafen Kutaisi zwischen 10. und 24. Oktober 2022 nicht angesteuert werden. Der Billigflieger Wizz Air bietet zahlreiche Strecken zu diesem Airport an. Temporär werden die Fluggesellschaften der Wizz Air Group in die Hauptstadt Tiflis ausweichen. Derzeit ist vorgesehen, dass sämtliche Kutaisi-Routen zwischen 10. und 24. Oktober 2022 von/nach Tiflis angeboten werden. Anschließend sollen diese wieder nach Kutaisi verlagert werden. Betroffen sind die Routen ab folgenden Städten: Athen, Barcelona, Berlin, Budapest, Dortmund, Danzig, Kattowitz, Krakau, Larnaka, Memmingen, Mailand-Malpensa, Paris-Beauvais, Prag, Piga, Rom-Fiumicino, Tallin, Thessaloniki, Wien, Vilnius, Warschau-Chopin, Wroclaw und Abu Dhabi.

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CAA kürt Wizz Air zu UKs unpünktlichster Fluggesellschaft

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im Vereinigten Königreich einen unrühmlichen „Preis“ gewonnen. Laut Aufzeichnungen der Zivilluftfahrtbehörde war man im Vorjahr die unpünktlichste Airline des Landes. Die von der CAA veröffentlichten Informationen berücksichtigen das Gesamtjahr 2021, nicht jedoch enthalten sind Verspätungen aus dem laufenden Jahr 2022. Heuer brillieren im Vereinigten Königreich besonders viele Fluggesellschaften mit Verspätungen und Ausfällen. Diese sind primär auf Personalmangel im eigenen Haus, aber auch an Flughäfen und bei beauftragten Dienstleistern zurückzuführen. Im Vorjahr war die Nachfrage wesentlich geringer als heuer, da es noch einige Reisebeschränkungen bzw. Testpflichten gab, die sich nachteilig auf das Buchungs- und Reiseverhalten der Briten ausgewirkt haben. Die hohen Kosten für PCR-Testungen wurden letztes Jahr von zahlreichen Fluggesellschaften, aber auch Reiseveranstaltern, heftig kritisiert. Laut Daten der CAA soll im Jahr 2021 jeder Wizz-Air-Flug ab dem Vereinigten Königreich um durchschnittlich 14 Minuten verspätet gewesen sein. Damit nimmt man die unrühmliche „rote Laterne“ ein. Auf dem zweiten Negativ-Platz ist Tui mit 13 Minuten Verspätung gelandet, dicht gefolgt von British Airways mit etwa 12 Minuten Delay. Auf der anderen Seite des Spektrums finen sich die Billigflieger Easyjet und Ryanair. Der orangefarbene Lowcoster soll im Schnitt um vier Minuten hinter dem Zeitplan gewesen sein. Der irische Konkurrent landete unmittelbar dahinter auf Platz 3.

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Korean Air nimmt Seoul-Budapest auf

Das Skyteam-Mitglied Korean Air hat am Montag mit dem Verkauf von Flugtickets auf der Strecke Seoul-Budapest begonnen. Diese Strecke soll ab 3. Oktober 2022 zunächst einmal pro Woche mit Boeing 787-9 bedient werden. Bereits ab 31. Oktober 2022 will Korean Air zweimal wöchentlich zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Es ist geplant im Laufe der Winterflugplanperiode 2022/23 die Frequenzen weiter anzuheben. Derzeit ist vorgesehen, dass an den Verkehrstagen Montag und Samstag geflogen werden soll. Als Fluggerät sollen im Regelfall Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9 zum Einsatz kommen. Ursprünglich plante Korean Air diese Route im Mai 2020 aufzunehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es aber zu einer langen Verzögerung gekommen. Vor über zwei Jahren plante man noch mit dem Maschinentyp Airbus A330-200. Das Skyteam-Mitglied gibt sich zuversichtlich, dass die Verknüpfung der beiden Hauptstädte diesmal klappen wird, da die Corona-Reisebeschränkungen fast vollständig weggefallen sind.

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