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Air Baltic fliegt im Winter nach Marrakesch und Gran Canaria

Die lettische Fluggesellschaft legt ihren Winterflugplan vor – Riga soll dabei mit fast 50 Zielen verbunden werden. Die Flüge nach Marrakesch und Gran Canaria werden nur in der Wintersaison durchgeführt. Die Strecke nach Marrakesch wird am 31. Oktober 2022 aufgenommen, die nach Gran Canaria am 1. November 2022. Beide Strecken werden bis zum 24. März 2023 bedient. In der kommenden Wintersaison wird Air Baltic auch saisonale Flüge in die Skigebiete von Salzburg und Verona sowie vier wöchentliche Flüge nach Dubai und sechs wöchentliche Flüge nach Teneriffa anbieten. Der Carrier wird auch weiterhin andere sonnige Freizeitziele wie Malaga, Barcelona, Lissabon und mehr anbieten. „Zu Beginn der Wintersaison werden wir unsere ersten Linienflüge nach Afrika – Marrakesch in Marokko – aufnehmen und unser zweites Ziel auf den Kanarischen Inseln – Gran Canaria – hinzufügen. Bei der Erstellung des Flugplans für die nächste Saison bewerten wir stets die Passagiernachfrage und analysieren die Marktsituation. Auf der Grundlage der Ergebnisse haben wir beschlossen, einige kommerziell unrentable Strecken zu streichen. Gleichzeitig haben wir angesichts der steigenden Nachfrage nach Geschäftsreisen auf einer Reihe von Strecken wie Tallinn, Helsinki, Stockholm und Brüssel die Frequenz im Vergleich zum letzten Winter deutlich erhöht“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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ADV: Passagierzahlen erleiden im Juli einen Dämpfer

Die Erholung der Luftverkehrsnachfrage setzt sich fort, aber mit verminderter Dynamik. Gegenüber dem Vormonat konnten knapp 500.000 Passagiere mehr begrüßt werden, der dynamische Erholungsprozess wurde allerdings ausgebremst. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 lag das Aufkommensniveau bei 71 Prozent Prozent der Reisenden. Insgesamt 17,74 Millionen Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum Juli 2021 stieg das Aufkommen um +79,1 Prozent, gegenüber Juli 2019 sind es -28 Prozent. Das Cargo-Aufkommen verliert geringfügig: 417.832 Tonnen bedeuten zwar -7,7 Prozent Einbußen zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es aber dennoch +2,9 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen war mit 157.759 Starts und Landungen mit +30,4 Prozent über dem Vorjahreswert, gegenüber 2019 wurden mit -25,9 Prozent bereits wieder knapp drei Viertel aller gewerblichen Flüge durchgeführt.  Vergleichsweise stark war im Juli der Europaverkehr, bei dem 78,4 Prozent der Reisenden im Vergleich zur Vorkrisenzeit zurückkamen. Bei den Flügen nach Übersee waren es 74,2 Prozent, während der innerdeutsche Luftverkehr 38,2 Prozent der Passagierzahl vom Juli 2019 erreichte. Von Januar bis Juli wurden an den deutschen Flughäfen mehr als 86,47 Millionen Passagiere gezählt. Mit +232,4 Prozent verzeichnen die Flughäfen ein intensives Wachstum zum Vorjahr. Zum Vorkrisenniveau in 2019 würden aber noch 39,6 Prozent fehlen, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt.

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Airbus A318: Auf diesen Strecken fliegt Air France im Winter 2022/23 mit dem „Babybus“

Bei Air France ist der mittlerweile selten gewordene Maschinentyp A318 ein sprichwörtliches Auslaufmodell. Sukzessive flottet man A220-300, die als Nachfolger fungieren, ein. Auf zahlreichen Routen kommt der „Babybus“ nicht mehr zum Einsatz. Im Winterflugplan 2022/23 hat man jedoch noch die Möglichkeit mit dem von Air France betriebenen Airbus A318 zu fliegen. Alternativ ist dies bei einem weiteren europäischen Operator möglich und zwar bei der rumänischen Tarom. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hevor, dass Air France im Winterflugplan 2022/23 den Airbus A318 auf zahlreichen Routen, jedoch deutlich weniger als in der Vergangenheit, einsetzen wird. Aufgrund möglicher Änderungen des Flugplans sowie kurzfristiger Änderungen des Fluggeräts ist die nachstehende Liste mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Gerade bei Netzwerkcarriern wie Air France kommt es häufig vor, dass der Einsatz des Fluggeräts an die Nachfrage angepasst wird. Auch kann es aus technischen Gründen dazu kommen, dass ein anderes Flugzeug eingesetzt wird. Eine „Garantie“, dass am jeweiligen Tag tatsächlich ein Airbus A318 fliegen wird, gibt es daher nicht. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Air France dem heutigen Stand der Dinge nach auf folgenden Routen, die ab Paris Charles de Gaulle angeboten werden, den A318 einsetzen wird: Amsterdam, Barcelona, Bergen, Bologna, Brest, Budapest, Kopenhagen, Genf, Hamburg, Lyon, Malaga, Mailand-Malpensa, Mailand-Linate, München, Montpellier, Nantes, Toulouse, Oslo, Venedig, Warschau, Zürich und Zagreb. Von Paris-Orly aus plant man mit diesem Muster nach Toulouse, Nizza, Marseille und Algiers zu fliegen.

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Play kündigt Washington und eng bestuhlten A321neo an

Der isländische Billigflieger Play will ab Ende April 2023 ein weiteres Ziel in den Vereinigten Staaten von Amerika ins Streckennetz aufnehmen. Es handelt sich dabei um Washington (Dulles), das man täglich ansteuern will. Der Erstflug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Play beabsichtigt auf der neuen Route primär Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo einzusetzen. Die Flüge zwischen Keflavik und Washington (Dulles) sollen täglich angeboten werden. Ab Februar 2023 will Play auch Airbus A321neo, die mit 214 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz bringen. Bislang verfügt dieser Maschinentyp beim isländischen Lowcoster über eine Kapazität für 194 Personen. Das enger bestuhlte Modell soll ab 1. Februar 2023 schrittweise auf folgenden Routen ab Keflavik fliegen: Baltimore, Boston, Kopenhagen, Las Palmas, Liverpool, London-Stansted, Paris-Charles de Gaulle und Teneriffa Süd.

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Mit Airbus A330: Iran Air nimmt Kurs auf München

Ab Ende September 2022 beabsichtigt die Fluggesellschaft Iran Air vorerst zweimal wöchentlich den zweitgrößten Flughafen Deutschlands, München, mit Teheran zu verbinden. Als Fluggerät sind Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 vorgesehen. Der Erstflug soll am 25. September 2022 durchgeführt werden. Iran Air plant diese Route an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag zu bedienen. Es handelt sich um die vierte Destination, die dieser Carrier in der Bundesrepublik Deutschland anbietet. Flug IR737 soll den Flughafen Teheran (Imam Khomeini) um 9 Uhr 10 Lokalzeit verlassen. Die Landung des Airbus A330-200 in München ist für 12 Uhr 50 Ortszeit angekündigt. Der Rückflug soll die bayerische Landeshauptstadt jeweils um 14 Uhr 20 verlassen und die Hauptstadt des Irans um 20 Uhr 45 Lokalzeit erreichen.

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Rumänien: Air Connect kündigt zehn Strecken an

Mitte Oktober 2022 will in Rumänien die junge Fluggesellschaft Air Connect den kommerziellen Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst will man sechs Strecken, die mit ATR72 bedient werden sollen, anbieten. Unter dem IATA-Code KS will man ab 15. Oktober 2022 ab Bukarest und Cluj zweimal wöchentlich die ungarische Hauptstadt Budapest ansteuern. Am 16. Oktober 2022 sollen ab Bukarest die Ziele Targu Mures (dreimal wöchentlich) und Suceava (fünfmal wöchentlich) folgen. Ab 17. Oktober 2022 sollen von der rumänischen Hauptstadt aus die Ziele Baia Mare (zweimal pro Woche) und Sibiu (dreimal wöchentlich) angesteuert werden. Ab Juni 2023 will man auch in Constanta aktiv werden und von dort aus vier Ziele anbieten. Ab 22. Juni 2023 beabsichtigt Air Connect einmal pro Woche nach Suceava und je zweimal wöchentlich nach Cluj und Timisoara zu fliegen. Ab 25. Juni 2023 soll es einen wöchentlichen Umlauf nach Oradea geben.

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D-ABPA: Erster Lufthansa-Dreamliner in Frankfurt gelandet

Am Dienstagvormittag ist mit der D-ABPA die erste Boeing 787-9 der Lufthansa in Frankfurt am Main eingetroffen. Bis 2027 will der Carrier 31 weitere Exemplare dieses Typs einflotten. Zunächst will man innerdeutsch mit Dreamlinern fliegen. Aufgrund des temporären Lieferstopps, der vor ein paar Tagen aufgehoben wurde, musste Lufthansa wesentlich länger als ursprünglich gedacht auf die erste Boeing 787-9 warten. Am Dienstag war es dann soweit: Die erste Einheit ist auf der Homebase Frankfurt am Main gelandet. Das Flugzeug trägt die Registrierung D-ABPA. Ab Oktober 2022 will Lufthansa diesen Langstreckenjet zu Trainingszwecken im innerdeutschen Verkehr einsetzen. Das erste interkontinentale Linienziel des Lufthansa „Dreamliners“ wird voraussichtlich die kanadische Metropole Toronto sein. „Mit der Boeing 787 führen wir ein weiteres modernes Flugzeugmuster ein, das zu den sparsamsten Langstreckenflugzeugen unserer Flotte gehört. So können wir die durchschnittliche CO2 Bilanz weiter deutlich verbessern. Dieses Flugzeug ist nachhaltig und bietet Kunden ein Premium-Flugerlebnis“, sagt Jens Ritter, CEO Lufthansa Airlines.

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Keine Maskenpflicht: „Spiegel“ meint Eurowings Europe „angreifen“ zu müssen

Luftfahrtrecht war noch nie eine sonderliche Stärke deutscher Medien, wenn es darum geht künstlich einen Skandal aufzubauschen. Das neueste Opfer: Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe, der das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ vorwirft, dass man deutsches „Maskenrecht“ missachten würde. Nur noch wenige Staaten, darunter Deutschland, schreiben das Bedecken von Mund und Nase an Bord von Verkehrsflugzeugen vor. Während Fluggesellschaften, die im jeweiligen Staat registriert sind, unmittelbar zur Umsetzung von nationalem Recht gezwungen werden könnten, sieht es bei ausländischen Anbietern – abgesehen von Inlandsflügen – anders aus. Der internationale Flugverkehr ist in zahlreichen internationalen Abkommen geregelt. Zum Teil sind diese schon 50 Jahre und länger in Kraft. In diesen ist so ziemlich alles geregelt und zwar auch welches Recht eigentlich an Bord gilt. Sofern bilateral keine abweichende Regelung vereinbart wurde, gilt jenes, des Registerstaats, wenn es sich eben um einen internationalen Flug handelt. Dazu kommt, dass es derzeit unterschiedliche Notams bezüglich Maskenpflicht an Bord geben kann. Diese Frage stellte sich bis vor wenigen Monaten nur selten, denn fast alle Staaten – Register-, Abflugs-, und Zielort – haben Maskenpflicht vorgeschrieben. Allenfalls konnte man sich darüber streiten, ob auf Flügen von/nach Österreich, die von ausländischen Anbietern durchgeführt wurden, FFP2-Masken getragen werden müssen oder ob OP-Masken ausreichend waren. Deutschland geht einsamen Sonderweg in Europa Mittlerweile haben fast alle europäischen Staaten die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase an Bord von Flugzeugen aufgehoben. Deutschland jedoch nicht und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will gar auf FFP2-Masken verschärfen. Die Problematik ist nun, dass es sich widersprechende Notams verschiedener Staaten

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Palma: Mann klaute 200 Kofferkulis und verschebelte sie im Internet

Auf der spanischen Insel Mallorca wurde ein Mann verhaftet, dem ungewöhnliche Diebstähle vorgeworfen haben. Über einen längeren Zeitraum hinweg soll er rund 200 Kofferkulis am Flughafen Palma de Mallorca gestohlen haben. Es hat schon einige Zeit gedauert bis dem spanischen Betreiber Aena überhaupt aufgefallen ist, dass zahlreiche Gepäckwagen wie vom Erdboden verschwunden sind. Im Juli 2022 beschwerten sich ein paar Passagiere, dass keine bzw. zu wenige Kulis verfügbar waren. Also gab es die Anweisung, dass eine Inventur gemacht wird und dabei fiel auf, dass 200 Stück fehlen. Im Anschluss erstattete der Flughafen Palma de Mallorca eine Diebstahlsanzeige gegen unbekannt. Die Nationalpolizei hatte es aber nicht sonderlich schwer den mutmaßlichen Verursacher zu finden, denn unter anderem auf einschlägigen Online-Plattformen bot er die Gepäckwagen zum Kauf an. Laut Exekutive soll er durch das Verscherbeln der gestohlenen Ware rund 1.000 Euro verdient haben. Gegenüber der Polizei soll der Verdächtigte gesagt haben, dass er über mehrere Monate hinweg hie und da mal einzelne Kofferkulis „mitgehen“ habe lassen. Diese habe er einfach in den Kofferraum seines Autos eingeladen und zu sich nach Hause gebracht. Welches Strafmaß dem mutmaßlichen Dieb blüht, ist unklar. Allerdings dürfte es für ihn schwierig werden ab Palma de Mallorca zu fliegen, denn Aena hat einen formellen Antrag gestellt, dass der Mann im Falle einer Verurteilung ein Betretungsverbot für das Areal des Airports kassieren soll. Da es sich um einen Teil der öffentlichen Infrastruktur handelt ist die Zustimmung des zuständigen Gerichts notwendig. Ein „einfaches Hausverbot“ wäre nicht ausreichend.

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Ryanair zieht gegen Orban-Steuer und -Strafe vor das EU-Gericht

Die Ryanair Group legt im Streit mit der ungarischen Regierung rund um die Sondersteuer sowie die Geldstrafe, die seitens der Konsumentenschutzbehörde verhängt wurde, nach. Das Unternehmen erklärte, dass man vor das Gericht der Europäischen Union zieht. Die Orban-Regierung hat vor einigen Wochen eine Sondersteuer eingeführt, die Gewinne von Firmen, die aus der Sicht der Staatsführung so genannte Übergewinne erzielen, abschöpfen sollen. Betroffen sind auch Fluggesellschaften. Während sich das ungarische Unternehmen Wizz Air eher schweigsam verhält, poltert Ryanair von Tag eins an gegen die Sondersteuer. Man bat die Passagiere nachträglich zur Kasse, was jedoch aus der Sicht der ungarischen Konsumentenschutzbehörde, die dem Justizministerium angegliedert ist, rechtswidrig sein soll. Daher verhängte man zum Ärgernis von Ryanair eine saftige Geldstrafe. Gegen diese geht der Billigflieger sowohl national als auch auf europäischer Ebene vor. Man spart auch nicht mit öffentlicher Kritik und bezeichnet die Sondersteuer der Orban-Regierung als „dumm“. Auch mit dem Abzug von Kapazität hat Ryanair bereits begonnen. Zwischenzeitlich hat sich auch der Mitbewerber Wizz Air ein Ermittlungsverfahren der Konsumentenschutzbehörde eingehandelt, jedoch geht es um andere Dinge. Dem pinkfarbenen Billigflieger werfen die staatlichen Verbraucherschützer vor, dass dieser systematisch die Passagierrechte missachten bzw. unterlaufen soll. Das Verfahren wurde auf Anweisung des Justizministeriums eingeleitet, wobei es noch nicht abgeschlossen ist. Am Ende könnte auch Wizz Air ein saftiges Bußgeld blühen. Michael O’Leary legt nochmals nach Bezüglich der Geldstrafe, die sich Ryanair in Ungarn eingebrockt hat, erklärt das Unternehmen, dass man die zustehenden Rechtsmittel form- und fristgerecht eingelegt habe. Man ist „zuversichtlich, dass die EU-Gerichte seine

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