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Ryanair zieht gegen Orban-Steuer und -Strafe vor das EU-Gericht

Die Ryanair Group legt im Streit mit der ungarischen Regierung rund um die Sondersteuer sowie die Geldstrafe, die seitens der Konsumentenschutzbehörde verhängt wurde, nach. Das Unternehmen erklärte, dass man vor das Gericht der Europäischen Union zieht. Die Orban-Regierung hat vor einigen Wochen eine Sondersteuer eingeführt, die Gewinne von Firmen, die aus der Sicht der Staatsführung so genannte Übergewinne erzielen, abschöpfen sollen. Betroffen sind auch Fluggesellschaften. Während sich das ungarische Unternehmen Wizz Air eher schweigsam verhält, poltert Ryanair von Tag eins an gegen die Sondersteuer. Man bat die Passagiere nachträglich zur Kasse, was jedoch aus der Sicht der ungarischen Konsumentenschutzbehörde, die dem Justizministerium angegliedert ist, rechtswidrig sein soll. Daher verhängte man zum Ärgernis von Ryanair eine saftige Geldstrafe. Gegen diese geht der Billigflieger sowohl national als auch auf europäischer Ebene vor. Man spart auch nicht mit öffentlicher Kritik und bezeichnet die Sondersteuer der Orban-Regierung als „dumm“. Auch mit dem Abzug von Kapazität hat Ryanair bereits begonnen. Zwischenzeitlich hat sich auch der Mitbewerber Wizz Air ein Ermittlungsverfahren der Konsumentenschutzbehörde eingehandelt, jedoch geht es um andere Dinge. Dem pinkfarbenen Billigflieger werfen die staatlichen Verbraucherschützer vor, dass dieser systematisch die Passagierrechte missachten bzw. unterlaufen soll. Das Verfahren wurde auf Anweisung des Justizministeriums eingeleitet, wobei es noch nicht abgeschlossen ist. Am Ende könnte auch Wizz Air ein saftiges Bußgeld blühen. Michael O’Leary legt nochmals nach Bezüglich der Geldstrafe, die sich Ryanair in Ungarn eingebrockt hat, erklärt das Unternehmen, dass man die zustehenden Rechtsmittel form- und fristgerecht eingelegt habe. Man ist „zuversichtlich, dass die EU-Gerichte seine

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Wegen hoher Nachfrage: Fraport-TAV will Flughafen Antalya stark ausbauen

Der Flughafen Antalya soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden, denn die Betreibergesellschaft rechnet mit einer stark steigenden Nachfrage. Dabei spielt auch eine Rolle, dass zahlreiche russische Reiseveranstalter diesen Airport für Umstiege in Drittländer nutzen wollen. Bedingt durch die Sanktionen, die unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union im Nachgang des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine gegen die Russische Föderation ausgesprochen haben, ist es auch zu gegenseitigen Luftraumsperren gekommen. Klassische Flugrouten und Umsteigeorte sind weggefallen. Die Türkei hat sich den Sanktionen nicht angeschlossen und deren Carrier profitieren durchaus stark davon, dass Russen mit einem Umstieg quasi die ganze Welt erreichen können. Der Flugverkehr zwischen der Russischen Föderation und Antalya wurde im Sommer 2022 stark ausgebaut. Künftig wollen einige Reiseveranstalter den türkischen Airport als eine Art Minihub nutzen, um Umstiege ermöglichen zu können. Die Überlegung dahinter: Zwischen Russland und der Türkei chartert man offiziell selbst das Flugzeug und zwischen der Türkei und dem Urlaubsort kommt ein türkischer „Partner“ zum Einsatz, der die Maschine des Weiterfluges chartert. Mit dieser Konstruktion will man bestehende Sanktionen umgehen und verhindern, dass das beauftragte Fluggerät mitunter komplizierte Umwege fliegen muss. Nachfrage stark gestiegen Betrieben wird der Flughafen Antalya von einem Gemeinschaftsunternehmen, das den Konzernen TAV und Fraport gehört. Die geplante Erweiterung ist aber nicht explizit für das Geschäft mit Russen vorgesehen, sondern auch aus anderen Gründen notwendig. Aufgrund des Umstands, dass sich die Türkei als besonders billiger Urlaubsort positioniert hat, ist heuer die Nachfrage stärker denn je. Viele Billigfluggesellschaften, darunter Corendon,

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Weil Airlines nicht zahlen: Passagiere überschwemmen deutsche Gerichte mit Klagen

Der Sommer 2022 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Für viele Rechtsanwälte und Richter geht es aber erst so richtig los, denn aufgrund des kundenfeindlichen Verhaltens vieler Fluggesellschaften landen zahlreiche Fälle vor Gericht. So viele, dass manche deutsche Amtsgerichte regelrecht überlastet sind. Eigentlich sind die Pflichten der Carrier klar und deutlich in der Fluggastrechteverordnung geregelt. Dazu kommt, dass es enorm viele höchstrichterliche Entscheidungen gibt, so dass in den meisten Fällen eigentlich glasklar sein sollte, dass die Fluggesellschaft beispielsweise Ausgleichsleistungen, Unterkunftskosten oder Kosten für Ersatzbeförderungen bezahlen muss. Das sehen aber enorm viele Carrier, anders, denn es wird in vielen Fällen einfach gar nicht bezahlt und darauf spekuliert, dass der Fluggast einfach aufgibt. Die Überlegung dahinter ist simpel: Je mehr Passagiere man um ihnen zustehende Gelder umfallen lässt, desto niedriger sind die Kosten. Zu diesem „Trick“ greifen aber nicht nur Billigfluggesellschaften, sondern auch selbsternannte „Premium-Carrier“, von denen manche Reisende glauben, dass bei diesen alles einfacher ist, „wenn mal etwas schiefgeht“. Doch dieser Sommer zeigt neuerlich, dass auch vermeintliche „Premium-Anbieter“ ihre Passagiere einfach sitzen lassen und sich dann auch noch vor Ausgleichsleistungen und dem Ersatz von Auslagen drücken wollen. Bedingt dadurch, dass immer mehr Menschen Kenntnis von der Fluggastrechteverordnung haben und entweder über eine Rechtsschutzversicherung verfügen oder aber sich an provisionsbasierte Eintreiber wenden, landen immer mehr Fälle vor Gericht. Anwaltsbriefe werden von vielen Fluggesellschaften ebenfalls ignoriert oder mit fadenscheinigen Ausreden zurückgewiesen. Somit müssen die Betroffenen vor Gericht darum kämpfen, dass ihnen zustehende Gelder auch tatsächlich ausbezahlt werden. In diesem Jahr zeigt

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Fraport: 81 junge Menschen starten ins Berufsleben

Für 81 junge Menschen zwischen 16 und 28 Jahren fällt heute der Startschuss ins Berufsleben im Fraport-Konzern. In diesem Jahr beginnen 66 männliche und 15 weibliche Nachwuchskräfte eine Ausbildung oder ein duales Studium beim Betreiber von Deutschlands größtem Flughafen. Trotz der massiven wirtschaftlichen Auswirkungen hat Fraport auch während der Corona-Pandemie an der Berufsbildung festgehalten. „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass wir richtig lagen: Nicht nur die Passagierzahlen sind wieder gestiegen, sondern auch die Zahl der Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz in unserem Unternehmen. Wir freuen uns, dass wir jungen Menschen in der Rhein-Main-Region weiterhin eine attraktive Zukunftsperspektive bieten können. Wir investieren weiter in die Entwicklung unserer Nachwuchskräfte, denn auch in Zukunft brauchen wir qualifizierte Fachkräfte. Für das nächste Jahr haben wir wieder rund 100 Ausbildungsplätze zu vergeben“, so Michael Müller, Arbeitsdirektor der Fraport AG.

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Saudi Arabian Airlines fliegt seit 55 Jahren nach Frankfurt

Saudi Arabian Airlines feierte am 26. August ihr 55-jähriges Betriebsjubiläum am Flughafen Frankfurt. Die Airline organisierte eine Veranstaltung am Frankfurter Flughafen und überraschte ihre Gäste mit einer Feier am Boden und einer Durchsage des Kapitäns während des Fluges. Am speziell dekorierten Check-in-Schalter erhielten die Fluggäste eine Geschenktüte und vergoldete Münzen als Giveaways. 2022 beförderte die Fluggesellschaft insgesamt 45.499 Passagiere auf 658 Flügen von und nach Frankfurt. Die Gesamtstrecke, die in diesem Jahr von und nach Frankfurt geflogen wurde, beläuft sich auf 2.765.779 Meilen und die Gesamtzahl der Flugstunden auf 3.829. Saudi Arabia Airlines bedient den Frankfurter Flughafen mit einer Boeing 787 (Dreamliner). „Die Feierlichkeiten zu unserem 55-jährigen Jubiläum des Flugbetriebs in Frankfurt sind ein besonderer Anlass für uns. Wir sind sehr stolz darauf, Saudi-Arabien an sieben Tagen in der Woche mit Deutschland zu verbinden und Reisenden aus Deutschland unser Premium-Flugerlebnis zu bieten. Wir freuen uns auf die nächsten 55 Jahre Flugbetrieb in Frankfurt und darauf, unsere Gäste aus Deutschland willkommen zu heißen, um SAUDIA am Boden und an Bord zu erleben und ein einzigartiges Flugerlebnis in allen Klassen zu genießen“, so Hisham Bindkhail, Regional SAUDIA Manager in Europa. Der Carrier bedient derzeit die Strecke Frankfurt – Dschidda viermal wöchentlich (dienstags, donnerstags, samstags und sonntags) und Frankfurt – Riad dreimal wöchentlich (montags, mittwochs und freitags). Die Direktflüge zwischen dem King Abdulaziz International Airport (JED) und dem Flughafen Frankfurt (FRA) werden unter den Flugnummern SV 167 und SV 168 durchgeführt, zwischen dem King Khaled International Airport (RUH) in Riad und dem Flughafen

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Namibia lässt alle CoV-Einreisebeschränkungen fallen

Die Einreise in das beliebte afrikanische Reiseland Namibia gestaltet sich künftig wieder leichter. Es wurden alle noch bestehenden Corona-Einreisebeschränkungen aufgehoben. Urlauber müssen somit weder einen Impf- noch einen Testnachweis erbringen. Wer nach Namibia einreisen möchte, unterliegt künftig weniger strengen Auflagen. Das Gesundheitsministerium des Staates an der Westküste des afrikanischen Kontinents hat die Impf- sowie die Testpflicht für Einreisende abgeschafft. Zuletzt mussten gegen das Coronavirus Geimpfte ihren Immunitätsstatus noch nachweisen. Waren Reisende nicht geimpft, hatten sie ein negatives PCR-Testergebnis vorzuweisen, das nicht länger als 72 Stunden vor Abreise nach Namibia durchgeführt wurde. Die zuletzt im Land bestehenden Corona-Maßnahmen waren bereits im Juli ausgelaufen. Somit gestaltet sich der Urlaub in Namibia nun wieder wie vor der Pandemie. Das berichtet Check24.

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Flughafen Wien versteigert Airport-Memorabilia für guten Zweck

Gemeinsam mit der Online-Auktionsplattform Aurena versteigert der Flughafen Wien ab dem vergangenen Freitag Airport-Memorabilia für den guten Zweck. Die Auktion wird gemeinsam mit der Online-Auktionsplattform Aurena durchgeführt und ist ab sofort über die Website www.aurena.at abrufbar. Verschiedene Sammelstücke aus der jüngeren Flughafen-Zeit wie etwa Hinweisschilder, Flugzeugmodelle, Souvenirs von Veranstaltungen wie dem Office Park 4-Spatenstich oder der Eröffnung der Vienna Lounge, eine überdimensionale Skulptur von einer jüngsten Charity-Buchaktion sowie viele weitere Gegenstände können dabei ersteigert werden. Erlöse kommen Nachbar in Not und den Opfern des Ukraine-Krieges zugute Mitsteigern ist einfach möglich: Einfach online au der oben genannten Website registrieren und mitbieten. Insgesamt werden in den nächsten Wochen drei Versteigerungen mit ausgemusterten Flughafen-Produkten und vor vielen Jahren zurückgelassenen und nun nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist verfügbaren Gegenständen stattfinden. Alle Details zu Besichtigungs- und Abholungsterminen sind auf der Internetseite zu finden. Der gesamte Erlös der Versteigerung kommt der Initiative Nachbar in Not und den Opfern des Ukraine-Krieges zu gute.

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Sundair-Schwester Fly Air41 sucht Flugbegleiter

Die Sundair-Konzernschwester Fly Air41 Airways befindet sich derzeit in Kroatien auf der Suche nach zusätzlichem Kabinenpersonal. Der Carrier beabsichtigt 20 zusätzliche Flugbegleiter einzustellen. Fly Air41 Airways ging im August des Vorjahres an den Start und ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Primär fliegt man im Auftrag der deutschen Konzernschwester Sundair ab diversen Airports in Deutschland. Derzeit besteht die Flotte aus vier Maschinen. Dabei handelt es sich um die A320 mit den Registrierungen 9A-IRM und 9A-SHO sowie die A319 mit den Luftfahrtkennzeichen 9A-BER und 9A-ZAG. Die Aufstockung der Flotte ist beabsichtigt. Unter anderem aus diesem Grund hat man Stellen für insgesamt 20 Flugbegleiter, die momentan unter anderem in Kroatien gesucht werden, ausgeschrieben.

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Amman: Royal Jordanian reaktiviert Moskau-Flüge

Das Oneworld-Mitglied Royal Jordanian Airlines plant ab Ende Oktober 2022 wieder zwischen Amman und Moskau-Domodedowo zu fliegen. Derzeit ist geplant, dass Maschinen der Typen Airbus A319 und A320 zum Einsatz kommen sollen. Zunächst soll dreimal wöchentlich zwischen den beiden Städten geflogen werden. Mit A319 will man an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag fliegen. Der Airbus A320 soll jeweils an Freitagen eingesetzt werden, geht aus den veröffentlichten Flugplandaten hervor. Der Comeback-Flug ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Ursprünglich wollte Royal Jordanian Airlines bereits ab 4. Oktober 2022 zwischen Amman und Moskau fliegen. Zunächst waren zwei wöchentliche Verbindungen mit Embraer 175 geplant. Davon hat man Abstand genommen und will per 30. Oktober 2022 dreimal wöchentlich mit den größeren Mittelstreckenjets aus dem Hause Airbus fliegen.

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Barcelona: Norwegian will Basis im Sommer 2023 reaktivieren

Die Billigfluggesellschaft Norwegian will die vor einiger Zeit geschlossene Basis Barcelona reaktivieren. Unter anderem in diesem Zusammenhang sollen rund 800 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Vor dem Insolvenzverfahren, in das sich der Carrier nach dem Beginn der Corona-Pandemie aufgrund eines über Jahre hinweg angehäuften Schuldenberges flüchten musste, hatte man in der spanischen Stadt auch Langstreckenflugzeuge stationiert. Man musste sich radikal verkleinern und trennte sich konzernweit von über 7.000 Mitarbeitern. Die Flotte wurde auf sieben Boeing 737-800, die zunächst überwiegend innerhalb Norwegens im Einsatz waren. Mittlerweile befindet sich Norwegian Air Shuttle wieder auf Expansionskurs. Nach und nach hat man einige Bases, die im Zuge des Insolvenzverfahrens geschlossen wurde, wieder in Betrieb genommen. Diese befinden sich überwiegend im skandinavischen Raum, jedoch auch in Malaga und Alicante. Bis Sommer 2023 will man die Flotte auf 85 Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 aufstocken. Barcelona soll zunächst als saisonale Basis geführt werden. Vor Ort will man im Sommerflugplan 2022 zwei Boeing 737-800 stationieren. Mit diesen beiden Flugzeugen will man primär Ziele in den skandinavischen Staaten anfliegen. In Spanien will man 300 zusätzliche Piloten und 500 Flugbegleiter einstellen.

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