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Cayman Islands haben Corona-Einreiseregeln abgeschafft

Das britische Überseegebiet Cayman Islands hat am Mittwoch die bislang praktizierten Corona-Einreisebestimmungen fallen gelassen. Premierminister G. Wayne Panton erklärte, dass man die Entscheidung nach sorgfältiger Prüfung getroffen habe. „Dies ist offensichtlich nach zweieinhalb Jahren der COVID-19-bezogenen Einschränkungen, die wir eingeführt haben“, so der Regierungschef. „Wir sind nun davon überzeugt, dass wir bis auf wenige Ausnahmen alle verbleibenden Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit sicher aufheben können“. Für Urlauber bedeutet das, dass man künftig keine Nachweise über Test und/oder Impfung mehr vorlegen muss. Auch gibt es keine Notwendigkeit mehr eine elektronische Reiserklärung abzugeben. Masken müssen auch keine mehr getragen werden. Allerdings überlassen die Cayman Islands den Inhabern von Geschäften, Restaurants und Geschäften, dass diese weiterhin im Rahmen des Hausrechts das Tragen von Mund-Nasen-Schutz verlangen können.

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Für 7,50 Euro: Eurowings will mit Currywürsten punkten

Die Currywurst an Bord war in der Vergangenheit ein Markenzeichen von Air Berlin. Mittlerweile vermuten weitere Carrier, dass sich damit Geld verdienen lässt. Nach Tuifly bietet auch Eurowings dieses Produkt zum kostenpflichtigen Erwerb über den Wolken an. Die Lufthansa-Tochter erklärt in einer Medienaussendung, dass man allein im Juli 2022 rund 4.000 Portionen Pommes an Bord verkauft habe. Nun will man zum Sommerausklang auch Currywurst anbieten und damit logischerweise Geld verdienen. Billig ist die Sache nämlich nicht, denn stolze 7,50 Euro müssen auf den Tisch gelegt werden. Das Unternehmen hebt in der Medienerklärung auch hervor, dass man künftig die Sandwiches in neuen Verpackungen servieren will. Dabei soll es sich um recyclebares Material handeln. Die so genannte Natureflex-Folie soll aus nachwachsenden Rohstoffen sammeln und kompostierbar sein. Dadurch will Eurowings eigenen Angaben nach mehrere Tonnen Plastikmüll pro Jahr einsparen.

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Russland: Vorfeldarbeiter von Antonow An-24-Propeller getötet

In Russland ist es am 19. August 2022 auf dem Flughafen Belyoarsk zu einem tragischen Todesfall gekommen. Ein Vorfeldarbeiter geriet während der Vorbereitungen auf einen Utair-Flug nach Beresowo in einen rotierenden Propeller einer Antonow An-24. Offiziellen Angaben nach wurde der Techniker während dem Reinigen der Schubflächen von Propellerblättern getroffen. Der 48-jährige Mann soll auf der Stelle tot gewesen sein. Der Vorfall wurde zufällig von einer Standkamera festgehalten. Das Video ist am Ende des Artikels eingebunden, jedoch wird sensiblen Lesern ausdrücklich davon abgeraten dieses anzusehen. Ein Utair-Sprecher erklärte wie folgt: „Am 19. August ereignete sich auf dem Flughafen des Autonomen Gebiets Belojarsk-Chanty-Mansijsk – Jugra nach dem Anlassen der Triebwerke eines Flugzeugs vom Typ An-24, das sich auf den Flug nach Beresowo vorbereitete, ein Unfall, als die Schubflächen gereinigt wurden – ein Flugzeugtechniker geriet unter die Blätter eines rotierenden Propellers und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Gründe für den Vorfall werden derzeit ermittelt“. Die Luftfahrt ist statistisch gesehen das sicherste Verkehrsmittel. Bodenabfertigungsgeräte, Flugzeuge und Triebwerke sind jedoch leistungsstarke Maschinen, und gelegentlich ereignen sich Unfälle am Boden von Flughäfen. Bei einem kürzlichen Vorfall im Autonomen Kreis Chanty-Mansi in Russland kam ein Mitarbeiter des Bodenpersonals eines Flughafens ums Leben, nachdem er vom rotierenden Propeller einer Antonow An-24 der Fluggesellschaft UTair getroffen worden war. Die Behörden haben eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Die russische Flugunfallbehörde gab folgendes Statement ab: „Nach vorläufigen Angaben wurde am 19. August um 13.48 Uhr (11.48 Uhr Moskauer Zeit) auf dem Flughafen der Stadt Belojarskij während der Prozedur zur Freigabe der An-24

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USA: ExpressJet ist pleite – Auch Aha!-Flüge betroffen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft ExpressJet musste in den Vereinigten Staaten Gläubigerschutz nach Chapter-11 anmelden. Dies geschah im Nachgang des Verlustes des Wetlease-Auftrags von United Airlines. Der Vorgang hat auch Auswirkungen auf „Aha!“. Das zuletzt genannte Brand war eine Regionalflugmarke von Expressjet. Das Aha-Angebot wurde temporär eingestellt. Derzeit ist völlig unklar, ob eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs jemals gelingen kann. Einst hatte der Carrier über 400 Flugzeuge, jedoch ist die „Aha-Flucht“ gescheitert. ExpressJet war in der Vergangenheit sowohl auf eigene Rechnung als auch als Wetlease-Provider für verschiedene Fluggesellschaften aktiv. In der langjährigen Firmengeschichte flog man beispielsweise für Delta, United Airlines und Frontier Airlines. Seit dem Jahr 2008 war man jedoch nur noch auf Sparflamme in der Luft. Zuletzt hat man auch den United-Auftrag verloren. Die Lösung suchte man in der Gründung einer Marke namens „Aha!“. Diese starte im Vorjahr mit Regionaljets des Typs Embraer 145. Erst am 11. August wurde mit Idaho Falls-Reno Tahoe eine neue Strecke eröffnet. Doch von großem Erfolg gekrönt waren die Flüge generell nicht, denn die Einnahmen reichten nicht aus, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Dazu erklärte Firmenchef Subodh Karnik: „Eine Kombination von Bedingungen hat uns zu dieser Entscheidung geführt. Trotz der tapferen Bemühungen unserer Mitarbeiter, die Herausforderungen zu meistern, und trotz der großen Unterstützung durch unsere Städte und Flughäfen – insbesondere Reno-Tahoe und die Gemeinde – sind wir an einem Punkt angelangt, an dem die Beendigung des Betriebs im besten Interesse unserer Stakeholder ist“. Direkte Erstattungen an die Kunden kann man nicht mehr anbieten. Man empfiehlt den Passagieren,

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Singapur lässt wieder Ungeimpfte ohne Quarantäne einreisen

Der Stadtstaat Singapur lässt ab 29. August 2022 auch ungeimpfte Personen ohne Quarantäne einreisen. Weiters hebt man die bislang praktizierte Maskenpflicht weitgehend auf. In Innenräumen müssen dann Mund und Nase nicht mehr bedeckt werden. Bislang müssen ungeimpfte Personen, die in Singapur einreisen wollen, maximal zwei Tage vor dem Abflug einen Coronatest vornehmen. Nach der Ankunft muss man sich sieben Tage lang in Quarantäne begeben. Zusätzlich muss man eine offizielle Einreisegenehmigung beantragen. Vollständig Geimpfte können ohne Test und/oder Absonderung einreisen. Ab Montag können auch Ungeimpfte wieder ohne Sondergenehmigung das Staatsgeiet von Singapur betreten. Allerdings müssen diese auch weiterhin bei der Einreisekontrolle einen negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorweisen. Innerhalb von Singapur fällt die Maskenpflicht in fast allen Bereichen. Regierung empfiehlt künftig das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, jedoch vorgeschrieben wird es nicht mehr sein. Auch in den Flughafenterminals muss man keine Masken mehr tragen. Allerdings gibt es auch einige Ausnahmen, denn beispielsweise muss man in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Pflegeheimen, Rettungswägen und in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin Mund und Nase bedecken. Bei den Öffis gibt es eine Ausnahme von der Ausnahme, denn in Taxis entfällt die Maskenpflicht.

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Edelweiss tauft HB-JLS auf den Namen „Oberalp“

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat den Airbus A320 mit der Registrierung HB-JLS auf den Namen „Oberalp“ getauft. Dazu veranstaltete die Swiss-Konzernschwester ein kleines Event, bei dem zahlreiche Kinder aus der namensgebenden Ortschaft zu Gast waren. „Wir freuen uns riesig, dass mit dem Oberalp die Kantone Uri und Graubünden auf einem unserer Flugzeuge vertreten ist. Ab sofort tragen wir diese abwechslungsreiche Tourismusregion in die weite Welt hinaus“, erklärt  Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss. Als Zeichen der Partnerschaft erhält die Region ein „Edelweiss Holzbänkli“ in Form eines Flugzeugsitzes, auf dem Passanten die schönsten Aussichten genießen und von den nächsten Ferien träumen können. Fast wie im Flugzeug. Als spezielle Gäste wurden am Flughafen Zürich 24 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Kreisschule Ursern von Andermatt begrüßt. Sie konnten nicht nur als exklusive Gäste der Taufzeremonie beiwohnen, sondern bekamen als Erinnerung an diesen einmaligen Tag auch die neuen Edelweiss Kinderspielsachen geschenkt. Die jüngsten Edelweiss Gäste erhalten unterschiedliche, aufs Alter abgestimmte Spielsachen. Im Rätselbuch befinden sich Spiel und Spass, Malvorlagen, Rätsel und zwei heraustrennbare Postkarten. Der Inhalt ist angepasst an die beiden Alterskategorien 3+ und 7+. Mit dem Rätselbuch erhalten die Kinder auch Farbstifte in einem Kartonböxli. Die Sportbeutel stehen neu in drei verschiedenen Designs zur Verfügung. Die Kinder dürfen sich ihr Lieblingsmotiv jeweils selber aussuchen.

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Färöer: Atlantic Airways stockt die Flotte auf

Atlantic Airways, die nationale Fluggesellschaft der Färöer Inseln, plant die Flotte um eine weitere Maschine aufzustocken. Das Unternehmen will künftig vier Verkehrsflugzeuge und zwei Agusta Westland 139 Helikopter betreiben. Gegenüber lokalen Medien kündigt Firmenchefin Jóhanna á Bergi auch an, dass man das Streckennetz ausbauen will. Es sollen sowohl die Frequenzen als auch die Anzahl der Destinationen angehoben werden. Die Umsetzung des Vorhabens wird im Laufe des Jahres 2023 erfolgen. Beispielsweise will man ab April 2023 mindestens dreimal pro Woche die französische Hauptstadt Paris ansteuern. Derzeit gibt es zwei wöchentliche Nonstopflüge auf dieser Route. Aalborg will man zwischen Anfang Mai und Mitte Oktober 2023 ansteuern. Auch plant man ab Herbst 2023 Flüge nach New York anzubieten. Ein genauer Termin für die Aufnahme der USA-Strecke steht noch nicht fest. Derzeit besteht das Streckennetz aus zehn Destinationen. Dabei handelt es sich um Kopenhagen, Billund, Aalborg, Keflavik, Edinburgh, Oslo, Paris, Barcelona, Mallorca und Gran Canaria. Die Flotte des Carriers setzt sich momentan aus zwei Helikoptern sowie einem Airbus A320 und zwei Airbus A320neo. Der geplante Neuzugang soll aus der A320neo-Reihe stammen.

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Juli 2022: Flyr erzielte Bestwerte in junger Firmengeschichte

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr konnte im Juli 2022 eigenen Angaben nach die bislang beste Beförderungsleistung erzielen. Man hatte rund 260.500 Passagiere bei einer Auslastung von 92,3 Prozent an Bord. Die Flotte des jungen Carriers besteht derzeit aus elf Maschinen. Dabei handelt es sich um sechs Boeing 737-800 und fünf B737-Max-8. Erst kürzlich hat man Flugzeug Nummer elf, eine Boeing 737-Max-8, übernommen. Im Juli 2022 war man mit zehn Verkehrsflugzeugen in der Luft und konnte eigenen Angaben nach fast alle Flüge durchführen. Rechnerisch beschäftigt Flyr pro Maschine 41 Mitarbeiter. Aufgrund zahlreicher Engpässe an diversen europäischen Flughäfen sank die Pünktlichkeit auf 54,2 Prozent ab. Das Unternehmen betont aber, dass 91,3 Prozent der Flüge maximal eine Stunde Verspätung gehabt haben sollen. Man führte 99,9 Prozent des ursprünglich geplanten Angebots durch. In Zahlen ausgedrückt: Flyr erklärt, dass man im Juli 2022 lediglich zwei Flüge habe streichen müssen. Der Yield der Flotte soll bei 0,71 Norwegischen Kronen pro Passagierkilometer gelegen haben. Der Ertrag erhöhte sich im Juli 2022 auf 0,68 Norwegische Kronen pro Passagierkilometer. Über einen Zeitraum von einem Jahr gesehen liegt der zuletzt genannte Wert bei 0,41 Norwegischen Kronen. „Der Juli war gekennzeichnet durch eine hohe Nachfrage nach Reisen mit vielen ausgebuchten Flügen zu unseren Zielen am Mittelmeer und in europäische Städte. Viele Gäste haben sich auch für unsere Inlandsflüge in Norwegen entschieden. Wir möchten uns bei allen 260 500 Gästen bedanken, die sich im Juli für eine Reise mit uns entschieden haben, und wir freuen uns darauf, sie bald wieder an Bord begrüßen

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Kommentar: Maskenpflicht, aber nicht für die Regierung und Inflation „frisst“ Urlaube auf

In Europa gibt es derzeit nur noch wenige Staaten, die das Tragen von Masken in Flugzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln vorschreiben. Zu diesen zählt beispielsweise Deutschland. Die Regierung denkt jedoch nicht an die Abschaffung, sondern will die Regeln gar verschärfen. Offensichtlich orientiert man sich an einer abgeschafften Eigenheit aus Österreich, denn der von der Bundesregierung beschlossene Entwurf sieht vor, dass künftig im Fernverkehr sowie an Bord von Flugzeugen FFP2-Masken getragen werden müssen. Bislang sind so genannte OP-Masken in Deutschland ausreichend. Die Maskenpflicht gilt offensichtlich nicht für alle, denn der Umstand, dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) samt Delegation und Journalisten maskenlos nach Kanada geflogen sind, sorgt derzeit in der Bundesrepublik für Unverständnis. Regelrecht stümperhaft versuchte man sich darauf auszureden, dass negative PCR-Tests und ein Schnelltest kurz vor Abflug notwendig sind und dass der aktuelle militärische Tagesbefehl gelten würde. Nur wenige europäische Staaten pochen noch auf Masken Man kann es drehen und wenden wie man will, aber in den Anweisungen an Piloten, Fluggesellschaften und in den zahlreichen Verordnungen der Bundesländer finden sich schlichtweg keine Ausnahmen für das Militär und/oder Mitglieder der Bundesregierung und deren Gefolgschaft. Die Vorgehensweise, die gewählt wurde, ist schlichtweg rechtlich nicht gedeckt. Daher ist das Verhalten angesichts des Umstands, dass fast zeitlich in der Bundesregierung die Verschärfung der Maskenpflicht für Normalbürger beschlossen wurde, verstörend. Im europäischen Vergleich macht Deutschland derzeit ohnehin einen defacto-Alleingang, denn nur noch sehr wenige Regierungen pochen darauf, dass an Bord von Verkehrsflugzeugen Masken getragen werden müssen. Auch die Europäische Union empfiehlt

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Einreise: Deutschland setzt 3G-Regel bis 30. September 2022 aus

Die aktuelle Corona-Einreiseverordnung der Bundesrepublik Deutschland läuft Ende August 2022 aus. Das Kabinett hat nun beschlossen, dass die Regelungen bis zumindest 30. September 2022 verlängert werden. Das bedeutet konkret, dass für die Einreise kein 3G-Nachweis notwendig ist. Grundsätzlich könnte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Einreisebestimmungen jederzeit verschärfen, indem er Gebiete und/oder Staaten auf die Virusvariantengebiete-Liste setzt. Derzeit befindet sich jedoch kein Eintrag auf der „roten Liste“. Deutschland hat Ende Mai 2022 die Einreiseregeln drastisch gelockert und die bis dahin praktizierte 3G-Pflicht fallen gelassen. In vielen Bundesländern gab es zu keinem Zeitpunkt systematische Kontrollen, denn das Vorhandensein von Einreiseanmeldung und/oder 3G-Unterlagen wurde allenfalls stichprobenartig kontrolliert. Gesundheitsminister Karl Lauterbach will nicht explizit ausschließen, dass wieder harte Corona-Einreisebestimmungen kommen könnten. Er vertritt die Ansicht, dass man „besonders gefährliche Virusvarianten“ im Auge behalten müsse und dann entsprechend reagieren muss, um „zu verhindern, dass diese sich schnell ausbreiten“. Eine Prognose für eine mögliche Regelung ab 1. Oktober 2022 gab das Regierungsmitglied nicht ab.

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