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Klagenfurt: KBV klagt erneut gegen Flughafen-Pachtverträge

Der Dauerstreit zwischen der Kärntner Beteiligungsverwaltung und Lilihill rund um den Flughafen Klagenfurt geht in die nächste Runde: Das landeseigene Unternehmen klagt gegen die Pachtverträge, die mit Konzernschwestern des Airports abgeschlossen wurden. Die Geschäftsleitung des Klagenfurter Flughafens, der sich mehrheitlich im Eigentum der Lilihill Group befindet, schloss im Frühjahr dieses Jahres Pachtverträge mit Konzernschwestern ab. Dabei sollen Grundstücke, die laut Lilihill nicht betriebsnotwendig sind, für rund 20 Jahre vermietet werden. Der Aufsichtsrat erteilte für diese Transaktion die Zustimmung. Die Kärntner Beteiligungsverwaltung erwirkte dagegen gleich zwei Einstweilige Verfügungen, jedoch wurden diese nach Verfahrenseröffnung aufgehoben. Die entsprechenden Klagen wurden zu Ungunsten der Landesgesellschaft entschieden. Diese hat jedoch die Möglichkeit abermals vor Gericht zu ziehen und direkt gegen die Verträge zu klagen. Genau das macht man nun, denn die KBV teilte am Montagabend mit, dass man direkt gegen die Verträge klagen wird. Man behauptet, dass das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt als Minderheitsgesellschafter nicht eingebunden gewesen wären. Sowohl die KBV als auch die Stadt haben jedoch Vertreter im Aufsichtsrat, also jenem Gremium, das grünes Licht für die Verpachtung gegeben hat. Das landeseigene Unternehmen forderte Lilihill im Vorfeld der Einbringung der neuerlichen Klage auf, dass die Pachtverträge „bedingungslos von sich aus aufgelöst“ werden sollen. Laut KBV soll der private Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens darauf nicht eingegangen sein. „Die Klage zielt deshalb auch darauf ab, dass Flughafen-Grundstücke zukünftig nur mit Zustimmung der Flughafen-Generalversammlung verpachtet werden dürfen. Wir vertreten die Interessen der öffentlichen Hand. Wenn ein Investor sich nicht an geltende Verträge hält, dann müssen

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Salzburg verzeichnet Besucherplus in Stadt und Salzkammergut

Die Stadt Salzburg steht bei Touristen wieder hoch im Kurs: Das ist das Ergebnis einer vorläufigen Sommerbilanz nach den erfahrungsgemäß stärksten 2 Wochen im Sommer der Salzburg AG Tourismus GmbH für den Zeitraum 1. Juni bis 19. August. Die Besucherzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 96 Prozent. Bis zu 13.000 Fahrgäste beförderte beispielsweise die FestungsBahn an Spitzentagen im Sommer – was den Spitzenwerten vor der Pandemie entspricht. Und auch die Attraktionen im Salzkammergut waren sehr gut besucht und konnten nach einem starken Vorjahr erneut zweistellige Wachstumsraten verbuchen. „Urlaub in Österreich liegt diesen Sommer voll im Trend. Insbesondere die Stadt Salzburg ist wieder ein sehr gefragtes Reiseziel. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher ist überall zweistellig gestiegen und wir liegen nur noch knapp hinter den Rekordwerten von 2019. Mein großer Dank gilt unseren tollen, voll motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit unglaublichem Einsatz viele schöne Urlaubsmomente möglich machen“, so Daniela Kinz, Co-Geschäftsführerin der Salzburg AG Tourismus GmbH. Doppelt so viele Besucher wie im Vorjahr Mit 583.706 Fahrgästen konnte beispielsweise die FestungsBahn im angeführten Zeitraum um 120,3 Prozent mehr Fahrgäste befördern als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch beim MönchsbergAufzug stieg die Zahl der Fahrgäste kräftig um 33,25 Prozent auf 134.248. In Summe gab es bei den Attraktionen in Salzburg ein Plus von 96,33 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wobei man hier noch um 20 Prozent hinter den Spitzenwerten aus 2019 zurückliegt. Weiterhin stark im Trend liegt der Urlaub im Salzkammergut, wo die Besucherzahlen nach einem Plus von 32 Prozent im Gesamtjahr 2021

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Chile passt Einreisebestimmungen an

Die chilenische Regierung hat sich zur Anpassung der coronabedingten Einreisebeschränkungen entschlossen, um das Land touristisch wieder wettbewerbsfähiger zu machen. Bisher dürfen ausländische Reisende noch ohne Impf- oder negativen Testnachweis in das südamerikanische Land einreisen. Ab dem 1. September muss für die Einreise ein Impfnachweis vorgelegt werden, der im Heimatland ausgestellt wurde. Wer dies nicht kann, von dem wird ein negativer PCR-Test verlangt, der maximal 48 Stunden vor dem Abflug durchgeführt wurde. Damit wird die Einreise für Touristen zwar einerseits strenger geregelt, andererseits entfällt jedoch das verpflichtende Ausfüllen der C19-Gesundheitserklärung bei der Einreise. Für die freie Bewegung innerhalb Chiles ist es also fortan nicht mehr notwendig, seinen Impfpass durch die Beantragung eines chilenischen Mobilitätspasses anerkennen zu lassen. Nach wie vor könne es allerdings zu stichprobenartigen Tests an den Flughäfen kommen, wie Check24 berichtet. Erst zum 4. August hat Chile mit der Osterinsel ein touristisches Highlight des Landes wieder für Besucher zugänglich gemacht. Die abgelegene Insel mit den markanten Steinskulpturen hatte sich zuvor für über zwei Jahre von der Außenwelt abgeschottet, um die einheimische Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen. Nun dürfen ausländische Gäste das Eiland wieder besuchen, müssen hierfür jedoch ab einem Alter von sechs Jahren einen negativen, maximal 24 Stunden alten PCR-Test vorlegen.

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Geschäftsreisen: Eurowings weitet Angebot um 30 Prozent aus

Die Fluggesellschaft Eurowings verzeichnet eigenen Angaben nach eine steigende Nachfrage nach Geschäftsreisen. Aus diesem Grund weitet man ab September 2022 das Angebot auf Routen, die typischerweise von Geschäftsreisenden genutzt werden, um etwa 30 Prozent aus. Laut Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof befinde man sich noch vom Vorkrisenaufkommen entfernt, jedoch verzeichne man eine „fortschreitende Normalisierung in diesem Segment“. Dies würden die Buchungszahlen, die man für den Herbst 2022 an Land ziehen konnte, deutlich zeigen, so der Manager. Auch behauptet der Carrier in einer Medienaussendung, dass man die Prozesse am Boden und in der Luft stabilisiert habe. Eigenen Angaben nach will man einen Spitzenwert von 99 Prozent Zuverlässigkeit erreicht haben. Allerdings nennt die Lufthansa-Tochter keine näheren Details worauf diese Aussage basiert. Nachstehend werden die Ausweitungen ab den einzelnen Airports dargestellt. Düsseldorf: Von ihrem größten Standort Düsseldorf aus bedient Eurowings mehr als 30 klassische Geschäftsreiseziele in rund zehn Ländern. Im Rahmen der Programmausweitung werden insbesondere die stark nachgefragten Verbindungen nach Berlin, Zürich und Mailand mit bis zu 10.000 zusätzlich angebotenen Sitzen aufgestockt. Darüber hinaus bietet Eurowings zweimal täglich Verbindungen mit attraktiven Tagesrandzeiten auf den Strecken nach Stockholm, Prag, Dresden, Birmingham, Genf, Lyon und Salzburg. Weitere Geschäftsreiseziele ab Düsseldorf sind Athen, Belgrad, Bologna, Budapest, Danzig, Hamburg, Kopenhagen, Krakau, Rom, Göteburg, Graz, London, Lissabon, Linz, Manchester, Marseille, Newcastle und Wien. Insgesamt können Passagiere bei Eurowings unter mehr als 100 Direktverbindungen ab der NRW-Landeshauptstadt wählen. Köln/Bonn: Ab Köln/Bonn stockt Eurowings insbesondere die Kapazität auf der stark nachgefragten Verbindung nach Berlin auf: So werden für September mehr als 6000

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EuroAtlantic Airways ist jetzt ein reiner Widebody-Operator

Die portugiesische Fluggesellschaft EuroAtlantic Airways hat die letzte Maschine des Typs Boeing 737-800 ausgeflottet. Damit ist der Carrier zu einem reinen WIdebody-Operator geworden. EuroAtlantic Airways hatte zu Spitzenzeiten drei Boeing 737-800 in der Flotte. Zeitweise flog man auch mit zwei Boeing 757-200. Mittlerweile betreibt man vier B767-300ER und zwei B777-200ER. Narrowbodies hat man keine mehr. Laut CH-Aviation.com handelt es sich bei der ausgeflotteten Boeing 737-800 um die vormalige CS-TQU. Diese wurde zu Beginn der Corona-Pandemie nach einer in Budapest durchgeführten Wartung temporär stillgelegt. Am 3. März 2021 wurde diese Maschine nach Castellón ins Long Time Storage überführt. Am 14. Juli 2022 hob der Mittelstreckenjet mit dem Ziel Shannon wieder ab. Nach Wartungsarbeiten soll diese Boeing 737-800 als N30646 in die Vereinigten Staaten von Amerika überstellt werden. Das Flugzeug ist Eigentum von KDAC Aircraft Leasing und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Für EuroAtlantic Airways ist die Maschine seit 2012 geflogen.

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Croatia Airlines flottet zweiten Airbus A320 ein

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines erweitert die Flotte um einen Airbus A320. Das Leasingflugzeug ist 18 Jahre alt und trägt die Registrierung 9A-CTO. Vormals war diese Maschine unter anderem bei TAP, Air Malta und Vueling im Einsatz. Laut Croatia Airlines ist der Mittelstreckenjet mit Sharlets ausgerüstet und mit 174 Sitzen bestuhlt. Zunächst soll der Neuzugang als Backup-Maschine fungieren. Die Laufzeit des Leasingvertrags ist mit vorerst zwei Jahren befristet, da der Carrier nach und nach die Flotte mit werksneuen Maschinen erneuern will. Hinsichtlich der Vertragsgestaltung bestätigte das Unternehmen, dass es sich um eine so genannte Power-by-the-Hour-Vereinbarung handelt. Das bedeutet konkret, dass Croatia Airlines nur dann pro Stunde bezahlen muss, wenn sich das Flugzeug tatsächlich in der Luft befindet. Diese Konstellation wird seitens des Carriers als kostengünstige Lösung für eine Back-up-Maschine bezeichnet. Die Flotte von Croatia Airlines ist damit auf 13 Maschinen angewachsen. Man betreibt zwei Airbus A320, fünf A319 und sechs de Havilland Dash 8-400. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge, die von diesem Carrier genutzt werden, liegt bei etwa 17,3 Jahren.

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Medaiva führt End-of-Lease-Wartungen an Ex-Air-Baltic-Dash-Flotte durch

Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die lettische Fluggesellschaft Air Baltic dazu entschlossen, dass die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 vorzeitig ausgeflottet werden. Dieser Maschinentyp war über viele Jahre hinweg das Rückgrat der Regio-Flotte. Die Flugzeuge mit den Registrierungen YL-BAE, YL-BBT und YL-BBW wurden bereits an den Leasinggeber zurückgegeben. Die vertraglich vereinbarten Wartungen werden von Medavia auf dem Flughafen Luqa (Malta) vorgenommen. Die beiden zuerst genannten Maschinen sind bereits auf dem genannten Airport eingetroffen. Derzeit führt Medavia Wartungsarbeiten an der im Foto ersichtlichen YL-BBW durch. Diese de Havilland Dash 8-400 wurde am 16. August 2022 von Riga nach Luqa überstellt. Die geleaste Maschine wurde im August 2013 an Air Baltic übergeben und war damals fabrikneu.

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Ian Malin wird neuer Wizz-Air-Finanzchef

Die Wizz Air Group bekommt mit Ian Malin einen neuen Finanzchef. Der Manager wird sein Amt am 1. Oktober 2022 antreten und folgt auf Jourik Hooghe, der den Konzern auf eigenen Wunsch verlassen wird. Der amtierende Finanzchef soll noch bis zum 31. Dezember 2022 zur Verfügung stehen, um eine geordnete Übergabe an seinen Nachfolger zu vereinfachen. Malin wird vom Standort Budapest aus für den Lowcoster arbeiten. In das Finanzressort fallen unter anderem die Agenden Finanzplanung, Controlling, Buchhaltung, Treasury, Investor Relations und digitale Entwicklung. Als Vorstandsmitglied wird Ian Malin direkt an Konzernchef Jozsef Varadi berichten.

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München: Terminal 1 wegen Sprengstoffverdacht zeitweise gesperrt

Am Flughafen München musste am Samstagvormittag ein Teilbereich des Terminals 1 geräumt und temporär gesperrt werden. Ursache hierfür war laut Bundespolizei, dass bei der Sicherheitskontrolle im Bereich A der Sprengstoffalarm ausgelöst hat. Aus Sicherheitsgründen verfügte die Bundespolizei die temporäre Sperrung des Terminalbereichs. Die Reisenden hatten das Abfertigungsgebäude zu verlassen. Der Alarm wurde laut Exekutive gegen 9 Uhr 50 ausgelöst. Das Handgepäckstück, das einem Passagier zugeordnet werden konnte, wurde anschließend von Experten der Bundespolizei untersucht. Auch wurde ein speziell ausgebildeter Spürhund eingesetzt. Während der behördlichen Maßnahme wurde der Besitzer des Koffers unter Beobachtung der Exekutive gestellt. Nach umfangreicher Untersuchung unter schweren Sicherheitsvorkehrungen konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Es wurden weder Sprengstoff noch sonstige explosive Materialien im Gepäckstück des Reisenden gefunden. Was dazu geführt hat, dass die Scanner positiv angeschlagen haben, ist unklar.

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Rechnung nicht mit dem Wirt gemacht: Wizz Air Abu Dhabi sagt Russland-Flüge ab

Die Fluggesellschaft Wizz Air Abu Dhabi wollte eigentlich ab Herbst 2022 wieder zwischen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und Moskau-Vnukovo fliegen. Diesen Plan hat man nun abgesagt und den Verkauf eingestellt. Während man mit dem ungarischen AOC aufgrund der gegenseitigen Luftraumsperren Ziele in der Russischen Föderation nicht anfliegen darf, wäre dies mit dem Zertifikat der Tochtergesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten möglich. Wizz Air Abu Dhabi wäre auch nicht der einzige Anbieter, jedoch jener, der aufgrund des starken Europabezugs im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Wizz Air in sozialen Medien einen regelrechten Shitstorm eingehandelt hat. Einerseits bewirbt man, dass man Freitickets an ukrainische Staatsbürger vergibt und diese damit unterstützen möchte und auf der anderen Seite will die VAE-Tochtergesellschaft wieder die russische Hauptstadt ansteuern. Dass dieser Spagat nicht gelingen kann, zeigen unzählige Reaktionen in sozialen Medien. Allerdings dürfte hinter der Entscheidung, dass die Russland-Flüge auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden, auch ein gänzlich anderer Umstand stecken. Die komplette Flotte der Wizz Air Group ist geleast. Äußerst viele Maschinen sind Eigentum U.S.-amerikanischer Lessoren und dazu kommt, dass die börsennotierte Muttergesellschaft beispielsweise mit IndiGo-Partners große Aktionäre aus den Vereinigten Staaten von Amerika hat. Die USA legen die Sanktionen gegen Russland sehr streng aus und verpflichten amerikanische Unternehmen auch, dass diese sicherstellen müssen, dass diese auch von Töchtern bzw. Beteiligungen im Ausland eingehalten werden. Die Folge daraus: Wizz Air Abu Dhabi bekommt indirekt erheblichen Druck aus den Vereinigten Staaten von Amerika und weil den U.S.-Unternehmen bei

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