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Russland will sich mit Ersatzteilen und Wartungsdienstleistungen aus dem Iran eindecken

Die Russische Föderation und der Iran haben ein Abkommen unterschrieben, das den Export von im Iran hergestellten Ersatzteilen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen von Flugzeugen ermöglichen soll. Aufgrund von Sanktionen können beide Staaten derzeit auf dem regulären Weg nichts beziehen. Weiters soll der Vertrag auch Wartungsdienstleistungen sowie technische Unterstützung umfassen. Damit will Russland die Versorgung von Verkehrsflugzeugen, die im Westen gebaut wurden, sicherstellen. Der Iran verfügt über langjährige Erfahrung in der Beschaffung bzw. Herstellung von Ersatzteilen auf dem irregulären Weg. Dass sich die Russische Föderation an den Iran wendet, der aufgrund von U.S.-Sanktionen schon lange nicht mehr auf dem Weltmarkt einkaufen kann, kommt wenig überraschend. Man will sich offensichtlich das Know-how in Sachen Eigenversorgung nützlich machen. Allerdings können Maschinen, die mit Ersatzteilen „Marke Eigenbau“ versehen werden, massiv an Wert verlieren. Am Rande des genannten Abkommens wurde auch vereinbart, dass die Flugfrequenzen zwischen den beiden Staaten auf 35 Rotationen pro Woche angehoben werden sollen. Derzeit sind Mahan Air, Nordwind Airlines und Aeroflot im Russland-Iran-Verkehr tätig. Für Cargoflüge soll es künftig keine Beschränkungen mehr geben.

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Helsinki: Finnair nimmt Guangzhou auf

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 6. September 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Helsinki und dem chinesischen Guangzhou aufnehmen. Die Route soll zunächst einmal wöchentlich bedient werden. Der Carrier plant ab der finnischen Hauptstadt jeweils an Dienstagen zu fliegen. Die Rückflüge ab Guangzhou sollen jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. Als Fluggerät sind Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A350 angekündigt. Aufgrund des Umstands, dass EU-Carrier den Luftraum der Russischen Föderation nicht nutzen dürfen, muss Finnair erhebliche Umwege fliegen. „Wir freuen uns darauf, nach Guangzhou zurückzukehren und unser Angebot für den chinesischen Markt schrittweise zu erweitern“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. Die Fluggesellschaft fliegt außerdem einmal pro Woche nach Shanghai. Für die Wintersaison 2022/23 verfügt Finnair über ein Streckennetz mit rund 70 europäischen Zielen. Der Guangzhou-Flug bietet Anschluss an eine Reihe europäischer Finnair-Destinationen, wobei die von den chinesischen Behörden geforderte Umsteigeprüfung am Flughafen Helsinki für den Flug nach Guangzhou verfügbar ist.

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Thailand: Aeroflot reaktiviert Phuket-Flüge Ende Oktober 2022

Ab Ende Oktober 2022 will die russische Fluggesellschaft Aeroflot wieder zwischen Moskau und Phuket fliegen. In Thailand hofft man auf einen großen Touristenansturm und bestätigte, dass die Wiederaufnahme der Flüge geplant ist. Im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine wurden die Thailand-Flugverbindungen russischer Carrier eingestellt. Dies hängt auch damit zusammen, dass man die zumindest nicht unberechtigte Sorge hatte, dass die Konfiszierung von nicht zurückgegebenen Leasingflugzeugen drohen könnte. Aeroflot und andere Anbieter bauen derzeit in kleinem Umfang das Streckennetz wieder auf. Man fliegt fast ausschließlich in Länder, die seitens der Regierung als so genannte „freundliche Staaten“ eingestuft sind. Aeroflot hat bereits mit dem Verkauf von Flugscheinen auf der zur Reaktivierung anstehenden Strecke nach Phuket begonnen. Zubringer werden ab zahlreichen russischen Airports angeboten. Der „Erstflug“ ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Die Tourismusbehörde von Thailand bestätigte, dass man seitens des Carriers die definitive Zusage erhalten habe, dass reaktiviert werden soll.

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Fluggastzahlen: Österreich Flughäfen im ersten Halbjahr 2022 deutlich im Plus

Im ersten Halbjahr 2022 wurden die österreichischen Verkehrsflughäfen von insgesamt 10.675.485 Passagieren genutzt. Das Ergebnis liegt deutlich über der Leistung, die man im Vorjahreszeitraum hatte, jedoch hat man das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht. Durchgeführt wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 97.425 kommerzielle Flugbewegungen. Mit 81.017 Starts oder Landungen ist die überwiegende Mehrheit auf den größten Airport des Landes, Wien-Schwechat entfallen. Dieser hatte mit 9.237.544 Reisenden auch den Löwenanteil der Fluggäste. Mit 29.049 Passagieren hatte Klagenfurt mit großem Abstand die wenigsten Fluggäste. Innerhalb der ersten sechs Monate dies laufenden Jahres wurden ab diesem Airport lediglich 489 Starts oder Landungen durchgeführt. Salzburg hatte im gleichen Zeitraum 634.397 Reisende bei 6.354 Flugbewegungen. Damit war der Flughafen die Nummer Eins unter den Bundesländer-Airports. Flughafen Bewegungen 1.HJ. Passagiere 1. HJ. Wien   81 017  9 237 544 Graz   3 605   227 489 Innsbruck   4 350   463 537 Klagenfurt    489   29 049 Linz  1.610  83.469 Salzburg   6 354   634 397 Gesamt 1. HJ.   97 425  10 675 485 Wien: Kontinuierliche Erholung seit Jahresanfang 2022 In Wien-Schwechat ist seit Jahresbeginn eine kontinuierliche Steigerung der Nutzung zu beachten. Im Jänner 2022 hatte Österreichs größter Flughafen 819.674 Reisende, die auf 9.801 Bewegungen unterwegs waren. Lediglich im Feber 2022 hatte man weniger Flüge, jedoch waren diese besser ausgelastet, da man sich gegenüber Jänner 2022 steigern könnte. Im Mai 2022 konnte der Flughafen Wien-Schwechat wieder die Zwei-Millionen-Fluggäste Marke durchbrechen. Zuletzt hatte man im Juli 2022 2.400.515 Passagiere, die auf

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Etihad Airways fliegt Gewinn ein

Etihad Airways hat für das erste Halbjahr 2022 einen operativen Gewinn von knapp 296 Millionen US-Dollar erzielt. Zum Vergleich: 2021 stand ein Verlust von – 392 Millionen US-Dollar im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 zu Buche. Der Golf-Carrier beförderte im ersten Halbjahr des jAHRES 4,02 Millionen Passagiere, über 3 Millionen mehr als im Vorjahr (H1 2021: 980.000), bei einem durchschnittlichen Sitzladefaktor von 75 Prozent. Die Auslastung stieg in den ersten sechs Monaten kontinuierlich um 21,9 Prozentpunkte, da sich die Reisenachfrage erholte. Im Februar verzeichnete die Fluggesellschaft einen starken Anstieg des Passagieraufkommens, da Abu Dhabi die pandemiebedingten Beschränkungen weiter lockerte. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. „Dank unseres Transformationsprogramms geht Etihad gestärkt aus der Pandemie hervor. Mit der Indienststellung unserer treibstoffeffizienten A350-1000 und der Fortführung unserer branchenweit führenden Bemühungen zur Dekarbonisierung, die Etihad kürzlich die Auszeichnung ‘Environmental Airline of the Year’ eingebracht haben, hat das Thema Nachhaltigkeit für Etihad weiterhin Priorität“, so Tony Douglas, CEO der Gruppe.

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Neuseeland öffnet Grenzen vollständig

Neuseelands Grenzen sind nach schrittweisen Lockerungen nun wieder vollständig für Reisende aus aller Welt geöffnet. Die neuseeländische Regierung hat die Grenzen in diesem Jahr schrittweise geöffnet. Seit Mai dürfen Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus anderen visabefreiten Ländern wie Großbritannien und den USA wieder einreisen. Der jüngste Öffnungsschritt gelte nun für diejenigen, die ein Visum benötigten – darunter Touristen, Studierende und Arbeitnehmer, sagte Tourismus-Minister Nash weiter. Besucher müssen sich bei ihrer Einreise sowie am fünften Tag ihres Aufenthaltes selbst testen. Sie müssen außerdem gegen das Coronavirus geimpft sein. Jedoch gibt es Ausnahmen. Es wird empfohlen, sich bei den neuseeländischen Behörden genau zu informieren. „Es war ein sukzessiver und vorsichtiger Prozess, den wir seit Februar durchlaufen haben, um gemeinsam mit dem Rest der Welt eine sehr lebhafte globale Pandemie zu bewältigen und gleichzeitig unsere Bevölkerung zu schützen“, sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern.

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Air Baltic lockert Uniformvorschriften und erlaubt Tattoos und Piercings

Die lettische Fluggesellschaft hat kürzlich die Uniformvorschriften angepasst und die Regeln für Kabinenpersonal, Piloten und Bodenpersonal gelockert. Ab sofort sind die meisten Tätowierungen, Frisuren und Piercings akzeptabel und können bei der Ausübung der direkten Aufgaben sichtbar bleiben. „Bislang galten bei uns dieselben Regeln wie bei den meisten anderen Fluggesellschaften – Tätowierungen waren nur dann erlaubt, wenn sie sich leicht unter der Standard-Crew-Uniform verbergen ließen. Jetzt haben wir diese Regeln deutlich gelockert und ermöglichen es unseren Mitarbeitern, ihre Individualität durch ihre Tätowierungen, Piercings und Frisuren zu zeigen, wenn sie dies wünschen, während sie stolz unsere stilvollen Uniformen tragen. Mit dem Ziel, noch vielfältiger und integrativer zu werden, heißen wir weitere motivierte Fachkräfte in unserem Team willkommen“, so Alīna Aronberga, SVP Human Resources bei Air Baltic.

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Westbahn fährt nun öfter zwischen Wien und München

Anfang April hat die Westbahn ihre umsteigefreien Zugverbindungen von Wien nach München aufgenommen. Bereits nach wenig mehr als 100 Tagen weitet die private Eisenbahn ihren Fahrplan zum 2. August auf sechs tägliche Züge pro Richtung aus und verbindet damit noch öfter die Donau- mit der Isarmetropole. Nach Abfahrten von Wien Westbahnhof um 6.10 Uhr, 8.10 Uhr, 10.10 Uhr, 12.10 Uhr, 16.10 Uhr und 18.10 Uhr fährt die Westbahn mit ihrem üblichen Halteschema bis Salzburg und von dort ohne planmäßigen Halt bis München Ost weiter. Wenige Minuten später endet die Fahrt am Holzkirchner Flügel des Münchner Hauptbahnhofs. „Die ständig wachsende Nachfrage bestätigt uns darin, dass unsere Direktverbindungen für viele Reisende interessant ist. Wir verbinden Wien und München in 3 Stunden 43 Minuten – und Tickets für eine Fahrt mit der Westbahn auf dieser Strecke gibt es schon ab 23,99 Euro. Damit sind wir nicht nur der einzige private Betreiber, der im Fernverkehr von und nach München fährt, sondern auch der schnellste und günstigste Anbieter auf dieser Strecke“, so Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn.

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Alaska Airlines flottet sämtliche A320 bis Jahresende 2022 aus

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines wird im vierten Quartal die 29 verbliebenen Airbus A320-200 ausflotten. Damit beschleunigt man den schon vor einiger Zeit kommunizierten Vorgang deutlich. Chief Financial Officer Shane Tackett kündigte dies während der jüngsten Konferenz anlässlich der Quartalszahlen an. Die Alaska Air Group will auch jene 32 de Havilland Dash 8-400, die von Horizon Air betrieben werden, im Laufe des ersten Quartals 2023 aus dem Verkehr ziehen. Jene zehn Airbus A321neo, die von Alaska Air betrieben werden, sollen die Flotte bis Ende 2023 verlassen. Die Maschinen der A320-Reihe sind im Jahr 2008 durch die Übernahme von Virgin America dazu gestoßen. Es handelt sich ausnahmslos um Leasingflugzeuge. Langfristig will man sich im Segment der Kurz- und Mittelstreckenflüge auf zwei Baureihen konzentrieren: Die Regio-Tochter Horizon Air soll mit Embraer 175 fliegen und Alaska Airlines soll sich auf Boeing 737 konzentrieren.

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Mit patriotischem Anschreiben: Bees Airlines sammelt Spenden

Nicht näher namentlich genannte Mitarbeiter der ukrainischen Billigfluggesellschaft Bees Airline haben einen Hilfsfonds ins Leben gerufen. Dieser sammelt Spenden für verschiedene Sozialprojekte in der Ukraine. Bereits kurz vor dem Beginn des Angriffs der Russischen Föderation gegen die Ukraine musste Bees Airline die komplette Boeing-737-Flotte ausfliegen. Hintergrund war, dass die Leasinggeber die sich zuspitzende Sicherheitslage als Risiko für ihr Eigentum betrachtet haben. Auch Mitbewerber wie SkyUp Airlines mussten die Flotten nach und nach außer Landes bringen. Bees Airline konnte den Flugbetrieb noch einige Tage aufrechterhalten, denn man bediente sich Wetlease-Gerät anderer Carrier. Allerdings war nach kurzer Zeit Schluss, denn unmittelbar nach dem Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine wurde der Luftraum gesperrt. Dieser Zustand ist aufgrund des Krieges weiterhin aufrecht. In einem durchaus patriotischen Anschreiben erklärt der ukrainische Billigflieger, dass man aufgrund des Krieges alle Pläne „bis zum Sieg“ verschieben musste. Im Wortlaut schreibt das Unternehmen: „Wir sind das Team von Bees Airline und haben uns aufrichtig bemüht, die Luftfahrt und den Tourismus in der Ukraine zu entwickeln. Aber der Krieg zwang uns, den Flugbetrieb vollständig einzustellen und alle Pläne bis zum Sieg zu verschieben. Wir glauben aufrichtig, dass wir Sie in naher Zukunft auf unseren Flügen begrüßen können. Aber gleichzeitig können wir nicht tatenlos zusehen. Jeder von uns an unserer Front leistet seinen Beitrag zu einem solchen ersehnten Sieg“. Die Initiative „Future with Bees“ soll „für das Leben der Opfer zu kämpfen, ihre Rehabilitierung zu organisieren und gemeinsam mit fürsorglichen Menschen zum Wiederaufbau unseres Landes beizutragen“. Weiters ist zu

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