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Drei russische Carrier interessieren sich für reaktivierte Flugzeuge

Drei russische Fluggesellschaften können sich vorstellen reaktivierte Maschinen aus lokaler Produktion in ihre Flotten aufzunehmen. Es handelt sich um insgesamt elf Flugzeuge, die von der United Aircraft Corporation flugfit gemacht werden. Das Handelsministerium der Russischen Föderation will umgerechnet rund 253 Millionen Euro bereitstellen, um eine Antonow An-124, zwei Ilyushin Il-96-400T und acht Tupolew Tu-204/214 zu reaktivieren und wieder in den Flugbetrieb zurückzubringen. Das Projekt soll bis spätestens 2024 abgeschlossen sein. Aviastar-TU, Red Wings und Volga-Dnepr Airlines haben gemäß einem Bericht der Zeitung Vedomosti deutliches Interesse am Betrieb dieser Flugzeuge signalisiert. Diese sollen zu stark vergünstigten Konditionen über eine staatliche Leasinggesellschaft verleast werden. Red Wings äußerte sich bereits dahingehend, dass man Gespräche über die acht Tu-204/214 führt. Nähere Einzelheiten wollte man aber noch nicht nennen. Die ersten reaktivierten Maschinen können um das Jahresende 2022 an Operators übergeben werden. Seitens der United Aircraft Corporation gibt man sich aber noch zugeknöpft an welche Fluggesellschaft diese gehen werden. Die Regierung der Russischen Föderation will mit der Reaktivierung älterer Flugzeuge, die jedoch als unwirtschaftlich gelten, auf den Umstand, dass man auf dem legalen Weg an keine Ersatzteile für westliche Muster kommt, reagieren. Auch „Marke Eigenbau“ hat man für Maschinen der Hersteller Boeing und Airbus ins Auge gefasst.

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Helsinki: Sichuan Airlines hat Chengdu reaktiviert

Die chinesische Fluggesellschaft Sichuan Airlines hat am Freitag Nonstopflüge zwischen Chengdu und Helsinki reaktiviert. Vorerst wird diese Route einmal pro Woche bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass jeweils an Freitagen mit Langstreckenjets des Typs Airbus A330 geflogen wird.  „Wir freuen uns sehr über die Rückkehr von Sichuan Airlines an den Flughafen Helsinki. Die Wiedereröffnung der Strecke ist ein wichtiger Schritt zur Erholung des chinesischen Flugverkehrs von der COVID-19-Pandemie“, so Petri Vuori, Senior Vice President bei Finavia. Derzeit gibt es drei Fluggesellschaften, die Ziele in der Volksrepublik China ab Helsinki anbieten. Dabei handelt es sich um Finnair und Juneyao Airlines, die jeweils Shanghai ansteuern sowie neu um Sichuan Airlines mit Chengdu. Die beiden chinesischen Carrier haben gegenüber Finnair den Wettbewerbsvorteil, dass diese den Luftraum der Russischen Föderation nutzen dürfen. Vor dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation gegen die Ukraine war Finnair stark im Verkehr zwischen Europa und Asien. Die gegenseitigen Luftraumsperren führen dazu, dass man enorme Umwege führen muss. Aufgrund der geografischen Lage ist das für das Oneworld-Mitglied besonders nachteilig. Deshalb hat Finnair zahlreiche Asien-Langstreckenziele temporär ausgesetzt.

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Bangkok: Defekter Backofen zwang AUA-B777 zur Umkehr

Die von Austrian Airlines betriebene Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPB musste am 24. Juli 2022 kurz nach dem Start in Bangkok eine Rücklandung absolvieren. Die Crew meldete per Funk eine Fehlfunktion eines Ofens, der zum Aufwärmen von Speisen dient. Aus Sicherheitsgründen entschied sich der Kapitän rund eine halbe Stunde nach dem Start auf den thailändischen Flughafen Bangkok zurückzukehren. Dort landete das Langstreckenflugzeug sicher. Der defekte Backofen wurde von Technikern ausgebaut. Gegen 3 Uhr 15 Lokalzeit erhob sich die OE-LPB dann wieder in die Luft. Wien-Schwechat wurde mit einer Verspätung von knapp unter drei Stunden erreicht. Die betroffene Boeing 777-200 war zum Zeitpunkt des Vorfalls knapp 24 Jahre alt und wurde ursprünglich im Jahr 1998 an Lauda Air ausgeliefert. Im Jahr 2005 wurde diese Maschine an Austrian Airlines übertragen und versah zwischenzeitlich als „Sydney“ ihren Liniendienst ehe das Flugzeug in „Hearth of Europe“ umgetauft wurde. Bei Lauda Air trug die OE-LPB den Taufnamen „Ernest Hemingway“. Für die Passagiere war die Rücklandung in Bangkok mit hoher Wahrscheinlichkeit ärgerlich, jedoch handelte der Kapitän vorschriftsgemäß nach dem Grundsatz „Safety First“. Abgesehen vom defekten Backofen haben alle Insassen unbeschadet ihr Ziel (Wien-Schwechat) erreicht.

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Air France kündigt tägliche Flüge nach New York-Newark an

Im Winterflugplan 2022/23 bietet Air France zusätzlich zu bestehenden Verbindung nach New York-JFK auch tägliche Nonstopflüge nach Newark an. Diese werden ab dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle durchgeführt. Ab 12. Dezember 2022 will Air France eine tägliche Verbindung zwischen Paris-CDG und New York-Newark anbieten. Als Fluggerät sind Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 777-200 geplant. Newark ist nach JFK der zweitgrößte Airport in der Metropolregion. Laut Air France werden die eingesetzten Boeing 777-200 mit 280 Sitzen bestuhlt sein. Davon befinden sich 40 in der Business-, 24 in der Premium-Economy- und 216 in der Economy-Class. Die neue Flugverbindung hat keinen Einfluss auf die bestehende Strecke nach New York-JFK, sondern wird zusätzlich angeboten.

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Spanien: Iberia will im Winter 2022/23 das Vorkrisenniveau erreichen

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia geht davon aus, dass man im Winterflugplan 2022/23 den Flugbetrieb wieder auf das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, hochfahren wird. Besonders stark will man im Inlandsverkehr innerhalb Spaniens das Angebot erhöhen. Mit Rio de Janeiro und Caracas sollen die letzten beiden Langstreckenziele, die noch nicht reaktiviert wurden, wiederaufgenommen werden. Beide Strecken sollen ab November 2022 jeweils dreimal wöchentlich bedient werden. Aufstockungen sind unter anderem in Richtung Havanna, El Salvador, Quito und Guayaquil geplant. Auf der Langstrecke wird man im Winter 2022/23 Mexiko am Häufigsten ansteuern. Die Flüge nach Bogotá und Buenos Aires werden in der bevorstehenden Saison zweimal täglich, jedoch zusammengelegt angesteuert. Täglich soll es unter anderem nach Santiago de Chile, Lima und Sao Paulo gehen. San José soll auf sieben wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Montevideo und Panama werden den ganzen Winter über sechs wöchentliche Flüge und Puerto Rico vier Flüge haben. In den USA ist die wichtigste Neuheit die Verlängerung der Operation mit Dallas, die Iberia ursprünglich für diesen Sommer und bis zum 29. Oktober 2022 gestartet hatte. Auf dieser Strecke hat Iberia den Betrieb mit Airbus A330 eingeführt, der es seinen Kunden ermöglicht, alle Produkte zu genießen: Business-Kabine, Premium Economy und Economy. Darüber hinaus wächst Iberia in mehreren Zielen in den USA im Vergleich zum letzten Winter, als die Beschränkungen für Reisen aus Europa erst im vergangenen November aufgehoben wurden. In Miami wird es von 10 auf 14 wöchentliche Frequenzen gehen – zwei tägliche Flüge – und in New York von 10

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Swiss: Gesamtarbeitsvertrag bei Piloten durchgefallen

Die Mitglieder der Pilotengewerkschaft Aeropers haben den Gesamtarbeitsvertrag, den die Geschäftsleitung von Swiss und die Arbeitnehmervertreter ausverhandelt haben, mehrheitlich abgelehnt. Die Fluggesellschaft bedauert die Entscheidung der Flugzeugführer und prüft derzeit das weitere Vorgehen. Seitens der Geschäftsleitung der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass das Abstimmungsergebnis keine Auswirkungen auf die Stabilität des Flugverkehrs haben wird. Die Mitglieder des Pilotenverbands Aeropers haben den von Swiss International Air Lines  und dem Aeropers-Vorstand vereinbarten Gesamtarbeitsvertrag (GAV2022) mit 80,5 Prozent der abgegebenen Stimmen abgelehnt. Das Resultat wurde heute von Aeropers nach je zweiwöchiger Kommentierungs- und Abstimmungsphase für die Mitglieder bekannt gegeben „Der fertig ausgehandelte GAV2022 hat einen Kompromiss dargestellt, welcher aus unserer Sicht die Interessen von SWISS und Aeropers ausgewogen berücksichtigte. Mit einer Annahme hätte der neue GAV für die kommenden vier Jahre vertragliche Stabilität in einem sehr volatilen Airlineumfeld geboten“, erklärt Oliver Buchhofer, Head of Operations und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung von Swiss. „Wir bedauern das Abstimmungsresultat, respektieren jedoch selbstverständlich diesen Mehrheitsentscheid“. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass der seit 1. April 2022 bestehende Zustand ohne Gesamtarbeitsvertrag fortgeführt wird. „Ein neuer, zukunftsfähiger GAV für unser Cockpitpersonal bleibt eine Option“, so Buchhofer. „Dafür sind wir jedoch auf einen verlässlichen Verhandlungspartner angewiesen. Es ist ein Novum in der Sozialpartnerschaft von Swiss und des Pilotenverbands, dass der Aeropers-Vorstand nach mehrmonatigen intensiven Verhandlungen den gemeinsam erarbeiteten und unterzeichneten GAV ihren Mitgliedern nicht zur Annahme empfohlen hat“. Mit Ausnahme des Cockpitpersonals haben sämtliche Personalgruppen von Swiss mehrjährige Krisenvereinbarungen abgeschlossen. Gespräche mit Aeropers über eine solche Vereinbarung wurden Ende 2020 erfolglos

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Urabstimmung: Lufthansa-Piloten stimmen für Streikmaßnahmen

Die der Vereinigung Cockpit angehörigen Piloten von Lufthansa und Lufthansa Cargo haben sich in einer Urabstimmung mehrheitlich für Streikmaßnahmen ausgesprochen. Die Gewerkschaft betont, dass Arbeitsniederlegungen noch nicht fix sind. Vielmehr ist die VC der Ansicht, dass die Mitglieder ein deutliches Signal der Unterstützung der Ziele der Konzerntarifkommission gesetzt hätten. Bei einer Wahlbeteiligung von 93,2 % (DLH) bzw. 95,7 (Lufthansa Cargo) stimmten 97,6% (DLH) bzw. 99,3% (Lufthansa Cargo) für die Unterstützung der Tarifkommission. Das erforderliche Quorum wurde damit deutlich überschritten. Bei den Forderungen der Piloten geht es schwerpunktmäßig um einen Ausgleich des Reallohnverlustes. Ein weiterer zentraler Punkt der Forderungen an den Arbeitgeber ist die Angleichung der Vergütungssystematik im Personalkörper bei gleichzeitiger Steigerung der Attraktivität der unteren Lohnstufen. „Wir brauchen jetzt eine moderne und faire international konkurrenzfähige Vergütungsstruktur in allen Berufsgruppen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Auch im Interesse unserer Passagiere bedarf es jetzt eines ernstzunehmenden Lösungswillens seitens Lufthansa, um gemeinsam kreative Lösungsräume im Interesse des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden zu schaffen“.

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Air Berlin: Insolvenzverwalter Flöther klagt Ex-Chef Thomas Winkelmann

Rund fünf Jahre nach der Pleite von Air Berlin hat Insolvenzverwalter Lucas Flöther eine Klage gegen den letzten Vorstandsvorsitzenden, Thomas Winkelmann, beim Berliner Landgericht eingebracht. Ein Termin für den Prozessauftakt steht noch nicht fest. Der Manager übernahm erst im Feber 2017 die Führung der Air Berlin Group und war zuvor jahrelang für Lufthansa tätig. Unter anderem war er Geschäftsführer der damaligen Billigfluggesellschaft Germanwings. Die Bestellung von Thomas Winkelmann an die Spitze der Air Berlin wurde damals als deutliche Annäherung an Lufthansa gedeutet. Unter anderem war man für Eurowings und Air Berlin in Form von Wetlease-Dienstleistungen tätig. Die einst zweitgrößte Fluggesellschaft galt als seit vielen Jahren finanziell stark angeschlagen und wurde unter anderem von Großaktionär Etihad Airways in der Luft gehalten. Beispielweise wurde das Vielfliegerprogramm zu einem völlig absurden Preis an den Golfcarrier verkauft. Der einzige Grund hierfür war, dass auf diesem Weg viel Geld in Air Berlin eingespeist werden konnte. In Abu Dhabi hatte man irgendwann die Schnauze voll davon permanent Finanzmittel an die schwer defizitären Beteiligungen zu überweisen. Zunächst drehte man Alitalia den Geldhahn ab und nach und nach auch allen anderen Töchtern. Diese sind dann wie ein Kartenhaus zusammengefallen, wobei Air Serbia und Air Seychelles nur dank des Umstands, dass die jeweiligen Regierungen eingesprungen sind, vor dem Kollaps bewahrt wurden. Air Berlin könnte wesentlich früher pleite gewesen sein Im Sommer 2017 stellte Etihad Airways auch die Zahlungen an Air Berlin ein. Die so genannte Patronatserklärung, die man erst wenige Wochen zuvor unterschrieben hatte, konnte oder wollte man nicht

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Bei Ryanair ist die Krise vorbei – aber nur für Michael O’Leary

Vereinigung Cockpit übt Kritik: Beschäftigte müssen weiter Krisenabschläge beim Gehalt hinnehmen, während Airline-Boss O’Leary wieder volles Gehalt bezieht. Im Zuge der Corona-Krise mussten die Mitarbeiter von Ryanair harte Einschnitte hinnehmen. Heftige Gehaltseinbußen haben die Crews hart getroffen. Die Pilotinnen und Piloten haben sich darauf verlassen, dass ihre – zusätzlich zur Kurzarbeit implementierte – bis zu zwanzigprozentige Gehaltskürzung schnellstmöglich wieder auf das Niveau vor der Krise angepasst wird. Zu diesem Vertrauen hat auch beigetragen, dass Michael O’Leary sein Gehalt damals freiwillig gekürzt hatte. Was derzeit passiert, ist jedoch etwas ganz anderes: Ryanair bietet seinen Pilotinnen und Piloten zwar eine Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau an, jedoch erst in ein bis zwei Jahren. Im Gegenzug will man die Einstiegsgehälter verringern und das Inflationsrisiko auf die Beschäftigten abwälzen. Von einer Wiederherstellung der Kaufkraft auf das Level vor Corona wären die Pilotinnen und Piloten, ginge es nach Ryanair, für die nächsten vier Jahre weit entfernt. „Wie aus Protokollen von Investorengesprächen hervorgeht, ließ Michael O’Leary aber schon in der Krise keinen Zweifel daran, die Situation zum Nachteil der Beschäftigten ausnutzen zu wollen. Während mit einer zeitnahen Erholung gerechnet wurde, versprach er die Kürzungen auf drei bis vier Jahre strecken zu wollen, um Kostenvorteile für das Unternehmen zu generieren“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik. Dass der Ryanair-Chef nun wieder sein volles Vorkrisen-Gehalt bezieht, während seine Beschäftigten schlimmstenfalls noch Jahre unter gekürzten Bezügen leiden müssen, setzt die altbekannte mitarbeiterfeindliche Linie fort. Aus Sicht aller Ryanair-Beschäftigten ist dieses Vorgehen zutiefst unfair und zeigt das Mindset des Airline-Bosses. Die Vereinigung Cockpit

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Barbados schafft Quarantäne für Ungeimpfte ab

Barbados erleichtert die Einreise für Ungeimpfte: Wer keine Impfung gegen das Coronavirus vorweisen kann, muss künftig ein negatives Testergebnis vorlegen und sich bei Ankunft im Karibikstaat erneut auf das Virus testen lassen. Bisher waren ungeimpfte Einreisende dazu verpflichtet, sich nach der Einreise in eine dreitägige Quarantäne zu begeben. Ungeimpfte Personen können bei der Einreise entweder ein negatives Antigentest- oder PCR-Testergebnis vorlegen. Der Test darf maximal drei Tage vor der Ankunft in Barbados durchgeführt worden sein. Die weitere Testung bei der Ankunft in Barbados wird als Antigentest durchgeführt. Sofern das Ergebnis negativ ausfällt, wird keine Quarantäne mehr fällig. Auch für die Durchreise müssen ungeimpfte Reisende ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen. Geimpfte Urlauber benötigen für die Einreise nach Barbados keinen Testnachweis. Auch eine Quarantäne wird nicht fällig. Für die Reise muss das Impfschema bereits 14 Tage vor Ankunft im Karibikstaat komplett abgeschlossen sein, wie Check24 berichtet. Sowohl ungeimpfte als auch geimpfte Einreisende müssen zudem bis spätestens 24 Stunden vor der Reise das Einreiseformular ausfüllen.

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