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Iberojet übernimmt Strecken: Wamos Air steigt aus dem Liniengeschäft aus

Die spanische Fluggesellschaft Wamos Air beendet ihren Ausflug ins Liniengeschäft und konzentriert sich künftig wieder auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen sowie Frachtflüge. Das eigene Liniennetz hat man eingestellt. Iberojet wird einige Routen übernehmen. Wamos Air begründet die Entscheidung damit, dass man sich im Kerngeschäft als spanischer Marktführer positionieren möchte. Die Aufnahme eigener Linienflüge erfolgte im Zuge der Coronapandemie auch deswegen, weil man andernfalls die Flotte nicht ausreichend hätte beschäftigen können. Iberojet hat beispielsweise zwischen Madrid und Cancun sowie Punta Cana den Flugbetrieb von Wamos Air übernommen. Kunden, die bereits Tickets erworben haben, sollen von Iberojet befördert werden. Laut Mitteilung der beiden Unternehmen bleiben die Konditionen unverändert. Der Deal hat natürlich auch für Wamos Air einen Vorteil, denn Iberojet wird Maschinen von Wamos Air samt Personal anmieten, so dass sich das wirtschaftliche Risiko der Flüge zu Iberojet verschiebt.

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Spanien bestellt 20 weitere Eurofighter

Spaniens Luftwaffe wird die auf den Kanaren stationierten Kampfjets des Typs F-18 durch 20 weitere Eurofighter ersetzen. Die Beschaffung erfolgt über die Nato-Agentur Netma. Die spanischen Streitkräfte werden künftig 90 militärische Flugzeuge dieses Typs betreiben. Die neuen Eurofighter werden die Kampfflugzeug-Flotte der spanischen Luftstreitkräfte deutlich aufwerten und ermöglichen ihnen, sich mit dem modernsten in Europa entwickelten Kampfjet in das NATO-Bündnis einzubringen. Gleichzeitig sichert der Auftrag die industrielle Tätigkeit mindestens bis ins Jahr 2030. „Dieser zusätzliche Auftrag unterstreicht das Engagement Spaniens nicht nur für den Eurofighter, sondern auch für seine Entwicklung und sein industrielles Umfeld. Unser Dank gilt dem Kunden für seine entschlossene Haltung zur europäischen Verteidigung in einer Zeit, in der diese besonders dringend gebraucht wird“, erklärte Mike Schoellhorn, CEO von Airbus Defence and Space. Die Transaktion mit einem Wert von 2,043 Milliarden Euro wurde vom spanischen Kabinett am 14. Dezember 2021 beschlossen und umfasst neben den Flugzeugen und Triebwerken einen Simulator und die erforderlichen Supportservices. Die spanischen Luftstreitkräfte betreiben den Eurofighter seit 2003. Die Flotte ist an den Luftwaffenstützpunkten in Morón (11. Geschwader) und Albacete (14. Geschwader) stationiert und sichert von dort aus das spanische Hoheitsgebiet. Spanien war mit seinen Eurofightern auch an verschiedenen Air-Policing-Missionen im Baltikum und zuletzt auch am Schwarzen Meer beteiligt. Mit der Ankunft dieser neuen Flugzeuge kann Spanien einen dritten Stützpunkt, Gando auf den Kanarischen Inseln, wo das 46. Geschwader stationiert ist, mit Eurofightern ausstatten. Der spanische Eurofighter wird am Airbus-Standort Getafe (Spanien) montiert, getestet und ausgeliefert, was direkt und indirekt mehr als 20.000 Arbeitsplätze

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Wegen EU-Carrier: UK gewährt Niceair keine Streckengenehmigungen

Für die unter der Marke Niceair geplanten Charterflüge von Akureyri ins Vereinigte Königreich wird man sich wohl einen neuen Operating Carrier suchen müssen. Die UK-Zivilluftfahrtbehörde hat den Antrag auf Erteilung von Streckenrechten für Charterflüge abgelehnt. Bislang konnte nur ein einziger angekündigter Flug durchgeführt werden und zwar oneway, denn für den Rückflug hatte man keine Erlaubnis zur Beförderung von Passagieren. Niceair stellte die Situation so dar, dass es an ein paar Formalitäten, die man wegen dem Brexit nicht bedacht hatte, fehlte. Dass man gar nicht die Voraussetzungen für das Erlangen einer notwendigen Genehmigung erfüllt, verschwieg man. Im Unterschied zu anderen virtuellen Fluggesellschaften steht hinter Niceair eine kleine isländische Airline. Diese ist eher auf Rundflüge und Inlandsverbindungen mit sehr kleinem Fluggerät spezialisiert. Eine Maschine des Typs Airbus A319 könnte man derzeit gar nicht aufs AOC nehmen, da dieses zunächst erweitert werden müsste. Also hat man sich mit Hifly Malta eine Charterfluggesellschaft gesucht, die unter der Marke Niceair fliegen soll. Doch genau das ist in den Augen der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs ein Problem: Island und UK gehören nicht der Europäischen Union an, so dass Niceair als Operating Carrier entweder einen isländischen AOC-Holder oder eben einen aus dem Vereinigten Königreich beauftragen müsste. Die EU-Fluggesellschaft Hifly Malta hingegen ist laut UK-Behörde nicht den Regularien entsprechend. Vor dem Brexit wäre das freilich anders gewesen, doch der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU bewirkte eben auch, dass in der Luftfahrt in vielen Belangen die Uhren zurückgestellt werden. Derzeit ist unklar was Niceair jetzt machen wird.

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Deutschland: Luftwaffe hat ersten Airbus A321LR übernommen

Im Rahmen der ILA Berlin hat die deutsche Bundeswehr den ersten von vorerst zwei Airbus A321LR übernommen. Das Langstreckenflugzeug trägt die Registrierung 15+10 und wurde von Lufthansa Technik für den militärischen Einsatz umgerüstet. Die Luftwaffe ist Erstkunde einer militärischen Variante des A321LR. Lufthansa Technik begann den Umbau bereits im Dezember des Vorjahres. Die Maschine soll flexibel für den Truppen- und Passagiertransport, aber auch für den parlamentarischen Flugbetrieb eingesetzt werden. Die maximale Kapazität beträgt 136 Personen. Bei Bedarf kann die 15+10 auch als MedEvac-Flugzeug eingesetzt werden, denn die dafür notwendige Ausrüstung wurde von Lufthansa Technik im Auftrag der Bundeswehr eingebaut. Der Übergabe auf der ILA war ein intensives Test- und Abnahmeprogramm durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), die Wehrtechnische Dienststelle 61 und die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung vorausgegangen. Danach kann die bis dato zivil registrierte Maschine nun zeitnah die offizielle militärische Zulassung unter dem taktischen Kennzeichen 15+10 erhalten. Parallel dazu wurden auch bereits die ersten Flight-, Cabin- und Technik-Crews der Luftwaffe durch Lufthansa Technik und Lufthansa Technical Training umfassend für den Umgang mit dem neuen Muster A321LR geschult. Die Indienststellung des Schwesterflugzeugs mit der taktischen Kennung 15+11 wird in Kürze erwartet.

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Wiener B-Gates haben ausgedient: Non-Schengen-Busankunft wird errichtet

Am Flughafen Wien-Schwechat müssen sich die Passagiere von den B-Gates endgültig verabschieden, denn diese haben ausgedient. Im umgangssprachlich auch „Keller“ genannten Bereich errichtet der Airport derzeit eine neue Non-Schengen-Busankunft. Diese ist bereits als Provisorium in Betrieb, jedoch noch nicht in der endgültigen Form. Zum Beispiel gibt es derzeit keine elektronischen Passkontrollen, sondern lediglich die persönliche Kontrolle durch Polizeibeamte. Diese nutzen momentan provisorische „Häuschen“. Nach Abschluss der Umbauarbeiten wird die Non-Schengen-Ankunft im Bereich der nun ehemaligen B-Gates auf dem aktuellen Stand der Technik sein. Optisch erinnert, abgesehen von der Verglasung, nur noch wenig daran, dass hier einst Passagiere auf das Busboarding ihrer Passagiere gewartet haben. Auch gab es bis zur temporären Schließung des Terminalkomplexes 1+2 bei den B-Gates die Sicherheitskontrolle sowie eine Lounge. Eine kleine „Siko“ gibt es immer noch, denn diese dient Reisenden, die Non-Schengen ankommen und einen Anschlussflug zu einem Schengen-Ziel haben. Aus rechtlichen Gründen müssen diese erneut kontrolliert werden. Auch ist ein Shuttlebus zu den Gatezonen F und G, die sich im Terminal 3 befinden, eingerichtet. Wann die Bauarbeiten bei den ehemaligen B-Flugsteigen abgeschlossen sein werden, erklärte die Flughafen Wien AG nicht. Diese Zone wurde vor der Corona-Pandemie nur noch selten genutzt. Als Ersatz dienen die zusätzlichen C-Busgates, die kurz vor der Krise fertiggestellt wurden, jedoch erst mit der Wiederinbetriebnahme der C-, und D-Flugsteige aktiviert wurden.

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Mit dem Smartphone in den Urlaub – die wichtigsten Tipps

Da wie dort zählt das Smartphone als Navi, Kommunikations-Zentrale, Foto- und Videokamera, lokaler Fremdenführer und Spielekonsole zu den wichtigsten Begleitern im Urlaub, weil es auch zum Troubleshooter in schwierigen Momenten werden kann. Denn neben dem Zugriff auf die sozialen Medien um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben, ist der wichtigste Aspekt des Smartphones die Möglichkeit, einen Notruf abzusetzen.  Verlässlichster Begleiter im freien Gelände: Der Euro-Notruf 112 In Österreich sind alle dreistelligen Notrufnummern, also auch die der beiden großen Automobilklubs, kostenfrei. Die Euro-Notruf-Nummer 112 sollte auch für einen Österreich-Urlaub gespeichert werden. Denn mit dieser Nummer kann selbst dann ein Notruf abgesetzt werden, wenn das Heimnetz – etwa in unbewohnten alpinen Gebieten – nicht erreichbar, aber zumindest irgendein Netz in Reichweite ist. Darüber Hinaus werden Anrufe über die Euro-Notruf-Nummer 112 von den Mobilfunk-Netzen priorisiert, das bedeutet, dass ein 112-Notruf vorrangig gegenüber allen anderen Verbindungen behandelt wird. Der Euro-Notruf 112 kann auch ohne Vertrag oder Guthaben abgesetzt werden. Für den Urlaub im Ausland: Im Notfall immer 112 wählen Die verschiedenen Notrufnummern sind im Ausland unterschiedlich. Deshalb gilt der Euro-Notruf 112 als internationale Notrufnummer. Wird irgendwo in Europa die 112 gewählt (immer ohne Vorwahl) dann verbindet das System automatisch zur nächstgelegenen Notruf-Zentrale. In Österreich sind das die Leitstellen der Polizei. Internationale Vorwahlen einspeichern Gespeicherte Rufnummern funktionieren im Ausland nur im internationalen Format: aus beispielsweise 06(…..) wird +436(…..). Deshalb ist es ratsam, zumindest die wichtigsten Kontakte zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. EU-Roaming „Roam like at Home“ – Datennutzung wie daheim  Im EU-Ausland

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Flughafen Basel empfiehlt frühzeitige Anreise

Im Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz beginnen bald die Sommerferien und der Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg erwartet ein sehr hohes Passagieraufkommen. Laut Flughafen erholen sich die Passagierzahlen teilweise schneller als der Aufbau der personellen Ressourcen. Die Personalsituation in der Touristikbranche bleibt angespannt. Die rasche Zunahme des Fluggastaufkommens sei eine Herausforderung für alle Partner auf der Flughafen-Plattform. Der Euroairport empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise an den Flughafen. Ebenso soll man sich über die in einigen Reiseländer nach wie vor angewendeten pandemiebedingten Einreisebestimmungen frühzeitig informieren. Wer einen Corona-Test benötigt, soll diesen, wegen der Gültigkeit des Resultats, am Tag vor Abreise machen oder genügend Zeit vor dem Check-in einplanen. Der EuroAirport verfügt über ein modernes Testzentrum für welches Testtermine online reserviert werden können. Die Anzahl Parkplätze sind beschränkt weshalb eine frühzeitige Reservation oder die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen wird. Noch immer kann der Kontrollprozess der Reisedokumente doppelt so lange dauern wie vor der Pandemie, was zu längeren Wartezeiten im Check-in-Bereich führen kann. Der Euroairport ruft deshalb zu frühzeitiger Anreise auf. Man soll mindestens zwei Stunden einplanen. Passagiere sollen sich auch vorher darüber informieren, was im Handgepäck mitgeführt werden darf um Wartezeiten und Staus an den Sicherheitskontrollen zu vermeiden.

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FRA: Neue Frachthalle in der Cargo City Süd

Der Flughafenbetreiber Fraport baut den Luftfrachtstandort Frankfurt weiter aus. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Tor 31 entsteht ab Mitte 2023 eine Luftfrachthalle für DHL Global Forwarding, den Luft- und Seefrachtspezialisten der Deutsche Post DHL Group. Das Baugelände umfasst ein Areal von knapp 60.000 Quadratmetern, die Halle selbst wird inklusive Büroflächen über eine Bruttogeschossfläche von 28.000 Quadratmetern verfügen. Fraport wird die Halle im Bestand halten, die Deutsche-Post-Tochter sie als Mieter nutzen. „Die Grundkonzeption der Halle beruht auf langjähriger Expertise in der Projektentwicklung von Logistik- und Luftfrachtimmobilien am Standort Frankfurt Airport“, so Jan Sieben, Leiter Immobilienentwicklung der Fraport AG. „Das fertige Hallenlayout samt Außenanlagen wird optimale Voraussetzungen für die Erfordernisse des Mieters bieten. Entwurfsplanung und Baubeschreibung stehen für uns allerdings stets auch unter der Prämisse, dass das Objekt zu einem späteren Zeitpunkt für nachfolgende Mieter attraktiv ist“, betont er. Nach Fertigstellung des jüngsten Hallenprojekts stehen in der CCS noch zwei weitere Areale mit insgesamt rund 90.000 Quadratmetern Grundfläche für künftige Entwicklungsmaßnahmen zur Verfügung, wie der Flughafenbetreiber in einer Aussendung mitteilt.

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Jazeera Airways erstmals aus Kuwait auf dem Flughafen Wien gelandet

Seit heute bedient Jazeera Airways erstmals eine Direktverbindung zwischen Kuwait und Wien. Zweimal wöchentlich hebt die Airline von ihrem Heimatflughafen Kuwait Airport aus in Richtung Wien ab. Jeweils Montag und Donnerstag wird die neue Strecke mit einem Airbus A320neo zunächst saisonal bis September bedient. Kuwait liegt an der nordwestlichen Ecke des Persischen Golfes und bietet mit typischem Wüstenklima und wenig Regen ein ganzjährig beliebtes Reiseziel. „Flugverbindungen zwischen Wien und dem Nahen und Mittleren Osten erfreuen sich das ganze Jahr lang großer Beliebtheit. Die Passagierzahlen in diese Regionen bewegen sich aktuell sogar nahezu auf Vorkrisenniveau und mit Jazeera Airways ist ein neuer Carrier in Wien vertreten, der noch mehr Reisemöglichkeiten vor allem nach Kuwait bietet. Wir freuen uns sehr über die neue Airline in Wien und heißen Jazeera Airways herzlich willkommen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Gegründet wurde Jazeera Airways im April 2004 als erste private Airline Kuwaits. Heute bedient Jazeera Airways etwa 50 Destinationen in Afrika, Asien, dem Nahen und Mittleren Osten und Europa.

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Finnland streicht alle Einreisebeschränkungen

Finnland lässt am 30. Juni alle verbliebenen Einreiserestriktionen auslaufen, die im Zuge der Corona-Pandemie erlassen worden waren. Mit der Lockerung dürfen wieder alle Einreisenden, unabhängig von ihrem Herkunftsland oder ihrem Impfstatus, nach den vor der Pandemie gültigen Regelungen nach Finnland kommen. Für österreichische Reisende sowie andere EU-Bürger bedeutet dies, dass für Aufenthalte von bis zu drei Monaten nur ein gültiger Personalausweis benötigt wird. Noch bis zum 30. Juni muss bei der Einreise zusätzlich der Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung, eine binnen der letzten sechs Monate erfolgte Genesung oder einen maximal 72 Stunden alten PCR- oder Antigentest vorgelegt werden. Auch innerhalb des Landes gibt es kaum noch coronabedingte Restriktionen zu beachten. Bereits seit dem 1. März gilt keine Maskenpflicht mehr in öffentlichen geschlossenen Räumen, der Mund-Nase-Schutz wird nur noch für Personen mit vermuteten oder bestätigten CoV-Infektionen empfohlen. Selbst in öffentlichen Verkehrsmitteln muss die Maske nicht mehr getragen werden, es herrscht jedoch weiterhin eine Empfehlung.

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