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Pistenschaden sorgte für Chaos am Hamburger Flughafen

Ein Betonaufbruch auf der Landepiste machte gestern Landungen am Hamburger Airport unmöglich. Erst nach 40 Minuten konnte der Flugverkehr planmäßig fortgesetzt werden. Eine Sprecherin des Airports sagte, der Schaden sei am Mittwoch bei einer Pistenkontrolle entdeckt worden. Es sei entschieden worden, dass er sofort repariert werden müsse. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Gegen kurz nach 17 Uhr gab der Flughafen dann Entwarnung: Die Reparaturarbeiten seien erfolgreich abgeschlossen worden. Mehrere Flüge nach Hamburg seien umgeleitet oder gestrichen worden. Nach der Wiederaufnahme des Betriebs könne es noch zu Verzögerungen kommen, sagte die Sprecherin. Starts waren von der Reparatur der Piste nicht betroffen. Von den beiden Start- und Landepisten des Airports wird derzeit eine turnusgemäß gewartet. Der Schaden liege im Pistenkreuz.

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Salzburg: Eurowings-Europe-Chef Beveridge gelobt Besserung

Eurowings sorgte in den letzten Tagen unter anderem in Salzburg und Innsbruck für viele gestrandete Passagiere, denn aufgrund von Personalmangel konnte man viele Flüge nicht durchführen. Nun räumt Eurowings-Europe-Chef Stefan Beveridge ein, dass nicht alles rund gelaufen ist und gelobt Besserung. „Die aktuellen Flugplan-Anpassungen zahlreicher Airlines in Europa werden aber dazu führen, dass in Verkehrsspitzen Last aus dem System genommen wird und der Luftverkehr so wieder zu einer Normalisierung der Prozesse findet“, so Beveridge. „Wir versprechen von unserer Seite alles zu tun, das System gemeinsam mit unseren Partnern schnellstmöglich und bestmöglich wieder so aufzustellen, dass Kunden ab Salzburg pünktlich und zuverlässig zu ihren Zielen kommen, wie sie es von einer Airline der Lufthansa Group erwarten können. Für die Unannehmlichkeiten der vergangenen Tage möchten wir uns bei betroffenen Gästen aufrichtig entschuldigen“. Salzburgs Flughafenchefin Bettina Ganghofer fügte im Zuge eines Pressegesprächs hinzu: „Mit Eintrübungen müssen wir überall rechnen, Urlaubszeit bringt leider Stau, Verspätungen und Umwege auf der Straße, auf der Schiene und im Luftverkehr mit sich. Verglichen mit dem Jahr 2018 hatten wir heuer um 4 Flugstreichungen im Zeitraum Jänner bis Ende Juni mehr, das ist bedauerlich, aber mit der aktuellen Situation erklärbar. Wir vertrauen auf die Gegensteuerungsmaßnahmen unseres Airline-Partners Eurowings, damit die Situation für unsere Passagiere bestmöglich entzerrt werden kann. Ich bin mir sicher, dass wir trotz aller Widrigkeiten einem guten Sommer entgegensteuern“. Auch am Salzburger Flughafen leidet man derzeit unter Personalmangel. Dies führte bereits dazu, dass die Direktorin selbst mitanpacken musste. Beispielsweise half sie als Kellnerin in der Lounge aus.

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Bahamas: Zwei Crystal-Kreuzfahrtschiffe wurden versteigert

Die Auflösung der insolventen Reederei Crystal Cruise schreitet voran, denn auf den Bahamas-Inseln wurden mit der Symphony und der Serenity bereits zwei Schiffe versteigert. Beide Schiffe sind über 20 Jahre alt und erzielten äußerst unterschiedliche Verkaufserlöse. Die Serenity, die bei Crystal im Jahr 2003 in Dienst gestellt wurde, brachte der Insolvenzmasse 103 Millionen Dollar ein. Die 26 Jahre alte Symphony kam für lediglich 25 Millionen U.S.-Dollar unter den Hammer. Zu den Käufern wurden keine näheren Angaben gemacht. Weitere Vermögenswerte wie Kundendaten und Markenrechte wurden bislang nicht versteigert. Die Endeavor soll in Kürze ebenfalls zu Geld gemacht werden. Allerdings bahnt sich hier an, dass der Masseverwalter dieses Schiff freihändig verkaufen kann, da es diverse Interessenten für das Expeditionsschiff geben sollen. Einen offiziellen Kommentar gibt es dazu aber nicht. Die Versteigerung der beiden anderen Schiffe hat zur Folge, dass die neuen Eigentümer den Hafen verlassen können. Aufgrund des Insolvenzverfahrens lagen die Crystal und die Symphony seit Feber 2022 an der Kette. Ein Gericht hatte dies verfügt, da die Reederei erhebliche Rückstände unter anderem beim Treibstofflieferanten sowie kreditgebenden Banken hatte.

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A330neo-Wetlease: Air Senegal wechselte von Hifly Malta zu Airhub Aviation

Die maltesische Airhub Aviation konnte dem Mitbewerber Hifly Malta den Wetlease-Auftrag von Air Senegal abluchsen. Seit 17. Juni 2022 wird der Airbus A330neo mit der Registrierung 9H-SZN von zuerst genannter Fluggesellschaft betrieben. Der erste Flug erfolgte am 17. Juni 2022 von Dakar nach Marseille. Es folgen weitere Flüge von Dakar zum John F. Kennedy International Airport in den Vereinigten Staaten. „Wir fühlen uns sehr geehrt, diesen Airbus A330-900neo in unserer Flotte begrüßen zu dürfen. Der Betrieb eines modernen Flugzeugs dieses Kalibers spiegelt das Engagement von Airhub Aviation wider, unseren Kunden weltweit außergewöhnliche und qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten“, sagte Husam Kharoufah, Vice President – Commercial bei Airhub Aviation. Air Senegal hat seit 2019 aus verschiedenen Gründen die 9H-SZN von Hifly Malta betreiben lassen. Das Muster kam auf diversen Strecken ab Dakar zum Einsatz. Nun wechselte man den Wetlease-Operator innerhalb von Malta, denn Air Senegal hat nun Airhub Aviation mit dem Betrieb dieses Airbus A330neo beuaftragt.

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BER bekommt per 1. September 2022 eine neue Entgeltordnung

Der Flughafen Berlin-Brandenburg hat grünes Licht für die neue Entgeltordnung, die am 1. September 2022 in Kraft treten soll, erhalten. Künftig müssen Flugzeuge, die aus Sicht des Airports zu laut sind, mehr bezahlen. Die Änderung der Entgeltordnung betrifft die Regelungen zum lärmbezogenen Start- und Landeentgelt. Das lärmbezogene Entgelt wird für Luftfahrzeuge ab einer höchstzulässigen Startmasse von 2.000 kg erhoben. Bisher wurden die Flugzeuge dafür anhand ihres Typs in unterschiedliche Lärmklassen eingeteilt. Das Lärmentgelt wurde pauschal berechnet. Künftig wird diese Vorgehensweise durch eine einzelfallbezogene Berechnung der Lärmentgelte ersetzt. Diese bemisst sich nach dem tatsächlich bei jedem einzelnen Start und jeder einzelnen Landung gemessenen Lärmpegel. „Wir freuen uns, dass dieses von uns entwickelte System zur differenzierten Berechnung der Lärmentgelte jetzt genehmigt ist. Die neue Methodik schafft einen finanziellen Anreiz für die Airlines, so leise wie möglich zu fliegen. Dies bezieht sich nicht nur auf den Einsatz der Maschinen, sondern auch auf die Nutzung entsprechender Flugverfahren zur Minderung des Lärms. Das Ergebnis kommt vor allem unseren Nachbarn zu Gute: Die neue Regelung trägt zu einer Reduzierung des Lärms für alle Anwohner bei“, so Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Für jeden Start und für jede Landung müssen Fluggesellschaften Entgelte an den jeweiligen Flughafen zahlen. Wie hoch diese ausfallen, hängt von vielen Faktoren ab – vom Gewicht des eingesetzten Flugzeuges, von der Anzahl der Passagiere, von der Tageszeit und von den Lärmemissionen der Maschine. Für deutsche Flughäfen schreibt der Gesetzgeber vor, dass bei der Berechnung der Flughafenentgelte eine Lärmkomponente enthalten sein muss. Die Flughafenentgelte, die für

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Ryanair nimmt fünf Strecken ab Asturias auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair legt mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 eine Reihe von neuen Strecken ab dem spanischen Asturias auf. Auch den deutschen Flughafen Weeze will man ansteuern. Der Flughafen Asturias befindet sich nicht sonderlich weit von jenem von Bilbao entfernt und steht mit diesem in direkter Konkurrenz. Ryanair beabsichtigt ab 1. November 2022 dreimal wöchentlich nach London-Stansted zu fliegen. Einen Tag später sollen zwei Umläufe pro Woche nach Dublin aufgenommen werden. Das deutsche Weeze soll ab 3. November 2022 jeweils zweimal pro Woche angesteuert werden. Charleroi und Rom-FCO folgen in selbiger Frequenz zum 4. November 2022. Der Flughafen Asturias ist neu im Streckennetz von Ryanair. Die genannten Routen werden in Kürze zur Buchung freigegeben.

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Günther Ofner verspricht: „Nichtabgefertige Flugzeuge wird es in Österreich nicht geben“

Es steht Aussage gegen Aussage: Die Gewerkschaft Vida warnt, dass besonders in den Sommerferien lange Wartezeiten am Flughafen Wien-Schwechat entstehen können. Airportchef Günther Ofner weist dies in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann zurück. Der Manager hebt hervor, dass seiner Ansicht nach aufgrund der Kurzarbeit viele Arbeitsplätze erhalten geblieben sind. „Die im internationalen Vergleich hierzulande wesentlich bessere Lage verdanken wir vor allem auch der hohen Einsatzbereitschaft und dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wofür ihnen höchste Anerkennung gebührt. Die Pünktlichkeit im Flugverkehr in Österreich ist auf einem Rekordhoch. Die Kritik, dass mancherorts lange Wartezeiten auftreten würden, ist absolut nicht nachvollziehbar und klar zurückzuweisen. Es ist sehr bedauerlich, dass von Vida-Gewerkschafter Liebhardt Unwahrheiten, etwa über angebliche Wartezeiten, verbreitet werden, die die tolle Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ungerechtfertigt in ein schiefes Licht rücken“, so Ofner. Allerdings betreibt der Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG in gewisser Weise auch Realitätsverweigerung, denn in den letzten Wochen ist es am von ihm geleiteten Airport wiederholt zu längeren Wartezeiten an den Check-in-Schaltern sowie an den Sicherheitskontrollen gekommen. Bislang handelt es sich jedoch um Einzelfälle, die während der Stoßzeiten aufgetreten sind. Bereits vor der Corona-Pandemie ist es im Rekordjahr 2019 besonders im Terminalkomplex 1/2 häufiger zu sehr langen Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle gekommen. Pikant: Teilweise waren nur wenige Linien offen. Der Personalmangel im Bereich des Sicherheitspersonals beim Wiener Flughafen ist also keine Neuigkeit, sondern wurde durch die Corona-Pandemie allenfalls verschärft. Viele Beschäftigte haben sich in anderen Branchen neu orientiert, da die Bezugseinbußen durch die Kurzarbeit in diesen Jobs durchaus

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Ab Frankfurt, Düsseldorf und München: Corendon Europe nimmt Ras Al Khaimah auf

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Winterflugplan 2022/23 einen Mittelstreckenjet des Typs Boeing 737-800 in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) stationieren. Von dort aus werden unter anderem drei Deutschland-Strecken bedient. Ras Al Khaimah ist das nördlichste Emirat der VAE und besonders für zahlreiche Badeorte bekannt. Vor Ort unterhält Air Arabia eine Basis. In der Vergangenheit hat SunExpress Deutschland im Auftrag von FTI Charterflüge ab Berlin, Hannover, Dresden, Leipzig, Stuttgart, Frankfurt am Main und München bedient. Corendon Europe bietet im Winterflugplan 2022/23 drei wöchentliche Flüge zwischen Düsseldorf und Ras Al Khaimah an. Von Frankfurt am Main aus steuert man den VAE-Airport zweimal pro Woche an. In selbiger Frequenz wird man ab München fliegen. Vorerst ist das Programm bis zum 1. Mai 2023 befristet. Corendon Europe erklärt unter anderem, dass man mit zahlreichen Veranstaltern kooperieren würde. Daher sind Tickets derzeit nur über Tour Operator buchbar.

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Auch spanisches Easyjet-Personal streikt: Erhebliche Auswirkungen zum NRW-Ferienbeginn

Passagiere, die mit Ryanair, Lauda Europe oder Easyjet nach Spanien fliegen wollen, benötigen in den nächsten Tagen starke Nerven. Bei den drei genannten Fluggesellschaften sind mehrere Streiktage angekündigt. Dazu kommt, dass bei Ryanair auch in Italien, Belgien, Portugal und Frankreich gestreikt werden soll. Teilweise überlappen sich die Arbeitsniederlegungen bei den drei Fluggesellschaften, so dass im Falle von Flugausfällen die Möglichkeiten von Ersatzbeförderungen eingeschränkt sind. In Spanien soll bei Ryanair an folgenden Tagen die Arbeit niedergelegt werden: 24., 25., 26. und 30. Juni sowie 1. und 2. Juli 2022. Dazu kommt, dass die Basis Palma de Mallorca der Tochtergesellschaft Lauda Europe am 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Juli 2022 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen ist. Ebenso ruft die spanische Gewerkschaft USO das Easyjet-Kabinenpersonal der Bases Barcelona, Malaga und Palma de Mallorca zum Streik auf. Laut Mitteilung soll dieser an folgenden Tagen über die Bühne gehen: 1., 3., 15. und 17., 29. und 31. Juli 2022. Die Arbeitsniederlegungen bei den drei Fluggesellschaften fallen auch in den Beginn der Sommerferien des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen. Es ist damit zu rechnen, dass es in Düsseldorf, Köln/Bonn und an anderen Airports zu zahlreichen Ausfällen kommen könnte. Betroffen sind dem aktuellen Informationsstand nach die Airlines Ryanair, Lauda Europe und Easyjet. Allerdings leidet beispielsweise der Mitbewerber Eurowings unter akutem Personalmangel, so dass nicht auszuschließen ist, dass es auch hier punktuell zu Ausfällen kommen könnte. Besonders hart getroffen ist der Verkehr zwischen Deutschland und Palma de Mallorca, denn Ryanair, Lauda Europe und Easyjet führen gemeinsam

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Italien: Sicherheitspersonal im Pisa und Florenz zum Streik aufgerufen

An den italienischen Flughäfen Pisa und Florenz ist das Sicherheitspersonal am 25. Juni 2022 zum Streik aufgerufen. Derzeit ist vorgesehen, dass im Zeitraum von 11 Uhr 00 bis 15 Uhr 00 die Arbeit niedergelegt werden soll. Die Arbeitskampfmaßnahme wurde offiziell beim Ministerium für Transport und Infrastruktur angemeldet und von diesem im italienischen Streik-Dashboard veröffentlicht. Sofern die Arbeitsniederlegungen nicht kurzfristig abgesagt werden, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Besonders bei der Sicherheitskontrolle könnte es zu enorm langen Wartezeiten kommen. Es ist davon auszugehen, dass einige Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Florenz und Pisa streichen könnten oder aber diese verspätet durchführen werden. Personen mit Tickets zu diesem beiden Airports sollten die Lage im Auge behalten und sich bei ihrer Airline über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren.

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