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AUA ermöglicht CO2-neutrales Fliegen „mit einem Klick“

Austrian Airlines Fluggäste können ab sofort bei jeder Buchung mit nur einem Klick CO2-neutral fliegen. Wer umweltfreundlich fliegen will, kann nun bei der AUA mit einem Aufpreis auf das Ticket den Kauf von nachhaltigem Flugbenzin mitfinanzieren. Bisher war es nur möglich, beim Kauf des Tickets Geld für CO2-Kompensationsprojekte zu leisten. Der neue Zuschlag ist allerdings deutlich höher: Wer seinen CO2-Ausstoß für einen Flug nach Frankfurt mit Klimaschutzprojekten kompensieren will, muss dafür 1,71 Euro zahlen – für nachhaltiges Flugbenzin werden 53,55 Euro verrechnet. Drei Optionen bieten nun direkt vor Abschluss einer Flugbuchung die Möglichkeit, die CO2-Emissionen des Fluges zu reduzieren oder zu kompensieren. Für eine unmittelbare Reduzierung der CO2-Emissionen können Fluggäste den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) unterstützen. Eine zweite Variante ist die Kompensation der CO2-Emissionen über Klimaschutzprojekte von Climate Austria. Diese fördern den messbaren Klimaschutz, indem sie durch die Förderung erneuerbarer Energien langfristig CO2 einsparen. Als dritte Möglichkeit steht eine Kombination beider Optionen zur Auswahl. „Durch die Integration der Möglichkeiten für CO2-neutrales Fliegen im Buchungsprozess soll es unseren Gästen vereinfacht werden, zu nachhaltigem Reisen beizutragen und schon heute CO2-neutral die Welt zu entdecken. Als einzige österreichische Airline setzen wir bereits nachhaltigen Treibstoff im Flugbetrieb ein und machen CO2-neutrales Fliegen für unsere Gäste möglich“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Austrian Airlines will ihre Netto-CO2-Emissionen im Vergleich zu 2019 bis 2030 halbieren und bis 2050 zur Gänze CO2-neutral wirtschaften. Neben der österreichischen Lufthansa-Tochter integrieren auch Swiss und Brussels die Möglichkeit zur Kompensation direkt in den Flugbuchungsprozess.

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Norwegian ordert 50 Boeing 737 Max

Die Fluggesellschaft Norwegian Air hat beim US-Flugzeugbauer Boeing 50 Flugzeuge des Typs 737 MAX geordert. Das finale Vertragspapier soll bis Ende Juni unterschrieben werden. Die Grundsatzvereinbarung beinhalte außerdem eine Option zum Kauf von weiteren 30 Flugzeugen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Der Deal führe langfristig zu niedrigeren Kosten und einer robusteren Finanzlage bei der Airline. Die 50 Flieger sollen zwischen 2025 und 2028 ausgeliefert werden. Für Norwegian Air ist die Bestellung eine Kehrtwende. Denn damit wird der Konzern seine Flotte wieder selbst besitzen. Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens war das Unternehmen zuvor gezwungen gewesen, Maschinen nur noch zu leasen. Nach einem Einbruch wegen der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach den Maschinen von Airbus und Boeing zuletzt wieder stark angezogen.

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HB-JLT: Edelweiss in Help-Alliance-Sonderlackierung

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air hat dem Airbus A320 mit der Registrierung HB-JLT eine Special Livery verpasst. Diese wirbt für das im Jahr 1999 von Mitarbeitern der Lufthansa Group gegründete Hilfsprogramm “Help Alliance”. Die HB-JLT wurde im Jahr 2013 werksneu von der Konzernschwester Swiss übernommen. Vor wenigen Tagen wurde das Flugzeug an Edelweiss Air übergeben. Nun trägt der Mittelstreckenjet eine auffällige Sonderlackierung. Im vorderen Bereich sind Hände dargestellt, während sich beispielsweise neben der Rear Door ein Hinweis auf die Help Alliance Stiftung der Lufthansa-Group-Mitarbeiter befindet. Die Stiftung wurde gegründet, um jungen Menschen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und ihnen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen. Es handelt sich um eine private Initiative von Kranich-Konzernmitarbeitern. Seitens des Arbeitgebers wird diese unterstützt.

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Norse Atlantic Airways nimmt Oslo-London Gatwick mit Dreamliner auf

Dass Norse Altantic Airways eine Basis auf dem Flughafen London-Gatwick errichten möchte und bereits auf der Suche nach Personal ist, ist schon länger bekannt. Nun hat der Carrier das erste Langstreckenziel aufgelegt: Ab 12. August 2022 soll es ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs nach New York-JFK gehen. Operativ werden die Flüge aber von der Homebase Oslo betreut. Das hat zur Folge, dass es zwischen 12. August und 29. Oktober 2022 mit Boeing 787 durchgeführte Kurzstreckenflüge zwischen den Hauptstädten von Norwegen und UK geben wird. Diese sollen gleichzeitig auch als Feeder für das sich im Aufbau befindliche Angebot ab Oslo befinden. Am 14. Juni 2022 will man den Erstflug nach New York-JFK durchführen. Schrittweise folgen dann Fort Lauderdale, Orlando und Los Angeles. Von Gatwick aus will man vorerst nur New York-JFK anbieten. Das Fluggerät wird dazu ins Vereinigte Königreich fliegen, anschließend den Transatlantik-Umlauf absolvieren und dann geht es wieder zurück nach Oslo. Geplant ist, dass es tägliche Flüge zwischen Gatwick und Oslo geben soll. Der Carrier ist der Ansicht, dass man mit diesem Zubringer auch Passagiere für Ziele, die vorerst nur ab der norwegischen Hauptstadt nonstop abgeflogen, begeistern kann. Norse Atlantic Airways wollte eigentlich schon längst in der Luft sein. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass sich das Projekt, obwohl man AOC und Betriebsgenehmigung schon länger in der Tasche hat, massiv verzögert hat. Auch fällt der Start zunächst kleiner aus, denn mehrere Dreamliner hat man dry an Air Europa verleast.

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Hifly Malta in Nice-Air-Livery für Air Malta unterwegs

Im Auftrag der staatlichen Fluggesellschaft Air Malta war am Wochenende Hifly Malta mit einer besonderen Livery im Wetlease-Einsatz. Man flog mit jenem Airbus A319, mit dem man ab voraussichtlich 2. Juni 2022 für Nice Air ab Akureyri (Island) Charterflüge durchführen wird. Die 9H-XFW trägt bereits das Farbenkleid des künftigen Auftraggebers. Hifly Malta flog mit dieser Maschine am Wochenende unter anderem von Luqa nach Gatwick und Lyon. Air Malta hatte diesen A319 aufgrund von Engpässen kurzfristig ins Wetlease genommen. Nice Air wird trotz des Umstands, dass man sich mehrheitlich im Eigentum einer kleinen Fluggesellschaft aus Island befindet zunächst ohne eigenes AOC an den Start gehen. Man chartert bei Hifly Malta einen Airbus A319, mit dem diverse Strecken ab Akureyri bedient werden soll. Derzeit ist vorgesehen, dass der Erstflug am 2. Juni 2022 durchgeführt werden soll.

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Zugewiesen wie bei Ryanair: Lufthansa Group verlangt 25 Euro für Sitzplatz-Änderungen

Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air haben kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen schon lange als Einnahmequelle erschlossen. Bei der Lufthansa Group hat dies nie so richtig funktioniert, weil man in den meisten Fällen beim Check-in – nach Verfügbarkeit – die Wunschsitze kostenfrei aussuchen konnte. Das ändert sich nun auf der Kurz- und Mittelstrecke im Tarif Economy-Light. Die Kranich-Airline und in Kürze auch die Töchter Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines weisen künftig nach dem Vorbild von Ryanair und Wizz Air die Sitzplätze nach dem Zufallsprinzip zu. Wer damit nicht einverstanden ist, muss stolze 25 Euro pro Person und Strecke für die Änderung des Sessels auf den Tisch legen. Noch ist unklar, ob die Lufthansa Group Passagiere, die in einer Buchung gemeinsam reisen nach dem Vorbild der genannten Billigflieger “rein zufällig” auseinander setzen wird, so dass diese dafür bezahlen müssen, wenn man nebeneinander sitzen möchte. Unabhängig davon setzt man im Economy-Light-Tarif ganz offensichtlich das Kopieren von Praktiken der Lowcost-Konkurrenz fort. Über das Thema berichtete zunächst das Portal You Have Been Upgraded. Dieses stellt die Erklärungen von Lufthansa bezüglich Sitzplatzauswahl im Tarif Economy Light gegenüber. Aus diesen geht die nicht wirklich kundenfreundliche Änderung deutlich hervor:  “Selbstverständlich können alle noch verfügbaren Sitzplätze weiterhin kostenfrei ausgewählt werden, sobald der Check-in für den betreffenden Flug beginnt, in der Regel ab 23 Stunden vor Abflug. Bitte beachten Sie, dass die Auswahl dann unter Umständen eingeschränkt ist.” (“alte Bedingungen”) “Der Economy Light Tarif auf Europastrecken beinhaltet keine kostenlose Sitzplatzreservierung. Beim Check-in wird Ihnen automatisch ein Sitzplatz zugewiesen. Wenn Sie diesen

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Wizz Air: „Wir halten an der Basis Wien fest“

Die Präsenz der Billigfluggesellschaft Wizz Air auf dem österreichischen Markt fällt in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 deutlich kleiner aus als ursprünglich angekündigt. In Wien hat man die Basis verkleinert und die Anzahl der Destinationen in mehreren Schritten reduziert. Salzburg wartet dann seit fast zwei Jahren auf das Comeback des ungarischen Lowcosters, denn seit einem kurzen Gastspiel im Sommer 2020 verschiebt man dieses in regelmäßigen Abständen. Mittlerweile hat man nur noch Flüge nach Kiew als eine Art „Platzhalter“ im Reservierungssystem, denn aufgrund des Krieges ist es sehr unwahrscheinlich, dass in dieses Land kurzfristig geflogen werden kann. Ryanair-Chef Michael O‘Leary prognostizierte wiederholt während in Wien abgehaltener Pressekonferenzen, dass Wizz Air die örtliche Basis Wien schließen werde. In den letzten Tagen sind durchaus konkrete Gerüchte aufgekommen, dass sich der ungarische Carrier, der erst kürzlich einen Ableger auf Malta gegründet hat, schrittweise zurückziehen soll. Man wolle im Winterflugplan 2022/23 nur noch von anderen Bases heraus nach Wien fliegen. Das wird von Wizz Air als unwahr zurückgewiesen. Eine Firmensprecherin betonte im Gespräch mit Aviation.Direct: „Wizz Air ist stark am österreichischen Markt und der Basis Wien interessiert und hält auch an jener fest. Wizz Air erwartet nach der corona-bedingten Pause einen starken Reisesommer. Daher wird in Österreich nach neuem Personal für die Basis Wien gesucht.“

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Erneut Chaos bei Easyjet, KLM und British Airways

Das vergangene Wochenende war erneut von vielen Flugstreichungen und Verspätungen geprägt. Besonders hart traf es Passagiere von KLM, Easyjet und British Airways. Der niederländische Carrier stellte wegen anhaltendem Chaos am Flughafen Amsterdam-Schiphol gar temporär den Ticketverkauf ein. Bei Easyjet kamen gar zwei Faktoren zusammen: Einerseits hatte man ein IT-Problem, das bereits am Freitag begonnen hatte. Viele Flüge mussten aus diesem Grund gestrichen werden oder waren zum Teil sehr stark verspätet. Auf der anderen Seite hatte das Unternehmen beispielsweise im Vereinigten Königreich und in Berlin zu wenig fliegendes Personal zur Verfügung. Punktuell versuchte man durch das „Umdrehen“ von Umläufen von anderen Bases, beispielsweise Faro, aushelfen zu lassen, jedoch war dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenig überraschend ist es an Deutschlands größer Easyjet-Basis, Berlin-Brandenburg, aufgrund zahlreicher Flugausfälle und vieler Verspätungen zu chaotischen Zuständen gekommen. Diesmal lag die Ursache aber nicht im Bereich der Ground-Handling-Dienstleister bzw. der Sicherheitskontrolle, sondern Easyjet hatte sowohl EDV-Probleme als auch zu wenige fliegende Mitarbeiter zur Verfügung. Ob ein Zusammenhang mit den erst vergangene Woche bekanntgewordenen Plänen, die den Abbau von rund 275 Stellen in Berlin-Brandenburg vorsehen, besteht, ist unklar. Hunderte Streichungen bei British Airways British Airways hatte neuerlich mit so akutem Personalmangel zu kämpfen, dass man ab dem Vereinigten Königreich über das gesamte Wochenende hinweg hunderte Flüge streichen musste. Es zeichnet sich bei der IAG-Tochter keine Besserung ab. Man versucht über eine neue Basis in Madrid zusätzliche Flugbegleiter zu bekommen, jedoch dürfte dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Während der Corona-Pandemie baute

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China bannt „annektiertes“ Fluggerät russischer Betreiber

Russische Fluggesellschaften haben es nun deutlich schwerer in die Volksrepublik China zu fliegen, denn westliches Fluggerät darf nur noch dann eingesetzt werden, wenn der Betreiber nachweisen kann, dass das jeweilige Flugzeug vor der Registrierung in Russland offiziell im Ausland abgemeldet wurde. Da die erforderlichen Dokumente in fast allen Fällen nicht vorgelegt werden können, gilt für die überwiegende Mehrheit westlichen Fluggeräts russischer Operator Flugverbot im Luftraum der Volksrepublik China. Diese begründet den Schritt sowohl mit Sicherheitsbedenken als auch mit den Sanktionen, die unter anderem die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika ausgesprochen haben. In der Vergangenheit waren viele Flugzeuge westlicher Hersteller wie Boeing und Airbus in Irland und auf den Bermuda Inseln registriert. Im Businessjet-Bereich war auch das Register der Isle of Man beliebt. Unter anderem die Luftfahrtbehörden der drei Länder hatten entschieden, dass sämtliche Maschinen, die auf russische Operators bzw. Personen eingetragen waren, aus dem jeweiligen Register gestrichen werden. Auch mussten Lessoren die Leasingverträge auflösen und ihr Eigentum zurückfordern. Die russische Regierung reagierte darauf und förderte die Ummeldung in das RA-Register. Hunderte Maschinen, die sich weiterhin im Eigentum nicht-russischer Leasinggeber befinden, sind betroffen. Diese Flugzeuge können nur innerhalb der Russischen Föderation sowie in aus russischer Sicht „freundliche Staaten“ fliegen, denn andernorts sind diese entweder gebannt oder es würde die Pfändung drohen. Die russische Regierung betrachtet die geleasten Flugzeuge defacto als Eigentum und ermöglicht es den Betreibern die Rückgabe an die Eigentümer nicht durchzuführen. Die Eintragungen ins RA-Register werden von vielen Regierungen, darunter auch China, als illegal betrachtet, da

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U.S.-Fluggesellschaften erkunden Mallorca

Am 3. Juni 2022 wird United Airlines den Erstflug zwischen New York-Newark und Palma de Mallorca durchführen. Die Buchungslage soll derartig gut sein, dass Mitbewerber prüfen, ob ebenfalls Verbindungen von den USA auf die spanische Mittelmeerinsel aufgenommen werden. Nach Angaben von United Airlines soll der erste Umlauf in beide Richtungen ausgebucht sein. Dabei zeigt sich auch das Netzwerk des Carriers als großer Vorteil, denn viele Passagiere nutzen Zubringerflüge ab Los Angeles und Miami. Das macht auch die Konkurrenz aufmerksam, denn beispielsweise American Airlines und andere U.S.-Fluggesellschaften prüfen Nonstopflüge ab den beiden Städten nach Palma de Mallorca. Bei United Airlines ist man offensichtlich vom Markterfolg, den man mit der Strecke Newark-Palma erzielt, schon vor dem Erstflug zufrieden. Man hat scheinbar bei der Routenwahl ein glückliches Händchen gehabt. Ganz ohne Hilfe war das auch nicht möglich, denn der lokale Tourismusverband trommelt in den USA kräftig die Werbetrommel für Urlaube auf Mallorca. Der Reiseveranstalter Tui Spanien bietet in den Vereinigten Staaten zahlreiche Pauschalreisen mit United-Airlines-Flugsegmenten an. Die Nachfrage soll für den Tour Operator überraschend hoch sein, so dass man im Rahmen der Möglichkeiten aufgestockt hat. In kleinem Umfang bietet man auf dem spanischen Markt auch Pauschalreisen in die USA mit Abflugort Palma de Mallorca an. Erfolg wird in der Luftfahrt nicht vergönnt, sondern „kopiert“ „Copy and Paste“ ist in der Luftfahrt ein Phänomen, das schon fast alltäglich ist. Hat ein Anbieter mit einem Konzept, einer Idee oder einer Strecke, die es zuvor nicht gab, Erfolg, so dauert es nicht lange bis nachgezogen wird.

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