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Französisches Gericht untersagt Lastminute.com den Verkauf von Ryanair-Tickets

Die Billigfluggesellschaft Ryanair verklagt seit vielen Jahren so genannte Online-Travel-Agents, denn diesen wirft man vor, dass diese ohne Autorisierung Flugscheine des Lowcosters verkaufen würden. Gegen die französische Version von Lastminute.com konnte man in zweiter Instanz vor Gericht obsiegen. Dass Ryanair derartige Verfahren gewinnt, kommt eher selten vor, denn meistens vertreten die Gerichte die Auffassung, dass im Rahmen der freien Marktwirtschaft das Verkaufen von Flugscheinen auch durch Drittanbieter zulässig ist. Der Billigflieger vertritt den Standpunkt, dass man nur selbst dazu befugt ist. Ein französisches Berufungsgericht bestätigte den Beschluss der Vorinstanz und untersagte der LMnext FR SASU den Verkauf von Ryanair-Tickets auf dem Gebiet von Frankreich. Das Unternehmen ist Betreiber der französischen Version von Lastminute.com. Das Gericht ordnete weiters an, dass an den irischen Lowcoster eine Summe von 50.000 Euro zu bezahlen ist. Weiters müssen Anwalts- und Gerichtskosten in der Höhe von 20.000 Euro ersetzt werden. Für jeden Tag Missachtung des Gerichtsurteils wird eine gerichtlich festgelegte Geldstrafe in der Höhe von 1.000 Euro fällig. „Wir begrüßen das Urteil des Pariser Gerichts, das Ryanair das Recht zugesteht, ihr eigenes Vertriebsmodell zu bestimmen, das in Frankreich durch die verfassungsmäßige Freiheit von Handel und Industrie garantiert wird. Das Ryanair-Direktvertriebsmodell bietet unseren Kunden die beste Auswahl, die beste Betreuung und die niedrigsten Preise und ermöglicht es uns gleichzeitig, die Einhaltung der Flug- und Sicherheitsprotokolle sowie der Vorschriften zur öffentlichen Gesundheit zu gewährleisten. Wir fordern die Verbraucher erneut auf, direkt auf der Ryanair-Website zu buchen, dem einzigen Ort, an dem die günstigsten Ryanair-Tarife zu finden sind. Wir

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Tus Airways schraubt Deutschland-Präsenz deutlich zurück

Eigentlich wollte die zypriotische Tus Airways in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 von Nürnberg, Hamburg und Düsseldorf aus nach Paphos fliegen. Eigentlich, denn dem aktuellen Stand der Dinge nach hat man das Projekt aufgrund schwacher Buchungszahlen zurückgestellt. Für den Flughafen Nürnberg wäre die neue Paphos-Route durchaus spannend gewesen, denn erstmals hätte man neben Larnaka auch Nonstop-Flüge zum zweiten aktiven Zivilflughafen in der Republik Zypern gehabt. Daraus wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts werden, denn der Carrier bestätigte auf Anfrage, dass man die ab Hamburg, Düsseldorf und Nürnberg geplanten Paphos-Flüge vorläufig zurückgestellt hat. Von einer endgültigen Aufgabe will man aber noch nicht sprechen. Man evaluiert die weitere Entwicklung und kann sich vorstellen diese Routen oder einzelne Strecken zu einem späteren Zeitpunkt neu aufzulegen. Den Verkauf hat man zwischenzeitlich eingestellt.  Für die insolvente Tel Aviv Air flog man ein paar Umläufe von Hamburg nach Tel Aviv. Man bot auch Tickets auf eigene Rechnung an, wobei man den Vertrieb von Flugscheinen auf dieser Route ebenfalls eingestellt hat. Derzeit gibt es keine kurzfristigen Pläne diese Strecke auf eigene Rechnung zu reaktivieren. Auch hier beobachtet und evaluiert man. Völlig unabhängig davon: Die Strecke Düsseldorf-Tel Aviv ist von den Veränderungen nicht betroffen und soll weiterhin laut Flugplan bedient werden.

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Tirol: Winter-Tourismus mit starkem Endspurt im April 2022

Im österreichischen Bundesland Tirol ist man mit den Ergebnissen, die man im touristischen Winter 2021/22 erzielen konnte, weitgehend zufrieden. Man geht nun mit wesentlich mehr Optimismus als im Vorjahr in die Sommersaison 2022.  „Die Tourismuswirtschaft war in den vergangenen zwei Jahren angesichts der weltweiten Pandemie in einer Ausnahmesituation. Gerade für Tirol war das eine schwierige Zeit, ist die Branche doch ein zentraler Wirtschafts- und Wohlstandsmotor für das Land. Umso erfreulicher ist es, dass wir jetzt anhand der aktuellen Bilanz sagen können: Der Tiroler Tourismus ist zurück, die Anziehungskraft ist ungebrochen. Der große Dank gilt den Touristikerinnen und Touristikern, die trotz Herausforderungen mit großem Engagement dieses Ergebnis ermöglicht haben“, betont Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Laut Mitteilung der Tirol Werbung habe sich im Winter 2021/22 gezeigt, dass der neuerliche Lockdown und die Omikron-Variante die Nachfrage zunächst regelrecht ausgebremst haben. Die zweite Saisonhälfte soll jedoch mit 2,5 Millionen Übernachtungen lediglich um 0,8 Prozent unter dem Niveau, das man im Jahr 2019 hatte, gelegen haben. In der gesamten Wintersaison – von November 2021 bis April 2022 – verzeichnete Tirols Tourismus in Summe 20,9 Millionen Übernachtungen (-24% bzw. -6,6 Mio. Übernachtungen im Vergleich zu 2018/19) und 4,4 Mio. Ankünfte (-28,5% bzw. -1,8 Mio. Ankünfte). Die Aufenthaltsdauer stieg in der zurückliegenden Wintersaison an und lag bei 4,7 Tagen im Gesamtdurchschnitt der Wintersaison – der höchste Stand seit dem Jahr 2014 (zum Vergleich Wintersaison 2018/19: 4,4 Tage; Wintersaison 2019/20: 4,6 Tage). Essentiell für die Winterbilanz war einmal mehr Deutschland. 10,8 Millionen Übernachtungen und damit rund jede

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Prag: Nur langsame Erholung trotz vieler neuer Carrier

Der tschechische Hauptstadtflughafen Prag wurde von der Corona-Pandemie wesentlich stärker gebeutelt als andere Capital-Airports. Trotz des Umstands, dass heuer sechs neue Airlines ihre Dienste aufgenommen haben und einige ihr Comeback gefeiert haben, liegt das Angebot noch immer stark unter jenem, das man vor der Krise hatte. Im Sommerflugplan 2022 werden ab Prag bis zu 153 Ziele angeboten. Dabei handelt es sich um 128 Linien-Destinationen sowie 25 Charterstrecken. Damit ist die Anzahl der Destinationen im direkten Vergleich mit 2019 deutlich geschrumpft. Das liegt auch unter anderem daran, dass CSA und die Konzernschwester Smartwings ihr Angebot zum Teil deutlich reduziert haben. Die Eurowings-Basis entwickelt sich langsamer als ursprünglich geplant. Unter anderem haben Luxair, SunExpress, Delta und Azerbaijan Airlines ihre Comebacks in der Hauptstadt der tschechischen Republik gefeiert. Mit Play, Flynas, FlyArystan, Jazeera, Flyr und Air Montenegro hat man auch einige Neukunden an Land ziehen können. Es gab aber auch unfreiwillige Abgänge: Ukrainische Fluggesellschaften können aufgrund des von Russland angezettelten Krieges derzeit nicht linienmäßig fliegen. Die Ziele in der Russischen Föderation sind aufgrund gegenseitiger Flugverbote ausgesetzt. Preislich zeigt sich in Prag momentan, dass es auf einigen Routen harten Wettbewerb und damit günstige Flugscheinpreise gibt. Ryanair, Wizz Air, Smartwings und Eurowings liefern sich punktuell einen durchaus harten Konkurrenzkampf. Auf anderen Strecken geht man sich gezielt aus dem Weg, so dass auf diesen höhere Durchschnittspreise genommen werden. Eurowings und Smartwings haben auch eine Art “Nichtangriffspakt” geschlossen, denn die beiden Carrier arbeiten im Bereich des Vertriebs beispielsweise in Form von Codesharing zusammen.

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Berlin-Paris: DB und SCNF wollen Hochgeschwindigkeitszüge starten

Die Deutsche Bahn AG und die französischen Staatseisenbahnen SCNF wollen den Fernverkehr zwischen Deutschland und Frankreich weiter ausbauen. Nach vielen Jahren Pause sollen wieder Hochgeschwindigkeitszüge zwischen den beiden Hauptstädten verkehren. Die beiden Unternehmen haben in dieser Woche eine entsprechende Absichtserklärung im französischen Straßburg unterschrieben. Diese beinhaltet auch, dass der bereits seit 15 Jahren bestehende ICE/TGV-Kooperationsverkehr zwischen Frankfurt bzw. Stuttgart und Paris ausgebaut werden soll. Weiters verhandelt man laut DB-Chef Richard Lutz auch über weitere schnelle Bahnverbindungen in Richtung Südfrankreich. Zwischen Paris und Berlin sollen voraussichtlich ab Ende 2023 oder zumindest im Laufe des Jahres 2024 die ersten TGV- bzw. ICE-Garnituren auf die Schiene gebracht werden. Die Züge sollen über Frankfurt und Straßburg geführt werden. Die Reisezeit wird mit etwa sieben Stunden angegeben.  Ansporn hierfür soll die rege Nutzung der bestehenden Kooperationsverbindung zwischen Stuttgart und der französischen Hauptstadt sein. Aufgrund der wesentlich geringeren Entfernung ist die Reisezeit geringer und kann von Innenstadt zu Innenstadt (unter Berücksichtigung von Vorlaufzeit sowie An- und Abreise zum Airport) sogar schneller sein als mit dem Flugzeug. Von den Veränderungen nicht betroffen: Die Züge, die von Thalys, einer SNCF-Tochter, betriebenen Fernverkehrszüge zwischen Köln und Paris. Diese sollen auch weiterhin nicht in die Tarifsystem der beiden staatlichen Bahnunternehmen integriert werden. Die Folge daraus ist, dass man auch weiterhin einen gesonderten Fahrschein benötigt.

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Lauda Europe steht mehrtägiger Streik bevor

Der Ryanair-Tochter Lauda Europe steht zum ersten Mal in der Firmengeschichte ein Streik bevor. Die Gewerkschaft Uso Illes Baleares ruft ihre Mitglieder am Standort Palma de Mallorca zu einer mehrtägigen Arbeitsniederlegung auf. Diese soll im Juli 2022 vollzogen werden. Bereits Ende April 2022 wurde unter den gewerkschaftlich organisierten Lauda-Flugbegleitern der Basis Palma de Mallorca eine Urabstimmung durchgeführt. Diese forderte die Arbeitnehmervertretung zur Durchführung von Tarifverhandlungen sowie gegebenenfalls zur Organisation von Arbeitskampfmaßnahmen auf. Laut Gewerkschaft soll die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe Verhandlungen über Erhöhungen der Löhne nicht nur strikt ablehnen, sondern auch die Uso nicht als „legitimen Verhandlungspartner“ betrachten. Laut Arbeitnehmervertretern soll sich die Geschäftsleitung der Ryanair-Tochter „uneinsichtig zeigen“. Kernursache der Unstimmigkeit ist, dass die Basis Palma de Mallorca keinen mit der Gewerkschaft Uso vereinbarten Tarifvertrag hat. Die Löhne werden vom Unternehmen selbst festgelegt. Die Arbeitnehmervertreter behaupten, dass die monatlichen Bezüge angeblich sogar unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen können. Erkrankungen sollen mit den aus Österreich bekannten „Sickletters“ beantwortet werden. Laut Uso soll die Ryanair-Tochter ein systematisches Krankenstandsmonitoring betreiben und die Beschäftigten der Basis Palma de Mallorca unter Druck setzen. Sofern es zwischen der Geschäftsführung von Lauda Europe und der Regionalgruppe der spanischen Gewerkschaft Uso zu keiner Einigung kommen sollte, soll am 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Juli 2022 die Arbeit der Flugbegleiter niedergelegt werden. Es soll sich um ganztägige Streiks handeln, die komplette Schichten betreffen. Das bedeutet konkret, dass die Arbeitsniederlegungen jeweils erst enden, wenn die planmäßige Schicht beendet ist, auch wenn es bereits nach

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Niederlande lassen A330MRTT in Luqa lackieren

Von Madrid-Getafe aus wurde vergangene Woche ein Airbus A330-243MRTT auf den maltesischen Flughafen Luqa überstellt. Dort wird das Militärflugzeug bei Aviation Cosmetics Malta gebracht lackiert und wird künftig als T-060 von den Königlichen Niederländischen Luftstreitkräften betrieben werden. Das Flugzeug wird die aktuelle Flotte des NATO-Luftkooperationsprogramms ergänzen, das auf dem Erwerb, dem Management und dem Betrieb einer Flotte von Airbus A330MRTT basiert. Erst kürzlich wurde auf Malta ein für die spanische Luftwaffe bestimmtes Flugzeug dieses Typs umgebaut und lackiert. Ein paar Tage zuvor hatte Luqa erneut Besuch von einer Lockheed C-130H der Royal New Zealand Air Force. Diese legte einen Nightstopp ein. Das Flugzeug wird von Brize Norton aus zur Unterstützung der logistischen Versorgung der vom anhaltenden Konflikt betroffenen ukrainischen Bevölkerung eingesetzt.

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Langstrecke: Condor hat einen „Wiederaufnahme-Lauf“

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat in den letzten Tagen und Wochen eine ganze Reihe von Erst- bzw. Comebackflügen auf der Langstrecke durchgeführt. So geht es zum Beispiel nach Halifax, Boston, Los Angeles, Phoenix, Anchorage, New York und Toronto. Die Verbindung von Frankfurt am Main nach Halifax (Nova Scotia) wurde am 26. Mai 2022 reaktiviert. Die Route wird dreimal wöchentlich bedient. Flug DE2414 geht dienstags, donnerstags und samstags in die kanadische Stadt. An Bord des ersten Fluges, der am Donnerstag um 17:25 Uhr gestartet ist befanden sich rund 240 Passagiere. Durchgeführt werden die Flüge mit einer B767 in einer Dreiklassenkonfiguration. Condor hat in den letzten Wochen das Nordamerika-Netzwerk hochgefahren. Nebst Halifax fliegt man wieder nach Los Angeles, Phoenix und Anchorage, Toronto, New York und Boston. Der Carrier reaktivierte die Routen im direkten Vergleich mit Mitbewerbern vergleichsweise spät. Auf manchen Routen kommen auch Airbus A330-200, die von Etihad Airways übernommen wurden, zum Einsatz. Ein ausführliches Portrait über diesem Maschinentyp bei Condor findet sich unter diesem Link.

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Hohe Tauern: 275-Kilometer-Wanderung in 17 Etappen

Der „Hohe Tauern Panorama Trail“ ist ab Sommer 2022 das Weitwander-Erlebnis der Extraklasse in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Im Rahmen von 17 Tagesetappen legen nun Wanderer vom Startpunkt am Fuße der Krimmler Wasserfälle bis ins Tal der Almen nach Hüttschlag im Großarltal 275 Kilometer und 14.000 Höhenmeter zurück.  Somit konnte der „Hohe Tauern Panorama Trail“, der 2021 mit 10 Etappen eröffnet wurde, um weitere 7 Etappen erweitert werden. Übernachtet wird wechselweise im Tal oder auf den Bergen. Der Trail führt quer durch die Nationalparkregion Hohe Tauern und eröffnet atemberaubende Ausblicke auf die höchsten Berge Österreichs. Die Nutzung von Bergbahnen oder praktischen Shuttle-Diensten an den Etappenzielen sowie ein buchbarer Gepäcktransfer bieten höchsten Komfort. Auf dem Weg liegen Naturschauspiele, sehenswerte Ausstellungen, gepflegte Nationalpark-Orte und attraktive Ausflugsziele. Die größten Wasserfälle Europas, uralte Gletscher und sagenumwobene Handelswege. Bartgeier, Murmeltiere und Gämsen, die Historie des Goldabbaus und ein einzigartiges Smaragdvorkommen. Die mächtigsten Berge Österreichs, Klammen, echte Urwälder und ein international anerkanntes Wildnisgebiet: Die Natur spielt im Nationalpark Hohe Tauern alle Stücke und ein Superlativ reiht sich an das nächste. Doch auch von Menschenhand Geschaffenes liegt auf dem „Hohe Tauern Panorama Trail“ und macht diesen nicht nur aufregend schön, sondern auch aufregend spannend und informativ: malerische Orte, seit Generationen bewirtschaftete Almhütten, weltberühmte Orte der Sommerfrische, Wallfahrtsstätten und steinerne Zeitzeugen der Geschichte sowie spektakuläre Ausflugsziele zählen dazu. Ein Wander-Erlebnis, das nachhaltig Eindruck hinterlässt Im größten Naturschutzgebiet Zentraleuropas gilt es ein fantastisches Stückchen Erde zu entdecken, das in seiner Vielfalt und Unberührtheit seinesgleichen sucht und in dem

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Marokko: Dreifach-Geimpfte benötigen keinen negativen PCR-Test mehr

Das nordafrikanische Land Marokko hat kürzlich die Einreisebestimmungen dahingehend gelockert, dass Personen, die die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können, keinen negativen PCR-Test mehr vorweisen müssen. Das lokale Tourismusamt hofft, dass dadurch dem Fremdenverkehr ein zusätzlicher Schub gegeben wird. Während der Corona-Pandemie schottete sich Marokko wiederholt regelrecht von der Außenwelt ab. Man untersagte mehrfach die Durchführung sämtlicher internationaler Flüge. Auch verlangte man zeitweise für die Einreise sowohl Impfung als auch PCR- und sogar Antikörpertest. Letzteres war ein regelrechtes Unikum, denn dies wurde von so gut wie keinem anderen Staat abverlangt. Mittlerweile können zumindest Geimpfte wieder vergleichsweise einfach nach Marokko einreisen. Das Vorweisen des Impfnachweises ist laut Tourismusamt für Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausreichend.  Vollständig geimpft bedeutet mindestens drei Stiche Wichtig: In Marokko gilt man als vollständig geimpft, wenn man zumindest drei Stiche nachweisen kann. Wer nur zwei Impfungen bekomme hat, benötigt auch weiterhin einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Unverändert ist, dass man online bzw. auf Papier ein Einreiseformular ausfüllen muss. Als Impfnachweise werden sowohl die EU-Zertifikate als auch der klassische gelbe Impfpass akzeptiert. Auch Menschen, die über keinen vollständigen Impfschutz verfügen, steht das Land offen. Hierfür ist zusätzlich zum Gesundheitsformular jedoch die Vorlage eines PCR Test notwendig, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Für Kinder unter 12 Jahren entfallen alle Anforderungen.

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