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Irkut MS-21 bekommt keine Triebwerke von Pratt & Whitney

Die Rostec-Tochter UAC ist nicht mehr in der Lage den Mittelstreckenjet MS-21 mit Triebwerken aus dem Hause Pratt & Whitney anzubieten. Ursprünglich konnten sich die Fluggesellschaften für das PW1000G als Alternative zum Aviadvigatel PD-14 entscheiden. Juri Borissow, stellvertretender Ministerpräsident der Russischen Föderation, kündigte an, dass die MS-21 nur noch mit einer Triebwerksoption erhältlich sein wird. Dabei handelt es sich um das in Russland produzierte Aviadvigatel PD-14. Das hat Folgen für den Zeitplan, denn dieses Triebwerk ist noch nicht serienreif. Aufgrund der Sanktionen, die unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union als Reaktion auf den kriegerischen Überfall auf die Ukraine gegen die Russische Föderation ausgesprochen haben, darf Pratt & Whitney keine Triebwerke liefern. Somit kann Irkut auch keine mit PW1000G bestückten MS-21 anbieten. Generell muss die United Aircraft Corporation dieses Muster überarbeiten, denn viele Komponenten stammen aus dem Westen. Laut Borissow sollen diese nun innerhalb von Russland produziert werden. Damit will man sich von Importen unabhängig machen. Was leicht gesagt ist, ist in der Praxis durchaus kompliziert und führt zu weiteren Verzögerungen.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Deutschland: Oneway-Maskenpflicht bei U.S.-amerikanischen Airlines

Die Anzahl der europäischen Staaten, die auf das Tragen und Mund-Nasen-Bedeckungen an Bord von Verkehrsflugzeugen pochen, wird Woche für Woche kleiner. Österreich ist mit der weltweit einzigartigen FFP2-Maskenpflicht ohnehin ein Unikum. In Deutschland gibt es tatsächlich auch „Oneway-Maskenpflicht“. Während Lufthansa derzeit auf das Tragen von MNS auf allen Flügen pocht, sieht man das bei U.S.-amerikanischen Carriern lockerer. Fliegt man beispielsweise mit United Airlines oder Delta von Deutschland aus über den großen Teich muss man keine Masken tragen. In die andere Richtung allerdings schon. Für Passagiere, die von Deutschland in die USA reisen, dürfte wohl wenig verständlich sein warum auf dem Hinflug keine Maske getragen werden muss, aber auf dem Rückflug muss die Fluggesellschaft die Maskenpflicht durchsetzen. Dahinter steckt schlichtweg Bürokratie, denn die USA schreiben den Mund-Nasen-Schutz nicht mehr vor, so dass sich die U.S.-amerikanischen Carrier entschlossen haben die Masken fallen zu lassen. Fliegen deren Maschinen aber in Richtung Deutschland so greift die Anordnung der deutschen Behörden, dass auf Flügen in die Bundesrepublik eben Masken getragen werden müssen. Die österreichische Vorschrift ist übrigens ein wenig abweichend. Mittels Notam sind alle Carrier angewiesen, dass deren Passagiere und Besatzungsmitglieder auf allen Flügen von/nach Österreich FFP2-Masken tragen müssen. Da die Alpenrepublik das weltweit einzige Land ist, das auf die vormals als Schleifmasken bekannten Mund-Nasen-Bedeckungen pocht, funktioniert die Umsetzung nicht reibungslos, da viele Menschen – oft aus Unwissenheit – auch normale Masken tragen oder aber komplett überrascht sind, dass man an Bord noch immer Mund und Nase bedecken muss.

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Ankündigung: Info- und Sammlertag der Flughafenfreunde Wien 2022

Bereits zum 24. Mal findet am 14. Mai 2022 der Öffentlichkeitstag der Flughafenfreunde Wien unter dem Titel „Info- und Sammlertag“ statt. Die Veranstaltung findet wieder im großen Eventsaal des Office Park 4 am Flughafen Wien statt, von 10 bis 16 Uhr. Für gute Unterhaltung sorgt auch dieses Jahr wieder der Birdly Flugsimulator der Flughafen Wien Besucherwelt. Weiters gibt es auch wieder einen Merchandise-Verkaufsstand vom Besucherwelt Fliegershop, sowie Reisevorträge, u.a von Kneissl Touristik. Bei der traditionellen Tombola gibt es auch 2022 wieder Sachpreise und Gutscheine zu gewinnen. Der Eintritt ist frei. Das angrenzende Gastronomielokal Noodle King ist zur Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr an diesem Samstag für die Besucher der Veranstaltung geöffnet. Das neue Konzept mit Infoständen von Airlines und Reiseunternehmen, die zu den Partnern und Sponsoren der Flughafenfreunde Wien zählen, ist im letzten Jahr auf sehr positives Feedback gestoßen. Seit dem letzten Jahr handelt es sich nicht nur um die traditionsreiche Sammlerbörse, bei der jegliche Aviation-bezogenen Artikel unter Sammlern gehandelt werden – auch zum Thema Reisen gibt es wieder ein abwechslungsreiches Angebot an Ausstellern der Reisebranche, u.a. Qatar Airways, Westbahn, etc.

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Korean Air fliegt seit einem halben Jahrhundert in die USA

Korean Air hat vergangene Woche ein besonderes Jubiläum gefeiert: Am 19. April vor 50 Jahren startete erstmals eine Boeing 707 der Airline vom Flughafen Seoul Gimpo in Richtung Los Angeles. Auf dem Weg machte sie Zwischenstopps in Tokio und Honolulu. Seit dem Start ihrer ersten US-Route hat sich Korean Air zu einer der größten transpazifischen Fluggesellschaften entwickelt. Zunächst bediente sie mit Honolulu und Los Angeles nur zwei Städte in den USA. Heute fliegt sie 13 Destinationen in ganz Nordamerika an und hat eine Hauptniederlassung für den amerikanischen Markt in Los Angeles Downtown. 1972 beförderte Korean Air etwa 43.800 Passagiere zwischen den USA und Seoul, 2019 (vor COVID) waren es auf den Verbindungen nach Korea über 3 Millionen.  Die Flugzeit hat die Airline von 17 Stunden auf einen Nonstop-Flug mit 11 Stunden reduziert. Auf ihrer ersten Route in die USA setzte Korean Air zunächst eine Boeing 707 mit 171 Sitzen ein, aktuell sind auf den Strecken nach Amerika Flugzeuge vom Typ Boeing 787 und Boeing 777 im Einsatz. „Als stolzer Partner möchten wir Korean Air zu einem halben Jahrhundert Flüge in die USA gratulieren“, sagte Matteo Curcio, Vice President – ​​Asia Pacific, Delta Air Lines. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den nächsten Jahren, in denen wir noch mehr Kunden zwischen Nord- und Südamerika und Asien nahtlos über unser Drehkreuz Incheon verbinden.“

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A321neo-Storno: Qatar verliert Klage gegen Airbus

Paukenschlag im Rechtsstreit zwischen Qatar Airways und Airbus. Ein britisches Gericht hat entschieden, dass der europäische Flugzeugbauer die Order über 50 Airbus A321neo stornieren darf. Das Rechtsmittel des Golfcarriers wurde abgewiesen. Im Jänner dieses Jahres annullierte Airbus überraschend eine Großbestellung von Qatar Airways für den Maschinentyp Airbus A321neo. Dies war der vorläufige Gipfel der Unstimmigkeiten zwischen den beiden Unternehmen, denn der Golfcarrier wirft erhebliche Qualitätsmängel am A350 vor. Diese werden vom Hersteller bestritten. Airbus hatte vereinfacht gesagt die Schnauze voll und stornierte die erwähnte Großbestellung. Das wollte Qatar Airways natürlich nicht auf sich sitzen lassen und zog in London vor Gericht. Der Verhandlungsort ergibt sich daraus, dass in den Lieferverträgen das Vereinigte Königreich als Gerichtsstandort für den Fall von Streitigkeiten einvernehmlich vereinbart ist. Somit war die Justiz des Inselstaats am Zug. Qatar Airways konnte kürzlich einen vorläufigen Etappensieg erzielen, denn die Richter gewährten vorläufigen Rechtsschutz. Es wurde Airbus temporär untersagt die Lieferslots des Golfcarriers an andere Kunden zu vergeben. Damit ist jetzt Schluss, denn der europäische Flugzeugbauer kann mit gerichtlichem Segen die 50 Airbus A320neo anderweitig verkaufen. Qatar Airways hat zwischenzeitlich die Fühler in Richtung Boeing ausgestreckt und schielt auf die noch nicht fliegende Boeing 737 Max 10. Dieses Muster hat, ganz davon abgesehen, dass es noch keine Zulassung hat, auch einen anderen Nachteil. Der A321neo hat eine größere Range als das Konkurrenzmodell. Qatar Airways versuchte mit diesem Argument auch das britische Gericht überzeugen, jedoch biss man auf Granit. Die Richter sind der Ansicht, dass sich Qatar Airways sehr wohl

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UPS kann Milliardengewinn eintüten

UPS ist mit überraschend starken Zuwächsen ins Jahr gestartet: Mit 24,4 Milliarden US-Dollar (ungerechnet rund 22,7 Milliarden Euro) lag der Umsatz gut sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor Der operative Gewinn legte sogar um fast 18 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen mitteilt. Der Überschuss sackte zwar um 44 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Dollar ab, allerdings hatte UPS ein Jahr zuvor von einem staatlichen Rettungsprogramm für die Pensionen der Mitarbeiter profitiert. Solche Sondereffekte herausgerechnet, übertraf der Konkurrent der Deutschen Post DHL die Erwartungen von Branchenexperten. Jetzt will der Konzern in diesem Jahr zwei Milliarden Dollar in den Rückkauf eigener Aktien stecken, doppelt so viel wie bisher geplant. An seinen Prognosen für das laufende Geschäft hält das Management fest: So soll der Umsatz in diesem Jahr etwa 102 Milliarden Dollar erreichen. Davon sollen rund 13,7 Prozent als bereinigter operativer Gewinn übrig bleiben.

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Flughafen München fliegt dicken Verlust ein

Die Verkehrsentwicklung am Münchner Flughafen war im Geschäftsjahr 2021 noch stark von den Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Pandemie geprägt. Unter dem Strich steht ein dickes Minus. Die konzernweit erzielten Umsatzerlöse der FMG beliefen sich im vergangenen Jahr auf 601 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei –286 Millionen Euro und fiel damit um fast 120 Millionen Euro besser aus als im Vorjahr. Im Jahresergebnis (EAT) verbuchte die FMG ein Minus von 261 Millionen Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahresverlust um rund 60 Millionen Euro bzw. 19 Prozent verbessern. Dennoch spiegelt das tiefrote Ergebnis die noch weiterhin spürbaren Auswirkungen der Krise wider. Mit einem Passagieraufkommen von 12,5 Millionen Reisenden verbuchte der Airport zwar einen Anstieg von mehr als zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr, blieb aber noch weit hinter dem Rekordergebnis von rund 48 Millionen Fluggästen im Jahr 2019 zurück. Trendwende für das laufende Jahr erwartet Wie die Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) bei der heutigen Jahrespressekonferenz des Unternehmens erläuterte, zeichnet sich im laufenden Jahr eine deutliche Erholung in der Verkehrsentwicklung ab. So lag das Verkehrsaufkommen am Münchner Airport während der gerade zu Ende gegangenen Osterferien mit insgesamt rund 13.000 Flügen bereits bei etwa 70 Prozent des Vergleichswertes aus dem Jahr 2019. „Wir rechnen für das Jahr 2022 insgesamt mit einem signifikanten Plus bei Flugbewegungen und Passagieren. Eine vollständige Rückkehr auf das Vorkrisenniveau ist am Flughafen München nach unserer Einschätzung im Jahr 2024 zu erwarten“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jost Lammers, dazu. Neben

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Air Baltic erhält 34. Airbus A220-300

Vor zwei Tagen begrüßte die lettische Fluggesellschaft ihren bereits 34. Airbus A220-300-Flieger, registriert als YL-ABH, in Riga. Dies ist die zweite von acht geplanten Auslieferungen für Air Baltic im Jahr 2022. Dieses Flugzeug ist Teil der 50 Airbus A220-300, die der Carrier in Auftrag gegeben hat. Darüber hinaus halte man 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Seit Mai 2020 führt Air Baltic alle seine Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp durch – dem Airbus A220-300. Dadurch solle die die Komplexität minimiert und von der zusätzlichen Effizienz des Flugzeugs profitiert werden. „Der Airbus A220-300 hat die Erwartungen des Unternehmens übertroffen und sowohl für die Passagiere als auch für das Personal eine bessere Gesamtleistung, Kraftstoffeffizienz und Komfort geboten. Dieses Flugzeug bietet ein hervorragendes Flugerlebnis mit Vorteilen für Passagiere wie breitere Sitze, größere Fenster, mehr Platz für Handgepäck in der Kabine, verbesserte Toiletten und vieles mehr“, heißt es in der Pressemitteilung.

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Akureyri: Nice Air will nach Kopenhagen, Stansted und Teneriffa fliegen

Das isländische Luftfahrt-Startup Nice Air will ab 2. Juni 2022 Charterflüge mit einem von Hifly Malta betriebenen Airbus A319 anbieten. Diese sollen von Akureyri aus zu vorerst drei Destinationen führen. Der Erstflug soll am 2. Juni 2022 durchgeführt werden. Das Ziel ist Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt will man jeweils an Donnerstagen und Sonntagen anfliegen lassen. Ab 3. Juni 2022 geht es an den Verkehrstagen Montag und Freitag nach London-Stansted. Teneriffa Süd soll erstmals ab dem 7. Juni 2022 angesteuert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass jeweils mittwochs geflogen wird. Während der Hauptsaison gilt ein abweichender Flugplan. Nice Air ist keine Fluggesellschaft, denn man hat kein AOC und keine Betriebsgenehmigung. Man chartert einen von Hifly Malta betriebenen Airbus A319. Die Sitzplätze vermarktet man auf eigene Rechnung. Derartige Konstruktionen werden gelegentlich auch „virtuelle Fluggesellschaft“ genannt. Die Initiatoren halten den sich im Norden von Island befindlichen Flughafen Akureyri für unterversorgt und wollen hier einen Homebasecarrier aufbauen. Zu einem späteren Zeitpunkt will man AOC und Betriebsgenehmigung erlangen und dann den Flugbetrieb selbst durchführen.

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Paid-Catering: Condor verkauft Starbucks-Produkte

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor und Starbucks machen ab 1. Mai 2022 gemeinsame Sache. Künftig können Passagiere auf der Kurz- und Mittelstrecke Kaffee, Tee und heiße Schokolade der U.S.-amerikanischen Marke an Bord kaufen. Gegen Bezahlung ist unter anderem der Starbucks Medium Roast Instant Kaffee erhältlich. Weiters kann man die Teesorten English Breakfast, China Green, Harmonic Mint und Hibiscus Spice kaufen. Heiße Schokolade in der Instant-Version sowie Karamell-Waffeln sind ebenfalls in der neuen Speisekarte enthalten. Der Carrier erklärte, dass das Angebot aus dem Hause Starbucks in den nächsten Wochen ausgebaut werden soll. Es handelt sich um ein kostenpflichtiges Angebot im Rahmen des so genannten Paid-Caterings.

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