Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Wegen Personalmangel: British Airways eröffnet Crew-Base in Madrid

British Airways versucht mit einer Crew-Base, die im spanischen Madrid angesiedelt ist, dem Flugbegleitermangel im Vereinigten Königreich gegenzusteuern. Der Carrier musste aufgrund von Personalmangel seit Anfang April etwa 1.400 Flüge streichen. Für die IAG-Tochter ist die stark angestiegene Nachfrage besonders wichtig, denn in den letzten beiden Jahren hat man aufgrund der Corona-Pandemie viel Geld verloren. Die Einrichtung einer Crewbase im spanischen Madrid ist insofern neu, da die Flugbegleiter auf der Kurzstrecke eingesetzt werden. Crewbases außerhalb des Vereinigten Königreichs hat man bislang nur an einigen Langstreckendestinationen. Das lokale Personal kommt aber auf den Interkontinentalflügen und nicht auf der Kurzstrecke zum Einsatz. Derzeit hat British Airways Probleme in UK mehr Flugbegleiter für den Job begeistern zu können. Im Zuge der Pandemie hat man im Bereich des Kabinenpersonals viele Stellen abgebaut und sich offenbar verkalkuliert, denn so gut wie niemand kehrte zurück, sondern orientierte sich in anderen Branchen neu. Im Vereinigten Königreich unterhält British Airways nur noch in Heathrow und Gatwick Crewbases. Die anderen wurden im Verlauf des letzten Jahrzehnts geschlossen. Nun hofft man, dass in Spanien zusätzliche Flugbegleiter gewonnen werden können. Diese sollen dann ins Vereinigte Königreich eingeflogen werden und dort ihren Dienst auf Maschinen der British Airways versehen.

weiterlesen »

Malta: Kein EU-Land hat pro Kopf mehr Flugzeuge im Register

Nur rund 520.000 Menschen leben auf den bewohnten maltesischen Inseln Malta, Gozo und Comino. Das kleinste Mitglied der europäischen Union bringt es gleichzeitig aber auf 43 Luftfahrtunternehmen mit gültigem AOC und gültiger Betriebsgenehmigung. Die Tendenz ist stark steigend, denn beispielsweise Eurowings befindet sich derzeit im Aufbau eines Malta-Ablegers. Bereits heute entfallen rund 23 Prozent der auf Malta registrierten Flugzeuge auf die Ryanair Group. Vor rund einem Jahrzehnt galt die Inselrepublik noch als „Geheimtipp“ für Businessjets und Yachten. Mittlerweile gründen immer mehr Fluggesellschaften operative Tochtergesellschaften mit Zertifikaten der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde CAD. „9H“ – das Länderkennzeichen der Republik Malta – vor der Registrierung ist schon lange kein Exot mehr, sondern zumindest auf europäischen Flughäfen mittlerweile allgegenwärtig. Am Ende dieses Artikels befindet sich eine Auflistung aller Inhaber maltesischer AOCs (Stand: 26. April 2022). Die Gründe warum sich immer mehr Luftfahrtunternehmen in Malta ansiedeln, sind verschieden. Beispielsweise sind Freebird Europe und Corendon Airlines Europe auf juristischen Umwegen Töchter von türkischen Unternehmen. Deren Malta-Ableger dienen als Zugang zum Markt der Europäischen Union, denn mit türkischen AOCs darf man nicht linienmäßig innerhalb des Unionsgebiets fliegen – mit maltesischem allerdings schon. Malta profitierte auch vom Brexit Titan Airways Malta hat erst kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung von der CAD erteilt bekommen. Die britische Luftfahrgesellschaft gründete die neue Tochtergesellschaft aufgrund des Brexits, denn dieser führte dazu, dass im Vereinigten Königreich zugelassene Fluggesellschaften nur noch sehr eingeschränkt innerhalb der Europäischen Union fliegen dürfen. Easyjet hat genau aus diesem Grund die österreichische Easyjet Europe Airline GmbH ins Leben gerufen. Doch auch

weiterlesen »

Irkut MS-21 bekommt keine Triebwerke von Pratt & Whitney

Die Rostec-Tochter UAC ist nicht mehr in der Lage den Mittelstreckenjet MS-21 mit Triebwerken aus dem Hause Pratt & Whitney anzubieten. Ursprünglich konnten sich die Fluggesellschaften für das PW1000G als Alternative zum Aviadvigatel PD-14 entscheiden. Juri Borissow, stellvertretender Ministerpräsident der Russischen Föderation, kündigte an, dass die MS-21 nur noch mit einer Triebwerksoption erhältlich sein wird. Dabei handelt es sich um das in Russland produzierte Aviadvigatel PD-14. Das hat Folgen für den Zeitplan, denn dieses Triebwerk ist noch nicht serienreif. Aufgrund der Sanktionen, die unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union als Reaktion auf den kriegerischen Überfall auf die Ukraine gegen die Russische Föderation ausgesprochen haben, darf Pratt & Whitney keine Triebwerke liefern. Somit kann Irkut auch keine mit PW1000G bestückten MS-21 anbieten. Generell muss die United Aircraft Corporation dieses Muster überarbeiten, denn viele Komponenten stammen aus dem Westen. Laut Borissow sollen diese nun innerhalb von Russland produziert werden. Damit will man sich von Importen unabhängig machen. Was leicht gesagt ist, ist in der Praxis durchaus kompliziert und führt zu weiteren Verzögerungen.

weiterlesen »
FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Deutschland: Oneway-Maskenpflicht bei U.S.-amerikanischen Airlines

Die Anzahl der europäischen Staaten, die auf das Tragen und Mund-Nasen-Bedeckungen an Bord von Verkehrsflugzeugen pochen, wird Woche für Woche kleiner. Österreich ist mit der weltweit einzigartigen FFP2-Maskenpflicht ohnehin ein Unikum. In Deutschland gibt es tatsächlich auch „Oneway-Maskenpflicht“. Während Lufthansa derzeit auf das Tragen von MNS auf allen Flügen pocht, sieht man das bei U.S.-amerikanischen Carriern lockerer. Fliegt man beispielsweise mit United Airlines oder Delta von Deutschland aus über den großen Teich muss man keine Masken tragen. In die andere Richtung allerdings schon. Für Passagiere, die von Deutschland in die USA reisen, dürfte wohl wenig verständlich sein warum auf dem Hinflug keine Maske getragen werden muss, aber auf dem Rückflug muss die Fluggesellschaft die Maskenpflicht durchsetzen. Dahinter steckt schlichtweg Bürokratie, denn die USA schreiben den Mund-Nasen-Schutz nicht mehr vor, so dass sich die U.S.-amerikanischen Carrier entschlossen haben die Masken fallen zu lassen. Fliegen deren Maschinen aber in Richtung Deutschland so greift die Anordnung der deutschen Behörden, dass auf Flügen in die Bundesrepublik eben Masken getragen werden müssen. Die österreichische Vorschrift ist übrigens ein wenig abweichend. Mittels Notam sind alle Carrier angewiesen, dass deren Passagiere und Besatzungsmitglieder auf allen Flügen von/nach Österreich FFP2-Masken tragen müssen. Da die Alpenrepublik das weltweit einzige Land ist, das auf die vormals als Schleifmasken bekannten Mund-Nasen-Bedeckungen pocht, funktioniert die Umsetzung nicht reibungslos, da viele Menschen – oft aus Unwissenheit – auch normale Masken tragen oder aber komplett überrascht sind, dass man an Bord noch immer Mund und Nase bedecken muss.

weiterlesen »

Ankündigung: Info- und Sammlertag der Flughafenfreunde Wien 2022

Bereits zum 24. Mal findet am 14. Mai 2022 der Öffentlichkeitstag der Flughafenfreunde Wien unter dem Titel „Info- und Sammlertag“ statt. Die Veranstaltung findet wieder im großen Eventsaal des Office Park 4 am Flughafen Wien statt, von 10 bis 16 Uhr. Für gute Unterhaltung sorgt auch dieses Jahr wieder der Birdly Flugsimulator der Flughafen Wien Besucherwelt. Weiters gibt es auch wieder einen Merchandise-Verkaufsstand vom Besucherwelt Fliegershop, sowie Reisevorträge, u.a von Kneissl Touristik. Bei der traditionellen Tombola gibt es auch 2022 wieder Sachpreise und Gutscheine zu gewinnen. Der Eintritt ist frei. Das angrenzende Gastronomielokal Noodle King ist zur Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr an diesem Samstag für die Besucher der Veranstaltung geöffnet. Das neue Konzept mit Infoständen von Airlines und Reiseunternehmen, die zu den Partnern und Sponsoren der Flughafenfreunde Wien zählen, ist im letzten Jahr auf sehr positives Feedback gestoßen. Seit dem letzten Jahr handelt es sich nicht nur um die traditionsreiche Sammlerbörse, bei der jegliche Aviation-bezogenen Artikel unter Sammlern gehandelt werden – auch zum Thema Reisen gibt es wieder ein abwechslungsreiches Angebot an Ausstellern der Reisebranche, u.a. Qatar Airways, Westbahn, etc.

weiterlesen »

Korean Air fliegt seit einem halben Jahrhundert in die USA

Korean Air hat vergangene Woche ein besonderes Jubiläum gefeiert: Am 19. April vor 50 Jahren startete erstmals eine Boeing 707 der Airline vom Flughafen Seoul Gimpo in Richtung Los Angeles. Auf dem Weg machte sie Zwischenstopps in Tokio und Honolulu. Seit dem Start ihrer ersten US-Route hat sich Korean Air zu einer der größten transpazifischen Fluggesellschaften entwickelt. Zunächst bediente sie mit Honolulu und Los Angeles nur zwei Städte in den USA. Heute fliegt sie 13 Destinationen in ganz Nordamerika an und hat eine Hauptniederlassung für den amerikanischen Markt in Los Angeles Downtown. 1972 beförderte Korean Air etwa 43.800 Passagiere zwischen den USA und Seoul, 2019 (vor COVID) waren es auf den Verbindungen nach Korea über 3 Millionen.  Die Flugzeit hat die Airline von 17 Stunden auf einen Nonstop-Flug mit 11 Stunden reduziert. Auf ihrer ersten Route in die USA setzte Korean Air zunächst eine Boeing 707 mit 171 Sitzen ein, aktuell sind auf den Strecken nach Amerika Flugzeuge vom Typ Boeing 787 und Boeing 777 im Einsatz. „Als stolzer Partner möchten wir Korean Air zu einem halben Jahrhundert Flüge in die USA gratulieren“, sagte Matteo Curcio, Vice President – ​​Asia Pacific, Delta Air Lines. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den nächsten Jahren, in denen wir noch mehr Kunden zwischen Nord- und Südamerika und Asien nahtlos über unser Drehkreuz Incheon verbinden.“

weiterlesen »

A321neo-Storno: Qatar verliert Klage gegen Airbus

Paukenschlag im Rechtsstreit zwischen Qatar Airways und Airbus. Ein britisches Gericht hat entschieden, dass der europäische Flugzeugbauer die Order über 50 Airbus A321neo stornieren darf. Das Rechtsmittel des Golfcarriers wurde abgewiesen. Im Jänner dieses Jahres annullierte Airbus überraschend eine Großbestellung von Qatar Airways für den Maschinentyp Airbus A321neo. Dies war der vorläufige Gipfel der Unstimmigkeiten zwischen den beiden Unternehmen, denn der Golfcarrier wirft erhebliche Qualitätsmängel am A350 vor. Diese werden vom Hersteller bestritten. Airbus hatte vereinfacht gesagt die Schnauze voll und stornierte die erwähnte Großbestellung. Das wollte Qatar Airways natürlich nicht auf sich sitzen lassen und zog in London vor Gericht. Der Verhandlungsort ergibt sich daraus, dass in den Lieferverträgen das Vereinigte Königreich als Gerichtsstandort für den Fall von Streitigkeiten einvernehmlich vereinbart ist. Somit war die Justiz des Inselstaats am Zug. Qatar Airways konnte kürzlich einen vorläufigen Etappensieg erzielen, denn die Richter gewährten vorläufigen Rechtsschutz. Es wurde Airbus temporär untersagt die Lieferslots des Golfcarriers an andere Kunden zu vergeben. Damit ist jetzt Schluss, denn der europäische Flugzeugbauer kann mit gerichtlichem Segen die 50 Airbus A320neo anderweitig verkaufen. Qatar Airways hat zwischenzeitlich die Fühler in Richtung Boeing ausgestreckt und schielt auf die noch nicht fliegende Boeing 737 Max 10. Dieses Muster hat, ganz davon abgesehen, dass es noch keine Zulassung hat, auch einen anderen Nachteil. Der A321neo hat eine größere Range als das Konkurrenzmodell. Qatar Airways versuchte mit diesem Argument auch das britische Gericht überzeugen, jedoch biss man auf Granit. Die Richter sind der Ansicht, dass sich Qatar Airways sehr wohl

weiterlesen »

UPS kann Milliardengewinn eintüten

UPS ist mit überraschend starken Zuwächsen ins Jahr gestartet: Mit 24,4 Milliarden US-Dollar (ungerechnet rund 22,7 Milliarden Euro) lag der Umsatz gut sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor Der operative Gewinn legte sogar um fast 18 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen mitteilt. Der Überschuss sackte zwar um 44 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Dollar ab, allerdings hatte UPS ein Jahr zuvor von einem staatlichen Rettungsprogramm für die Pensionen der Mitarbeiter profitiert. Solche Sondereffekte herausgerechnet, übertraf der Konkurrent der Deutschen Post DHL die Erwartungen von Branchenexperten. Jetzt will der Konzern in diesem Jahr zwei Milliarden Dollar in den Rückkauf eigener Aktien stecken, doppelt so viel wie bisher geplant. An seinen Prognosen für das laufende Geschäft hält das Management fest: So soll der Umsatz in diesem Jahr etwa 102 Milliarden Dollar erreichen. Davon sollen rund 13,7 Prozent als bereinigter operativer Gewinn übrig bleiben.

weiterlesen »

Flughafen München fliegt dicken Verlust ein

Die Verkehrsentwicklung am Münchner Flughafen war im Geschäftsjahr 2021 noch stark von den Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Pandemie geprägt. Unter dem Strich steht ein dickes Minus. Die konzernweit erzielten Umsatzerlöse der FMG beliefen sich im vergangenen Jahr auf 601 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei –286 Millionen Euro und fiel damit um fast 120 Millionen Euro besser aus als im Vorjahr. Im Jahresergebnis (EAT) verbuchte die FMG ein Minus von 261 Millionen Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahresverlust um rund 60 Millionen Euro bzw. 19 Prozent verbessern. Dennoch spiegelt das tiefrote Ergebnis die noch weiterhin spürbaren Auswirkungen der Krise wider. Mit einem Passagieraufkommen von 12,5 Millionen Reisenden verbuchte der Airport zwar einen Anstieg von mehr als zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr, blieb aber noch weit hinter dem Rekordergebnis von rund 48 Millionen Fluggästen im Jahr 2019 zurück. Trendwende für das laufende Jahr erwartet Wie die Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) bei der heutigen Jahrespressekonferenz des Unternehmens erläuterte, zeichnet sich im laufenden Jahr eine deutliche Erholung in der Verkehrsentwicklung ab. So lag das Verkehrsaufkommen am Münchner Airport während der gerade zu Ende gegangenen Osterferien mit insgesamt rund 13.000 Flügen bereits bei etwa 70 Prozent des Vergleichswertes aus dem Jahr 2019. „Wir rechnen für das Jahr 2022 insgesamt mit einem signifikanten Plus bei Flugbewegungen und Passagieren. Eine vollständige Rückkehr auf das Vorkrisenniveau ist am Flughafen München nach unserer Einschätzung im Jahr 2024 zu erwarten“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jost Lammers, dazu. Neben

weiterlesen »

Air Baltic erhält 34. Airbus A220-300

Vor zwei Tagen begrüßte die lettische Fluggesellschaft ihren bereits 34. Airbus A220-300-Flieger, registriert als YL-ABH, in Riga. Dies ist die zweite von acht geplanten Auslieferungen für Air Baltic im Jahr 2022. Dieses Flugzeug ist Teil der 50 Airbus A220-300, die der Carrier in Auftrag gegeben hat. Darüber hinaus halte man 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Seit Mai 2020 führt Air Baltic alle seine Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp durch – dem Airbus A220-300. Dadurch solle die die Komplexität minimiert und von der zusätzlichen Effizienz des Flugzeugs profitiert werden. „Der Airbus A220-300 hat die Erwartungen des Unternehmens übertroffen und sowohl für die Passagiere als auch für das Personal eine bessere Gesamtleistung, Kraftstoffeffizienz und Komfort geboten. Dieses Flugzeug bietet ein hervorragendes Flugerlebnis mit Vorteilen für Passagiere wie breitere Sitze, größere Fenster, mehr Platz für Handgepäck in der Kabine, verbesserte Toiletten und vieles mehr“, heißt es in der Pressemitteilung.

weiterlesen »