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Fischer Air plant Comeback in Deutschland

Die ehemalige Ferienfluggesellschaft Fischer Air soll nach 20 Jahren wiederbelebt werden. Der tschechische Unternehmer Vaclav Fischer, der die ursprüngliche Fluglinie gründete, plant mit der neuen slowakischen Gesellschaft erste Flüge ab Deutschland im kommenden Winter. Ab Weihnachten soll die Fluggesellschaft mit einer Boeing 737-800 von den Regionalflughäfen Kassel und Friedrichshafen aus zu Zielen auf den Kanarischen Inseln und nach Hurghada fliegen. Ab Ostern 2026 soll eine zweite Maschine in Betrieb gehen. Zudem sollen die Flüge ab Kassel um die Destinationen Mallorca und Kreta erweitert werden, während Hamburg als weiterer Abflughafen hinzukommt. Der Name Fischer ist in der Reisebranche bekannt, daß Vaclav Fischer schon in den 70er Jahren als Reiseveranstalter tätig war und die erste Fluglinie bis zum Konkurs im Jahre 2005 betrieb. Der Verkauf der Flüge soll zunächst über die eigene Webseite und Online-Reisebüros erfolgen.

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Boeing 777-Ausfall führt zu Flugstreichung bei American Airlines

Ein technischer Defekt an einer Boeing 777 hat zu einer Störung im Flugplan der Fluggesellschaft American Airlines geführt. Weil das eigentliche Flugzeug ausfiel, wurde der tägliche Flug von Dallas-Fort Worth nach Rom am Donnerstag mit einer kleineren Maschine des Typs Boeing 787-8 durchgeführt. Durch den Einsatz des kleineren Flugzeuges mit 34 Prozent weniger Sitzplätzen konnten rund 273 Passagiere am Abflughafen nicht mitgenommen werden. Das größere Problem ergab sich jedoch beim Rückflug von Rom nach Dallas. Das dortige Flugpersonal war ausschließlich für den größeren Flugzeugtyp Boeing 777 zertifiziert. Da Piloten eine spezifische Musterberechtigung für jeden Flugzeugtyp benötigen, konnte die Ersatzmaschine nicht von der dortigen Crew geflogen werden. Infolge der mangelnden Zertifizierung mußte der Rückflug gestrichen werden. Die betroffenen Passagiere mußten auf andere Verbindungen umgebucht werden.

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Wetlease für Swiss: Air Baltic muß keine Schweizer Löhne bezahlen

Ein kürzlich gefällter Entscheid der Zürcher Behörden, daß das Personal der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic nicht als entsendete Arbeitnehmer gilt, hat eine heftige Debatte über die Zukunft des Schweizer Arbeitsmarktes ausgelöst. Die Entscheidung betrifft die Crewmitglieder, die im Auftrag der Swiss International Air Lines (Swiss) von Zürich aus operieren, und hat weitreichende Konsequenzen. Sie bedeutet, daß die Crews nicht unter die Schweizer Regelungen für den Arbeitnehmerschutz fallen und somit nicht den entsprechenden Kontrollmechanismen unterliegen. Während die Fluggesellschaft Swiss das Urteil als Bestätigung ihrer Betriebsabläufe ansieht, kritisiert die Schweizer Flugbegleitergewerkschaft Kapers den Entscheid scharf und spricht von einem „Systemangriff auf den Schweizer Arbeitsmarkt“. Dieser Fall rückt die Praxis des sogenannten Wet-Lease-Verfahrens in den Fokus, bei dem Fluggesellschaften Flugzeuge samt Besatzung von anderen Betreibern mieten, um Kapazitätsengpässe zu überbrücken. Juristisches Tauziehen um Arbeitsbedingungen Der Kern des Konflikts liegt in der juristischen Einordnung der Arbeitsverhältnisse. Die Schweizer Gesetzgebung sieht vor, daß Arbeitnehmer, die vorübergehend von einem ausländischen Unternehmen in die Schweiz entsandt werden, den Schweizer Arbeits- und Lohnbestimmungen unterliegen. Dies soll den Schutz der Arbeitnehmer und die Vermeidung von Lohn- und Sozialdumping gewährleisten. Die Gewerkschaft Kapers argumentiert, daß die Crews von Air Baltic, die von der Swiss-Basis in Zürich aus operieren, als entsendete Arbeitnehmer behandelt werden müssen. Die Tatsache, daß die Crews die Infrastruktur der Swiss, wie Check-in-Schalter und Briefing-Räume, nutzen und in Schweizer Hotels übernachten, stärkt aus Sicht der Gewerkschaft die Argumentation, daß die Mitarbeiter in der Schweiz tätig sind und die entsprechenden Schutzbestimmungen greifen sollten. Die Zürcher Behörden, die noch 2022

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Vergleichsverhandlungen im Insolvenzfall Adria Airways

Im Insolvenzverfahren der im Jahre 2019 bankrott gegangenen Fluggesellschaft Adria Airways zeichnet sich ein Vergleich ab. Die beiden ehemaligen Manager, Arno Schuster und Holger Kowarsch, sollen nach einem Vorschlag des Krainer Bezirksgerichts 450.000 Euro an die Insolvenzmasse zahlen. Der Vorschlag würde ein Schadenersatzverfahren beenden, das sich seit 2022 hingezogen hatte. Der Insolvenzverwalter betonte, daß der Betrag zwar deutlich unter der ursprünglichen Forderung von 78 Millionen Euro liegt. Er sei jedoch die bessere Lösung für die Gläubiger, wegen hoher Prozeßrisiken und möglicherweise schwieriger Vollstreckung der Urteile im Ausland. Adria Airways, die einstige nationale Fluggesellschaft Sloweniens, hatte nach der Übernahme durch den Investmentfonds 4K Invest den Betrieb einstellen müssen. Die beiden ehemaligen Manager werden verantwortlich gemacht, die Fluggesellschaft in die Insolvenz geführt zu haben. Die Einigung bedarf noch der Zustimmung des Gläubigerausschusses, bevor das langjährige Verfahren abgeschlossen werden kann.

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Norwegian Cruise Line erweitert Karibik-Angebot und Häfen

Die US-Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) hat eine Ausweitung ihres Karibik-Programms bekanntgegeben. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Vertriebspartner wurden neue Einschiffungshäfen sowie die Erweiterung der firmeneigenen Insel Great Stirrup Cay vorgestellt. NCL setzt derzeit 18 Schiffe in der Karibik ein. Die vier- bis 14-tägigen Routen sollen durch neue Abfahrtsorte ergänzt werden. Für die Wintersaison 2026/2027 sollen die Städte Jacksonville und Philadelphia als neue Basishäfen hinzukommen. Ab Philadelphia, wo ein neues Kreuzfahrtterminal gebaut wird, soll die Reederei als erstes Unternehmen Kreuzfahrten zu Zielen wie der Dominikanischen Republik anbieten. Die Reederei plant auch eine Erweiterung ihrer Privatinsel Great Stirrup Cay. Ab Frühjahr 2026 sollen neue Docks den direkten Landgang ohne Tenderboote ermöglichen. Zudem sind der Bau einer Lagune mit einem 2.800 Quadratmeter großen Pool sowie eines Wasserparks geplant. Solche Maßnahmen dienen dazu, das Angebot der Flotte im Karibik-Markt zu verbessern.

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Pünktlichkeit: Luftverkehrsnetz dämpft Verspätungen im Sommer 2025, bleibt aber hinter den Zielen zurück

Das europäische Luftverkehrsnetz hat im Sommer 2025 trotz eines wachsenden Flugaufkommens erhebliche Fortschritte bei der Reduzierung von Verspätungen erzielt. Laut einer Analyse der Organisation Eurocontrol sanken die durchschnittlichen Verzögerungen im Juni, Juli und August um 27 Prozent auf 3,9 Minuten pro Flug. Die Pünktlichkeit stieg entsprechend um 6,5 Prozentpunkte auf 71 Prozent. Diese Verbesserung wurde durch eine optimierte Planung, einen besser koordinierten Betriebsablauf und ein effektiveres Wettermanagement erreicht. Dennoch zeigt die Bilanz, daß der europäische Luftraum weiterhin mit strukturellen Problemen zu kämpfen hat, die die Pünktlichkeit über den Zielvorgaben der Europäischen Union halten. Insbesondere der anhaltende Mangel an Fluglotsen bei wichtigen Flugsicherungszentren in Europa stellt eine der größten Herausforderungen dar, die es in der kommenden Sommersaison zu bewältigen gilt. Positive Bilanz in einem wachsenden Markt Die Zahlen von Eurocontrol, die im September 2025 veröffentlicht wurden, zeichnen ein Bild der Erholung und der operativen Verbesserung im europäischen Luftverkehr. Mit durchschnittlich über 35.000 Flügen pro Tag verzeichnete der Sommer 2025 ein Verkehrswachstum von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieses Anstiegs der Flugbewegungen gelang es den Verantwortlichen, die durchschnittlichen Verspätungen, die dem Verkehrsflußmanagement (ATFM) zugeschrieben werden, deutlich zu senken. Die Verspätungen auf der Strecke – sogenannte En-Route-Verspätungen – gingen sogar um 34 Prozent auf 3,1 Minuten pro Flug zurück. Eurocontrol führt diese positiven Entwicklungen auf mehrere Faktoren zurück. Die bessere Koordination zwischen Fluggesellschaften, Flughäfen und Flugsicherungen habe sich ausgezahlt. Ein konsequenteres Einhalten des Netzwerkoperationsplans und eine effektivere Nutzung des Luftraums trugen ebenfalls dazu bei. Als besonders erfolgreich erwies sich das verbesserte Wettermanagement.

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Saint Maarten: Fahrwerk von Westjet-B737 bei Landung kollabiert

Ein Flugzeug der kanadischen Fluggesellschaft WestJet hat am Sonntag eine dramatische Notlandung auf dem berühmten Princess Juliana International Airport (SXM) in Saint Maarten hingelegt. Kurz nach der Landung gab das rechte Hauptfahrwerk des Boeing 737-800 Flugzeugs nach, woraufhin die Maschine über die Landebahn rutschte und mit ihrem rechten Triebwerk auf den Asphalt aufschlug. Glücklicherweise konnten alle 106 Passagiere und die sechs Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden, und es brach kein Feuer aus. Der Vorfall, der sich auf der weltweit bekannten Landebahn ereignete, auf der Flugzeuge nur wenige Meter über einem Strand hinwegfliegen, hat die Aufmerksamkeit der Luftfahrtwelt auf sich gezogen. Obwohl die Ursache des Zwischenfalls noch nicht offiziell geklärt ist, werfen die Ereignisse Fragen zur Wartung und zur Alterung von Flugzeugflotten auf. Schreckmoment auf Flug WS2276 Der Flug WS2276 von Toronto nach Saint Maarten schien zunächst wie jeder andere Linienflug zu verlaufen. Doch am Ende der Reise, als das Flugzeug auf der Piste 10 des Flughafens Princess Juliana International aufsetzte, kam es zu einem katastrophalen mechanischen Versagen. Das rechte Hauptfahrwerk brach zusammen, was das Flugzeug zum Rutschen und Schlittern über die Landebahn zwang. Die Maschine kam schließlich auf ihrem rechten Triebwerk zum Stillstand. Durch das sofortige Eintreffen von Rettungskräften und das präventive Auftragen von Löschschaum konnte ein Feuer verhindert werden, was die sichere Evakuierung aller Personen an Bord ermöglichte. Der Vorfall wird derzeit von den zuständigen Behörden untersucht, um die genaue Ursache zu ermitteln. Das betroffene Flugzeug, eine Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen C-GWSR, war vor über 16 Jahren an WestJet

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Urabstimmung über Streik bei Lufthansa eingeleitet

Im Tarifstreit um die Altersversorgung der Piloten hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine Urabstimmung für mögliche Streiks bei der Fluggesellschaft Lufthansa und Lufthansa Cargo eingeleitet. Die Abstimmung soll am 12. September beginnen und bis Monatsende laufen, wobei während dieser Zeit keine Arbeitsniederlegungen vorgesehen sind. Hintergrund des Konfliktes ist die betriebliche Altersversorgung der Piloten. Bis zum Jahre 2017 erhielten diese eine klassische Betriebsrente mit garantierten Auszahlungen. Seither wurde sie durch ein kapitalmarktfinanziertes Modell ersetzt, das nach Ansicht der Gewerkschaft das frühere Versorgungsniveau nicht erreicht. Nach Angaben des VC-Vorsitzenden Andreas Pinheiro habe Lufthansa in sieben Verhandlungsrunden kein ernsthaftes Angebot vorgelegt. Die Arbeitgeberseite habe keine Bereitschaft gezeigt, die Altersversorgung auf ein verlässliches Niveau anzuheben. Die Einleitung der Urabstimmung ist ein formeller Schritt nach dem deutschen Arbeitsrecht, der einem Streik vorausgehen muß. Ein Streik könnte somit frühestens im Oktober drohen.

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Rhein-Ruhr-Region hofft auf den A321XLR

Der Düsseldorfer Flughafen hegt große Hoffnungen, sein durch die Corona-Pandemie stark geschrumpftes Langstreckennetz mithilfe des neuen Airbus A321XLR wieder aufbauen zu können. Flughafenchef Lars Redeligx bestätigte in einem Interview mit „Aviation Week“, daß bereits Gespräche mit verschiedenen Fluggesellschaften über den Einsatz des Flugzeugmusters laufen. Die Reichweite und Effizienz des A321XLR seien optimal für den Düsseldorfer Markt, um wichtige transatlantische Routen und Verbindungen zur japanischen Gemeinde in der Region wiederherzustellen. Die Rückkehr der Langstreckenverbindungen wird als entscheidend für die Anbindung der Metropolregion Rhein-Ruhr und das Erreichen des Vorkrisenniveaus von 2019 angesehen, als der Flughafen noch 25,5 Millionen Passagiere abfertigte. Die Wiederaufnahme der Langstrecke sei keine Frage des „Ob“, sondern nur des „Wann“, so Redeligx, da die Nachfrage vorhanden sei und der Flughafen die notwendige Infrastruktur biete. Der A321XLR als strategischer Vorteil für Nicht-Drehkreuze Der Airbus A321XLR, eine Weiterentwicklung des erfolgreichen A321neo, stellt mit seiner außergewöhnlichen Reichweite und seiner Kosten-Effizienz eine strategische Neuerung in der Luftfahrt dar. Mit einer Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern ermöglicht das Flugzeug Strecken, die bisher nur von Großraumflugzeugen wie der Boeing 787 oder dem Airbus A330 bedient werden konnten. Gleichzeitig kann die A321XLR mit einer Kapazität von bis zu 244 Passagieren eine ähnliche Auslastung wie ein Großraumflugzeug bieten, jedoch mit deutlich geringeren Betriebskosten. Die geringere Größe des Flugzeugs bedeutet, daß Fluggesellschaften nun „dünne“ Langstreckenrouten bedienen können, die für größere Flugzeugtypen nicht rentabel wären. Dieser Faktor macht die A321XLR besonders attraktiv für Flughäfen, die keine großen Drehkreuze sind, aber dennoch über ein hohes Passagieraufkommen für bestimmte Langstreckenverbindungen

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Flughafen Hamburg zieht Bilanz der Sommerferien

Der Hamburger Flughafen hat während der sechs Sommerferienwochen rund 2,2 Millionen Passagiere abgefertigt. Das Passagieraufkommen lag damit nach Unternehmensangaben auf dem Niveau des Vorjahres. Der stärkste Reisetag war der 25. Juli mit über 55.000 abgefertigten Reisenden. Die Spitze des Sommerreiseverkehrs verlief laut dem Flughafenbetreiber trotz der hohen Auslastung ohne größere Vorfälle. Um die große Nachfrage zu bewältigen, wurden die Terminals früher als üblich geöffnet, und einige Fluggesellschaften boten einen Vorabend-Check-in an. Das beliebteste Reiseziel war Mallorca, das mit durchschnittlich zehn Flügen pro Tag bedient wurde. Der Flughafen erwartet, daß die hohe Reisetätigkeit auch in den kommenden Wochen anhält. Nach Angaben der Flughafengesellschaft rechnen sie pro Woche mit rund 350.000 Passagieren. Aus diesem Grund bleiben die Terminals bis Ende Oktober bereits ab 3:15 Uhr geöffnet.

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