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LOT feiert 60 Jahre Flugroute Frankfurt-Warschau

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines begeht das 60-jährige Jubiläum ihrer Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und Warschau. Der Erstflug auf dieser Strecke fand am 7. September 1965 statt, womit Frankfurt die 20. europäische Stadt im Streckennetz von LOT wurde. Anfangs wurde die Route zweimal pro Woche mit einer Ilyushin IL-18 bedient, später wurde das Angebot aufgrund der Nachfrage erweitert. Heute verkehren auf dieser Verbindung täglich drei Flüge, die mit modernen Embraer- und Boeing-737-Jets durchgeführt werden. Die Flugzeiten sind so gestaltet, daß Passagiere in Warschau bequem zu vielen weiteren Zielen im Netzwerk der Fluggesellschaft umsteigen können. Die Verbindung Frankfurt-Warschau gilt inzwischen als wichtiger Teil des Streckennetzes der Fluggesellschaft. Das Unternehmen betont die langjährige Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Flughafen, der sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Ziele im Netzwerk von LOT entwickelt hat.

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Geopolitisches Tauziehen um die Zukunft der Luftfahrt: USA und China ringen um technologische Dominanz

Die Vereinigten Staaten und China befinden sich in einem zunehmend intensiven Wettlauf um die Vorherrschaft im Luft- und Raumfahrtsektor. Der Streit um die Lieferung von F-35-Kampfjets an die Schweiz und die damit verbundenen politischen und wirtschaftlichen Spannungen sind nur ein lokales Symptom eines globalen Phänomens. Während die USA ihre technologische Vormachtstellung im Rüstungsbereich mit dem F-35-Programm zu festigen versuchen, investiert China massiv in seine eigene Luftfahrtindustrie, um die Dominanz amerikanischer und europäischer Hersteller wie Boeing und Airbus zu brechen. Dieses geopolitische Tauziehen hat weitreichende Auswirkungen auf die internationale Politik, die Handelsbeziehungen und die militärische Machtverteilung. Beide Nationen setzen auf strategische Allianzen und technologische Innovation, um ihre Position zu sichern. Der F-35-Deal als Spiegelbild globaler Spannungen Die Entscheidung der Schweiz, den F-35A-Kampfjet von Lockheed Martin zu kaufen, ist nicht nur eine militärische, sondern auch eine politische. Obwohl das Land traditionell eine neutrale Position einnimmt, hat der Kauf des amerikanischen Kampfjets die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten vertieft. Dies geschieht in einer Zeit, in der die Spannungen zwischen den USA und China zunehmen und die USA versuchen, ihre Verbündeten enger an sich zu binden. Die Probleme des F-35-Programms, insbesondere die erheblichen Verzögerungen beim „Block 4“-Upgrade, sind ein offenes Geheimnis, wurden aber von der Schweiz in Kauf genommen. Das „Technology Refresh 3“-Upgrade, das die Basis für die neuen Fähigkeiten der Block 4-Jets bildet, ist um Jahre verzögert und 6 Milliarden US-Dollar über dem Budget. Diese Probleme sind nicht nur auf technischer, sondern auch auf politischer Ebene spürbar. Der Streit um die Strafzölle, die

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Falkensteiner ist beliebteste Tourismusmarke Österreichs

Die österreichische Tourismusgruppe Falkensteiner wurde in einem Image-Ranking des Wirtschaftsmagazins Gewinn zum achten Mal in Folge zur beliebtesten Marke der heimischen Tourismusbranche gewählt. Zudem verbesserte sich das Unternehmen im branchenübergreifenden Gesamtranking erstmals unter die Top 10 der bestbewerteten Unternehmen Österreichs. Das Ranking, das zum 30. Mal durchgeführt wurde, basiert auf einer Umfrage unter rund 30.000 Lesern. Dabei werden Unternehmen aus 15 verschiedenen Branchen hinsichtlich Qualität, Vertrauen und Zukunftsorientierung bewertet. Die Platzierung von Falkensteiner im Vergleich mit Marken aus Handel und Industrie unterstreicht die Bedeutung von Markenführung im Tourismussektor. Nach Angaben der Unternehmensführung sieht man in der Auszeichnung eine Bestätigung des langfristigen Unternehmenskurses. Die Platzierung werde als Erfolg der Mitarbeiter gewertet. Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group betreibt derzeit 27 Hotels und drei Appartementanlagen in sechs europäischen Ländern.

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Ein Stimmungsdämpfer im Sommer 2025: Tourismusbranche verzeichnet trotz solider Zahlen wachsende Sorgen

Die jüngste Branchenumfrage der Unternehmensberatung Kohl > Partner, an der knapp 300 Touristiker aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol teilnahmen, offenbart ein paradoxes Bild: Trotz einer stabilen Auslastung, soliden Umsätzen und einer gestiegenen Akzeptanz für Preisanpassungen hat sich die Stimmung in der Branche deutlich verschlechtert. Der Stimmungsindex sank von einem Wert von 3,2 im Vorjahr auf 2,8 im Sommer 2025. Während die Schweizer Touristiker eine vergleichsweise optimistische Haltung bewahren, sind die Betriebe in Österreich am pessimistischsten. Die Umfrage zeigt einen Wandel der zentralen Herausforderungen, bei denen Fragen der Auslastung und des Buchungsverhaltens die Mitarbeitergewinnung überflügeln, die in den vergangenen Jahren im Vordergrund stand. Vom Personalmangel zur Auslastungsfrage In den vergangenen Jahren war der Mangel an qualifiziertem Personal das dominierende Thema in der Tourismusbranche. Hotels, Gaststätten und Freizeiteinrichtungen kämpften mit der Suche nach Arbeitskräften, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Umfrage für den Sommer 2025 zeigt jedoch eine signifikante Entspannung dieser Situation. Viele Betriebe berichten, daß sich die Personalsituation normalisiert habe, was die drängendsten Sorgen der letzten Jahre in den Hintergrund rücken läßt. An die Stelle der Mitarbeiterproblematik treten nun neue Herausforderungen. Die Umfrage von Kohl > Partner hebt hervor, daß das Erreichen der Auslastung und das kurzfristige Buchungsverhalten der Gäste die größten Sorgen der Touristiker sind. Die Reisenden von heute planen ihre Urlaube oft erst kurz vor der Abreise, was für die Betriebe eine erhebliche Unsicherheit bei der Planung von Ressourcen und Personal mit sich bringt. Dieses Phänomen ist nicht neu, hat sich aber in der Nach-Pandemie-Ära verstärkt und stellt

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Klagenfurter Flughafen wird zur Laufstrecke für Benefizveranstaltung

Der Klagenfurter Flughafen war zum zweiten Mal der Schauplatz eines nächtlichen Laufs. Rund 1.500 Teilnehmer absolvierten die 5,5 Kilometer lange Strecke auf der Start- und Landebahn, was einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Veranstaltung zog mehr Teilnehmer an als im Vorjahr. Der Reinerlös des Laufs soll der Krebshilfe Kärnten zugutekommen, die seit über 30 Jahren als Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige dient. Die Organisatoren gaben an, daß bei dem Lauf nicht die Bestzeit im Mittelpunkt stehe, sondern die Freude an der Bewegung. Die Veranstaltung dient auch dazu, die Verbindung zwischen dem Flughafen und der Region zu stärken. Der Flughafen ist ganzjährig an das Drehkreuz Wien angebunden und bietet im Sommerflugplan direkte Verbindungen zu touristischen Zielen wie Mallorca, Alicante und Köln.

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Juristisches Kräftemessen in Dublin: Aer Lingus und Ryanair drohen mit Klage gegen Flugbeschränkungen

Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus hat ein juristisches Vorgehen gegen die Betreiber des Flughafens Dublin angedroht, um die geplanten Flugbeschränkungen zu kippen. Diese drohenden Einschränkungen, die unter anderem eine nächtliche Bewegungsobergrenze von 35.672 Flügen pro Jahr und eine jährliche Passagierobergrenze von 32 Millionen vorsehen, werden von der Fluggesellschaft als schädlich für ihr Wachstum und die wirtschaftliche Entwicklung Irlands betrachtet. Die Ankündigung der möglichen Klage erfolgt trotz eines beeindruckenden Quartalsgewinns von 135 Millionen Euro im zweiten Quartal 2025. Das Unternehmen, das eine deutliche Zunahme der Passagierzahlen verzeichnet, befürchtet, daß die neuen Regelungen die weitere Expansion, insbesondere auf dem lukrativen transatlantischen Markt, behindern könnten. Auch Ryanair, der größte Konkurrent von Aer Lingus, hat bereits angekündigt, rechtliche Schritte zu prüfen, was einen umfassenden Konflikt zwischen den Fluggesellschaften und den Behörden des Flughafens Dublin signalisiert. Wirtschaftlicher Erfolg trotz Herausforderungen Aer Lingus, die nationale Fluggesellschaft der Republik Irland, hat im zweiten Quartal 2025 einen beeindruckenden operativen Gewinn von 135 Millionen Euro erzielt, was einer Steigerung von mehr als 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, da er inmitten einer Reihe von Herausforderungen erzielt wurde, darunter die Nachwirkungen eines Pilotenstreiks im Jahr 2024. Die Erholung und das Wachstum der Fluggesellschaft spiegeln sich in einem Anstieg der Gesamtkapazität um 10,9 Prozent und einer Zunahme der Passagierzahlen um 4,3 Prozent wider. CEO Lynne Embleton betonte in einer Telefonkonferenz mit Investoren den „echten Schwung“ im Unternehmen. Die positiven Ergebnisse seien auf Kapazitätswachstum, eine robuste Umsatzentwicklung und vorteilhafte Kraftstoffpreise zurückzuführen. Die Fluggesellschaft hat in diesem Jahr

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Neues Trainingszentrum für Geschäftsluftfahrt in Wien eröffnet

Das Unternehmen CAE, ein Anbieter von Ausbildungslösungen für die Luftfahrt, hat sein erstes Trainingszentrum für Geschäftsluftfahrt in Mitteleuropa offiziell eingeweiht. Der Standort CAE Wien ist seit April betriebsbereit und bietet Ausbildung für Piloten auf verschiedenen Flugzeugtypen an. Das Zentrum verfügt derzeit über vier Flugsimulatoren für Maschinen der Hersteller Gulfstream, Bombardier und Embraer. Zwei weitere Simulatoren sollen in den kommenden Jahren hinzukommen. Damit soll der wachsenden Nachfrage nach qualifiziertem Flugpersonal in der Geschäftsluftfahrt begegnet werden, daß die Branche in Europa in den nächsten zehn Jahren Tausende neuer Piloten benötigen werde. Mit einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern bietet das Zentrum Trainingsmöglichkeiten für Piloten und Wartungstechniker an. Das Unternehmen betont, daß die Lage in Wien den Kunden einen leichteren Zugang zu den Trainingsprogrammen ermögliche und die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs als Standort stärkt.

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F-35: Schweiz hält an Lieferung fest, kämpft aber gegen Verzögerungen und politische Turbulenzen

Trotz wachsender Bedenken und politischer Gegenwehr hält die Schweiz am geplanten Zeitplan für die Lieferung ihrer F-35A-Kampfflugzeuge fest. Die Rüstungsagentur Armasuisse bestätigte am 6. September 2025, daß die ersten Jets wie geplant ab Mitte 2027 eintreffen sollen. Dies ist bemerkenswert, da das F-35-Programm, insbesondere die für die Schweiz relevante „Block 4“-Konfiguration, mit erheblichen Verzögerungen und technischen Problemen zu kämpfen hat. Die Entscheidung der Schweiz, den Kurs beizubehalten, wird vor dem Hintergrund eines eskalierten Handelsstreits mit den Vereinigten Staaten und politischer Kritik an den steigenden Kosten getroffen. Die Regierung in Bern steht unter Druck, das milliardenschwere Projekt zu rechtfertigen, während sie gleichzeitig die Modernisierung ihrer alternden Luftwaffenflotte vorantreibt. Technische Probleme überschatten das F-35-Programm Das F-35-Programm ist derzeit mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert, die hauptsächlich auf das Technology Refresh 3 (TR-3)-Upgrade zurückzuführen sind. Dieses 1,9 Milliarden US-Dollar teure Hard- und Software-Modernisierungspaket, das die Grundlage für die Block 4-Fähigkeiten bildet, ist bereits drei Jahre im Verzug. TR-3 soll die Rechenleistung und Sensoren der Flugzeuge verbessern, um die Integration neuer Waffensysteme und eine verbesserte elektronische Kampfführung zu ermöglichen. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des US Government Accountability Office (GAO), des Rechnungshofes der US-Regierung, bestätigt die ernsten Probleme. Dem Bericht zufolge mußte das Pentagon 174 provisorisch gelieferte F-35-Jets entgegennehmen, die nicht voll kampffähig sind. Alle 110 Flugzeuge, die im Jahr 2024 ausgeliefert wurden, waren verspätet, mit einer durchschnittlichen Verzögerung von 238 Tagen, was fast viermal so lange ist wie im Jahr 2023. Das GAO warnte weiter, daß die vollständige Block 4-Aufrüstung mindestens fünf Jahre hinter dem ursprünglichen

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Air Canada Flugbegleiter lehnen Lohnvereinbarung ab

Die Flugbegleiter der Fluggesellschaft Air Canada haben eine vorläufige Lohnvereinbarung mit überwältigender Mehrheit abgelehnt. Nach Angaben der Gewerkschaft stimmten 99,1 Prozent der Mitglieder gegen den Vertragsentwurf, der nach einem viertägigen Streik im August ausgehandelt worden war. Das abgelehnte Angebot hatte Gehaltserhöhungen von bis zu 20 Prozent für neue Mitarbeiter vorgesehen. Die Arbeitnehmer argumentierten, daß diese Erhöhungen angesichts der hohen Lebenshaltungskosten insbesondere in Städten wie Toronto nicht ausreichten. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt sei die mangelhafte Regelung der unbezahlten Vorbereitungszeit vor den Flügen, ein generelles Problem in der nordamerikanischen Luftfahrt. Infolge der Ablehnung wird der Arbeitskonflikt nun in ein Vermittlungsverfahren gehen. Falls dort keine Lösung gefunden werden kann, droht ein Schiedsverfahren. Flüge sollen weiterhin stattfinden, daß sich beide Parteien auf keine weiteren Streiks oder Aussperrungen geeinigt haben. Der Streit findet auch international Beachtung, da Gewerkschaften in den USA ähnliche Forderungen stellen.

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FAA-Audit in Pakistan könnte den Weg für direkte Flüge in die USA ebnen

Ein Team der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA hat eine mehrtägige Inspektion des pakistanischen Luftfahrtsystems begonnen, ein entscheidender Schritt zur möglichen Wiederherstellung direkter Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten. Die Prüfung, die bis zum 12. September 2025 angesetzt ist, konzentriert sich auf die Einhaltung regulatorischer Vorschriften, die Pilotlizenzierungsverfahren und die allgemeine Sicherheitsaufsicht der pakistanischen Luftfahrtbehörde (CAA). Die Visite, die erste ihrer Art seit mehreren Jahren, folgt auf weitreichende Reformen, die Pakistan in den letzten Jahren unternommen hat, um die internationalen Standards der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zu erfüllen und das verlorengegangene Vertrauen der globalen Regulierungsbehörden zurückzugewinnen. Ein positives Ergebnis des Audits wäre das stärkste Indiz dafür, daß die Flüge der Pakistan International Airlines (PIA) in die USA wieder aufgenommen werden könnten. Der Auslöser: Skandal um Pilotenlizenzen Die direkten Flugverbindungen zwischen Pakistan und den Vereinigten Staaten wurden 2020 eingestellt, nachdem Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit den Lizenzen pakistanischer Piloten bekannt wurden. Ein Untersuchungsbericht hatte ergeben, daß hunderte Piloten der Pakistan International Airlines (PIA) unrechtmäßige Lizenzen besaßen, die sie durch manipulierte Prüfungen erhalten hatten. Dieser Skandal zog weitreichende Konsequenzen nach sich: Die Flüge der PIA in die USA wurden sofort suspendiert, und auch die europäische Flugsicherheitsbehörde (EASA) und die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) verhängten Flugverbote. Pakistan wurde in der Folge von internationalen Luftfahrtorganisationen herabgestuft, was die Glaubwürdigkeit des gesamten Luftfahrtsektors des Landes massiv beeinträchtigte. Die Enthüllungen haben die Fluggesellschaft in eine tiefe Krise gestürzt und zu einem fast vollständigen Verlust ihres internationalen Flugverkehrs geführt. Die Suspendierungen betrafen wichtige Langstreckenmärkte, die für die Rentabilität der PIA von entscheidender Bedeutung

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