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Hamburg Airport schließt Startbahn für Wartungsarbeiten

Der Hamburg Airport wird vom 15. bis zum 26. September 2025 seine Start- und Landebahn 15/33 für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sperren. Während dieses Zeitraumes wird der gesamte Flugbetrieb über die zweite Piste geleitet, was eine vorübergehende Änderung der Flugrouten mit sich bringt. Die jährlichen Arbeiten sind laut dem Flughafenbetreiber notwendig, um die Sicherheit des Flugbetriebs zu gewährleisten. Dazu gehören die Entfernung von Gummiabrieb, die Erneuerung von Markierungen und die Überprüfung der Startbahnbefeuerung sowie zugehöriger elektrischer Anlagen. Die Arbeiten werden gebündelt durchgeführt, um die Dauer der Sperrung kurz zu halten. Die Wartungsmaßnahmen stehen im Einklang mit den Sicherheitsanforderungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Der Flughafen hatte die andere Start- und Landebahn bereits im Mai dieses Jahres gewartet. Aus diesem Grund können auch kurzfristige Tagessperrungen in unregelmäßigen Abständen erforderlich sein.

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Eurowings im Wandel: Zwischen Aufschwung im Mittelstand und anhaltendem Fokus auf den Tourismusmarkt

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings verzeichnet nach eigenen Angaben eine leichte, aber stabile Erholung im Geschäftsreisesegment. Wie CEO Jens Bischof auf einer Pressekonferenz auf Mallorca erklärte, seien vor allem kleine und mittelständische Unternehmen wieder verstärkt auf Dienstreisen unterwegs, während Großkonzerne weiterhin Zurückhaltung übten. Trotz dieser positiven Entwicklung hält die Lufthansa-Tochter an ihrer nach der Pandemie eingeschlagenen Strategie fest, den Fokus auf den Tourismusmarkt zu legen. Die Neuausrichtung scheint sich auszuzahlen: Bischof äußerte sich optimistisch und rechnet für das laufende Jahr erneut mit einem dreistelligen Millionengewinn. Die strategische Fokussierung wird durch den Aufbau eines eigenen Reiseveranstalters, Eurowings Holidays, weiter untermauert, um die Margen zu erhöhen und die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu verringern. Vom Business-Carrier zum Touristik-Spezialisten Die Corona-Pandemie hat die Luftfahrtindustrie grundlegend verändert. Eurowings hat in dieser Zeit eine strategische Neuausrichtung vollzogen, die das Unternehmen von seiner früheren Position als primärer Business-Carrier für die Lufthansa-Gruppe wegbewegt hat. Vor der Pandemie lag der Schwerpunkt der Fluggesellschaft auf der Bedienung von Geschäftsreiseverkehr in Europa. Viele innerdeutsche und inneruropäische Strecken wurden mit hohen Frequenzen bedient, um Geschäftsreisende zu bedienen. Mit dem Einbruch des Geschäftsreiseverkehrs und der anhaltenden Zunahme von Telekonferenzen und digitalen Meetings reagierte Eurowings strategisch und schwenkte auf den touristischen Sektor um. Die neue Aufteilung des Geschäftssegments sieht vor, daß 60 Prozent der Flüge touristische Ziele bedienen, 30 Prozent dem Geschäftsreiseverkehr dienen und die restlichen 10 Prozent für den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) reserviert sind. Der Standort Palma de Mallorca ist dabei, wie von Bischof betont, zum zentralen Dreh- und Angelpunkt

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Russischer Superjet 100 fliegt erstmals mit komplett einheimischen Komponenten

In Komsomolsk am Amur hat der erste Prototyp eines regionalen Passagierflugzeuges des Typs Yakovlev Superjet 100 einen ersten Testflug absolviert, der komplett mit russischen Bauteilen ausgerüstet ist. Das Flugzeug mit der Kennung 97024 flog rund eine Stunde und war dabei mit den neuen Triebwerken vom Typ PD-8 des russischen Herstellers Aviadvigatel ausgestattet. Das Projekt ist ein Versuch der russischen Luftfahrtindustrie, die Abhängigkeit von westlicher Ausrüstung zu überwinden. Das ursprüngliche Modell des Superjet verfügte noch über zahlreiche ausländische Komponenten, wie beispielsweise die Avionik und die Triebwerke, die in einem französisch-russischen Joint Venture gebaut wurden. Das jetzt vorgestellte Flugzeug entspricht dem Serienstandard, mit dem die künftige Produktion des Regionaljets sichergestellt werden soll. Derzeit befinden sich 24 weitere Exemplare in verschiedenen Bauphasen. Nach Angaben des Herstellers wurde auch die Produktionslinie auf die neuen russischen Bauteile umgestellt. Mit diesem Projekt wird der Plan verfolgt, die Kontinuität der Flugzeugfertigung für den heimischen Markt zu sichern.

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Edelweiss benennt neue Flugzeuge nach Engadiner Berggipfeln

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat zwei neue Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 nach den Engadiner Berggipfeln „Piz Bernina“ und „Piz Palü“ benannt. Die Namen wurden im Rahmen einer Veranstaltung auf der Diavolezza offiziell bekanntgegeben. Die Veranstaltung betonte die Partnerschaft zwischen der Fluggesellschaft und der Region Engadin, die bereits im Jahr 2016 begann, als ein anderes Flugzeug nach dem Corvatsch benannt wurde. Zur Feier der jüngsten Flugzeugtaufen wurden zwei Holzbänke auf der Diavolezza eingeweiht, die einen Ausblick auf die beiden Gipfel bieten. Die Benennung der Flugzeuge ist Teil der Unternehmensstrategie, die Verbindung zwischen der Airline und den Tourismusregionen der Schweiz zu hervorzuheben. Mit den neuen Flugzeugen des Typs A350 modernisiert Edelweiss ihre Flotte im Langstreckenbereich.

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United Airlines nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf

Die Fluggesellschaft United Airlines wird im November 2025 die Nonstop-Verbindungen von Chicago und Washington D.C. nach Tel Aviv wieder aufnehmen. Beide Strecken waren im Jahr 2023 eingestellt worden. Ab dem 1. November sollen vier wöchentliche Flüge vom Washington Dulles International Airport starten. Einen Tag später, am 2. November, folgt die Wiederaufnahme der Verbindung vom Chicago O’Hare International Airport, die dreimal pro Woche angeflogen wird. Mit diesen Zusatzflügen erweitert United ihr Angebot nach Tel Aviv, das bereits zweimal täglich ab Newark/New York bedient wird. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme der Flüge spiegelt das Vertrauen der Fluggesellschaft in eine Stabilisierung der Verkehrsbeziehungen wider. Die beiden Strecken gelten als strategisch wichtig für United, da sie die politischen und wirtschaftlichen Zentren der USA mit Israel verbinden.

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Satellitenkrieg über den Wolken: Jetblue wählt Amazon als Partner für die nächste Generation des Bord-WLANs

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue hat eine strategische Partnerschaft mit Amazon bekanntgegeben, die den Bord-WLAN-Markt revolutionieren könnte. Jetblue, die bereits 2013 als erste US-Fluglinie kostenloses Internet an Bord einführte, wird ab 2027 als erster Luftfahrtkunde das Satellitennetzwerk Project Kuiper von Amazon nutzen. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur ein Meilenstein für Jetblue, sondern auch ein bedeutender Impuls für Amazon im Wettbewerb mit Elon Musks Starlink. Während Starlink bereits einen erheblichen Vorsprung in der Implementierung von Satelliten-WLAN in Flugzeugen hat, setzt Jetblue bewußt auf Amazon. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß sie durch die Partnerschaft mit dem Technologie-Giganten einen Innovationsvorsprung behalten will. Vom Pionier zum Vorreiter der nächsten Generation Als Jetblue im Jahr 2013 das kostenfreie „Fly-Fi“-Service einführte, setzte es einen neuen Standard in der Luftfahrt. Während andere US-Fluggesellschaften für langsamere Internetverbindungen erhebliche Gebühren verlangten, machte Jetblue den schnellen Zugang für alle Passagiere auf jedem Flugzeug seiner Flotte kostenlos. Dieses Alleinstellungsmerkmal hat Jetblue geholfen, sich im hart umkämpften amerikanischen Markt zu positionieren. Die Partnerschaft mit Amazon ist nun der nächste logische Schritt in dieser Innovationsstrategie. Project Kuiper von Amazon verspricht Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbps), was die derzeitigen Angebote auf dem Markt deutlich übertrifft. Solche Geschwindigkeiten würden es Passagieren ermöglichen, im Flugzeug das gleiche Interneterlebnis zu haben, das sie von zu Hause gewohnt sind. Datenintensive Anwendungen und das Streamen von Video- und Audioinhalten wären ohne Verzögerungen möglich. Jetblue plant, den Dienst ab 2027 zunächst in etwa einem Viertel seiner Flotte zu installieren. Ob und wann der Dienst auf die gesamte Flotte

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Flughafen Zürich veranstaltet Berufstage

Die Flughafen Zürich AG und elf Partnerunternehmen veranstalten vom 3. bis zum 9. November 2025 die zweiten Berufstage am Flughafen. Die Veranstaltungsreihe soll Interessenten Einblicke in die vielfältigen Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten am Standort gewähren. Das Programm umfaßt verschiedene Führungen hinter die Kulissen, Informationsveranstaltungen sowie Gespräche mit Personalverantwortlichen. An der Veranstaltung beteiligen sich unter anderem Fluggesellschaften wie Swiss und Edelweiss, Flugsicherungsdienste wie Skyguide und technische Unternehmen wie SR Technics. Mit den Berufstagen verfolgen die Partnerunternehmen das Ziel, neue Nachwuchskräfte für Lehrstellen, Praktika und andere Anstellungen zu gewinnen. Die Initiative soll die Position des Flughafens als wichtiger Arbeitgeber in der Region unterstreichen und langfristig den Bedarf an Fachkräften sicherstellen.

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Flughafen Berlin sucht Nachwuchs für Ausbildungsjahr 2026

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2026 gestartet. Das Unternehmen sucht 40 junge Menschen für insgesamt elf Ausbildungsberufe und sechs duale Studiengänge, darunter unter anderem Luftverkehrskaufleute, Elektroniker und Industriemechaniker. Interessierte haben die Möglichkeit, sich am 11. Oktober auf dem BER-Gelände über die Berufsbilder zu informieren. Die Gehälter für Auszubildende beginnen im ersten Lehrjahr bei rund 1.324 Euro, während Studierende mit etwa 1.432 Euro vergütet werden. Weitere Leistungen wie ein 13. Monatsgehalt und ein Zuschuss zum ÖPNV-Ticket werden ebenfalls gewährt. Nach Angaben des Flughafens besteht nach erfolgreichem Abschluß der Ausbildung die Möglichkeit der Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis. Die aktuelle Belegschaft umfaßt bereits mehr als 120 Auszubildende und Studierende. Mit dem Angebot der Ausbildungsplätze sichert sich die Flughafengesellschaft langfristig ihren Fachkräftebedarf.

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Trump-Regierung stoppt Pläne für Entschädigungen bei Flugverspätungen

Die Administration des amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat die Pläne seines Vorgängers, Joe Biden, zur Einführung einer Entschädigungspflicht für Fluggesellschaften bei Flugverspätungen gestoppt. Die Regelung hätte Passagieren in den Vereinigten Staaten im Falle von erheblichen Verspätungen finanzielle Entschädigungen von bis zu 775 US-Dollar zugesprochen. Die Entscheidung, die vom Weißen Haus als Konformität mit den neuen Regierungsprioritäten begründet wird, stellt einen klaren Rückschritt im Verbraucherschutz dar. Der Schritt wird von der amerikanischen Luftfahrtindustrie begrüßt, während Verbraucherschützer und Kritiker die Entscheidung scharf verurteilen. Die Überprüfung beschränkt sich nicht allein auf die Entschädigungspflicht, sondern umfaßt auch andere unter der vorherigen Administration eingeführte oder geplante Regulierungen, wie etwa die Transparenz bei den Servicegebühren. Das Ende eines ambitionierten Vorhabens Der von der Biden-Administration im Mai 2023 vorgeschlagene Plan sah vor, daß Fluggesellschaften für inländische Verspätungen von mindestens drei Stunden 200 bis 300 US-Dollar an Passagiere zahlen müssen. Bei längeren Verspätungen sollten bis zu 775 US-Dollar fällig werden. Das Verkehrsministerium hatte im Dezember 2024 eine öffentliche Anhörung zu dem Vorschlag gestartet, um die Meinungen von Industrie und Öffentlichkeit einzuholen. Die Fluggesellschaften hatten den Plan von Anfang an scharf kritisiert, mit der Argumentation, daß eine solche Regelung die Ticketpreise in die Höhe treiben und unnötige bürokratische Lasten schaffen würde. Der Branchenverband Airlines for America, der große Fluggesellschaften wie American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines vertritt, begrüßte die Entscheidung der Trump-Administration. Die Organisation nannte Bidens Pläne „unnötige und belastende Regulierungen“, die über die gesetzlichen Befugnisse des Ministeriums hinausgingen. Sie argumentierte, daß die Regelungen keine Probleme lösen

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Korean Air führt neue Diätmahlzeiten ein

Die Fluggesellschaft Korean Air hat ihr Angebot an speziellen Diätmahlzeiten überarbeitet. Nach Angaben des Unternehmens wurden die Menüs für sieben Mahlzeitentypen verbessert, um den Bedürfnissen von Passagieren mit besonderen Ernährungsanforderungen zu entsprechen. Die Überarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit Ernährungsexperten des Inha University Hospitals. Zu den Neuerungen gehören die Reduzierung von Kohlenhydraten in zuckerreduzierten Mahlzeiten sowie der Einsatz von Reismehl anstelle von Weizen in glutenfreien Gerichten. Zudem wurden der Salzgehalt in speziellen Mahlzeiten reduziert und milchfreie Alternativen eingeführt. Die speziellen Mahlzeiten können von Passagieren aller Kabinenklassen bis zu 24 Stunden vor Abflug bestellt werden. Die Anpassung des Speisenangebots ist Teil eines Trends in der Luftfahrtindustrie, daß Fluggesellschaften zunehmend auf die vielfältigen Ernährungswünsche ihrer Kunden reagieren.

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