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Ehemaliger Pilot bekennt sich schuldig an versuchter Sabotage

Ein ehemaliger Pilot der Fluggesellschaft Alaska Airlines, Joseph Emerson, hat sich in einem bundesstaatlichen und einem staatlichen Gerichtsverfahren schuldig bekannt, nachdem er im Oktober 2023 versucht hatte, die Triebwerke eines Passagierflugzeuges abzuschalten. Emerson saß als Passagier auf einem Klappsitz im Cockpit, als es zu dem Vorfall kam. In dem bundesstaatlichen Verfahren bekannte sich Emerson schuldig, das Flugpersonal behindert zu haben. Ihm drohen in diesem Fall bis zu 20 Jahre Haft, wobei das Strafmaß am 17. November festgelegt werden soll. Zusätzlich bekannte er keinen Widerspruch gegen 83 Anklagepunkte wegen fahrlässiger Gefährdung. Dafür wurde er zu fünf Jahren Bewährung und Gemeindearbeit verurteilt. Emerson gab vor Gericht an, daß er unter dem Einfluß von halluzinogenen Pilzen gestanden habe und glaubte, im Traum zu sein. Er drückte sein Bedauern aus und erkannte seine Probleme mit Drogenmißbrauch und psychischer Gesundheit an. Er wurde nach dem Vorfall aus dem Flugbetrieb entfernt und darf lebenslang nicht mehr als Pilot fliegen.

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Amerikanisches Verkehrsministerium zieht Betriebserlaubnisse von vier ehemaligen Fluggesellschaften zurück

Das US-Verkehrsministerium hat die lang überfällige formelle Maßnahme vollzogen und die Betriebsgenehmigungen von vier nicht mehr existierenden Fluggesellschaften widerrufen: AirTran Airways, Continental Airlines, US Airways und Virgin America. Obwohl die Fluggesellschaften ihre Tätigkeit bereits vor vielen Jahren im Zuge von Fusionen oder Übernahmen eingestellt hatten, blieben ihre Lizenzen formal bestehen. Dieser Schritt, der als reine Formalität gilt, beendet nun offiziell die Existenz dieser Marken in der amerikanischen Luftfahrt. Der Widerruf der Zertifikate, der in der Regel innerhalb eines Jahres nach Betriebseinstellung erfolgt, kam in diesem Fall erst mit erheblicher Verzögerung, was in der Branche für Verwunderung sorgte. Der jüngste Widerruf betraf Virgin America, die ihre Flüge 2018 einstellte, während Continental Airlines bereits 2012 den Flugbetrieb beendete. Ein Blick auf vier Fluggesellschaften und ihre Schicksale Der Widerruf der Zertifikate ist ein Anlaß, die Geschichte der vier betroffenen Fluggesellschaften in Erinnerung zu rufen, die einst einen festen Platz im amerikanischen Luftverkehr hatten. Zertifikate und ihre Bedeutung im US-Luftverkehr Der formelle Widerruf der Betriebsgenehmigungen durch das Verkehrsministerium (DOT) unterstreicht die Komplexität des Regulierungssystems in den Vereinigten Staaten. Es ist wichtig zu verstehen, daß die DOT-Zertifikate, die nun widerrufen wurden, sich von den Betriebszertifikaten der Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) unterscheiden. Das DOT-Zertifikat, auch interstate air carrier operating certificate genannt, erteilt Fluggesellschaften die Erlaubnis, Linien- oder Charterflüge zwischen den Bundesstaaten der USA durchzuführen. Es konzentriert sich auf wirtschaftliche und regulatorische Aspekte, wie die finanzielle Solidität, die Eignung der Führungskräfte und den Versicherungsschutz. Das FAA-Zertifikat, das Part 121 Air Carrier Certificate, legt hingegen den Fokus

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Streik des Bodenpersonals bei KLM angekündigt

Die Gewerkschaften CNV und FNV haben das Bodenpersonal der Fluggesellschaft KLM zu einem Streik am Flughafen Amsterdam Schiphol aufgerufen. Der Arbeitskampf ist für Mittwoch, den 10. September, von 8.00 bis 10.00 Uhr geplant. Der Streik folgt auf die Ablehnung eines neuen Tarifvertrages, der von KLM und kleineren Gewerkschaften unterzeichnet worden war. Die führenden Gewerkschaften fordern die Sicherung der Kaufkraft, eine Regelung für körperlich belastende Tätigkeiten sowie mehr unbefristete Arbeitsverträge. Für die folgende Woche ist bereits ein längerer, vierstündiger Streik vorgesehen. Die Fluggesellschaft bezeichnete die Entscheidung als enttäuschend, daß bereits ein Abkommen mit anderen Gewerkschaften bestanden habe. Die Arbeitsniederlegung dürfte am internationalen Drehkreuz Amsterdam Schiphol zu einigen Verzögerungen führen. Die genauen Auswirkungen auf den Flugplan werden derzeit noch geprüft.

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Eine Nacht im Residenzschloß: Ludwigsburg setzt auf schaurige Führungen und historische Anekdoten

Während die meisten Besucher das Residenzschloß Ludwigsburg bei Tageslicht besichtigen, bietet das eindrucksvolle Monument in den Wintermonaten eine spezielle Attraktion an, die das Prachtschloß in einem neuen, unheimlicheren Licht erscheinen läßt. Unter dem Titel „Schaurig schön“ lädt eine nächtliche Führung die Gäste dazu ein, die dunklen Säle und Gänge des Schlosses zu erkunden, in denen sonst die Lichter längst erloschen sind. Die Atmosphäre wird durch das flackernde Licht von LED-Laternen und die Erzählungen von Geistergeschichten und unheimlichen Begebenheiten von einst verstärkt. Diese speziellen Führungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen, sind Teil einer landesweiten Strategie, historische Orte in Baden-Württemberg auf eine neue, erlebnisorientierte Weise für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Die nächtlichen Rundgänge in Ludwigsburg vermitteln nicht nur Gruselmomente, sondern gewähren auch einen intimen Einblick in den Alltag und die Riten früherer Jahrhunderte. Auf den Spuren der Vergangenheit: Historie und Gruselgeschichten Die Führung durch das Residenzschloß Ludwigsburg, eines der größten Barockschlösser Deutschlands, ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Gruselgeschichten. Schlossführerin Kerstin Frisch führt die Gäste mit ihrer Laterne durch die dunklen Räume und erzählt von den Bewohnern und den Legenden, die sich um sie ranken. Ein Höhepunkt der Tour ist die Ahnengalerie, ein langer schmaler Saal, in dem die Porträts vergangener Herzöge und Prinzessinnen im Schatten der Dämmerung kaum zu erkennen sind. Hier entführt die Erzählerin die Gruppe in eine Welt voller unerklärlicher Geräusche und geheimnisvoller Begebenheiten, wie etwa die Geschichte von Herzog Karl Alexander, der angeblich den Teufel zu Gast hatte, was zu seinem frühen Ende führte. Auch

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Eurowings und L’Osteria kooperieren bei Bordmenü

Die Fluggesellschaft Eurowings und die Restaurantkette L’Osteria haben eine Zusammenarbeit bekanntgegeben, im Rahmen derer ein Pastagericht der italienischen Kette an Bord der Flüge angeboten wird. Das Gericht mit dem Namen „Maccheroncini Colorati“ soll ab dem 1. November verfügbar sein. Die Rezeptur des Gerichtes wurde speziell an die Erfordernisse des Flugbetriebs angepaßt, wie die Unternehmen mitteilten. Die verwendete Pasta wird in der Pastamanufaktur von L’Osteria in Nürnberg hergestellt und anschließend schockgefroren, um die Qualität zu bewahren. Das Gericht besteht aus einer Tomatensauce mit Gemüse und italienischen Kräutern. Die Mahlzeit wird zum Preis von 8,90 Euro im Bordmenü „Wings Bistro“ von Eurowings erhältlich sein. Die Kooperation ist zunächst für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angelegt. Mit solchen Partnerschaften versuchen Fluggesellschaften, ihr Angebot an Bord zu verbessern und neue Anreize für Reisende zu schaffen.

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Tui nimmt neue Winterflugstrecke nach Skandinavien auf

Der Reiseveranstalter Tui erweitert sein Winterangebot und nimmt eine neue Flugverbindung von Brüssel nach Skandinavien auf. Vom 20. Dezember 2025 bis zum 21. März 2026 soll es wöchentliche Direktflüge mit Tui fly Belgium zum Scandinavian Mountains Airport geben. Der Flughafen, der an der Grenze zwischen Schweden und Norwegen liegt, bietet Zugang zu drei Skigebieten, darunter Trysil in Norwegen sowie Stöten und Sälen in Schweden. Das Programm umfaßt neben den Skimöglichkeiten auch andere Winteraktivitäten wie Huskyschlittenfahrten und Safaris mit Schneemobilen. Mit dieser Erweiterung reagiert Tui auf die Nachfrage nach alternativen Winterreisezielen außerhalb der Alpen. Die angebotenen Reisepakete, die Flug und Unterkunft kombinieren, dienen dazu, den gesamten Reiseprozess für die Urlauber zu vereinfachen und ihnen direkte Zugänge zu den Wintersportorten zu ermöglichen.

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Bericht warnt vor Störung von GPS-Systemen über Nordeuropa

Ein gemeinsamer Bericht von Schweden und fünf weiteren Ländern warnt vor erheblichen Störungen der Satellitennavigation im Luftverkehr über Nordeuropa. Zwischen Januar und April 2025 wurden demnach rund 123.000 Flüge durch GPS-Störungen beeinträchtigt, was eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellt. Die Störungen, die mit Standorten in Russland in Verbindung gebracht werden, betrafen dem Bericht zufolge Flüge über Polen, den baltischen Staaten, Finnland und Schweden. In einigen Gebieten verzeichneten Flugzeuge in diesem Zeitraum in mehr als 40 Prozent der Fälle Fehler in ihren Navigationssystemen, wobei es zu falscher Positionsanzeige und Systemausfällen kam. Als Reaktion auf die Vorfälle haben die Behörden Warnungen an Fluggesellschaften herausgegeben. Der schwedische Verteidigungsminister erklärte, die Regierung sei auf andauernde Bedrohungen vorbereitet. Der Bericht wurde der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) übermittelt, um das Problem auf internationaler Ebene zu thematisieren und Gegenmaßnahmen zu koordinieren.

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Airbus liefert 61 Flugzeuge im August 2025 aus

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat im Monat August 61 Verkehrsflugzeuge an insgesamt 39 Kunden ausgeliefert. Gleichzeitig verbuchte das Unternehmen neue Bestellungen für 99 Flugzeuge, was die anhaltende Nachfrage bestätigt. Die Auslieferungen verteilten sich auf verschiedene Modellreihen, wobei das Flugzeug des Typs A321neo mit 32 Einheiten die meisten Auslieferungen verzeichnete. Im Bereich der Bestellungen dominierten die Aufträge des Leasingunternehmens Avolon, das 75 Maschinen des Typs A321neo sowie 15 A330-900 orderte. Mit den August-Auslieferungen steigt die Gesamtzahl der ausgelieferten Flugzeuge seit Jahresbeginn auf 434 Einheiten. Großbestellungen von Leasingfirmen wie Avolon gelten in der Branche als wichtiger Indikator, daß Fluggesellschaften ihre Flotten weiterhin modernisieren und expandieren.

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Zürich: Glatt-Revitalisierung gerät ins Stocken

Der Revitalisierung der Glatt steht ein unsichtbares Hindernis im Weg: Die geplante Umgestaltung des Flusses bei Zürich wird aufgrund von unerwarteten Bodenverunreinigungen mit per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) vorläufig gestoppt. Die Flughafen Zürich AG, die das Projekt als Ausgleichsmaßnahme für eigene Bauvorhaben außerhalb des Flughafengeländes durchführt, hat nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts einen Baustopp für die weiteren Phasen beschlossen. Grund hierfür ist die ungeklärte Rechtslage im Umgang mit den langlebigen Chemikalien, die in den landwirtschaftlich genutzten Böden entlang der Glatt gefunden wurden. Während die erste Phase des Projekts unter erheblichen Mehrkosten fortgeführt wird, wartet das Unternehmen nun auf klare gesetzliche Vorgaben seitens des Bundes, bevor die restlichen Abschnitte in Angriff genommen werden. Ein Projekt der Ausgleichsmaßnahmen Die Flughafen Zürich AG ist gesetzlich dazu verpflichtet, für Bauvorhaben, die wertvolle Naturräume in Anspruch nehmen, sogenannte ökologische Ersatzmaßnahmen zu schaffen. Dies ist eine gängige Praxis im Rahmen der Raumplanung und des Naturschutzes. Eine solche Maßnahme ist die geplante Revitalisierung der Glatt, eines Flusses, der in seiner heutigen Form stark begradigt und kanalisiert ist. Das Projekt zielt darauf ab, einen 3,2 Kilometer langen Abschnitt des Flusses auf den Gemeindegebieten von Rümlang und Opfikon wieder in einen naturnahen Zustand zurückzuversetzen. Ziel ist es, neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen und die Biodiversität zu fördern. Das Vorhaben wurde in enger Abstimmung mit den zuständigen kantonalen und eidgenössischen Behörden geplant und seit Anfang 2025 umgesetzt. Unerwartete Entdeckung: PFAS im Erdreich Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt des Revitalisierungsprojekts, im Gebiet Eichhof zwischen der Neuen

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Ryanair reduziert Flugangebot auf Kanarenstrecken

Die irische Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Flugangebot auf die Kanarischen Inseln. Für den kommenden Winterflugplan sollen nach Angaben des Unternehmens rund 400.000 Sitzplätze gestrichen werden, was auch den vollständigen Rückzug vom Flughafen Teneriffa Nord umfasst. Der Grund für die Entscheidung sei ein Streit mit der spanischen Flughafengesellschaft Aena über Flughafengebühren. Als Reaktion auf diese Anpassung haben mehrere andere Fluggesellschaften angekündigt, ihr Angebot auf den betroffenen Strecken zu erhöhen. Die Fluggesellschaft Iberia Express plant, 30.000 zusätzliche Sitzplätze anzubieten, die Hälfte davon am Flughafen Teneriffa Nord. Auch die kanarische Fluggesellschaft Binter Canarias prüft eine Ausweitung ihres Streckennetzes zum spanischen Festland. Das Unternehmen hat bereits kürzlich neue Verbindungen nach Städten wie Madrid, A Coruña und Valencia aufgenommen. Der Abzug von Ryanair betrifft vor allem Reisende aus der Region, die nach Festlandspanien wollen.

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