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Wien: Wizz Air stellt Mailand-Malpensa ein

Der ungarische Billigflieger Wizz Air stellt ab Wien-Schwechat eine weitere Strecke ein. Das Ziel Mailand-Malpensa wird ab dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 nicht mehr bedient. Auf dieser Route steht man momentan im Wettbewerb mit Ryanair und Austrian Airlines. Vor der Corona-Pandemie flog Wizz Air bis zu zweimal täglich zwischen Wien und Mailand. Eine kurze Zeit lang gab es besonders viele Anbieter, denn Austrian Airlines, Easyjet und Level Europe hatten diesen Airport im Programm. Weiters bot Alitalia das Ziel Linate an und Laudamotion nutzte den Airport Bergamo. Dem aktuellen Informationsstand nach wird es im Sommerflugplan 2022 nur Austrian Airlines und Ryanair im Verkehr zwischen Wien und Mailand geben. Der irische Lowcoster bietet sowohl Bergamo als auch Malpensa an. Im Vorjahr hatte die AUA kurzzeitig den innerstädtischen Airport Linate im Portfolio.

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Norwegian: Comeback der Boeing 737 Max 8

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle wird vorerst zehn Boeing 737-Max-8 einflotten. Diese werden über den Leasinggeber AerCap bezogen und sollen im Laufe des Jahres 2023 übernommen werden. Der Carrier hatte vor dem weltweiten Grounding dieses Maschinentyps 18 Einheiten in Betrieb. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurden diese dann ausgeflottet. Der Neustart erfolgte mit einer reinen Boeing 737-800-Flotte. Derzeit befindet man sich auch mit Airbus in Gesprächen über eine mögliche Großbestellung. „Die Einflottung dieser Flugzeuge wird uns dabei helfen, unser Ziel zu erreichen, eine größere, moderne und treibstoffeffizientere Flotte aufzubauen. Dies wird es uns wiederum ermöglichen, unsere Produkte und Dienstleistungen auf einem breiten Streckennetz in den nordischen Ländern und zu europäischen Zielen zu liefern“, so Firmenchef Geir Karlsen.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Jet2 lässt die Masken fallen

Die britische Ferienfluggesellschaft Jet2 befreit ihre Passagiere vom bisherigen Maskenzwang. Der Carrier will das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes nur noch empfehlen, jedoch nicht mehr zwingend vorschreiben. Man ist der erste Carrier des Vereinigten Königreichs, der sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Europäischer Vorreiter ist man aber nicht, denn innerhalb des skandinavischen Raums ist die Maskenpflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen schon länger gefallen. Das britische Recht schreibt keinen Mund-Nasen-Schutz mehr vor, weshalb sich Jet2 zur Abschaffung entschieden hat. Mitbewerber wie British Airways, Ryanair und Easyjet wollen diesen aber weiterhin auf Grundlage ihres Hausrechts vorschreiben. Allerdings wird es gänzlich ohne Masken bei Jet2 nur dann möglich sein, wenn das Tragen von der Regierung des Zielstaats nicht mittels Notam angeordnet wird. Beispielsweise schreibt Österreich allen Airlines, die von/nach Österreich fliegen vor, dass an Bord FFP2-Masken getragen werden müssen. Somit ist schon vorprogrammiert, dass es bei Jet2 zu Verwirrungen kommen wird.

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Swiss will mit Solar-Treibstoff abheben

Die Fluggesellschaft Swiss hat eine Kooperation mit Synhelion eingesetzt, die zur Folge haben wird, dass der schweizerische Carrier als weltweit erste Fluggesellschaft so genannten solaren Treibstoff einsetzen wird. Das von Synhelion entwickelte Verfahren stellt zukünftig mit Hilfe von konzentriertem Sonnenlicht kohlenstoffdioxidneutrales Kerosin her. Swiss und ihr Partner nehmen damit eine Vorreiterrolle bei der Produktion und Nutzung von nachhaltigen Treibstoffen ein. Die Zusammenarbeit erfasst die gesamte Lufthansa Group, jedoch erfolgt die Einführung zunächst bei Swiss. „Die Zusammenarbeit mit Synhelion basiert auf der gemeinsamen Vision, in Zukunft CO2-neutrales Fliegen im regulären Flugbetrieb durch Solartreibstoffe möglich zu machen“, so Firmenchef Dieter Vranckx. „Wir sind stolz, als weltweit erste Airline mit Solarkerosin fliegen zu können. Durch die Partnerschaft mit Synhelion fördern wir die Schweizer Innovationskraft und setzen uns aktiv für die Entwicklung, Markteinführung und Skalierung dieser vielversprechenden Technologie für nachhaltigen Treibstoff ein“. Synhelion hat eine Schlüsseltechnologie zur Erzeugung von nachhaltigen Flugtreibstoffen (Sustainable Aviation Fuel, SAF) aus erneuerbaren Energien entwickelt. Das einzigartige Verfahren nutzt konzentrierte Solarwärme für die Herstellung von Synthesegas, woraus anschliessend in industriellen Standardprozessen Kerosin synthetisiert wird. Ein solcher Sun-to-Liquid Treibstoff schliesst den CO2-Kreislauf, da er bei seiner Verbrennung nur so viel CO2 freisetzt, wie zuvor für dessen Herstellung verwendet wurde. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um den Luftverkehr wirkungsvoll zu dekarbonisieren. Synhelion wird in diesem Jahr in Jülich (D) die weltweit erste Anlage zur industriellen Produktion solarer Treibstoffe bauen. SWISS soll 2023 Erstabnehmerin des produzierten Solarkerosins werden. Die vereinbarte Partnerschaft umfasst weiter die Unterstützung durch SWISS und die Lufthansa Group bei der

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Tradewind Aviation kauft 20 PC-12 NGX

Tradewind Aviation hat einen Kaufvertrag über 20 PC-12 NGX unterzeichnet.  Das Unternehmen erweitert seine Flotte auf 38 Flugzeuge und wird damit zu einem der größten PC-12 Betreiber weltweit. Die erste einmotorige Turboprop-Maschine der neusten Generation wird im dritten Quartal 2022 ausgeliefert. Über die kommenden fünf Jahre werden dann drei bis vier PC-12 NGX jährlich übergeben. Das US-Unternehmen Tradewind Aviation macht seit 2001 private Charter- als auch Linienflüge in den USA und in der Karibik.  „Unsere Kunden schätzen die Zuverlässigkeit, die Leistung, die Sicherheit und die Innovation, die der PC-12 NGX zu bieten hat. Die Nachfrage auf dem Markt ist ungebrochen hoch, was die Einzigartigkeit des Flugzeuges bestätigt. Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Tradewind auszubauen und wir sind dankbar, Teil ihres zukünftigen Erfolges zu sein“, so Thomas Bosshard, CEO der US-Tochtergesellschaft von Pilatus, der Pilatus Business Aircraft Ltd.

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Bali schafft Quarantäne für zweifach Geimpfte ab

Die indonesische Ferieninsel Bali unterliegt trotz Öffnung am 4. Februar einer Quarantänepflicht von mindestens drei Tagen nach der Einreise. Doch diese gehört jetzt für zweifach geimpfte Reisende der Vergangenheit an. Bereits vor ein paar Wochen wurden erste Stimmen laut, welche mit einer Aussetzung der Quarantänepflicht in naher Zukunft rechneten. Nun habe der indonesische Pandemie-Beauftragte Luhut Pandjaitan verkündet, dass die Quarantänepflicht für zweifach geimpfte Reisende ab dem 14. März aufgehoben wird. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Ab diesem Tag müssen geimpfte Besucher nur noch einen PCR-Test nach der Ankunft machen und können sich bei negativem Ergebnis frei auf der Insel bewegen. Am dritten Tag fällt ein weiterer PCR-Test an. Eine Booster-Impfung ist nicht mehr nötig.

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Eurowings: Düsseldorf wieder ab Linz direkt erreichbar

Nach der pandemiebedingten Unterbrechung der Düsseldorf-Verbindung startet Eurowings wieder ab März von Linz nach Düsseldorf. Somit verbindet Eurowings den Linzer Airport täglich von Montag bis Freitag mit der deutschen Metropole. Die einst von Austrian Airlines bediente Strecke wurde von der Konzernschwester bis Ende Oktober betrieben. Es war damals noch völlig offen, ob diese Strecke auch im Winter weiter angeboten wird. Schlussendlich legte der Carrier aber doch einen Winterschlaf ein. Während Austrian Airlines vormals ab Linz mit Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 flog, setzt Eurowings auf Airbus A319 und A320. Der Grund ist simpel: Eurowings hat schlichtweg keine kleineren Flugzeuge zur Verfügung. Der Flugplan auf einem Blick montags und dienstags: DUS (07:00) – LNZ (08:30) montags und dienstags: LNZ (09:10) – DUS (10:35) montags, donnerstags und freitags: DUS (18:10) – LNZ (19:40) montags, donnerstags und freitags: LNZ (20:20) – DUS (21:45)

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Ab heute: Israel öffnet seine Grenze für Ungeimpfte

Israel lässt erstmals seit Pandemiebeginn ungeimpfte Touristen ohne Sondergenehmigung einreisen. Ausländer müssen seit heute lediglich zwei PCR-Tests absolvieren – einen vor Abreise und einen nach Einreise. Bisher war die Einreise für Touristen grundsätzlich nur mit vollständiger Impfung möglich. Ab sofort müssen zudem ungeimpfte Israelis nach Einreise keine Quarantäne von mindestens fünf Tagen mehr einhalten. Seit Ende Jänner sinken in Israel die Infektionszahlen in der Omikron-Welle. 

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Düsseldorf: Condor sagt Beirut-Flüge ab

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2022 entgegen der ursprünglichen Ankündigung nicht zwischen Deutschland und dem Libanon fliegen. Die ab Düsseldorf geplanten Beirut-Flüge wurden abgesagt und zwischenzeitlich auch aus dem Verkauf genommen. Das Unternehmen bestätigte den Umstand gegenüber Aviation.DIrect, machte jedoch keine näheren Angaben zu den Gründen. Naheliegend ist, dass Condor die notwendigen Verkehrsrechte, die derzeit Sundair, Eurowings und Lufthansa zugeteilt sind, nicht bekommen hat. Das deutsche Bundesverkehrsministerium bemühte sich zuletzt um eine Aufstockung, jedoch scheint man seitens des Libanon die notwendige Zustimmung (noch) nicht erteilt zu haben. “Es ist korrekt, dass Beirut nicht im diesjährigen Sommerflugplan von Condor stehen wird. Gäste, die bereits gebucht haben, können ein Flugguthaben über den Ticketpreis erhalten oder bekommen ihr Geld zurück – das kann jeder Gast selbst entscheiden”, so eine Condor-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct.

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Mehr als sechs Millionen Menschen nutzen die deutschen Flughäfen im Januar

Im ersten Monat des neuen Jahres ist die Passagiernachfrage an den deutschen Flughäfen verhalten. Gegenüber dem Vorkrisenniveau fehlen mit -60,7 Prozent deutlich mehr als die Hälfte der Reisenden aus 2019. Exakt 6.235.251 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen in diesem Zeitraum – im Vergleich zum letztjährigen Januar liegt das Aufkommen deutlich höher (+249,6 Prozent). Der innerdeutsche Verkehr fällt auf unter eine Million Reisende. Mit 761.381 Passagieren (+190,3 Prozent ggü 2021) liegt die Nachfrage im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 bei nur noch 22,8 Prozent. Im Europa-Verkehr kommt es gegenüber 2021 zu einer Vervierfachung des Aufkommens. Die 4,09 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +277,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht dies nicht einmal der Hälfte der normalen Nachfrage (44,1 Prozent). Die Interkont-Nachfrage wächst um +219,5 Prozent auf 1,36 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Dezember 2019 weit weniger als die Hälfte (42,3 Prozent). Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ist mit 90.782 Starts und Landungen doppelt so hoch wie Anfang 2021 (+106,3 Prozent), aber gegenüber 2019 mit -44,6 Prozent auch nur etwas über der Hälfte des Normalniveaus. Die Luftfrachtnachfrage ist auch im Januar auf hohem Niveau, hat aber an Dynamik eingebüßt. Mit knapp 425.136t umgeschlagener Fracht liegt das Wachstum +5,2 Prozent über dem Vorjahr. Der saisonal schwache Monat Januar steht im direkten Zusammenhang mit dem chinesischen Neujahrsfest (Ende Januar 2022), dass in der globalen Logistik Spuren hinterlässt. Die Einladungen steigen um +4,8 Prozent auf 213.100t (gegenüber 2019 +10,8 Prozent). Die Ausladungen erhöhen sich um +5,5 Prozent auf 212.036t (gegenüber 2019

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