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La Compagnie will nach Brasilien fliegen

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie fasst die Expansion in Richtung Brasilien ins Auge. Man hat bei den zuständigen Behörden die Zulassung für unregelmäßige Flüge beantragt. Noch gibt sich der Carrier bezüglich möglicher Destinationen bedeckt. Das Kerngeschäft von La Compagnie sind Nonstop-Flüge zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Man setzt zwei Airbus A321LR, die mit 76 Business-Class-Sitzen bestuhlt sind, ein. Ein weiterer Fokusmarkt des Carriers ist Tel Aviv. Firmenchef Christian Vernet schließt auch die Anschaffung von Airbus A321XLR nicht explizit aus, denn mit diesem Muster könnte man Routen erschließen, die außerhalb der Range der momentan eingesetzten A321LR liegen. Eine diesbezügliche Bestellung hat man bislang aber noch nicht getätigt. In Südamerika hat man Brasilien ins Auge gefasst und möchte ab Frankreich mit selbigem Geschäftsmodell, mit dem man bereits in die USA fliegt, starten. Zu den geplanten Destinationen will sich das Unternehmen noch nicht äußern. Aufgrund des eingebrachten Antrags ist auch unklar, ob es sich um charterähnliche Flüge handeln wird oder ob man ganzjährig fliegen will.

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Sale-and-Leaseback-Deal: Easyjet versilbert zehn A319

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals insgesamt zehn Airbus A319 zu Geld gemacht. Das Geschäft wurde mit dem irischen Lessor Aergo Capital Ltd. angeschlossen. Betroffen sind Flugzeuge, die im Jahr 2008 in Dienst gestellt wurden. Es handelt sich um den ersten SLB-Deal, den die beiden Unternehmen miteinander vereinbart haben. Im Verlauf der Corona-Pandemie griff Easyjet wiederholt auf dieses Finanzierungsmittel zurück. „Wir freuen uns, Aergo als einen unserer neuen Leasinggeber willkommen zu heißen und sehen sie als wichtigen Partner, da wir weiterhin Sale-and-Leasebacks für den Typ A319 nutzen, während wir diese Flugzeuge aus der Flotte ausgliedern und Flugzeuge der Airbus A320neo -Familie mit neuerer Technologie einführe“, so Easyjet-Finanzchef Kenton Jarvis.

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Air Malta legt Fixpreise für Wahlberechtige im Ausland auf

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta bietet derzeit nicht alltägliche Sondertarife für einen besonderen Personenkreis an. Da das maltesische Wahlrecht keine Briefwahl aus dem Ausland kennt, müssen Staatsbürger, die außerhalb der Inselrepublik leben, eigens anreisen. Rund um den 26. März 2022, an dem die maltesische Bevölkerung zum Gang zur Wahlurne aufgerufen ist, können Expats für 90 Euro (return) in ihre Heimat fliegen, um ihre Stimme abgeben zu können. Eigenen Angaben nach reagiert der Carrier mit diesen Fixpreisen auf zuletzt stark gestiegene Preise rund um den Wahltermin. Es ist nach maltesischem Recht auch möglich die Stimme vorzeitig am 19. März 2022 abzugeben. Auch für diesen Termin bietet man den im vorherigen Absatz genannten Sondertarif an. Dieser ist nur Personen, die im Wahlregister eingetragen sind zugänglich und kann ausschließlich telefonisch über das Servicecenter des Carriers gebucht werden.

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Riga: Air Baltic pausiert Russland-Flüge mindestens vier Wochen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic fliegt seit Samstag die Ziele, die man bislang in der Russischen Föderation im Programm hatte, nicht mehr an. Dies wird bis mindestens 26. März 2022, also rund ein Monat lang, so bleiben. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für Air Baltic oberste Priorität. Air Baltic bewertet die aktuelle Situation vor jedem Flug und steht in engem Kontakt mit nationalen und internationalen Behörden. Die Fluggesellschaft ist flexibel und bereit, ihren Flugplan bei Bedarf anzupassen“, so das Unternehmen in einer Medienerklärung. Zwischenzeitlich hat sich die Regierung Lettlands auch dazu entschlossen, dass Fluggesellschaften und Fluggerät im Zusammenhang mit der Russischen Föderation den Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Prompt reagierte das Putin-Regime und sprach einen vergleichbaren Bann für lettische Zivilflugzeuge aus.

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Lufthansa flog Paralympics-Team nach Peking

Am Freitag wurde das deutsche Paralympics Team von Frankfurt am Main aus durch Lufthansa nach China geflogen. Dabei wurde die Delegation von Bundespräsent Frank-Walter Steinmeier am größten Airport Deutschlands verabschiedet. Unter der Flugnummer LH 724 flogen 18 Sportler, rund 30 Betreuer sowie Funktionäre mit der Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA zum Beijing Capital International Airport. Mit an Bord sind 18 Top-Athletinnen und Athleten, unter anderem die beiden Paralympicsgewinnerinnen Para-Skiläuferin Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss sowie Para-Ski nordisch Paralympicssieger Martin Fleig.

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Flugverbote: Russische Airlines mussten absurde Umwege fliegen

In immer mehr europäischen Staaten sind Flugzeuge russischer Fluggesellschaften unerwünscht und die Länder, die die Nutzung ihres Luftraums untersagen, werden Tag für Tag mehr. Dies führt dazu, dass unter anderem Aeroflot zum Teil absurde Umwege fliegen muss, um beispielsweise Wien ansteuern zu können. Österreich hatte am Samstag noch nicht darüber entschieden, ob man Fluggerät, das im Zusammenhang mit der Russischen Föderation steht, aus dem Luftraum bannt. Das führte zu erheblicher Kritik der Opposition. Da jedoch Russland auf jeden Bann prompt reagiert und Flugzeuge und Airlines ebenfalls bannt, war man sehr zurückhaltend. Dahinter steckt der Umstand, dass die österreichische Business-Aviation in großem Umfang Geschäftsbeziehungen mit russischen Kunden unterhält. Viele Privatjets befinden sich im Eigentum reicher Russen. Normalerweise sind Fluggesellschaften bemüht möglichst Luftlinie zwischen zwei Destinationen zu fliegen. Wenn möglich also kerzengerade fliegen. Manchmal ist dies aufgrund von ATC-Anweisungen nicht möglich, jedoch werden zum Teil absurde Umwege im Regelfall nur aus Sicherheitsgründen gemacht, weil man einen bestimmten Luftraum eben nicht nutzen möchte. Ein exemplarisches Beispiel vom Samstag zeigt, dass Aeroflot für den Flug SU 2352 von Moskau-SVO nach Wien einen unter normalen Umständen absurd wirkenden Umweg fliegen musste. Man darf beispielsweise die Lufträume von Polen und zahlreicher anderer Staaten nicht nutzen. Das führte dazu, dass die Boeing 738-800 mit der Registrierung VQ-BWA über Lettland, anschließend die Ostsee, über Deutschland und Österreich nach Wien fliegen musste. Beim Rückflug musste ebenfalls der Umweg genommen werden. Die Flugzeiten verlängerten sich dadurch erheblich. Vergleichbare Fälle gab es über das gesamte Wochenende in ganz Europa zahlreiche. Wie

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Swiss will russischen Luftraum nicht mehr nutzen

Die Fluggesellschaft Swiss will – ähnlich wie die Konzernschwestern Lufthansa und Austrian Airlines – den Luftraum der Russischen Föderation temporär nicht mehr nutzen. Bislang hat die Schweiz keine offiziellen Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Swiss nimmt aus Sicherheitsgründen längere Flugzeiten in Kauf, denn die Langstreckenflüge des Carriers umfliegen seit Samstag den russischen Luftraum. Die Lufthansa-Tochter reiht sich damit in eine ganze Reihe von Airlines ein, die so handeln. Da die Schweiz die EU-Sanktionen bislang nicht übernommen hat bzw. sich diesen nicht angeschlossen hat, wäre Swiss von eventuellen Überflugverboten über Russland nicht betroffen. Dennoch hat man sich entschieden aus Sicherheitsgründen diesen temporär nicht mehr zu nutzen. Passagiere müssen sich daher auf längere Flugzeiten einstellen.

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S7 Airlines fliegt bis mindestens 13. März 2022 nicht in die EU

Das russische Oneworld-Mitglied S7 Airlines wird die 16 Destinationen, die man im Gebiet der Europäischen Union im Portfolio hat, bis mindestens 13. März 2022 nicht ansteuern. Der Carrier flog zuletzt unter anderem nach Wien und zu deutschen Destinationen. Die Entscheidung von S7 Airlines ist auch eine Folge daraus, dass russische Fluggesellschaften die Lufträume von immer mehr Staaten nicht mehr nutzen die dürfen. Das bedeutet in weiterer Folge, dass der Carrier gar nicht mehr in der Lage ist die Strecken zu bedienen. Nach und nach laufen auch die seitens der USA und der Europäischen Union ausgesprochenen Sanktionen an. Diese betreffen auch das Finanzwesen und können russische Fluggesellschaften an einer anderen Stelle empfindlich treffen. Die überwiegende Mehrheit der wesentlichen Maschinen ist über Irland und die Bermuda Inseln geleast und dort registriert. Einige Airlines haben nun die nicht unbegründete Sorge, dass ihnen das Fluggerät aufgrund der Sanktionen entzogen werden könnte.

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Salzburg: Urlauber aus der Ukraine gestrandet

Rund 250 Personen aus der Ukraine, die sich beispielsweise zu Urlaubszwecken im österreichischen Bundesland Salzburg aufhalten, sind dort vorerst „gestrandet“. Zwar befinden sich die Urlauber in einem sicheren Land, jedoch ist die Heimreise auf dem Luftweg nicht mehr möglich. Hintergrund ist, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation ihren Nachbarstaat angegriffen haben und in der Ukraine Krieg herrscht. Aus Sicherheitsgründen ist die Durchführung sämtlicher Zivilflüge auf unbestimmte Zeit untersagt. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air schaffte es nicht mehr vier Maschinen aus dem nunmehrigen Kriegsgebiet auszufliegen. Die rund 250 Ukrainer, die in Salzburg gestrandet sind, sollen sich laut Informationen der Salzburger Kronen Zeitung teilweise auf dem Landweg auf den Weg in Richtung Heimat gemacht haben. Ein anderer Teil will die weiteren Entwicklungen im sicheren Österreich abwarten. Die Landesregierung kündigte an, dass die gestrandeten Ukrainer unterstützt werden sollen. Einige Hoteliers zeigten auch Herz und lassen die Ukrainer bis zur Klärung wie es weiter gehen wird kostenlos in ihren Häusern wohnen.

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Lufthansa fliegt nicht mehr über Russland

Lufthansa hat sich am Samstag dazu entschlossen, dass der russische Luftraum mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt wird. Das hatte zur Folge, dass die Verbindungen LH718 (München-Seoul) und LH716 (Frankfurt-Haneda) über Russland bzw. Estland umgekehrt sind. Auch die Frachtfluggesellschaften Aerologic und DHL haben sich dazu entschlossen, dass nicht mehr über die Russische Föderation geflogen wird. Entsprechende Flüge, die sich bereits in der Luft befanden, sind umgekehrt. Lufthansa teilte mit, dass der Luftraum der Russischen Föderation für mindestens sieben Tage nicht mehr genutzt wird. Das hat auch zur Folge, dass die Point-to-Point-Flüge ausgesetzt werden. Am Sonntag teilte das deutsche Bundesverkehrsministerium mit, dass ab 15 Uhr 00 sämtliche russischen Flugzeuge den deutschen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Dies hat zur Folge, dass das Putin-Regime nun deutsche Airlines und Flugzeuge bannt.

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