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Air Nauru führt mit Boeing 737-700 neue Livery ein

Die Fluggesellschaft Air Nauru hat die erste Boeing 737-700 eingeflottet. Gleichzeit führte man eine neue Livery ein. Diese ist deutlich moderner gestaltet und zeigt unter anderem die Staatsflagge auf dem Leitwerk. Der Carrier ist die staatliche Fluggesellschaft des Kleinststaats Nauru. Die Besonderheit ist, dass man unter australischem AOC fliegt, weshalb sich die formelle Homebase von Air Nauru auf dem Flughafen Brisbane befindet. Bislang bestand die Flotte aus zwei Boeing 737-300 und zwei 737-300F. Die Fluggesellschaft bezeichnet die Einflottung der ersten B737-700 als wichtigen Meilenstein in der Firmengeschichte.

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Air France-KLM hat ein Auge auf Air Europa geworfen

Die Übernahme der Fluggesellschaft Air Europa durch die International Airlines Group ist gegen Ende des Vorjahres geplatzt. Nun könnte der Carrier bei Erzrivale Air France-KLM landen. Entsprechende Sondierungsgespräche sollen bereits laufen. Lokale Medien berichten, dass der französisch-niederländische Konzern ein großes Interesse an einer möglichen Übernahme von Air Europa habe. Allerdings müsste Air France-KLM zunächst ein anderes Problem lösen: Aufgrund der Staatshilfen, die im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurden, ist man diesbezüglich eingeschränkt. Im Gegensatz zu Lufthansa hat man diese noch nicht vollständig zurückbezahlt. Am Freitag äußerte sich auch IAG-Chef Luis Gallego zu dieser Thematik. Der Manager bestätigte, dass sich Air-Europa-Eigentümer Globalia mit einer „anderen europäischen Airline-Gruppe“ in Verhandlungen befindet. Zuletzt hat der Reisekonzern auch erklärt, dass man sich in der Lage sieht Air Europa in Eigenregie in der Luft zu halten.

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Wien: Easyjet zieht sich vorläufig vollständig zurück

Die Billigfluggesellschaft Easyjet zieht sich vorläufig komplett aus Wien-Schwechat zurück. Zuletzt hieß es noch, dass die Berlin-Strecke weiterhin bedient wird, jedoch wird auch diese zum 25. März 2022 eingestellt. Easyjet unterhält in Wien-Schwechat keine stationierten Flugzeuge. Der Firmensitz der Easyjet Europe Airline GmbH befindet sich in Wien in der Wagramer Straße. Vor der Corona-Pandemie hatte man die Ziele Basel, Amsterdam und Berlin-Tegel im Programm. Ziele wie Mailand-Malpensa wurden schon lange zuvor nicht mehr angeboten. Der Carrier entschied sich vor wenigen Tagen dafür, dass die österreichische Hauptstadt nicht mehr von Basel und Amsterdam aus angesteuert wird. Nun traf es auch die Berlin-Strecke, die seit der Übernahme dieser von Air Berlin unter stark schwankender Auslastung gelitten hat. Easyjet zieht nun die Notbremse und wird diese Route mit 25. März 2022 vorerst letztmalig bedienen. Offiziell heißt es aber, dass es sich lediglich um eine Pause während der Sommerflugplanperiode 2022 handeln soll. Eine mögliche Wiederaufnahme ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Tickets zwischen Berlin und Wien v.v. werden bereits für die Winterflugplanperiode 2022/23 verkauft. Ob Easyjet die Route tatsächlich reaktivieren wird, wird sich dann zeigen.

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La Compagnie will nach Brasilien fliegen

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie fasst die Expansion in Richtung Brasilien ins Auge. Man hat bei den zuständigen Behörden die Zulassung für unregelmäßige Flüge beantragt. Noch gibt sich der Carrier bezüglich möglicher Destinationen bedeckt. Das Kerngeschäft von La Compagnie sind Nonstop-Flüge zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Man setzt zwei Airbus A321LR, die mit 76 Business-Class-Sitzen bestuhlt sind, ein. Ein weiterer Fokusmarkt des Carriers ist Tel Aviv. Firmenchef Christian Vernet schließt auch die Anschaffung von Airbus A321XLR nicht explizit aus, denn mit diesem Muster könnte man Routen erschließen, die außerhalb der Range der momentan eingesetzten A321LR liegen. Eine diesbezügliche Bestellung hat man bislang aber noch nicht getätigt. In Südamerika hat man Brasilien ins Auge gefasst und möchte ab Frankreich mit selbigem Geschäftsmodell, mit dem man bereits in die USA fliegt, starten. Zu den geplanten Destinationen will sich das Unternehmen noch nicht äußern. Aufgrund des eingebrachten Antrags ist auch unklar, ob es sich um charterähnliche Flüge handeln wird oder ob man ganzjährig fliegen will.

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Sale-and-Leaseback-Deal: Easyjet versilbert zehn A319

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals insgesamt zehn Airbus A319 zu Geld gemacht. Das Geschäft wurde mit dem irischen Lessor Aergo Capital Ltd. angeschlossen. Betroffen sind Flugzeuge, die im Jahr 2008 in Dienst gestellt wurden. Es handelt sich um den ersten SLB-Deal, den die beiden Unternehmen miteinander vereinbart haben. Im Verlauf der Corona-Pandemie griff Easyjet wiederholt auf dieses Finanzierungsmittel zurück. „Wir freuen uns, Aergo als einen unserer neuen Leasinggeber willkommen zu heißen und sehen sie als wichtigen Partner, da wir weiterhin Sale-and-Leasebacks für den Typ A319 nutzen, während wir diese Flugzeuge aus der Flotte ausgliedern und Flugzeuge der Airbus A320neo -Familie mit neuerer Technologie einführe“, so Easyjet-Finanzchef Kenton Jarvis.

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Air Malta legt Fixpreise für Wahlberechtige im Ausland auf

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta bietet derzeit nicht alltägliche Sondertarife für einen besonderen Personenkreis an. Da das maltesische Wahlrecht keine Briefwahl aus dem Ausland kennt, müssen Staatsbürger, die außerhalb der Inselrepublik leben, eigens anreisen. Rund um den 26. März 2022, an dem die maltesische Bevölkerung zum Gang zur Wahlurne aufgerufen ist, können Expats für 90 Euro (return) in ihre Heimat fliegen, um ihre Stimme abgeben zu können. Eigenen Angaben nach reagiert der Carrier mit diesen Fixpreisen auf zuletzt stark gestiegene Preise rund um den Wahltermin. Es ist nach maltesischem Recht auch möglich die Stimme vorzeitig am 19. März 2022 abzugeben. Auch für diesen Termin bietet man den im vorherigen Absatz genannten Sondertarif an. Dieser ist nur Personen, die im Wahlregister eingetragen sind zugänglich und kann ausschließlich telefonisch über das Servicecenter des Carriers gebucht werden.

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Riga: Air Baltic pausiert Russland-Flüge mindestens vier Wochen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic fliegt seit Samstag die Ziele, die man bislang in der Russischen Föderation im Programm hatte, nicht mehr an. Dies wird bis mindestens 26. März 2022, also rund ein Monat lang, so bleiben. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für Air Baltic oberste Priorität. Air Baltic bewertet die aktuelle Situation vor jedem Flug und steht in engem Kontakt mit nationalen und internationalen Behörden. Die Fluggesellschaft ist flexibel und bereit, ihren Flugplan bei Bedarf anzupassen“, so das Unternehmen in einer Medienerklärung. Zwischenzeitlich hat sich die Regierung Lettlands auch dazu entschlossen, dass Fluggesellschaften und Fluggerät im Zusammenhang mit der Russischen Föderation den Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Prompt reagierte das Putin-Regime und sprach einen vergleichbaren Bann für lettische Zivilflugzeuge aus.

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Lufthansa flog Paralympics-Team nach Peking

Am Freitag wurde das deutsche Paralympics Team von Frankfurt am Main aus durch Lufthansa nach China geflogen. Dabei wurde die Delegation von Bundespräsent Frank-Walter Steinmeier am größten Airport Deutschlands verabschiedet. Unter der Flugnummer LH 724 flogen 18 Sportler, rund 30 Betreuer sowie Funktionäre mit der Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA zum Beijing Capital International Airport. Mit an Bord sind 18 Top-Athletinnen und Athleten, unter anderem die beiden Paralympicsgewinnerinnen Para-Skiläuferin Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss sowie Para-Ski nordisch Paralympicssieger Martin Fleig.

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Flugverbote: Russische Airlines mussten absurde Umwege fliegen

In immer mehr europäischen Staaten sind Flugzeuge russischer Fluggesellschaften unerwünscht und die Länder, die die Nutzung ihres Luftraums untersagen, werden Tag für Tag mehr. Dies führt dazu, dass unter anderem Aeroflot zum Teil absurde Umwege fliegen muss, um beispielsweise Wien ansteuern zu können. Österreich hatte am Samstag noch nicht darüber entschieden, ob man Fluggerät, das im Zusammenhang mit der Russischen Föderation steht, aus dem Luftraum bannt. Das führte zu erheblicher Kritik der Opposition. Da jedoch Russland auf jeden Bann prompt reagiert und Flugzeuge und Airlines ebenfalls bannt, war man sehr zurückhaltend. Dahinter steckt der Umstand, dass die österreichische Business-Aviation in großem Umfang Geschäftsbeziehungen mit russischen Kunden unterhält. Viele Privatjets befinden sich im Eigentum reicher Russen. Normalerweise sind Fluggesellschaften bemüht möglichst Luftlinie zwischen zwei Destinationen zu fliegen. Wenn möglich also kerzengerade fliegen. Manchmal ist dies aufgrund von ATC-Anweisungen nicht möglich, jedoch werden zum Teil absurde Umwege im Regelfall nur aus Sicherheitsgründen gemacht, weil man einen bestimmten Luftraum eben nicht nutzen möchte. Ein exemplarisches Beispiel vom Samstag zeigt, dass Aeroflot für den Flug SU 2352 von Moskau-SVO nach Wien einen unter normalen Umständen absurd wirkenden Umweg fliegen musste. Man darf beispielsweise die Lufträume von Polen und zahlreicher anderer Staaten nicht nutzen. Das führte dazu, dass die Boeing 738-800 mit der Registrierung VQ-BWA über Lettland, anschließend die Ostsee, über Deutschland und Österreich nach Wien fliegen musste. Beim Rückflug musste ebenfalls der Umweg genommen werden. Die Flugzeiten verlängerten sich dadurch erheblich. Vergleichbare Fälle gab es über das gesamte Wochenende in ganz Europa zahlreiche. Wie

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Swiss will russischen Luftraum nicht mehr nutzen

Die Fluggesellschaft Swiss will – ähnlich wie die Konzernschwestern Lufthansa und Austrian Airlines – den Luftraum der Russischen Föderation temporär nicht mehr nutzen. Bislang hat die Schweiz keine offiziellen Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Swiss nimmt aus Sicherheitsgründen längere Flugzeiten in Kauf, denn die Langstreckenflüge des Carriers umfliegen seit Samstag den russischen Luftraum. Die Lufthansa-Tochter reiht sich damit in eine ganze Reihe von Airlines ein, die so handeln. Da die Schweiz die EU-Sanktionen bislang nicht übernommen hat bzw. sich diesen nicht angeschlossen hat, wäre Swiss von eventuellen Überflugverboten über Russland nicht betroffen. Dennoch hat man sich entschieden aus Sicherheitsgründen diesen temporär nicht mehr zu nutzen. Passagiere müssen sich daher auf längere Flugzeiten einstellen.

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