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S7 Airlines fliegt bis mindestens 13. März 2022 nicht in die EU

Das russische Oneworld-Mitglied S7 Airlines wird die 16 Destinationen, die man im Gebiet der Europäischen Union im Portfolio hat, bis mindestens 13. März 2022 nicht ansteuern. Der Carrier flog zuletzt unter anderem nach Wien und zu deutschen Destinationen. Die Entscheidung von S7 Airlines ist auch eine Folge daraus, dass russische Fluggesellschaften die Lufträume von immer mehr Staaten nicht mehr nutzen die dürfen. Das bedeutet in weiterer Folge, dass der Carrier gar nicht mehr in der Lage ist die Strecken zu bedienen. Nach und nach laufen auch die seitens der USA und der Europäischen Union ausgesprochenen Sanktionen an. Diese betreffen auch das Finanzwesen und können russische Fluggesellschaften an einer anderen Stelle empfindlich treffen. Die überwiegende Mehrheit der wesentlichen Maschinen ist über Irland und die Bermuda Inseln geleast und dort registriert. Einige Airlines haben nun die nicht unbegründete Sorge, dass ihnen das Fluggerät aufgrund der Sanktionen entzogen werden könnte.

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Salzburg: Urlauber aus der Ukraine gestrandet

Rund 250 Personen aus der Ukraine, die sich beispielsweise zu Urlaubszwecken im österreichischen Bundesland Salzburg aufhalten, sind dort vorerst „gestrandet“. Zwar befinden sich die Urlauber in einem sicheren Land, jedoch ist die Heimreise auf dem Luftweg nicht mehr möglich. Hintergrund ist, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation ihren Nachbarstaat angegriffen haben und in der Ukraine Krieg herrscht. Aus Sicherheitsgründen ist die Durchführung sämtlicher Zivilflüge auf unbestimmte Zeit untersagt. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air schaffte es nicht mehr vier Maschinen aus dem nunmehrigen Kriegsgebiet auszufliegen. Die rund 250 Ukrainer, die in Salzburg gestrandet sind, sollen sich laut Informationen der Salzburger Kronen Zeitung teilweise auf dem Landweg auf den Weg in Richtung Heimat gemacht haben. Ein anderer Teil will die weiteren Entwicklungen im sicheren Österreich abwarten. Die Landesregierung kündigte an, dass die gestrandeten Ukrainer unterstützt werden sollen. Einige Hoteliers zeigten auch Herz und lassen die Ukrainer bis zur Klärung wie es weiter gehen wird kostenlos in ihren Häusern wohnen.

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Lufthansa fliegt nicht mehr über Russland

Lufthansa hat sich am Samstag dazu entschlossen, dass der russische Luftraum mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt wird. Das hatte zur Folge, dass die Verbindungen LH718 (München-Seoul) und LH716 (Frankfurt-Haneda) über Russland bzw. Estland umgekehrt sind. Auch die Frachtfluggesellschaften Aerologic und DHL haben sich dazu entschlossen, dass nicht mehr über die Russische Föderation geflogen wird. Entsprechende Flüge, die sich bereits in der Luft befanden, sind umgekehrt. Lufthansa teilte mit, dass der Luftraum der Russischen Föderation für mindestens sieben Tage nicht mehr genutzt wird. Das hat auch zur Folge, dass die Point-to-Point-Flüge ausgesetzt werden. Am Sonntag teilte das deutsche Bundesverkehrsministerium mit, dass ab 15 Uhr 00 sämtliche russischen Flugzeuge den deutschen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Dies hat zur Folge, dass das Putin-Regime nun deutsche Airlines und Flugzeuge bannt.

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Allianz-Partner distanzieren sich von Aeroflot und S7 Airlines

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines und die russische Aeroflot haben bislang sowohl im Rahmen des Skyteams als auch mit Codeshare-Abkommen zusammengearbeitet. Damit ist nun Schluss, denn die Amerikaner haben die Kooperation am Freitag mit sofortiger Wirkung aufgekündigt. Delta hat den eigenen Code von Flugverbindungen, die von Aeroflot durchgeführt werden, zurückgezogen. Gleichzeitig lässt man den russischen Carrier keine Delta-Flüge mehr vermarkten bzw. nutzen. Momentan unterhält die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft keine eigenen Verbindungen in Richtung Russland oder Ukraine. Auch andere Skyteam-Mitglieder und Codeshare-Partner haben bereits in Aussicht gestellt, dass die Kooperation mit Aeroflot zumindest ausgesetzt werden sollen. Den Mitbewerber S7 Airlines, der dem Luftfahrtbündnis Oneworld angehört, blühen vergleichbare Maßnahmen seiner bisherigen Partner-Fluggesellschaften.

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Heathrow: EDV-Probleme legten British Airways lahm

Die IAG-Tochter British Airways hatte am Samstag an der Homebase London-Heathrow mit massiven EDV-Problemen zu kämpfen. Dies hatte zur Folge, dass am Vormittag sämtliche Kurz- und Mittelstreckenflüge ausgefallen sind. Der Carrier selbst spielte die Situation regelrecht herunter, denn man spricht nur von „einigen wenigen Flügen“, die ausgefallen sind. Tatsächlich sind bis kurz nach 12 Uhr 00 aber sämtliche Verbindungen, die auf der Kurz- und Mittelstrecke im Programm waren, ausgefallen. Im Nachgang ergaben sich auch längere Verspätungen, denn laut lokaler Berichterstattung kam auch die Gepäckabfertigung länger zum Erliegen. Teilweise wich British Airways auch auf andere Flughäfen im Großraum London aus. Für die Passagiere besonders ärgerlich war aber der Umstand, dass der Carrier in Sachen Fluggastbetreuung auf ganzer Linie versagt hat. Vor Ort hatte man kaum Personal zur Verfügung und schrieb die Passagiere auch per SMS und per E-Mail an, dass diese sich selbst über die Homepage über etwaige Umbuchungsmöglichkeiten informieren sollen. Die EDV-Problematik hat sich bei British Airways nach und nach entwickelt, denn schon am Freitagabend registrierte man in Gatwick und City Probleme. Diese hatten jedoch nicht das erhebliche Ausmaß wie am Samstag in Heathrow. Als Ursache gab ein Sprecher der Fluggesellschaft an, dass man ein Hardware-Problem bei einem wichtigen Server hatte. Man dementiert ausdrücklich, dass es sich um einen Hackerangriff gehandelt habe.

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Deutschland bannt russische Flugzeuge für mindestens drei Monate

Die deutsche Bundesregierung zögerte länger als andere Staatsführungen mit der Sperre des Luftraums für russisches Fluggerät und Airlines. Seit Sonntag, 15 Uhr 00, ist nun auch der Himmel über Deutschland tabu. Das hat zur Folge, dass Fluggesellschaft und Maschinen, die im Zusammenhang mit der Russischen Föderation stehen, bis auf weiteres nicht über oder in die Bundesrepublik Deutschland fliegen dürfen. Der Bann wurde seitens des Bundesverkehrsministeriums für vorerst drei Monate ausgesprochen, wobei dieser im Bedarfsfall verlängert werden könnte. Zuvor hatten zahlreiche andere EU-Staaten, darunter Polen, Slowakei, Lettland, Litauen, Estland, Slowenien, Belgien, Niederlande und viele andere vergleichbare Maßnahmen ausgesprochen. Die EU-Kommission beabsichtigt den gesamten Luftraum über der Europäischen Union für Flugzeuge und Airlines aus der Russischen Föderation zu schließen. Das Putin-Regime reagiert stets prompt mit einem Gegenbann. Daher ist damit zu rechnen, dass der Flugverkehr zwischen der EU und Russland über einen längeren Zeitraum unterbrochen sein wird.

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KLM beorderte zwei Russland-Flüge zurück nach Amsterdam

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat am Samstag mit sofortiger Wirkung sämtliche Flüge von Amsterdam nach Russland eingestellt. Zwei Maschinen befanden sich bereits kurz vor ihren Zielflughäfen nahe Moskau bzw. St. Petersburg und wurden von der Geschäftsleitung angewiesen umzukehren. Flug KL903, durchgeführt mit der PH-BXR (Boeing 737-900) sollte von Amsterdam nach Moskau-Scheremetjewo fliegen. Der Mittelstreckenjet befand sich bereits im russischen Luftraum nahe der Hauptstadt. Dann erreicht den Kapitän die Anweisung aus der Firmenzentrale und er kehrte um. Ebenso betroffen war Flug KL1395, durchgeführt mit der PH-BCH (Boeing 737-800). Die Maschine sollte von der niederländischen Hauptstadt aus nach St. Petersburg-Pulkowo fliegen. Über Estland wurde der Kapitän von der Geschäftsleitung darüber informiert, dass Russland nicht mehr angeflogen werden. Anschließend kehrte der Mittelstreckenjet sofort um. KLM gab eigens eine Pressemitteilung heraus. In dieser ist unter anderem zu lesen, dass man mit sofortiger Wirkung die Russische Föderation nicht mehr anfliegen wird. Maschinen, die bereits in der Luft waren, erhielten die Anweisung umzukehren und die Homebase Amsterdam-Schiphol anzusteuern. Hintergrund ist auch, dass die Regierung der Niederlande sich entschlossen hat russische Fluggesellschaften bzw. Fluggerät im Zusammenhang mit der Russischen Föderation zu bannen. Als „Rache“ sprach Moskau ein vergleichbares Verbot aus.

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Irland: Emerald Airlines ist in der Luft

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines hat am Samstag offiziell den Flugbetrieb aufgenommen. Der Premierenflug führte vom Donegal Airport, der sich im Nordwesten Irlands befindet, in die Hauptstadt Dublin. Die ATR72-600 mit der Registrierung EI-GPP unter einem Franchiseabkommen mit Aer Lingus auf dieser Route unterwegs. In den Tagen zuvor waren dieses Flugzeug und die EI-GPN bereits zu Trainingszwecken in der Luft. Passagiere wurden auf den dem Premierenflug vorangegangenen Bewegungen nicht befördert. Emerald Airlines ist eine Neugründung, die sowohl ACMI- als auch Franchiseflüge von Aer Lingus an Land ziehen konnte. Eigentlich hätte Stobart Air erst später abgelöst, jedoch musste dieser Carrier Insolvenz anmelden. Emerald Airlines will insgesamt 11 Strecken auf eigene Rechnung aufnehmen. Diese werden im Rahmen eines Franchisevertrags unter der Marke Aer Lingus und unter deren Flugnummern vermarktet. Weitere Routen sollen im Wetlease für die zweitgrößte Fluggesellschaft Irlands durchgeführt werden. Derzeit besteht die Flotte des Newcomers aus zwei Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Diese tragen die Registrierungen EI-GPN und EI-GPP. Die Durchführung des Erstflugs war zuletzt für März 2022 angekündigt, jedoch ist dies offensichtlich wenige Tage früher gelungen. AOC und Betriebsgenehmigung hat Emerald Airlines bereits im September 2021 erteilt bekommen.

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AUA stellt Russland-Flüge ein und meidet den Luftraum

Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines entschied sich am Samstagabend dafür, dass die Ziele in der Russischen Föderation zumindest innerhalb der nächsten sieben Tage nicht mehr ansteuern wird. Auch will man den Luftraum dieses Staats nicht mehr nutzen. Es ist davon auszugehen, dass bei Umsetzung des EU-weiten Banns gegen russische Fluggesellschaften und Flugzeuge unverzügliche Gegenmaßnahmen seitens der Putin-Regierung veranlasst werden. Das führt unter anderem dazu, dass EU-Airlines den Luftraum der Russen nicht mehr nutzen dürfen. Für die Flüge der Austrian Airlines hat das zur Folge, dass nicht nur die Point-to-Point-Strecken von/nach Russland betroffen sind, sondern auch jene, die bislang über den größten Staat der Welt geflogen sind. Diese weichen nun auf andere Lufträume aus, so dass sich die Flugzeiten verlängern werden. Der Carrier nimmt dies aber gerne in Kauf und begründet die Entscheidung unter anderem „mit der aktuellen und sich abzeichnenden regulatorischen Situation“. Weiters betont die AUA: „Austrian Airlines beobachtet die Situation weiterhin genau und steht in engem Austausch mit den nationalen und internationalen Behörden. Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungsmitglieder hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität“.

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Köln/Bonn: Viele Flüge fallen wegen Streik aus

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Montag, den 28. Feber 2022, das Sicherheitspersonal am Flughafen Köln/Bonn zur Arbeitsniederlegung auf. Bereits am Sonntagabend haben die Airlines 39 Abflüge und 17 Ankünfte, die für Montag geplant waren abgesagt. Aller Voraussicht nach kommen weitere Flugstreichungen hinzu. Zudem ist mit Verspätungen zu rechnen, die auch über den Streikzeitraum hinausgehen können. Auf dem regulären Flugplan des Köln Bonn Airport stehen am morgigen Montag planmäßig insgesamt 126 Passagierflüge (64 Abflüge und 62 Ankünfte). Fluggäste werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Passagiere, deren Flüge stattfinden, bittet der Airport, frühzeitig anzureisen und möglichst auf Handgepäck zu verzichten oder dieses aufzugeben. Flüssigkeiten müssen in entsprechende 1-Liter-Klarsicht-Beutel verpackt sein. Außerdem ist auf die Durchsagen im Terminal zu achten. Es ist mit erheblichen Wartezeiten an den Passagier-Kontrollstellen zu rechnen. Der Flughafen hat ab eine telefonische Hotline (02203-404000) eingerichtet. Die Passagierkontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheits-unternehmen einsetzt. Die Personal- und Warenkontrolle liegt in der Verantwortung des Flughafenbetreibers, der dafür ebenfalls private Sicherheitsdienstleister beauftragt.

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