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Kommentar: Es geht um Grundsatzfragen im Condor-Lufthansa-Streit

Zwischen Lufthansa und Condor schwelt seit längerer Zeit ein Streit, der an verschiedenen Stellen ausgetragen wird. Das Ergebnis der vorläufigen Prüfung des Bundeskartellamts bezüglich der Zubringerflüge ist unmissverständlich zu Gunsten des Ferienfliegers, wirft jedoch auch grundsätzliche Fragen auf. Beispielsweise geht die Wettbewerbsbehörde davon aus, dass Fernbusse und die Bahn kein attraktiver Zubringer zu Langstreckenflügen sind. Damit verpasst das Bundeskartellamt dem “Bahn-Wahn” der deutschen Regierung einen regelrechten Schlag ins Gesicht, denn manche Politiker sprechen sich gar für ein Verbot von Inlandsflügen aus. Das regelrechte Anrecht auf die “Mitbenutzung” der Lufthansa-Zubringerflüge zu günstigeren Konditionen könnte Folgewirkungen haben. Sollte die Sichtweise des Bundeskartellamts halten, dann könnten andere Fluggesellschaften dies nötigenfalls einklagen und dann hätte der Kranich-Konzern ein ernsthaftes Problem, denn mal angenommen einige Langstrecken-MItbewerber oder gar Ryanair pochen darauf die innerdeutschen Flüge der Lufthansa Group als Feeder nutzen zu dürfen? Aus der Sicht der Lufthansa ist die vorläufige Entscheidung des Bundeskartellamts daher höchst problematisch und es ist davon auszugehen, dass im weiteren Fortgang des Verfahrens versuchen wird, dass die Behörde zu einer anderen Ansicht kommt. Wenn nicht, dann ist mit einer Klage bis zum Europäischen Gerichtshof zu rechnen, denn es geht um grundsätzliche Themen und die Kernfrage, ob andere Airlines das Recht haben Zubringer eines marktbeherrschenden Unternehmens mitzubenutzen. Bei Telefonanschlüssen ist dies der Fall, denn die Deutsche Telekom muss ihre Leitungen auch an Mitbewerber vermieten. Wenn es dann so läuft wie in der Telekommunikationsbranche, dass die Regulierungsbehörde den Preis festlegt, wird es kompliziert. Umgekehrt ist Condor in der durchaus komplizierten Situation, dass man

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Neugründung Challenge Air Cargo sucht Boeing-767-Piloten

Im November 2021 wurde bekannt, dass mit Challenge Air Cargo eine weitere maltesische Frachtfluggesellschaft gegründet wurde. Der Zulassungsprozess scheint nun weiter fortgeschritten zu sein, denn das Startup  ist auf der Suche nach PIloten. Die neue Tochter der Challenge Group soll den Maschinentyp Boeing 767 betreiben. Demnach ist man über das Internet auf der Suche nach Kapitänen und Ersten Offizieren für diese Flugzeuge. Bewerbungen können derzeit ausschließlich online getätigt werden. Die Firmengruppe hat bereits zwei Carrier im Konzern und gründet sich mit Challenge Air Cargo eine dritte Fluggesellschaft. Die Flotte soll künftig aus umgebauten B767-300BDSF-Flugzeugen bestehen. Nähere Informationen zur neugegründeten Airline in diesem Artikel.

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Einreise: Schweden schafft Corona-Auflagen ab

Schweden hat am Mittwoch nicht nur fast alle Coronamaßnahmen abgeschafft, sondern auch die Einreiseregeln deutlich gelockert. Aus den Nachbarländern sowie aus EU- und EWR-Staaten kommend benötigt man keinerlei Nachweise oder Formulare mehr. Zuvor praktizierte das nordische Land die 3G-Regel. Diese gilt weiterhin, wenn man aus sogenannten Drittstaaten kommt. Beispielsweise aus Österreich, Deutschland und der Schweiz einreisend, benötigt man keinerlei Nachweise mehr. Das gilt sowohl für Geimpfte, Genesene als auch Ungeimpfte. Gegen Ende des Vorjahres verlangte Schweden kurzzeitig auch von Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen Coronatest. Nach nur drei Wochen schaffte man diese Auflage wieder ab. Einer Regierungserklärung nach habe diese sich als unwirksam erwiesen.

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Skopje: Wizz Air verschiebt neue Turin-Verbindung

Die Billigfluggesellschaft wird den Start der geplanten neuen Verbindung zwischen Skopje und Turin um fast drei Monate verschieben. Die Flüge zwischen den beiden Städten beginnen nun doch erst am 26. Mai, ursprünglich wollte der ungarische Low-Cost-Carrier am 3. März abheben. Eine kleine Anpassung gibt es auch innerhalb der Flugzeiten. Waren die Flüge anfangs noch für den späten Nachmittag angesetzt, werden die Flüge unter der Flugnummer W67733 nun doch am frühen Morgen stattfinden. Auf dieser Strecke werde eine Airbus A320-Maschine zum Einsatz kommen, wie Ex-Yu-Aviation berichtet. Ein möglicher Grund für die Verschiebung könnte der Umstand sein, dass die meisten nordmazedonischen Staatsbürger trotz vollständiger Covid-Impfung eine zehntägige Quarantäne in Italien antreten müssen.

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Air Baltic befördert mehr als 147.000 Fluggäste im Jänner

Im ersten Monat des neuen Jahres hat die lettische Fluggesellschaft auf 2.480 Flügen 147.400 Passagiere befördert – 232 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Mit mehr als dreimal so vielen Passagieren wie ein Jahr zuvor zeigen die Ergebnisse für Januar, dass wir trotz geringerer Verkehrszahlen als vor der Pandemie auf dem Weg der Erholung sind. Wir erwarten in den kommenden Monaten eine starke Nachfrage, da verschiedene Länder die Beschränkungen aufheben oder lockern. Wir beobachten aber weiterhin die Entwicklungen rund um das Coronavirus und passen unser Netzwerk dementsprechend an“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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2021: NRW-Flughäfen zählen rund 7,5 Millionen Passagiere

Nach der Corona-Flaute sind Nordrhein-Westfalens Flughäfen wieder etwas im Aufwind, aber noch weit entfernt vom Geschäftsniveau vor der Pandemie. Im vergangenen Jahr seien rund 7,5 Millionen Passagiere von den sechs Hauptstadtflughäfen in NRW abgeflogen und damit ein Drittel mehr als im Jahr 2020, teilte das Landesstatistikamt am Dienstag in Düsseldorf mit. Unter dem strich waren das 1,9 Millionen bzw. 33,5 Prozent mehr Passagiere als ein Jahr zuvor (2020: 5,6 Millionen). Im Jahr 2019 – also vor Corona – waren es noch 21,7 Millionen Passagiere gewesen, etwa drei Mal so viele wie im vergangenen Jahr. Der größte Flughafen in NRW ist Düsseldorf, dahinter folgen Köln-Bonn, Dortmund, Münster/Osnabrück, Niederrhein (Weeze) und Paderborn/Lippstadt.

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ZRH: Emirates fliegt künftig zweimal täglich nach Dubai

Emirates reagiert auf die steigende Passagiernachfrage und stockt die Frequenzen ab der Schweiz weiter auf. Neu geht es jeweils zweimal täglich von Zürich nach Dubai – bisher standen elf Flugverbindungen pro Woche zwischen dem Emirat und Zürich auf dem Flugplan. „Wir freuen uns sehr, dass wir im Zuge des graduellen Ausbaus unseres weltweiten Streckennetzes künftig wieder zweimal täglich von Zürich aus in Richtung Dubai starten werden und damit unser Engagement für die Schweiz erneut unterstreichen“, so Jürg Müller, Emirates Country Manager Switzerland. Auf der ersten täglichen Rotation EK87/88 ist ein A380-Flieger im Einsatz. Die zweite Verbindung des Tages mit den Flugnummern EK85/86 werde größtenteils mit einer Boeing 777 durchgeführt, wie der Airport mitteilt.

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2021: ATR lieferte 31 Turbopropflugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer ATR konnte im Vorjahr 31 Turbopropmaschinen ausliefern. Gleichzeitig zog man 35 Neubestellungen an Land. Für das laufende Jahr ist man optimistisch, denn man sieht eine Erholung des Markts. Nebst den 31 Neubauten konnte ATR auch zehn überholte Gebrauchtflugzeuge an Kunden übergeben. Die Auslieferungen gingen an Betreiber auf fünf Kontinenten. Die Führungskräfte von ATR äußerten sich auch optimistisch über die mittel- bis langfristigen Aussichten des Unternehmens. Der Markt für Frachtflugzeuge verzeichnet ein starkes Wachstum, und ATR rechnet mit einer Nachfrage nach 460 Frachtflugzeugen über 20 Jahre in der Kategorie der Flugzeuge, die bis zu neun Tonnen befördern können. Auch der Umbau von Passagierflugzeugen zu Frachtflugzeugen stellt einen wesentlichen Teil des Potenzials dieses Marktes dar: Von den 10 gebrauchten Flugzeugen, die ATR im Jahr 2021 ausgeliefert hat, sind die meisten für den Frachtbetrieb umgebaut. Während der jährlichen Pressekonferenz, die vom neuen Customer Experience Studio von ATR abgehalten wurde, sagte Executive Chairman Stefano Bortoli: „Wir haben 2021 einen klaren Aufwärtstrend gesehen, mit positiven Anzeichen für einen sich erholenden Markt. Diese Entwicklung ist nicht nur auf verbesserte Marktbedingungen zurückzuführen, sondern auch auf unsere Reaktion auf die Herausforderungen durch die Pandemie. Wir haben weiter in unser Produkt investiert, um unseren Kunden konkrete Lösungen anzubieten, damit sie ihre Flugzeuge mit dem nachhaltigsten Geschäftsmodell betreiben können. Unsere Teams haben einen großen Sprung nach vorne in Richtung nachhaltiger regionaler Luftfahrt gemacht, indem sie eine verbesserte Triebwerksleistung liefern und den Weg zu einer 100 % nachhaltigen Nutzung von Flugbenzin weisen. All diese Fortschritte tragen dazu bei,

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VC unterstützt Erklärung von Toulouse

Die Vereinigung Cockpit begrüßt die Erklärung von Toulouse über Ziele für Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung des Luftverkehrs. Gemeinsam mit zahlreichen europäischen Gewerkschaftspartnern unterstützen die deutschen Verkehrspiloten die Deklaration des Luftfahrtgipfels der französischen Ratspräsidentschaft. „Besonders hervorheben möchten wir das Ziel der Unterzeichner, dass auf dem Weg der Dekarbonisierung der Luftfahrt neben der umweltpolitischen Nachhaltigkeit ganz klar auch die soziale Nachhaltigkeit im Fokus stehen muss“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Eine langfristige Zukunft des Sektors in Europa kann es nur geben, wenn die Faktoren Umwelt, Beschäftigte und Wettbewerb gemeinsam bedacht werden.  Um gemeinsame Ziele wie die Steigerung von SAF- oder PtL-Quoten umzusetzen, brauchen wir weltweit einheitliche und nachvollziehbare Maßnahmen und Kontrollmechanismen. Nur so können wir das Klima schützen und die Arbeitsplätze in Europa halten.“ Die deutschen Piloten seien sich Ihrer Rolle beim Übergang des Luftfahrtsektors in eine nachhaltige Zukunft bewusst und werden Verantwortung übernehmen.

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Spanien: Aus dem „Geisterbahnhof“ Canfranc wird ein Luxushotel

Der Bahnhof Canfranc wurde einst als pompöser, überdimensionierter Grenzbahnhof zwischen Spanien und Frankreich gebaut. Seit dem Jahr 1948 gibt es aber keinen Fernverkehr und auf französischer Seite wurden teilweise die Schienen demontiert. Nun soll das riesige Aufnahmegebäude in ein Luxushotel umgebaut werden. Estación Internacional de Canfranc gilt als größter Geisterbahnhof Europas, denn er wird seit Jahrzehnten nicht mehr in der ursprünglichen Form genutzt. Auf spanischer Seite verkehren nur noch wenige Regionalzüge und in Frankreich wurden gar teilweise die Schienen entfernt. Das Bahnhofsgebäude galt schon zum Zeitpunkt der Errichtung als pompös und insbesondere massiv überdimensioniert. Die Ortschaft hat nur knapp über 700 Einwohner. Lange Zeit war unklar wie es mit dem denkmalgeschützten Bauwerk, das eher nur kosmetisch in Schuss gehalten wurde, weitergehen soll. Eine Zukunft im Bahnverkehr sieht man nicht. Nun will die Barcelo Group das Aufnahmegebäude in ein Hotel umbauen. Dieses soll über 104 Zimmer verfügen und voraussichtlich September 2022 eröffnet werden. Die historische Wartehalle wird künftig die Rezeption beherbergen. Für die Zimmer werden die ersten beiden Etagen genutzt. Im Erdgeschoss sollen ein Schwimmbad, ein Wellnessbereich und eine Bibliothek untergebracht werden. Das Hauptrestaurant soll ein besonderes Highlight werden, denn dieses wurde in zwei adaptieren Eisenbahnwaggons errichtet.

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