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EU-Kommission bewilligt 1,7 Milliarden Euro für den BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg darf eine staatliche Beihilfe in der Höhe von bis zu 1,7 Milliarden Euro erhalten. Die EU-Kommission gibt für die Maßnahme grünes Licht. Der Airport geriet aufgrund der Coronapandemie in finanzielle Schieflage. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete die Freigabe wie folgt: „Die Flughäfen sind durch den Ausbruch des Coronavirus und die geltenden Reisebeschränkungen besonders hart getroffen worden. Mit dieser Maßnahme trägt Deutschland dazu bei, die Eigenkapitalposition des Flughafens Berlin Brandenburg zu stärken und dem Unternehmen zu helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs zu bewältigen. Gleichzeitig wird die öffentliche Unterstützung an Bedingungen geknüpft, um unzulässige Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen. Wir arbeiten weiterhin eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um sicherzustellen, dass die nationalen Unterstützungsmaßnahmen im Einklang mit den EU-Vorschriften so schnell und wirksam wie möglich umgesetzt werden können“. Wann der Flughafen Berlin-Brandenburg die nun genehmigte Staatshilfe ausbezahlt bekommen wird, ist noch offen. Vermutlich wird es nicht lange dauern, denn die Geschäftsleitung warnte wiederholt davor, dass der Betreibergesellschaft langsam, aber sicher das Geld ausgeht.

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MUC: Winterdienst musste im Jänner an 21 Tagen ausrücken

Rund um die Uhr stehen die insgesamt 630 Beschäftigten des Winterdienstes am Flughafen München bereit, um bei Schnee und Eis einen sicheren Flugbetrieb zu ermöglichen. Alleine im Jänner 2022, dem in der laufenden Wintersaison arbeitsreichsten Monat, musste der Winterdienst an 21 Tagen ausrücken. Seit dem 15. Oktober – dem Beginn der laufenden Saison – waren es insgesamt 43 Tage, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Die beiden Start- und Landebahnen wurden insgesamt 46 Mal geräumt sowie 26 Mal enteist – im ersten Monat des neuen Jahres waren es 21 Bahnräumungen und 12 Enteisungen. Insgesamt waren die Beschäftigten der Flughafen München GmbH (FMG) sowie die externen Arbeitskräfte 46.000 Arbeitsstunden mit 181 Fahrzeugen auf den Runways, Rollwegen, Vorfeldern und im öffentlichen Bereich des Flughafens im Einsatz. Bisher hat der Winterdienst der FMG 180 Tonnen Quarzsand, 80 Tonnen Auftau-Granulat und 1.750 Tonnen flüssiges Taumittel eingesetzt. Die EFM, die für Flugzeug-Enteisungen zuständige Tochtergesellschaft derDeutschen Lufthansa AG und der FMG, musste seit Saisonbeginn rund 4.800 Flugzeuge enteisen, alleine im Januar waren es in etwa 2.000.

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Lufthansa fliegt Team Deutschland zu den Olympischen Winterspielen

Um 17:45 Uhr hieß es „all doors in flight“ für die Boeing 747-8 mit der Kennung D-ABYA und dem Taufnamen „Brandenburg“ am Frankfurter Flughafen. Flugkapitän Christian Leyhe und seine Crew begrüßten an Bord die Teams Rodeln Doppelsitzer mit Tobias Arlt, Sascha Benecken, Toni Eggert und Tobias Wendl, Eiskunstlauf, Freeski, Ski Alpin Damen, Biathlon, Snowboard Halfpipe und Skisprung rund um Karl Geiger und Katharina Althaus. Zuvor wurde das Team in der Business Class Lounge der Lufthansa verabschiedet. DOSB-Vize-Präsidentin Miriam Welte und Lufthansa Airlines-CEO Klaus Froese gaben den Sportlern ihre guten Wünsche für die sportlichen Wettkämpfe mit auf die Reise. „Wir freuen uns, dass der Tag des Abflugs für das Team D endlich gekommen ist“, sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert, Delegationsleiter in Peking. „In gerade einmal vier Tagen findet die Eröffnungsfeier statt und die Vorfreude steigt. Wir fliegen mit einem starken Team nach Peking und ich bin mir sicher, dass unsere Athleten sowohl als Vorbilder für die Gesellschaft als auch als Botschafter unseres Landes eine hervorragende Leistung zeigen werden.“ Lufthansa Airlines-CEO Klaus Froese sagte: „Es ist Tradition, dass das Team Deutschland mit Lufthansa zu Olympischen Spielen fliegt. Für uns ist das eine ganz besondere Aufgabe, die wir jedes Mal wieder mit Freude und Stolz übernehmen.“ Lufthansa Cargo hat in den letzten Wochen bereits 100 Tonnen Sportgeräte und Sportgepäck nach Peking geflogen. Seit vielen Jahren ist der „Frachtkranich“ ein verlässlicher Partner für den Transport der Sportgeräte für das Olympiateam. Die Transporte der Sportgeräte seien besonders zeitkritisch und würden große Sorgfalt und Erfahrung erfordern.

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Airbus und Arbeitnehmervertreter können sich einigen

Airbus hat mit seinen Arbeitnehmervertretern eine umfangreiche Einigung zur industriellen Neuaufstellung des Luft- und Raumfahrtkonzerns erzielt. Diese betreffe die Gründung eines neuen Sektionsmontage-Unternehmens sowie die Zukunft der Einzelteil- und Baugruppenfertigung von Premium Aerotec, teilte der Flugzeugbauer mit. Die derzeit über das gesamte Unternehmen und seine Tochtergesellschaften verteilte Montage von Flugzeugrümpfen werde in einem neuen Unternehmen zusammengeführt und als Kernaktivität vollständig zum 1. Juli 2022 in den Konzern integriert. Airbus hatte im April im Zuge einer Neuaufstellung seiner Flugzeugstruktur-Montage in Europa die Gründung zweier Unternehmen angekündigt – eines in Frankreich, was Anfang des Jahres bereits erfolgt ist – und eines Deutschland. „Mit der industriellen Neuaufstellung schaffen wir bei Airbus die richtigen Voraussetzungen für den Flugzeugbau der Zukunft und stärken Deutschlands Rolle innerhalb von Airbus in Europa für die kommenden Jahrzehnte“, sagte Finanzvorstand Dominik Asam. Das Konzept könne mit der Einigung jetzt vollständig umgesetzt werden. Für die Einzelteilfertigung des Zulieferers Premium Aerotec liege ein überzeugendes Angebot der Muhr und Bender KG (Markenname „Mubea“) vor, teilte Airbus weiter mit. Es umfasse die Standorte Augsburg und Varel sowie die Premium-Aerotec-Tochter im rumänischen Brasov. Das mittelständische Familienunternehmen wolle die Arbeitsplätze erhalten und die Standorte sogar ausbauen. Das Angebot von Mubea beinhaltet den Angaben zufolge ein umfangreiches Konzept zur langfristigen Arbeitsplatzsicherung und ermöglicht die Schaffung eines wettbewerbsfähigen deutschen Unternehmens, dessen Kerngeschäft die Produktion von Einzelteilen und Baugruppen sein werde. Damit werde das neue Unternehmen ein wichtiger langfristiger Zulieferer für das industrielle System von Airbus – der Konzern werde als Schlüsselkunde einen wichtigen Anteil seines Auftragsvolumens absichern. 

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Kai Duve ist neuer Eurowings-Finanzchef

Die Fluggesellschaft Eurowings bekommt mit Kai Duve einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer. Der bisherige Lufthansa-Kabinenchef folgt auf Frank Bauer, der eine neue Aufgabe als Executive Vice President bei der Konzernmutter übernimmt. Duve komplettiert damit die dreiköpfige Eurowings-Geschäftsführung. Dieser gehören weiterhin Jens Bischof als Vorsitzender und Jens Ritter an. Frank Bauer leitete rund drei Jahre die finanziellen Geschicke der Lufthansa-Tochter. „Kai Duve passt hervorragend zu Eurowings – fachlich wie menschlich“, sagt Eurowings CEO Jens Bischof. „Er wird die Geschäftsführung mit seiner umfangreichen Expertise und seiner internationalen Erfahrung bereichern. Deshalb bin ich überzeugt, dass Kai Duve genau der Richtige ist, mit dem wir unseren eingeschlagenen Weg bei Eurowings fortführen – hin zu einer starken und beliebten Value Airline für Europa.“ Frank Bauer wechselt mit Wirkung zum 1. Februar 2022 in das Finanz-Ressort der Lufthansa Group. Er wird künftig als Executive Vice President das Corporate Controlling der Lufthansa Group leiten und dort – unter anderem – konzernweit für Effizienzsteigerungen und Performance-Management verantwortlich sein. „Frank Bauer hat gemeinsam mit den Teams den finanziellen Turnaround von Eurowings gestaltet und die Umsetzung konsequent vorangetrieben. Damit konnten wir die Wettbewerbsfähigkeit von Eurowings deutlich verbessern“, sagt Jens Bischof.

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Südafrika vereinfacht die Einreise

Angesichts einer mittlerweile abgeebbten vierten Infektionswelle lockert Südafrika seine CoV-Maßnahmen weiter. Die Regierung des Kap-Staates hat beschlossen, dass positiv getestete Personen ohne Symptome nicht mehr in Quarantäne müssen. Für solche mit Symptomen wurde die Dauer der Isolierung von zehn Tagen auf sieben Tage verkürzt. Wer Infizierten nahegekommen ist, muss nur noch in Quarantäne, falls Symptome bestehen. Das berichtet der ORF. Begründet wurden die Lockerungen mit Studien, wonach in Südafrika rund 70 Prozent der Bevölkerung bereits eine Infektion hatten.

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Trotz Tailstrike: British-Airways-Piloten verhindern schweren Landeunfall mit A321neo

Zu einer spektakulären Szene kam es am Montag beim Landeversuch von British-Airways-Flug BA1307 auf dem Flughafen London-Heathrow. Der Airbus A321neo schrammte haarscharf an einem gröberen Unfall vorbei. Die G-NEOP befand sich auf dem Weg von Aberdeen zum Heathrow Airport. Dort herrschten zum Zeitpunkt des Landeversuchs äußerst starke Winde. In einem Video, das von einem lokalen Spotter aufgenommen wurde, ist dies bereits auf den letzten Metern vor der Runway deutlich sichtbar. Der Airbus A321neo versucht vergleichsweise spät auf der Piste aufzusetzen und berührt zunächst mit dem rechten Fahrwerk den Boden. Anschließend setzt die G-NEOP zwar auch mit dem den anderen Rädern auf, hält jedoch weiterhin den Bug steil nach oben. In jenem Moment, in dem die Piloten dann auch das vordere Fahrwerk aufsetzen wollen, wird der Mittelstreckenjet von einer starken Windböe, die von der Seite kommt, erfasst. Diese drückt den Airbus A320neo stark nach links, wobei Tragfläche und Triebwerk den Boden nicht berühren. Zum Glück, denn sonst hätte es für das Flugzeug, die Crew und die Passagiere ganz anders ausgehen können. Den Piloten gelingt es im Bruchteil einer Sekunde den Airbus A321neo zu stabilisieren. Gleichzeitig wird ein Durchstartemanöver eingeleitet. Bei diesem setzt die G-NEOP mit dem Heck auf dem Boden auf und erleidet somit einen so genannten Tailstrike. Die Maschine konnte jedoch starten und einige Zeit später sicher auf dem größten Flughafen des Vereinigten Königreichs landen. Im untenstehenden Augenzeugenvideo, das ein lokaler Spotter aufgenommen und durchaus emotional live kommentiert hat, ist ersichtlich, dass nicht viel zu einem schweren Landeunfall gefehlt hat.

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Charter: Springer bietet Skiathos und Paros ab Klagenfurt an

Der Reiseveranstalter Springer Reisen bietet im Sommer 2022 zwei Charterziele ab dem Flughafen Klagenfurt an. Dabei handelt es sich um die griechischen Destinationen Paros und Skiathos. Im Gegensatz zur Vergangenheit hat der Tour Operator heuer keine Direktflüge auf die Insel Naxos im Portfolio. Dieses Jahr bietet man das Ziel Naxos sowohl ab Graz als auch ab Klagenfurt indirekt an. Das bedeutet konkret, dass auf Paros gelandet wird und die Urlauber anschließend per Schiff auf die Nachbarinsel gebracht werden. Laut Springer Reisen dauert der Transfer auf dem Seeweg etwa 20 Minuten. Die Paros-Flüge werden von Avanti Air mit de Havilland Dash 8-400 am Verkehrstag Samstag durchgeführt. Freitags steuert die deutsche Fluggesellschaft mit diesem Maschinentyp ab Klagenfurt das Ziel Skiathos an. Während die Flüge von Klagenfurt nach Paros ohne Zwischenstopp durchgeführt werden, gibt es in die Gegenrichtung aus technischen Gründen einen Tankstopp auf der Insel Mykonos. Dies betrifft übrigens auch die Rückflüge von Paros nach Graz. Hintergrund ist laut Avanti Air, dass es auf der Insel Paros keinen Treibstoff gibt, weshalb auf Mykonos aufgetankt werden muss. „Wir freuen uns, dass unser Partner Springer Reisen das Charterangebot des vergangenen Jahres ab dem Flughafen Klagenfurt für den Sommer 2022 stark ausbaut. Mit Skiathos und Paros/Naxos sind sehr beliebte griechische Ferieninseln mit wöchentlichen Direktflügen, durchgeführt von einer renommierten Airline, bequem erreichbar“, so Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt. Die Springer-Charter ab Klagenfurt auf einen Blick: Klagenfurt (KLU) 12:35 Skiathos (JSI) 16:05  Skiathos (JSI) 10:20  Klagenfurt (KLU) 11:50 Zeitraum: 27. Mai – 30. September 2022 Klagenfurt

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Verkürzung der Zertifikate: Österreichs Touristik kassiert Stornos

Seit Dienstag, 1. Feber 2022, gilt der so genannte „grüne Pass“ in Österreich nur noch 180 Tage. In anderen EU-Staaten ist dieser weiterhin 270 Tage lang gültig. Es entwickelt sich mittlerweile ein fast undurchsichtiger Flickenteppich. Laut Wirtschaftskammer führt dieser zu ersten Stornierungen seitens ausländischer Touristen. Eigentlich sollte der „grüne Pass“ Geimpften, Genesenen und Getesteten einheitliches Reisen innerhalb der Europäischen Union und Drittstaaten, die sich angeschlossen haben, bieten. Es dauerte nicht lange, da scherte mit Malta das erste EU-Mitglied deutlich aus und führte bei der Einreise die 1G-Regel ein. Nach und nach verschärften auch andere Unionsmitglieder ihre Reiseregeln, so dass mal gar nichts erforderlich ist, mal genesen und/oder geimpft oder andernorts braucht man zusätzlich einen PCR-Test. Das Ziel, dass Reisen vereinfacht und vereinheitlicht wird, haben die Regierungen der EU-Mitglieder durch konsequentes Missachten von Einigungen auf europäischer Ebene, jedoch zu Hause dann wieder die eigene Suppe kochen, regelrecht vereitelt. Mittlerweile ist es sehr kompliziert den Durchblick zu bewahren wie lange Genesungs- und Impfzertifikate eigentlich gültig sind. Es zeigen sich massive nationale Unterschiede. Die Mehrheit der EU-Staaten gewährt Genesenen und zweifach Geimpften eine Gültigkeitsdauer von 270 Tagen, jedoch knüpfen immer mehr Mitglieder diese an eine Auffrischungsimpfung. In Deutschland gilt man neuerdings erst 28 Tage nach einer positiven Testung als Genesen und nach 90 Tagen ist dieser Status wieder wertlos. Für die Einreise ausreichend, beim Sessellift oder beim Wirt nicht Österreich verkürzt mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2022 die Gültigkeit der Zertifikate von 270 Tagen auf 180 Tage. Das betrifft allerdings nur das Inland,

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Smartlynx Malta übernimmt Ex-Air-Asia-A330

Bei Smartlynx Malta ist ein von Air Asia übernommener Airbus A330-343 eingetroffen. Dieser trägt weiterhin die Grundlackierung des vormaligen Operators. Das Langstreckenflugzeug wurde auf 9H-SMI registriert und wurde am Montag von Birmingham nach Luqa (Malta) überstellt. Der Smartlynx-Konzern bündelt bei der maltesischen Tochter die Cargo-Aktivitäten. Beispielsweise betreibt man im Auftrag von DHL den Maschinentyp Airbus A321F. Im Vorjahr hat man auch den ersten Widebody eingeflottet. Derzeit ist noch offen, ob Smartlynx Malta die 9H-SMI umlackieren wird oder lediglich Sticker auf der rot-weißen Air-Asia-Grundlackierung anbringen wird. Im Cargobereich ist es nicht gerade selten, dass auf teure Farbenkleider verzichtet wird.

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