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Ab 7. Feber 2022: Marokko hebt Flug-Bann auf

Mit 7. Feber 2022 wird Marokko den momentan aufrechten Bann für internationale Passagierflüge aufheben. Vor rund zwei Monaten wurde dieser aufgrund der Omikron-Variante äußerst kurzfristig ausgesprochen. Derzeit ist es den Fluggesellschaften nur erlaubt Passagiere aus dem afrikanischen Land auszufliegen, jedoch nicht einzufliegen. Davon ausgenommen sind genehmigte Repatriierungsflüge. Für Cargoverbindungen gibt es keine nennenswerten Restriktionen. Der Bann, den Marokko ausgesprochen hatte, wurde von verschiedenen Airlines als wirkungslos kritisiert. Nun teilte die Regierung mit, dass mit Wirksamkeit zum 7. Feber 2022 internationale Passagierflüge wieder erlaubt sein werden. Dennoch wird es einige Zeit dauern bis die Flugprogramme reaktiviert sind, denn viele Carrier haben ihr Angebot für das bevorstehende Kalendermonat bereits frühzeitig aus dem Verkauf genommen.

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Wien: Wizz Air stellt Luton zu Gunsten von Gatwick ein

Der Billigflieger Wizz Air wird entgegen ursprünglicher Ankündigungen mit Wechsel auf den Sommerflugplan 2022 von Wien aus nicht die britischen Flughäfen Luton und Gatwick ansteuern, sondern sich auf den zuletzt genannten Airport konzentrieren. Das bedeutet konkret, dass die Flugverbindung nach London-Luton am 25. März 2022 letztmalig bedient wird. Derzeit kommen auf dieser Strecke Maschinen des britischen Ablegers Wizz Air UK zum Einsatz. Aus diesem Grund sind die Flüge unter dem „W9“-Code und nicht unter „W6“ im Verkauf. Im Gegenzug wird man die Frequenzen auf der Gatwick-Strecke, die von Wizz Air Hungary angeboten wird, auf zwei tägliche Umläufe erhöhen. Die Abflüge in Wien sind für 9 Uhr 35 und 17 Uhr 30 im Verkauf. Vom zweitgrößten Airport der britischen Hauptstadt geht es um 10 Uhr 55 und 19 Uhr 30 in Richtung Wien-Schwechat. Hinter dem „Umzug“ der Flüge nach Österreich steckt unter anderem, dass Wizz Air am Flughafen London-Gatwick weitere Start- und Landerechte ergattern konnte. Diese muss man nutzen, da man sie andernfalls verlieren würde. Nebst Wien werden auch die Verbindungen nach Athen, Bari, Catania, Faro, Mailand-Malpensa, Neapel, Rom-Fiumicino, Palermo und Venedig nach Gatwick verlegt. Zusätzlich neu aufgenommen wird Burgas.

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Wien: Volotea-Comeback fällt kleiner aus

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat verkleinern. Der Carrier plant nur noch ein Ziel ab dem größten Airport Österreichs anzubieten. Die Verbindung nach Bilbao soll dauerhaft wegfallen. Volotea ist in der Vergangenheit auch von anderen Zielen aus, beispielsweise Genua, nach Wien geflogen. Vor der Corona-Pandemie hatte man Bilbao und Nantes im Programm. Bis zuletzt war die Wiederaufnahme beider Ziele angekündigt, jedoch verzichtet man nun auf die spanische Stadt. Bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass sich Ryanair und Wizz Air von Wien-Bilbao ebenfalls fernhalten. Ab 8. April 2022 will Volotea zunächst dreimal wöchentlich zwischen Nantes und der österreichischen Hauptstadt fliegen. Die Flugtage sind Montag, Mittwoch und Freitag. Per 27. April 2022 fällt der Mittwoch-Umlauf weg, so dass nach aktuellem Planungsstand bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 zwei Rotationen pro Woche geplant sind. Wie in der Vergangenheit ist eine saisonale Bedienung in der warmen Jahreszeit vorgesehen.

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Sturm wirkte sich auf AUA-Flugplan aus

Der zum Teil enorm starke Sturm im Norden Deutschlands und in Dänemark hat am Samstag auch den Flugplan von Austrian Airlines durcheinandergewirbelt. Beispielsweise konnten zwei Airbus A320 nicht am geplanten Zielort landen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBW befand sich als OS 171 auf dem Weg von Wien nach Hamburg. Kurz nachdem der Sinkflug auf den Airport der Hansestadt eingeleitet wurde, entschied der Kapitän aus Sicherheitsgründen nicht zu landen. Man kehrte wieder nach Wien-Schwechat zurück. Ebenso war Flug OS 2629 von Innsbruck über Billund nach Göteborg betroffen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBQ unternahm zwei Anflugversuche auf Billund, jedoch entschied sich dann der Kapitän für eine Ausweichlandung in Berlin. Das W-Pattern-Kurspaar wurde dann abgebrochen und der Mittelstreckenjet flog ferry zur Homebase Wien zurück. Austrian Airlines bestätigte auf Anfrage, dass die beiden Airbus A320 aufgrund der starken Stürme nicht auf den jeweiligen Zielflughäfen landen konnten. Dazu eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Rück-/Ausweichlandungen waren beide aufgrund des Schlechtwetters (sehr starke Winde) sowohl in Hamburg als auch in Billund für eine sichere Landung notwendig“.

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Schutz der Pottwale: MSC meidet Hellenisichen Graben

Für Meeressäuger wie Wale und Delfine ist die Schifffahrt erwiesenermaßen problematisch, denn immer wieder kommt es zu Unfällen, die für die Tiere tödlich enden können. Nicht nur der Kontakt mit Schrauben, sondern auch die Geräusche können die Meeressäuger stark beeinträchtigen. Die Reederei MSC reagiert nun laut der NGO Ocean Care auf den Umstand, dass im Hellenischen Graben eine weitgehend isolierte Population von 200 bis 300 Pottwalen lebt. Man ändert sowohl bei Kreuzfahrten als auch Frachtverbindungen die Routen, um Kollisionen, die für die Tiere tödlich enden können, zu vermeiden. Die Organisation hält die Entscheidung von MSC für „längst überfällig“ und begrüßt diese im Sinne des Walschutzes. Man appelliert an andere Reedereien diesem Beispiel zu folgen, „denn für die Pottwale im östlichen Mittelmeer ist eine der letzten Chancen um zu überleben“. Schätzungen von Forschern besagen, dass im Hellenischen Graben, der bis zu 5.000 Meter tief ist, in etwa 200 bis 300 Pottwale leben. Diese sollen sich dort ganzjährig aufhalten und sind damit von ihren Artgenossen, die in anderen Regionen der Welt heimisch sind, weitgehend isoliert. Pottwale sind besonders häufig von unfreiwilligen Zusammenstößen mit Schiffen betroffen. Die genaue Ursache hierfür weiß niemand so genau, jedoch dürfte diese im artspezifischen Verhalten liegen.

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Personalengpässe: Salzburger Flughafenchefin sprang als Lounge-Kellnerin ein

Der Salzburger Flughafen hatte zuletzt mit Personalengpässen in einigen Bereichen zu kämpfen. Für Geschäftsführerin Bettina Ganghofer aber ein lösbares Problem: Sie sprang als Kellnerin in der Business Lounge des Airports ein und bediente die Gäste persönlich. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass der Chef oder die Chefin eines Flughafens in der Lounge Getränke und Snacks serviert, doch Bettina Ganghofer packte mit an, denn die starken Schneefälle der vergangenen Woche haben viele zusätzliche Helfer gebraucht. Insgesamt halfen 25 Verwaltungsangestellte in den Bereichen Passagierbetreuung und auf dem Vorfeld aus. Laut einem Bericht der Salzburger Kronen Zeitung hatte der Airport für das starke Aufkommen, das man am vergangenen Wochenende verzeichnete, nicht genügend Personal. Dazu kamen starke Schneefälle, so dass auch auf dem Vorfeld besonders viele Beschäftigte benötigt wurden. Unterkriegen lässt man sich am Flughafen Salzburg offensichtlich von nichts und niemandem und wenn es erforderlich ist, dann gibt es in der Lounge Kaffee und Co von der Chefin persönlich serviert.

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Air India: Verkauf an Tata Sons abgeschlossen

Die Privatisierung der Fluggesellschaft Air India wurde am Donnerstag abgeschlossen. Neuer Eigentümer ist die Tata Group, deren Rechtsvorläufer den Carrier ursprünglich gegründet hatten. Im Jahr 1953 wurde Air India durch die damalige Regierung verstaatlicht. Vor einigen Jahren wollte man sich vom finanziell stark angeschlagenen Carrier trennen, jedoch waren mehrere Anläufe nicht erfolgreich. Tata Sons erhielt in einem neuerlichen Anlauf den Zuschlag. Laut Mitteilung wurde am Donnerstag der vereinbarte Kaufpreis an den Staat ausbezahlt. Gleichzeitig trat das bisherige Management zurück. Tata Sons stellt die Führungsspitze von Air India komplett neu auf. Auch sollen das Unternehmen stark mit Air Asia India und Air India Express verzahnt werden.

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Philippen lassen geimpfte Touristen wieder einreisen

Immer mehr Länder auf der ganzen Welt lockern ihre Einreisebestimmungen. Die Philippinen öffnen ab kommendem Monat wieder ihre Grenzen für internationale Touristen. Reisende aus 157 Staaten, die den vollständigen Corona-Grundschutz haben, dürfen vom 10. Februar an wieder visa- und quarantänefrei in den Inselstaat einreisen, sagte der Regierungssprecher des Landes. Dazu gehören neben Österreich, Deutschland und der Schweiz auch andere europäische Länder. Voraussetzung für die Einreise sei demnach ein negativer PCR-Test, der maximal 48 Stunden vor Abreise gemacht werden müsse, sowie ein international anerkannter Impfnachweis. Die bisher vorgeschriebene siebentägige Quarantäne entfällt damit. Auch Marokko wolle seinen Luftraum ab dem 7. Februar wieder für internationale Flüge öffnen. Das berichtet das Reiseportal About Travel.

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Skyguide: Schweizer Luftfahrt erholte sich nur minimal

In der Schweiz konnte sich der Luftverkehr im Vorjahr minimal erholen und pendelte sich ungefähr bei der Hälfte es Aufkommens von 2019 ein. Gegenüber 2020 nahmen die Flugbewegungen über der Schweiz und in den von Skyguide kontrollierten Gebieten um etwa 29,7 Prozent zu. Genf und Zürich verzeichneten rund 17,9 Prozent mehr Starts und Landungen als in 2020. Im Vergleich zu 2019 kontrollierte Skyguide jedoch rund 50 Prozent weniger Flüge. Das Verkehrsaufkommen blieb also insgesamt sehr schwach. Mit Beginn der Sommersaison 2021 nahm der Flugverkehr stetig zu und übertraf am Ende des Jahres den Verkehr von 2020 um 29,7 Prozent. Skyguide kontrollierte durchschnittlich 1.891 Flüge pro Tag. Der Spitzentag war der 31. Juli 2021 mit 3.301 Bewegungen (2019: 28. Juni mit 4.522 Movements). Im Jahr 2021 kontrollierte Skyguide 690.275 IFR Flüge. In ihrer Prognose vom Mai 2021 hatte Eurocontrol ein Wachstum von +7,6% im Basisszenario und von +26,1% im Szenario mit hohem Wachstum vorausgesagt, das schliesslich mit einem Wachstum von +29,7% im Jahr 2021 gegenüber 2020 eintrat. Der Luftraum Genf verzeichnete eine Zunahme von +31,1 % und der Luftraum Zürich von +30,6%. Die Zahl der An- und Abflüge auf den Schweizer Flughäfen stieg im Vergleich zu 2020 um 18%. Das Verkehrsaufkommen der Schweizer Landesflughäfen stieg in Genf um 16,2% und in Zürich um 19,3%.

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Animawings fliegt nach Dubrovnik

Die rumänische Tochtergesellschaft der griechischen Aegean Airlines wird saisonale Sommerflüge zwischen Bukarest und Dubrovnik aufnehmen. Die Maschine der Airline hebt am 18. Juni ab und befliegt diese Strecke bis zum 17. September einmal in der Woche. Laut Flugplan werden die Flüge immer samstags durchgeführt. Zum Einsatz kommt das einzige Flugzeug der Fluggesellschaft: ein Airbus A320 mit 174 Sitzplätzen. Damit nimmt der Carrier diese Strecke nur zehn Tage vor der rumänischen Blue Air auf. Diese verbindet die beiden Städte ab dem 28. Juni zweimal wöchentlich – dienstags und samstags. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

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