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Norwegen beseitigt Quarantänepflicht für alle Reisenden

Trotz enorm hoher Infektionszahlen lockert das Land seine Einreisebeschränkungen: Reisende müssen in Norwegen ab sofort nicht mehr in Quarantäne. Unabhängig vom Impf- oder Genesungsstatus müssen Besucher im Anschluss an die Einreise nach Norwegen nicht mehr in Quarantäne. Bislang mussten in Norwegen alle Reisenden ohne digitalen Impf- oder Genesenennachweis für bis zu zehn Tage in Quarantäne, wenn sie aus einem als rot oder dunkelrot markierten Risikogebiet eingereist sind. Diese Isolationspflicht wurde nun abgeschafft. Ungeimpfte ohne Genesenennachweis seien allerdings verpflichtet bei der Einreise weiterhin einen negativen PCR- oder Antigenschnelltest vorzulegen. Außerdem müssen alle Reisenden einen weiteren Schnelltest direkt am Grenzübergang oder innerhalb von 24 Stunden durchführen und sich vor der Einreise registrieren. Das berichtet das Reiseportal Reisevor9.

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Erster Direktflug aus Europa: Saudia Airlines hebt nach Al Ula ab

Ab sofort bietet Saudia Airlines zum ersten Mal Direktflüge ab Paris nach Al Ula an. Die neue Linie ist die erste Direktverbindung zwischen der historischen Region im Nordwesten Saudi-Arabiens und Europa. Der Direktflug hebt vom 30. Januar bis zum 27. März 2022 jeden Sonntag vom Flughafen Charles de Gaulle ab. Nach dem fünf-stündigen Flug in einer Boeing 787 der Saudia landen die Passagiere auf dem neuen internationalen Flughafen von Al Ula. Der Erstflug fand gestern statt. Das berichtet das Reiseportal About Travel. „Dies ist in der Tat ein historischer Moment für Al Ula und ein wichtiger Schritt nach vorn in unserem Bestreben, unsere Geschichte und unser Reiseziel mit der ganzen Welt zu teilen. Wir hoffen, dass viele Europäer die Gelegenheit nutzen werden, unsere historischen Stätten zu besichtigen und vielleicht an einigen unserer Events im Winter teilzunehmen, da die Flüge bis zum 27. März 2022 andauern werden“, so Phillip Jones, Chief Destination Management and Marketing Officer der Royal Commission bei AlUla.

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Istanbul: Cargohalle unter Schneelast kollabiert

Die starken Schneefälle am Flughafen Istanbul haben auch erheblichen Sachschaden hinterlassen. Von einer Überwachskamera wurde zufällig der Einbruch des Dachs einer Cargo-Halle festgehalten. Diese wird von Turkish Airlines genutzt, wie das Unternehmen bestätigte. Das Dach des Gebäudes kollabierte unter der Schneelast, so dass die „weiße Pracht“ durchgebrochen ist. Auf dem Video, das in Sozialen Medien die Runde macht, ist auch zu sehen, dass sich ein Arbeiter in letzter Sekunde retten konnte. Ein Firmensprecher bestätigte, dass niemand verletzt wurde und lediglich Sachschaden entstanden ist. In welcher Höhe muss noch durch Sachverständige ermittelt werden.

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Swissport übernimmt Fluggastservices für Eurowings in Köln/Bonn

Eurowings hat Swissport damit beauftragt, am Flughafen Köln/Bonn die Check-in und Gate-Services für Passagiere sowie die Koordination der Flugzeugabfertigung der Flotte zu übernehmen. Der Schweizer Dienstleister hat in Deutschland einen Großauftrag von Eurowings an Land gezogen. Die Zusammenarbeit umfasst die Passagierabfertigung und die Koordination der Flugzeugabfertigung und beginnt schon im Sommer dieses Jahres, wie die ehemalige Swissair-Tochter am Donnerstag mitteilte. Der neue Vertrag mit der Lufthansa-Tochtergesellschaft soll spätestens im Juli 2022 in Kraft treten, heißt es. Ab dann würden rund 310 Eurowings-Flüge pro Woche beziehungsweise 16.000 Flüge pro Jahr abfertigt werden. Für den neuen Auftrag möchte Swissport rund 180 neue Mitarbeiter einstellen. „Es ist ein Privileg für Swissport, Eurowings an einem so bedeutenden Standort mit Passagierservices und Flugzeug-Turnaround-Koordination zu unterstützen“, so Philipp Frech, Regional Managing Director Deutschland und Österreich von Swissport. „Die Aufnahme von Köln/Bonn in die Liste der Flughäfen, an denen Swissport Eurowings bereits bedient, ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, weltweit operative Exzellenz zu liefern, wo immer unsere Kunden tätig sind. Gleichzeitig freuen wir uns, rund 180 spannende neue Arbeitsplätze am Flughafen schaffen zu können.“

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Wegen Omikron: Southwest Airlines erwartet nun doch Quartalsverlust

Die US-Billigfluggesellschaft Southwest streicht trotz eines überraschend guten Jahresschlusses ihre Prognose für das laufende Quartal wieder zusammen. Die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus bremse die Erholung der Ticketnachfrage aus, wie das Unternehmen mitteilt. Southwest Airlines kappt nun das Flugangebot für das erste Jahresviertel und rechnet mit roten Zahlen – wie schon die größten Konkurrenten. Wegen der Omikron-Variante und schlechten Wetters rechnet das Management für Januar und Februar mit Verlusten. Zwar werde das Geschäft im März voraussichtlich wieder Gewinne abwerfen, doch das reiche nicht für schwarze Zahlen im gesamten Quartal, erklärte Bob Jordan, der zum 1. Februar zum neuen Southwest-Chef aufsteigt. Die restlichen Quartale und das Gesamtjahr 2022 sollen für die Airline aber profitabel sein. Noch im Dezember hatte das Management auch für den Jahresauftakt ein positives Ergebnis vorhergesagt. Dafür standen zuletzt die Zeichen noch gut. Im vierten Quartal 2021 erzielte Southwest zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie auch durch staatliche Hilfszahlungen einen Gewinn. Mit 85 Millionen US-Dollar lag das um solche Posten bereinigte Ergebnis zudem über den Erwartungen der Analysten. Insgesamt verbuchte das Unternehmen 2021 einen Gewinn von 977 Millionen Dollar. Ohne die Staatshilfen von 2,7 Milliarden Dollar für Gehaltszahlungen hätte hier aber ein hoher Verlust gestanden.

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Kein Interesse: Geplante Linienverbindung Sofia-Skopje vor dem Aus

Nach mehreren Wochen voller Gespräche und Verhandlungen hat keine Fluggesellschaft Interesse an der Aufnahme von Flügen zwischen Sofia und Skopje bekundet. Damit droht der Plan des bulgarischen Verkehrsministeriums zu scheitern. Vor wenigen Wochen waren die beteiligten Parteien noch optimistisch gestimmt. Die Aufnahme einer Linienverbindung zwischen den beiden Hauptstädten schien nur Formsache. Heißester Kandidat für den Vertragsschluss war damals Wizz Air. Doch mittlerweile verdichten sich die Anzeichen, dass es zu gar keiner Linienflugverbindung kommen wird – trotz der intensiven Bemühungen des bulgarischen Ministeriums, Flüge zwischen den beiden Hauptstädten bis zum Beginn der Sommerflugplans aufzunehmen. So wurden zwar Gespräche mit mehreren potenziellen Fluggesellschaften geführt. In den Medien kursierte sogar schon das Gerücht, dass die bulgarische Airline Gullivair schon an der Einführung der Flüge arbeitet. Doch auch dies wurde inzwischen vom CEO des Carrier dementiert. Somit steht die geplante Linienverbindung endgültig vor dem Aus.

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Emirate untersagen Drohnenflüge

Die Vereinigten Arabischen Emirate verbieten nach einem Drohnenangriff auf kritische Infrastruktur in Abu Dhabi alle Drohnenflüge. Die Vereinigten Arabischen Emirate untersagen den kompletten Flugbetrieb mit Ultraleicht- und Segelflugzeugen. Auch für private Drohnen gelte ein „generelles Flugverbot“. Verstöße werden demnach mit einer Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren bestraft. Zudem wird ein saftiges Bußgeld von 100.000 Dirham fällig – umgerechnet also rund 24.000 Euro. Das Innenministerium lieferte zunächst keine Begründung für die Einschränkungen. Abu Dhabi wurde in diesem Monat allerdings Ziel von Angriffen jemenitischer Rebellen, die zum Teil mit Drohnen durchgeführt worden sein sollen. Die Lage vor Ort ist derzeit angespannt.

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Lufthansa stockt Friedrichshafen-Frankfurt auf

Mit Wirksamkeit zum 31. Jänner 2022 stockt Lufthansa die Flugverbindung von Friedrichshafen nach Frankfurt am Main auf bis zu drei tägliche Umläufe auf. Laut Airport soll dies auch wieder Reisen im doppelten Tagesrand ermöglichen. Neu ist, dass ab 31. Jänner 2022 wieder ein Frühflug um 6 Uhr 35 von Friedrichshafen nach Frankfurt angeboten wird. Am Abend wird um 21 Uhr 20 in die umgekehrte Richtung geflogen. Somit stellt Lufthansa wieder eine Maschine in den Nightstopp. Der Flughafen Friedrichshafen versucht die Kranich-Verbindung auch mit einer ungewöhnlichen Aktion zu pushen. Gegen Vorlage der Bordkarte und des Parktickets erhalten die Reisenden eine Entwertung am Informationsschalter und können so kostenfrei parken.

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Alafco übergibt heuer vier A350-900 an ITA Airways

Die Fluggesellschaft ITA Airways will im Sommer 2022 den Maschinentyp Airbus A350 zum Einsatz bringen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die sich der Carrier vor einigen Wochen sichern konnte. Das in Kuwait ansässige Unternehmen Alafco teilte mit, dass man vier Airbus A350-900 bei ITA Airways unterbringen konnte. Laut dem Leasinggeber sollen die Langstreckenjets in den Quartalen zwei und drei an die italienische Fluggesellschaft übergeben werden. ITA Airways sicherte sich im Herbst 2022 insgesamt zwölf Maschinen dieses Typs über Lessoren. Weiters hat man direkt bei Airbus zehn A330-900 bestellt. Diese Langstreckenflugzeuge sollen das von Alitalia übernommene Fluggerät schrittweise ersetzen.

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Aida flottet Aidamira wieder aus

Die deutsche Reederei wird das Schiff Aidamira verkaufen. Die offizielle Ausflottung soll im März 2022 vollzogen werden. Es handelt sich um das älteste Kreuzfahrtschiff dieses Anbieters, jedoch war es nicht sonderlich lange im Einsatz. Laut einem Bericht von Shippingitaly.it wurde bei der Hafenbehörde Genua ein Antrag eingereicht, der zur Ummeldung des Schiffs von Italien in ein nicht näher bezeichnetes Nicht-EU-Land führen soll. Als Käufer wird die Ambassador Cruise Line kolportiert. Das Schiff lag bis inklusive 5. Januar 2022 vor Teneriffa vor Anker und brach dann ins kroatische Pula zu Wartungsarbeiten auf. Dort werden in einer Werft Wartungsarbeiten vorgenommen. Bei Aida war die Mira nur etwa drei Monate im kommerziellen Dienst. Man übernahm dieses Schiff rund drei Monate vor dem Beginn der Corona-Pandemie von der Konzernmutter Costa, wo es lange als Costa Neoriviera im Einsatz war.

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