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Swissport übernimmt Fluggastservices für Eurowings in Köln/Bonn

Eurowings hat Swissport damit beauftragt, am Flughafen Köln/Bonn die Check-in und Gate-Services für Passagiere sowie die Koordination der Flugzeugabfertigung der Flotte zu übernehmen. Der Schweizer Dienstleister hat in Deutschland einen Großauftrag von Eurowings an Land gezogen. Die Zusammenarbeit umfasst die Passagierabfertigung und die Koordination der Flugzeugabfertigung und beginnt schon im Sommer dieses Jahres, wie die ehemalige Swissair-Tochter am Donnerstag mitteilte. Der neue Vertrag mit der Lufthansa-Tochtergesellschaft soll spätestens im Juli 2022 in Kraft treten, heißt es. Ab dann würden rund 310 Eurowings-Flüge pro Woche beziehungsweise 16.000 Flüge pro Jahr abfertigt werden. Für den neuen Auftrag möchte Swissport rund 180 neue Mitarbeiter einstellen. „Es ist ein Privileg für Swissport, Eurowings an einem so bedeutenden Standort mit Passagierservices und Flugzeug-Turnaround-Koordination zu unterstützen“, so Philipp Frech, Regional Managing Director Deutschland und Österreich von Swissport. „Die Aufnahme von Köln/Bonn in die Liste der Flughäfen, an denen Swissport Eurowings bereits bedient, ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, weltweit operative Exzellenz zu liefern, wo immer unsere Kunden tätig sind. Gleichzeitig freuen wir uns, rund 180 spannende neue Arbeitsplätze am Flughafen schaffen zu können.“

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Wegen Omikron: Southwest Airlines erwartet nun doch Quartalsverlust

Die US-Billigfluggesellschaft Southwest streicht trotz eines überraschend guten Jahresschlusses ihre Prognose für das laufende Quartal wieder zusammen. Die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus bremse die Erholung der Ticketnachfrage aus, wie das Unternehmen mitteilt. Southwest Airlines kappt nun das Flugangebot für das erste Jahresviertel und rechnet mit roten Zahlen – wie schon die größten Konkurrenten. Wegen der Omikron-Variante und schlechten Wetters rechnet das Management für Januar und Februar mit Verlusten. Zwar werde das Geschäft im März voraussichtlich wieder Gewinne abwerfen, doch das reiche nicht für schwarze Zahlen im gesamten Quartal, erklärte Bob Jordan, der zum 1. Februar zum neuen Southwest-Chef aufsteigt. Die restlichen Quartale und das Gesamtjahr 2022 sollen für die Airline aber profitabel sein. Noch im Dezember hatte das Management auch für den Jahresauftakt ein positives Ergebnis vorhergesagt. Dafür standen zuletzt die Zeichen noch gut. Im vierten Quartal 2021 erzielte Southwest zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie auch durch staatliche Hilfszahlungen einen Gewinn. Mit 85 Millionen US-Dollar lag das um solche Posten bereinigte Ergebnis zudem über den Erwartungen der Analysten. Insgesamt verbuchte das Unternehmen 2021 einen Gewinn von 977 Millionen Dollar. Ohne die Staatshilfen von 2,7 Milliarden Dollar für Gehaltszahlungen hätte hier aber ein hoher Verlust gestanden.

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Kein Interesse: Geplante Linienverbindung Sofia-Skopje vor dem Aus

Nach mehreren Wochen voller Gespräche und Verhandlungen hat keine Fluggesellschaft Interesse an der Aufnahme von Flügen zwischen Sofia und Skopje bekundet. Damit droht der Plan des bulgarischen Verkehrsministeriums zu scheitern. Vor wenigen Wochen waren die beteiligten Parteien noch optimistisch gestimmt. Die Aufnahme einer Linienverbindung zwischen den beiden Hauptstädten schien nur Formsache. Heißester Kandidat für den Vertragsschluss war damals Wizz Air. Doch mittlerweile verdichten sich die Anzeichen, dass es zu gar keiner Linienflugverbindung kommen wird – trotz der intensiven Bemühungen des bulgarischen Ministeriums, Flüge zwischen den beiden Hauptstädten bis zum Beginn der Sommerflugplans aufzunehmen. So wurden zwar Gespräche mit mehreren potenziellen Fluggesellschaften geführt. In den Medien kursierte sogar schon das Gerücht, dass die bulgarische Airline Gullivair schon an der Einführung der Flüge arbeitet. Doch auch dies wurde inzwischen vom CEO des Carrier dementiert. Somit steht die geplante Linienverbindung endgültig vor dem Aus.

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Emirate untersagen Drohnenflüge

Die Vereinigten Arabischen Emirate verbieten nach einem Drohnenangriff auf kritische Infrastruktur in Abu Dhabi alle Drohnenflüge. Die Vereinigten Arabischen Emirate untersagen den kompletten Flugbetrieb mit Ultraleicht- und Segelflugzeugen. Auch für private Drohnen gelte ein „generelles Flugverbot“. Verstöße werden demnach mit einer Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren bestraft. Zudem wird ein saftiges Bußgeld von 100.000 Dirham fällig – umgerechnet also rund 24.000 Euro. Das Innenministerium lieferte zunächst keine Begründung für die Einschränkungen. Abu Dhabi wurde in diesem Monat allerdings Ziel von Angriffen jemenitischer Rebellen, die zum Teil mit Drohnen durchgeführt worden sein sollen. Die Lage vor Ort ist derzeit angespannt.

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Lufthansa stockt Friedrichshafen-Frankfurt auf

Mit Wirksamkeit zum 31. Jänner 2022 stockt Lufthansa die Flugverbindung von Friedrichshafen nach Frankfurt am Main auf bis zu drei tägliche Umläufe auf. Laut Airport soll dies auch wieder Reisen im doppelten Tagesrand ermöglichen. Neu ist, dass ab 31. Jänner 2022 wieder ein Frühflug um 6 Uhr 35 von Friedrichshafen nach Frankfurt angeboten wird. Am Abend wird um 21 Uhr 20 in die umgekehrte Richtung geflogen. Somit stellt Lufthansa wieder eine Maschine in den Nightstopp. Der Flughafen Friedrichshafen versucht die Kranich-Verbindung auch mit einer ungewöhnlichen Aktion zu pushen. Gegen Vorlage der Bordkarte und des Parktickets erhalten die Reisenden eine Entwertung am Informationsschalter und können so kostenfrei parken.

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Alafco übergibt heuer vier A350-900 an ITA Airways

Die Fluggesellschaft ITA Airways will im Sommer 2022 den Maschinentyp Airbus A350 zum Einsatz bringen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die sich der Carrier vor einigen Wochen sichern konnte. Das in Kuwait ansässige Unternehmen Alafco teilte mit, dass man vier Airbus A350-900 bei ITA Airways unterbringen konnte. Laut dem Leasinggeber sollen die Langstreckenjets in den Quartalen zwei und drei an die italienische Fluggesellschaft übergeben werden. ITA Airways sicherte sich im Herbst 2022 insgesamt zwölf Maschinen dieses Typs über Lessoren. Weiters hat man direkt bei Airbus zehn A330-900 bestellt. Diese Langstreckenflugzeuge sollen das von Alitalia übernommene Fluggerät schrittweise ersetzen.

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Aida flottet Aidamira wieder aus

Die deutsche Reederei wird das Schiff Aidamira verkaufen. Die offizielle Ausflottung soll im März 2022 vollzogen werden. Es handelt sich um das älteste Kreuzfahrtschiff dieses Anbieters, jedoch war es nicht sonderlich lange im Einsatz. Laut einem Bericht von Shippingitaly.it wurde bei der Hafenbehörde Genua ein Antrag eingereicht, der zur Ummeldung des Schiffs von Italien in ein nicht näher bezeichnetes Nicht-EU-Land führen soll. Als Käufer wird die Ambassador Cruise Line kolportiert. Das Schiff lag bis inklusive 5. Januar 2022 vor Teneriffa vor Anker und brach dann ins kroatische Pula zu Wartungsarbeiten auf. Dort werden in einer Werft Wartungsarbeiten vorgenommen. Bei Aida war die Mira nur etwa drei Monate im kommerziellen Dienst. Man übernahm dieses Schiff rund drei Monate vor dem Beginn der Corona-Pandemie von der Konzernmutter Costa, wo es lange als Costa Neoriviera im Einsatz war.

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Eurowings Deutschland und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung der Lufthansa-Tochter Eurowings haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Gehälter der Flugbegleiter künftig an die Teuerungsraten gekoppelt sind. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Bezüge im Ausmaß der jährlichen Inflationsrate steigen werden. Vorgesehen sind zwei Gehaltsstufen, jedoch wird es erst ab dem 1. Jänner 2023 zu tatsächlichen Auswirkungen kommen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann vorgesehen, dass die Gehälter um die vom Statistischen Bundesamt festgelegte Teuerungsrate angehoben werden sollen. Die zweite Stufe sollen die Flugbegleiter am 1. Dezember 2023, also kurz vor dem Ende der Vereinbarung, bekommen. Im Herbst 2021 schien es so als wären die Vorstellungen der Arbeitnehmervertreter und der Eurowings-Geschäftsleitung fast unüberwindbar auseinander. Es gab kleinere Protestmaßnahmen. Letztlich einigte man sich auf dem Verhandlungsweg auf einen Kompromiss, der offensichtlich von beiden Seiten getragen wird. Teil der Tarifvereinbarung ist auch, dass die Flugbegleiter höhere Zulagen für Nacht- und Mehrarbeit bekommen sollen. Laut Gewerkschaft Verdi werden diese um rund 75 Prozent angehoben. Auch soll das Kabinenpersonal im März 2022 eine einmalige „Corona-Prämie“ in der Höhe von 400 Euro ausbezahlt bekommen. Quartalsweise soll das Kabinenpersonal Boni bekommen, die an die Gesamtproduktivität gekoppelt sind. Der neue Tarifvertrag gilt ausdrücklich nur für Eurowings Deutschland. Die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe hat für die österreichischen Standorte einen eigenen Tarifvertrag. Dieser gilt aber nicht für die Bases Palma de Mallorca, Pristina, Stockholm-Arlanda und Prag. Hier kommen Dienstverträge, die auf dem jeweiligen lokalen Recht basieren, zur Anwendung.

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Basel: „Zuverlässige Prognose ist schwierig“

Der Flughafen Basel konnte im Vorjahr rund 3,6 Millionen Passagiere abfertigen. Gegenüber 2020 erzielte man ein Plus von 39 Prozent, jedoch lag man um 60 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. In 2019 hatte man noch 9,1 Millionen Reisende und erzielte einen Allzeit-Rekord. Zu Beginn des Jahres 2021 bewegten sich die Passagierzahlen noch auf einem sehr tiefen Niveau. Infolge des Rückgangs der Fallzahlen und dem Wegfall der Reisebeschränkungen entspannte sich die Reiselage ab dem Sommer. Im zweiten Halbjahr waren rund 60% der Passagiere von 2019 zu verzeichnen, an den Wochenenden waren es bis zu 80% im Vergleich zu 2019. Die Anzahl der Gesamtflugbewegungen belief sich auf 64 031, darunter beinahe 41 300 gewerbsmäßige Flüge. Im Jahr 2021 wurde ein Anstieg des gesamten Frachtvolumens um 10% auf 119 000 Tonnen verzeichnet (Vorjahr: 108.500 Tonnen, 2019: 106.100 Tonnen). Das Wachstum ist besonders ausgeprägt bei der Expressfracht (+14 %/2020), während die allgemeine Fracht bei der Vollfracht um +12 % und bei der LKW-Fracht um 3% zugenommen hat. Wie schnell sich der Passagierverkehr tatsächlich erholen wird, hängt in erster Linie von der Entwicklung der Pandemie ab, insbesondere vom Auftreten neuer Virusvarianten und den daraus resultierenden Reisebeschränkungen. Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, zuverlässige Verkehrsprognosen zu erstellen. Es ist zu beachten, dass sich die Situation schnell in die eine oder andere Richtung ändern kann. Unter den denkbaren Szenarien für die Verkehrsentwicklung geht das Budget 2022 von 6,2 Millionen Fluggästen im nächsten Jahr aus, was 68 % des Jahres 2019 entspricht. Damit kann der EuroAirport seine finanzielle Stabilität

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Easyjet will im Sommer auf Vorkrisenniveau fliegen

Die Billigfluggesellschaft Easyjet rechnet derzeit damit, dass sich im Sommerflugplan 2022 ein weitgehend normales Geschäft einstellen wird. Die Auswirkungen der Omikron-Variante hat man im Winterflugplan stark zu spüren bekommen, denn ab Dezember 2021 sind die Buchungen eingebrochen. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. Dezember 2021 abgeschlossen wurde, flog der Carrier rund 213 Millionen Pfund ein. Gegenüber der der Vorperiode reduzierte sich der Fehlbetrag rund um die Hälfte. Der Umsatz lag bei 805 Millionen Pfund. Befördert hatte man 11,9 Millionen Fluggäste. Easyjet teilte mit, dass sich im Jänner 2022 die Auswirkungen der Omikron-Variante noch deutlich spürbar in den Zahlen niederschlagen werden. Die Nachfrage ist im Dezember 2021 regelrecht eingebrochen. Dennoch bleibt Konzernchef Johan Lundgren zuversichtlich und rechnet mit einer starken Sommersaison. Derzeit liegt die angebotene Kapazität bei etwa 50 Prozent. In der Hauptreisezeit, also Juli und August 2022, will der Carrier in etwa das Vorkrisenniveau erreichen. Nach der Ankündigung der Lockerung der Einreisebestimmungen seitens des Vereinigten Königreichs habe man einen kleinen Boom an Neubuchungen erhalten, so Easyjet. „Wir blicken auf einen starken Sommer mit einem Nachholbedarf, der Easyjet zu einer Kapazität nahe dem Niveau von 2019 zurückkehren lässt, wobei sich die Flugverbindungen von Großbritannien zu Strand- und Urlaubsdestinationen besonders gut entwickeln“, erklärt Johan Lundgren.

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