Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

IATA: 58,4 Prozent weniger Passagiere als in 2019

Aktuelle Zahlen des Weltluftfahrtverbands IATA zeigen, dass sich die Flugbranche im Vorjahr leicht erholen konnte. Nimmt man aber das Vorkrisenjahr als Vergleichsgrundlage, so lagen die Fluggesellschaften deutlich darunter. Gegenüber 2020 hatten die Carrier deutlich mehr Passagiere, jedoch lag das Aufkommen im Vorjahr um etwa 58,4 Prozent unter der Leistung, die man im Jahr 2019 erzielt hatte. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 lag das Minus bei 65,8 Prozent, so die IATA. Domestic-Strecken haben laut dem Weltluftfahrtverband besser performed als internationale Flüge. Der Rückgang gegenüber 2019 lag bei Inlandsverbindungen bei 28,2 Prozent. Grenzüberschreitend hatte man ein Minus von 75,5 Prozent. Heruntergebrochen auf europäische Carrier: Diese hatten im Vorjahr um 67,6 Prozent weniger Reisende als vor der Corona-Pandemie. Laut IATA wurde die Kapazität ebenfalls heruntergefahren. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 waren um 65,3 Prozent weniger Sitze im Verkauf. Dies führte aber nicht zu einer Optimierung der Auslastung, denn diese sank im Vergleich mit dem Vorkrisenniveau um 24 Prozentpunkte auf 58 Prozent.

weiterlesen »

Hawaiian Airlines bekommt B787-9 nicht vor 2023

Die U.S.-amerikanische Hawaiian Airlines rechnet damit, dass man die erste von insgesamt zehn bestellten Boeing 787-9 erst im ersten Halbjahr 2023 übernehmen wird. Die Einflottung war eigentlich für das laufende Jahr vorgesehen. Gleichzeitig musste das Unternehmen bekanntgeben, dass man im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 144,7 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen hat. Der Umsatz lag bei rund 1,6 Milliarden U.S.-Dollar, jedoch standen diesem Kosten von 1,7 Milliarden U.S.-Dollar gegenüber. Im Jahr 2020 verzeichnete der Carrier einen Fehlbetrag von 511 Millionen U.S.-Dollar. „Unsere beiden 787, die 2022 ausgeliefert werden sollten, verzögern sich und wir erwarten nun, sie frühestens in der ersten Hälfte des Jahres 2023 zu erhalten. Die Kapazität dieser Flugzeuge wurde von unserer Kapazitätserwartung für das Gesamtjahr gestrichen“, so Firmenchef Peter Ingram im Zuge der Präsentation der Geschäftszahlen.

weiterlesen »

Icelandair least zwei weitere Boeing 737 Max 8

Die Fluggesellschaft Icelandair erweitert die Flotte um zwei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8. Diese sollen noch im Frühjahr 2022 an den Carrier aus Keflavik übergeben werden. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die von Dubai Aerospace Enterprise bezogen werden. Laut Mitteilung wurden für die beiden Maschinen langfristige Leasingverträge abgeschlossen. Icelandair wird damit mit 14 Boeing 737 Max in den Sommerflugplan 2022 gehen.

weiterlesen »

Airbus gründet Luftfrachtdienst mit BelugaST-Frachtern

Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Luftfrachtdienst eingerichtet, der seine Beluga-Frachterflotte für den Transport überdimensionaler Fracht nutzen wird. Die fünf Airbus BelugaST des Konzerns haben eine maximale Nutzlast von 40 Tonnen und wurden bisher für den Transport großer Flugzeugteile zwischen den Standorten eingesetzt. Der neue „Airbus Beluga Transport“-Service werde diese Maschinen nun nach und nach einsetzen, um übergroße Lasten für Kunden in Bereichen wie Energie, Raumfahrt und Militär zu transportieren, wie der Flugzeugbauer mitteilt. Der Konzern werde die walförmigen BelugaST-Maschinen durch eine Flotte von sechs BelugaXL-Flugzeugen der neuen Generation mit einem Fassungsvermögen von 44 Tonnen ersetzen. Sobald Airbus alle sechs neuen BelugaXLs in Betrieb genommen habe, werde die vollständig freigegebene BelugaST-Flotte an eine neu gegründete Tochtergesellschaft mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) und eigenem Personal übergeben werden. „Der größere Querschnitt der Beluga wird den Kunden neue Märkte und neue logistische Möglichkeiten eröffnen. Bei der Beladung von Hubschraubern ist es ein großer Vorteil, dass sie nicht erst zerlegt werden müssen. Ebenso können die größten Triebwerke von Verkehrsflugzeugen in einer vollständig verkleideten Konfiguration untergebracht werden”, so Phillippe Sabo, Head of ATI and Air Oversize Transport bei Airbus.

weiterlesen »

Smartwings landet mit Boeing 737-Max-8 in der Antarktis

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings landete am 26. Jänner 2022 erstmals mit einer Boeing 737 Max in der Antarktis. Mit der OK-SWB wurde ein Charterflug durchgeführt. Es handelt sich um die Typenerstlandung auf dem diesem Kontinent. Es ging vergleichsweise schnell, dass ein Carrier im Rahmen eines Flugauftrags erstmalig eine Boeing 737 Max 8 in Richtung ewiges Eis einsetzte, denn beispielsweise musste sich der vierstrahlige Airbus A340 wesentlich länger gedulden. Smartwings landete mit der OK-SWB auf dem Troll Airfield, das sich im Norden der Antarktis befindet. Eine klassische Runway aus Beton oder Asphalt gibt es nicht, denn der Boden ist so ziemlich über das ganze Jahr hinweg gefroren. Daher landen die Flugzeuge, die für die Forschungsmissionen eingesetzt werden, auf Eis. Der Sonderflug hob zunächst im norwegischen Oslo ab und nahm Kurs auf Kapstadt. Dabei wurde eine Zwischenlandung in N’Djamena eingelegt. Von Südafrika ging es dann auf direktem Weg in die Antarktis. Nach rund zwei Stunden Aufenthalt trat die OK-SWB die Rückreise nach Oslo (via Kapstadt) an. Die Besatzung des Smartwings-Flugzeugs erhielt während des Fluges per Datalink und Satellitentelefonkommunikation kontinuierlich Wetterberichte und Updates zur Flughafenbetriebsfähigkeit. Die 3.000 m lange, mit Eis bedeckte Landebahn dient zum Landen und Starten. Die Dicke des Eises wurde gemessen und analysiert, um die Operation zurückzuhalten. Die Oberfläche wurde speziell vorbereitet und die Bremswirkung vor dem Betrieb vom Norwegischen Polarinstitut gemessen, um Start und Landung gemäß den Vorschriften und Standards der Flugzeughersteller unter Einhaltung aller Sicherheitsmargen zu ermöglichen. Die Landung auf Eis erfordert eine speziell ausgebildete Besatzung, die aus

weiterlesen »

Hahn Air: Kirsten Rehmann wird CEO

Hahn Air gab die Ernennung von Kirsten Rehmann zur neuen CEO bekannt. Rehmann ist seit 2012 neben Hans Nolte und Nico Gormsen, den Eigentümern und Gründern von Hahn Air, Teil der Unternehmensführung. Damit gibt es nach mehr als 20 Jahren einen Geschäftsführerwechsel. Kirsten Rehmann trägt nun die alleinige Verantwortung für die Belange des Unternehmens, während Nolte und Gormsen in ihrer Rolle als Eigentümer eng mit Hahn Air verbunden bleiben. Als neue Geschäftsführerin wird Kirsten Rehmann in Zukunft das globale Geschäft von Hahn Air leiten, alle unternehmerischen Belange verantworten und über die operative und strategische Planung entscheiden. Kirsten Rehmann kam bereits wenige Jahre nach der Firmengründung im Jahre 2003 zu Hahn Air, wo sie zunächst als Vertriebsmitarbeiterin einstieg. Im Laufe ihrer Karriere bei Hahn Air hatte sie diverse Führungspositionen inne, darunter zunächst Director of Airlines Business Group und später Chief Commercial Officer, bevor sie 2012 in die Geschäftsführung aufstieg. „Als ich vor fast zwei Jahrzehnten bei Hahn Air anfing, konnte niemand die atemberaubende Entwicklung des Unternehmens von einem ambitionierten Start-up zu einem marktführenden Vertriebsunternehmen vorhersehen. Ich bin stolz, Teil dieses großartigen Teams gewesen zu sein und danke Hans Nolte und Nico Gormsen für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem Team die nächsten Kapitel von Hahn Air zu gestalten und zukunftsorientierte Vertriebslösungen und Ticketing-Services für unsere Airline- und Reisebüropartner aufzubauen“, so Kirsten Rehmann. Kirsten Rehmann hat ein Diplom in International Business Administration mit Schwerpunkt auf Tourismus und Controlling. Sie verfügt außerdem über einen Master in Vertrieb

weiterlesen »

Condor-Finanzchef Debus wechselt zu Flixbus

Der momentane Condor-Finanzchef, Christoph Debus, wechselt von der Luft auf den Boden und zwar zu Flixbus. Ab Anfang März 2022 wird der Manager die finanziellen Geschicke des Fernbus- und Bahnbetreibers managen. Gleichzeitig bereitet Flixmobility den Börsengang vor. Momentan ist die Konzernmutter von Flixbus und Flixtrain als Gesellschaft mit beschränkter Haftung organisiert. Das wird sich ändern, denn man wird ab 1. April 2022 eine Societas Europaea (Europäische Aktiengesellschaft) sein. Dies ist der Ersteschritt für den avisierten Gang an die Börse. Bei Flixmobility folgt Christoph Debus auf Christian Rummel, der erst vor zehn Monaten als Finanzchef vorgestellt wurde. Der scheidende Condor-Manager stand über viele Jahre hinweg an der Seite von Ralf Teckentrup an der Spitze der deutschen Fluggesellschaft.

weiterlesen »

Schweden: Air Leap musste den Flugbetrieb einstellen

Mit der schwedischen Regionalfluggesellschaft Air Leap hat die Corona-Pandemie ein weiteres Opfer gefunden. Der Carrier musste am Montag den Flugbetrieb vollständig einstellen. Laut Erklärung des Vorstands hat dies finanzielle Gründe. Der schwedische Regio-Carrier hatte bis zuletzt eine Flotte, die aus einer ATR72-500 und vier Saab 340B bestand. Weiters waren im Rahmen eines Wetlease-Vertrags zwei von Lipican Aer Saab 2000 im Auftrag von Air Leap im Einsatz. Die Geschäftsleitung erklärte, dass man sich außer Stande sieht den Flugbetrieb unter den aktuellen Bedingungen aufrecht zu erhalten. Dabei wird unter anderem angeführt, dass man zwei Jahre lang faktisch ohne finanzielle Hilfe der Regierung geflogen ist und damit die Konnektivität aufrechterhalten hat. Dazu ist man nun aus finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage. Von einem vollständigen Wurf des Handtuchs will man aber noch nicht sprechen. Angestrebt wird ein umfangreicher Umbau des Unternehmens. In Norwegen, wo Air Leap ebenfalls aktiv war, hatte man auch eine von Amapola Flyg betriebene Fokker 50 im Einsatz. Der Ableger hat aber kein eigenes AOC, sondern operiert unter den schwedischen Zertifikaten.

weiterlesen »

Airport Memmingen produziert eigenen Podcast

FMM ON Air. Unter diesem Titel startet der Flughafen Memmingen nun einen Podcast mit zahlreichen Themen und Geschichten rund um den schwäbischen Airport und um die Faszination des Fliegens und des Reisens. Start ist am kommenden Freitag. In der Kommunikation geht der Flughafen Memmingen neue Wege: Am kommenden Freitag startet der neue Airport Podcast, der künftig jeden Monat Geschichten aus der Welt des Flughafens, der international unter dem Kürzel FMM bekannt ist, und der Luftfahrt bieten soll. Den Auftakt macht am kommenden Freitag Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz, der unter anderem berichtet, wie der Airport zu seinen Flugzielen kommt, welche Passagiere wohin fliegen und warum innerdeutsche Verbindungen der Vergangenheit angehören. „Wir wollen unseren Hörern damit einen akustischen Blick hinter die Kulissen von Süddeutschlands größtem Low Cost-Airport ermöglichen“, so Marketingleiterin Marina Siladji. Die Folgen erscheinen immer am letzten Freitag des Monats ab 20 Uhr online über die Flughafen-Website und überall sonst, wo Podcasts angeboten werden.

weiterlesen »

BTU eröffnet neues Büro am Flughafen Graz

Der Geschäftsreisespezialist Business Travel Unlimited hat seine Steiermarkzentrale auf den Flughafen Graz verlegt. „Die Übersiedelung von BTU auf den Flughafen Graz ist gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ein starkes Zeichen in Richtung Zukunft“, erklären Jürgen Löschnig und Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, dass wir so einen wichtigen und professionellen Partner neu am Standort begrüßen dürfen.“ Grund für den Umzug von BTU sei die Überzeugung, dass es einen baldigen Aufwärtstrend in der Reisetätigkeit der steirischen Wirtschaft geben wird. „BTU ist trotz der Pandemie wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Wir erwarten mittelfristig wieder kräftiges Wachstum und bekennen uns zu unseren Standorten in ganz Österreich, denn Kundennähe und individueller Service ist Teil unserer DNA“, meint BTU-COO Michael Glück. Das sieht auch Gerald Grubholz, der Leiter des neuen Grazer Büros, so. BTU habe die derzeitige Problematik ganz nüchtern analysiert und sei zu dem Entschluss gekommen, dass ein Umzug für die Kundennähe und den Service entscheidend sei: „Wir setzen nun ganz bewusst verstärkt auf die Kernkompetenzen des Unternehmens wie z. B. kundennahe Betreuung, technische Innovation sowie ein breites Segment von Services, und das jetzt ab Flughafen Graz, eine für den Südosten Österreichs und das angrenzende Ausland wichtige Verkehrsdrehscheibe“, erklärte Grubholz weiter. Auch die Flughafen-Chefs sind zufrieden: „Die Übersiedelung von BTU auf den Flughafen Graz ist gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ein starkes Zeichen in Richtung Zukunft“, erklären Jürgen Löschnig und Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, dass wir so einen wichtigen und professionellen Partner neu am Standort begrüßen dürfen.“

weiterlesen »