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Premium-Economy: Lufthansa und Swiss bestellen neue Sitze bei Zim

Die Fluggesellschaften Swiss und Lufthansa werden weitere Flugzeuge mit Premium-Economy-Sitzen von Zim Aircraft Seating ausrüsten. Die beiden Carrier haben sich für das Modell Zim Privacy PC-02 entschieden. Beim Kranich soll das Nachfolgemodell des Zim Magic PC-01 in 19 Boeing 747-8 eingebaut werden. Bei Swiss werden neun Airbus A330 mit diesen Sitzen ausrüstet. Herstellerangaben nach sollen die Premium-Economy-Sessel individuell angepasst werden. Der neue Premium Economy-Sitz Zim PC-02 wird in Q1/2022 bei Swiss (A340 und B777) und künftig auch für Lufthansa in den neuen B777-9, A350 und B787 eingebaut. Der neue Sitz verfügt über eine Vielzahl Funktionen, die das Gesamterlebnis und den Komfort des Passagiers verbessern sollen. Der PC-02 soll mit einer guten mechanischen Kinematik, die in einer festen Rückenlehnenschalenstruktur eingeschlossen ist, punkten. Weiters soll der Sichtschutz für eine verstärkte Privatsphäre sorgen. Der Zim Privacy umfasst auch eine Vielzahl weiterer Annehmlichkeiten wie individuell einstellbare Armlehnen, einen Cocktailtisch, einen einteiligen Esstisch, eine persönliche Leselampe, eine stimmungsvolle Umgebungsbeleuchtung und einen extra großen IFE-Bildschirm.

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Iberia stellt neue Uniformen vor

Am kommenden Mittwoch startet die spanische Tourismusmesse „Fitur“ – auch die spanische Fluggesellschaft ist dort vertreten und stellt unter anderem ihre neue Uniform vor. Die neue Robe werde offiziell erst im Juni diesen Jahres eingeführt und von den Mitarbeitenden getragen, so die Airline in einer Aussendung. Auf der touristischen Messe können Besucher die neue, von Teresa Helbig entworfene Uniform auch virtuell anprobieren. Die Kollektion der katalanischen Designerin ist eher schlicht gehalten und soll die Grundwerte des Unternehmens verkörpern. Darüber hinaus werden auch alle historischen Iberia-Uniformen ausgestellt.

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Wegen Einschussloch: Aegean Airlines setzt ihre Linie in den Libanon aus

Der Grund: Nach einer Landung in Beirut stellten Piloten an ihrem Airbus ein mögliches Einschussloch im Cockpitbereich fest. Die dortigen Behörden würden den Vorfall zudem verharmlosen. Aus diesem Grund und der damit einhergehenden Gefahr für die eigene Besetzung stoppe die Fluggesellschaft die Flüge in das Land. Außer dem äußeren Schaden – einem Einschussloch unterhalb des hinteren Cockpitfensters auf der linken Seite – ist nicht viel über den Vorfall bekannt. Die libanesischen Medien bringen eine ungewöhnliche Theorie ins Spiel: Demnach sei es in dem Land nicht unüblich, dass sogenannte Freudenschüsse im Zuge von Feierlichkeiten abgefeuert werden. Die Geschosse erreichen locker Höhen von 3.000 Meter – und werden damit auch Flugzeugen gefährlich. Die libanesischen Behörden wollen davon aber nichts wissen. Der Airbus sei ihren Angaben zufolge wahrscheinlich bereits vor der Ankunft in Beirut beschädigt worden.

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Keine Verlängerung: KLM-CEO Pieter Elbers tritt 2023 ab

Seit 2014 ist Pieter Albers CEO der niederländischen Fluggesellschaft. Eine dritte Amtszeit strebt er aber nicht mehr an, denn im kommenden Jahr wird er seinen Posten aufgeben und damit das Unternehmen verlassen. Der Vertrag endet am 1. Mai 2023. „Nach zwei Amtszeiten und mehr als acht Jahren als CEO von KLM übergebe ich den Staffelstab voller Zuversicht. Es versteht sich von selbst, dass ich mich verpflichtet fühle, KLM bei diesem Übergang zu einer neuen Führung zu unterstützen. Ich bin sehr stolz auf dieses Unternehmen und seine fantastischen Mitarbeiter. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten bleiben sie die Stärke von KLM. Meine dreißigjährige Karriere bei der blauen KLM-Familie war eine unvorstellbar schöne Reise, auf die immer immer positiv zurückblicken werde. Ich genieße die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen sehr und freue mich auf die kommende Zeit“, so noch KLM-Präsident und CEO Pieter Elbers.

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2021: Fast 25 Millionen Passagiere zählt der Frankfurter Flughafen

Der Frankfurter Flughafen ist im Jahr 2021 ein Stück aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Dank der gestiegenen Reisenachfrage im Sommer und der Öffnung der USA im Herbst zählte Deutschlands größter Flughafen im Gesamtjahr rund 24,8 Millionen Passagiere und damit fast ein Drittel mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, wie der Betreiberkonzern am Montag mitteilte. Damit lag das Aufkommen wie erwartet am oberen Ende der vom Vorstand ausgegebenen Prognose, aber noch fast zwei Drittel niedriger als vor der Pandemie: Im Jahr 2019 waren an dem Airport fast 70,6 Millionen Fluggäste abgefertigt worden – so viele wie nie zuvor. Im Dezember zeigte sich eine stärkere Erholung von der Krise – trotz neuer Reisebeschränkungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus. Fraport zählte 2,7 Millionen Passagiere und damit gut dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, allerdings immer noch 44 Prozent weniger als im Dezember 2019. Deutlich besser lief es im Cargo-Geschäft, das infolge der Pandemie und ihrer Folgen einen regelrechten Boom erlebt. Im Gesamtjahr 2021 kam der Frankfurter Flughafen auf rund 2,27 Millionen Tonnen, fast 19 Prozent mehr als 2020 und knapp 9 Prozent mehr als 2019. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, blickt trotz der Herausforderungen optimistisch in die Zukunft: „Die Lage bleibt auch 2022 hochdynamisch. Niemand kann heute konkret vorhersagen, wie sich die Pandemie in den kommenden Monaten entwickeln wird. Damit einhergehende und vielfach leider uneinheitliche Reiserestriktionen werden der gesamten Luftfahrtbranche weiter viel abfordern. Trotz dieser Unsicherheiten blicken wir optimistisch nach vorne und erwarten ab dem Frühjahr erneut eine deutlich anziehende Nachfrage.“

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Niederlage vor Gericht: Ehepaar wollte Schmerzensgeld wegen Quarantäne nach Urlaub

Hat man in Deutschland, wenn man von einer Urlaubsreise zurückkehrt und in Quarantäne muss etwa Anspruch auf Schmerzensgeld? Nein, entschied das Landgericht Frankfurt unter dem Aktenzeichen 2-04 O 165/21. Ein Ehepaar machte im Frühjahr 2021 Urlaub in einem damaligen Risikogebiet und machte im Ausland einen PCR-Test, der negativ ausgefallen ist. Dennoch hatten sie in der Bundesrepublik Deutschland eine Quarantäne anzutreten. Dagegen zogen die beiden vor Gericht und argumentierten damit, dass sie aufgrund der Absonderung psychische Probleme erlitten haben. Eingefordert wurde daher ein entsprechendes Schmerzensgeld. Das Landgericht Frankfurt wies die Klage, auf die der deutsche Anwaltsverein hingewiesen hatte, jedoch ab. Unter anderem begründeten die Richter die Entscheidung damit, dass die Quarantäne als Schutzmaßnahme gerechtfertigt gewesen wäre. Den negativen PCR-Test stufte man als bloße Momentaufnahme ein und da der Urlaubsort gemäß Infektionsschutzgesetz als Risikogebiet eingestuft war, hätte eine Ansteckungsgefahr für die Allgemeinheit bestanden.

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Ukraine: Air Ocean Airlines schon am Boden

Nach nicht einmal ganz zwei Monaten musste die ukrainische Fluggesellschaft Air Ocean Airlines bereits den Flugbetrieb einstellen. Offiziell heißt es, dass es sich nur um eine Pause bis Anfang März 2022 handeln soll. Die Flotte des Carriers bestand zuletzt aus zwei Antonow An-148 sowie einer von Motor Sich Airlines im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung betriebenen An-24. Ab Kiew-Schuljany bot man die Inlandsziele Lwiw, Charkiw, Chernivtsi und Saporischschja an. Auch hatte man dezentrale Strecken zwischen den genannten Städten bzw. Umsteigeverbindungen über Kiew. Gestartet ist man erst vor wenigen Wochen. Interessant ist aber die Begründung warum Air Ocean Airlines den Flugbetrieb – zumindest temporär – eingestellt hat. Man erklärt nämlich nicht, dass man Auslastungs- bzw. Absatzprobleme habe, sondern behauptet, dass sich die Übernahme zusätzlicher Maschinen verzögere und man daher in eine temporäre Pause gehen müsse. Der Wettbewerb innerhalb der Ukraine ist durchaus hart. Auf manchen Routen matchen sich bis zu vier Carrier ab Kiew bzw. Borispil. Ein kleiner Überblick in diesem Bericht.

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Wizz Air pausiert Ljubljana-Flüge erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air zieht sich abermals temporär vom slowenischen Haupstadtflughafen Ljubljana zurück. Die Verbindung nach London-Luton wird am 4. Februar 2022 vorläufig letztmalig bedient. Wizz Air bietet ab Ljubljana die Ziele Charleroi (Belgien) und Luton (UK) an. Die zuerst genannte Verbindung pausiert bereits seit einiger Zeit, soll jedoch voraussichtlich am 4. März 2022 reaktiviert werden. Zunächst wird unregelmäßig an verschiedenen Tagen geflogen und ab 31. März 2022 soll zweimal pro Woche (Verkehrstage: Donnerstag und Sonntag) bedient werden. Ob der Termin hält oder erneut nach hinten verschoben wird, ist noch unklar. Die Luton-Strecke wird nach dem 4. Februar 2022 ebenfalls in eine temporäre Flugpause geschickt. Dem aktuellen Informationsstand nach soll diese bis zumindest 29. März 2022 andauern. Anschließend sind drei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden sollen, geplant.

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Mali erhöht Druck auf Airlines: Nur 72 Stunden Zeit oder Slots weg

Die Behörden des westafrikanischen Staats Mali erhöhen den Druck auf die Fluggesellschaften, die ihr Land anfliegen bzw. im Besitz von Start und Landerechten sind. In nur 72 Stunden mussten die Carrier entscheiden, ob sie ihre Slots nutzen wollen oder nicht. Gab es keine oder eine negative Rückmeldung, werden die Start- und Landerechte entzogen. Möglicherweise sogar dauerhaft, jedoch ist kaum vorstellbar, dass das Regime auf Flugdienstleistungen diverser internationaler Fluggesellschaften verzichten kann. Die politische Lage in Mali gilt als äußerst instabil. Unter anderem gegenüber der Agentur Reuters erklärte Minister Dembele Madina Sissoko unter anderem, dass die Fluggesellschaften sicherstellen sollen, dass Mali angeflogen wird oder andernfalls werden die Start- und Landerechte entzogen. Für die Entscheidung, die der Zivilluftfahrtbehörde mitzuteilen war, wurden lediglich 72 Stunden eingeräumt. Air France war einst einer der größten Anbieter zwischen Frankreich und Mali. Das Flugangebot nach Bamako ruht bereits seit einiger Zeit und es gibt momentan keine Perspektive hinsichtlich einer möglichen Wiederaufnahme. Andere Carrier, darunter Air Cote d’Ivoire, Air Burkina und Air Senegal fliegen Mali ebenfalls nicht mehr an.

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FAA will FedEx mit Raketenabwehr-Systemen ausrüsten

Die U.S.-amerikanische Frachtfluggesellschaft FedEx könnte schon bald ihre Flotte mit Infrarot-Raketenabwehrsystem ausrüsten. Die Luftfahrtbehörde FAA hat eindringlich darauf hingewiesen, dass man dies bei kommerziellen Verkehrsflugzeugen – inklusive der Frachter von FedEx – für notwendig hält. Es handelt sich nicht um den ersten Anlauf, jedoch kam es bislang aufgrund der hohen Kosten zu keiner Umsetzung bzw. einer behördlichen Anordnung seitens der FAA. Man vertritt jedoch weiterhin die Ansicht, dass Verkehrsflugzeuge generell mit Abwehrmaßnahmen gegen Thermoraketen ausgerüstet werden sollten. Unter anderem ist in den Unterlagen der FAA, über die das Portal The Drive zuerst berichtete, zu lesen, dass in den letzten Jahren Angriffe auf zivile Verkehrsflugzeuge, die mit Hilfe mobiler Abschussvorrichtungen vorgenommen werden, stark zugenommen hätten. Um dieser Bedrohung entgegenzuwirken, fordert die FAA besondere Bedingungen für FedEx, um ein System zu installieren, „das Infrarot-Laserenergie als Gegenmaßnahme gegen wärmesuchende Raketen außerhalb des Flugzeugs aussendet“. Derzeit, so stellt die FAA fest, fehlen den Lufttüchtigkeitsvorschriften für Verkehrsflugzeuge Sicherheitsstandards für diese Systeme. Das spezielle Flugzeug in der Einreichung, der Airbus A321-200, ist eine Langstreckenversion des A321 und wird hauptsächlich als kommerzielles Passagierflugzeug eingesetzt. FedEx betreibt den A321-200 noch nicht, obwohl das Flugzeug von mehreren großen Frachtunternehmen als Anwärter auf den zukünftigen Frachtbetrieb angesehen wird.

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