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World2Fly plant neue Strecken ab Lissabon und Madrid

Der spanische Iberostar-Konzern will im kommenden Jahr mit den World2Fly-Airline-Töchtern weiter wachsen. Im Fokus stehen dabei Ziele in der Karibik und an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Während die spanische World2Fly bereits seit einiger Zeit in der Luft ist, soll der portugiesische Ableger im zweiten Halbjahr 2022 den Betrieb aufnehmen. Ab Madrid wird man ab 19. Juni 2022 neu an den Verkaufstagen Mittwoch und Sonntag nach Santo Domingo fliegen. Von Lissabon aus will man das Angebot nach Punta Canta, Varadero, Havanna, Cancun und in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik ausweiten. Voraussichtlich ab Juni 2022 will man mit Boston und Washington zwei neue Ziele an der U.S.-Ostküste anbieten. Weitere U.S.-Destinationen sind San Francisco, Las Vegas, Orlando. Puerto Vallarta (Mexiko), die Seychellen und Barbados sind ebenfalls in Planung. Nach Möglichkeit sollen AIrbus A350, die mit 432 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz kommen.

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Altenrhein: AAL AG von Atlas Air Service aufgekauft

Die auf dem Flughafen Altenrhein ansässige AAL AG befindet sich seit Jahreswechsel 2021/22 in den Händen der deutschen Atlas Air Service AG. Diese übernahm 100 Prozent des Aktienkapitals am vormals als Altenrhein Aviation bekannten Unternehmen. „Im Verbund mit Atlas Air Service können wir unsere Kunden noch besser betreuen, beispielsweise durch einen gemeinsamen AOG-Service und die bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen in der Unternehmensgruppe. Außerdem kann uns Atlas bei der Digitalisierung und im Marketing unterstützen”, erklärt AAL-Chefin Natascha Rode. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das schweizerische Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter und weist einen Jahresumsatz in der Höhe von 12 Millionen Schweizer Franken aus. Man ist auf die Wartung von Businessjets spezialisiert. Für Flugzeuge der Hersteller Embraer Executive Jets, Gulfstream Aerospace (G150, G200, G280) sowie für die TBM-Flugzeugfamilie ist AAL AG autorisiertes Servicecenter; außerdem werden Geschäftsreiseflugzeuge der Hersteller Cessna und Pilatus betreut. „Den Mitarbeitenden und dem Management der AAL AG ist in den vergangenen Jahren eine erfreulich positive Entwicklung gelungen. Das zukünftige Wachstum werden wir unterstützen und durch unsere Erfahrung absichern – wie Atlas Air Service bereits mit Augsburg Air Service bewiesen hat. Das ambitionierte Management in Altenrhein bleibt vollumfänglich verantwortlich für die Führung der AAL AG.“ Gregor Bremer, Vorstand der Atlas Air Service AG, ergänzt: „Flugzeug-Instandhaltung erfordert Wissen und Erfahrung – je mehr, desto besser. Deshalb profitieren auch unsere Werft-Kunden in Augsburg und in Bremen von der Zusammenarbeit mit Altenrhein”, so Nicolas von Mende, Vorstandsvorsitzender der Atlas Air Service AG.

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Budapest: LOT ab Juni 2022 im W-Pattern nach New York

Der Flughafen Budapest spielte vor der Corona-Pandemie eine besondere Bedeutung in der Strategie des polnischen Star-Alliance-Mitglieds Lot. Es handelt sich um die einzige Langstrecken-Basis außerhalb Polens. Die Krise führte zur temporären Einstellung, aber ab Juni 2022 will der Carrier wieder in Richtung New York abheben. Lot fliegt – momentan besser gesagt “flog” – seit dem Jahr 2018 ab Budapest auch nach New York JFK. Die Langstreckenflüge des polnischen Carriers waren der ganze Stolz des Flughafens der ungarischen Hauptstadt und dann kam Corona. Wie fast alle anderen Fluggesellschaften musste auch Lot kürzen und temporär einstellen. Der Plan sich in Budapest ein zweites Standbein neben Warschau-Chopin aufzubauen wurde aber nie aufgegeben. Nun ist es soweit: LOT will ab Anfang Juni 2022 wieder dreimal pro Woche von Budapest aus zum Big Apple fliegen. “Trotz der schwierigen Zeiten, denen wir gegenüberstehen, sucht Lot nach jeder Gelegenheit, um zu wachsen. Mit der Wiederaufnahme des Nonstop-Dienstes von Budapest nach New York unterstreichen wir unser Engagement für den ungarischen Markt und glauben an seine Perspektiven. Wir freuen uns, unsere ungarischen Gäste wieder an Bord unserer komfortablen Dreamliner begrüßen zu dürfen. Vielen Dank, dass Sie vor der Pandemie bei uns waren und willkommen zurück unter unseren Flügeln”, so Lot-Chief Commercial Officer Michał Fijoł. Mit dem Comeback der Langstreckenflüge ab Budapest kommt es zu einem spannenden Routing, denn der Boeing Dreamliner: Die Maschinen starten in Warschau, fliegen nach New York (JFK), von dort aus nach Budapest, zurück an den Big Apple und dann geht es zur Homebase nach Polen.

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City Airport Train derzeit Regionalzug in Vorarlberg

Seit dem Beginn der Coronapandemie verkehrt der City-Airport-Train nicht mehr auf seiner Stammstrecke zwischen dem Bahnhof Wien-Mitte Landstraße und dem Flughafen Wien-Schwechat. Die Waggons des Wiener Airport-Express-Zuges kommen am anderen Ende von Österreich, in Vorarlberg, zum Einsatz. Die durchaus auffällig lackierten Züge des City-Airport-Trains verkehren seit März 2020 nicht mehr planmäßig ab dem Flughafen Wien-Schwechat. Im Frühjahr 2022 will man den Neustart anpacken, jedoch gibt es noch keinen konkreten Termin. Die Waggons, in denen sonst Touristen, Geschäftsleute, Airline- und Flughafenmitarbeiter von der Innenstadt zum Airport (und umgekehrt) reisen, stehen jedoch nicht still. Anzutreffen sind die CAT-Züge in Vorarlberg. Die Garnituren werden dort als Regionalzüge der Österreichischen Bundesbahnen eingesetzt. Auch in der Ostregion sind einige Waggons für die ÖBB im Regionalverkehr unterwegs. Das hat seinen Grund: Die Staatsbahn hat das Wagenmaterial des City Airport Train angemietet. Die momentan pausierende Express-Verbindung ist eine Joint-Venture zwischen Flughafen Wien AG und den Österreichischen Bundesbahnen. So ist es naheliegend, dass die ÖBB ihrer Beteiligung durch Anmietung der Waggons unter die Arme greifen. Doch ganz selbstlos ist das nicht, denn den Österreichischen Bundesbahnen fehlt aufgrund einer verkorksten Bestellung von Triebzügen besonders in Vorarlberg modernes Rollmaterial. Somit springen die CAT-Waggons temporär ein. Eine Sprecherin des City Airport Train erklärte auf Anfrage: “Die CAT- Garnituren sind derzeit noch sowohl in Vorarlberg als auch im Osten Österreichs bei den ÖBB im Einsatz. Die Züge werden mit ÖBB Personal geführt, es werden nur die Waggons vermietet”.

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Airbus gründet neue Tochtergesellschaft in Frankreich

Mit Jahresbeginn gründete der Flugzeughersteller eine neue Tochtergesellschaft namens Airbus Atlantic. Dieses Vorhaben wurde bereits im April angekündigt: Zwei neue Unternehmen möchte der Luftfahrtkonzern gründen. Eines in Frankreich – was nun mit Airbus Atlantic geschehen ist – und eines in Deutschland. Mit der Neuaufstellung soll die Wertschöpfungskette gestärkt und der Produktionsablauf optimiert werden. Airbus Atlantic werde eine Schlüsselrolle in der Lieferkette für Flugzeugstrukturen spielen, teilte Airbus nun mit. Mit 13.000 Mitarbeitern in fünf Ländern auf drei Kontinenten und einem geschätzten Geschäftsvolumen von rund 3,5 Milliarden Euro sei das Unternehmen weltweit die Nummer zwei bei Flugzeugstrukturen, die Nummer eins bei Pilotensitzen und rangiere unter den Top drei bei Business- und First-Class-Passagiersitzen, die weiterhin unter der Marke Stelia Aerospace vertrieben werden. Das neue Tochterunternehmen in Deutschland wird laut Ankündigung vom April die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen der Tochter Premium Aerotec in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen.

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NUE: Über 60 Sommerziele schon jetzt buchbar

Mehr als 60 Ziele sind im Sommerflugplan ab Ende März wieder nonstop vom Airport Nürnberg aus zu erreichen und die meisten schon jetzt buchbar. Für Städtereisende sind alleine 14 neue Strecken wie beispielsweise Venedig, Valencia, Girona, Estlands Hauptstadt Tallinn, Faro an der portugiesischen Algarveküste und auch die irische Stadt Dublin im Nürnberger Flugplan verfügbar. Sonne, Strand und Meer kommen ebenfalls nicht zu kurz: Die griechischen Inseln und Zypern, die Kanaren und die Türkei mit sieben Zielen sowie Hurghada in Ägypten stehen zur Auswahl. Von der Costa Brava über die Costa Blanca bis hin zur Costa del Sol ist das spanische Festland mit fünf Zielen erreichbar. „Von und nach Mallorca – die Lieblingsinsel der Franken – gibt es ein besonders flexibles Airline-Angebot und auch das hippe Ibiza ist wieder dabei“, so der Airport. Mit Banja Luka und Tuzla in Bosnien und Herzegowina, Burgas, Varna und Sofia in Bulgarien sowie Kyjiw und Lwiw (Lemberg) in der Ukraine ist wieder ein starkes Südosteuropa-Programm nutzbar. Wer nicht so lange warten möchte, kann schon jetzt das Fernweh stillen: Zum Beispiel auf vier Kanarische Inseln zehn Mal pro Woche, nach Antalya oder bei Städtetrips, zum Beispiel nach Paris oder ins italienische Bologna. Gute Umsteigeverbindungen über die bekannten Drehkreuze in Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, Wien und Zürich runden die Zieleauswahl weltweit ab.

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ÖAMTC-Flugrettung 2021 mit 19.253 Einsätzen

Österreichweit hoben die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung 2021 zu 19.253 Einsätzen ab – so oft wie nie zuvor. Im Schnitt wurde damit 53-mal pro Tag eine Christophorus-Crew alarmiert, um lebensrettende Hilfe aus der Luft zu bringen. Gegenüber 2020 (17.284 Einsätze) ist das ein Plus von elf Prozent. „Auch im abgelaufenen Jahr war die Corona-Pandemie eines der bestimmenden Themen im Land. Zum Schutz unsere Piloten, Ärzte und Flugretter – aber auch der Patienten – haben wir daher die bewährten Schutzkonzepte laufend an die Lage angepasst. Das hat hervorragend funktioniert, weswegen wir unseren Betrieb immer und uneingeschränkt aufrechterhalten konnten“, hält Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, fest. Die meisten Einsätze wurden in Niederösterreich (4.758) der Steiermark (3.556) und Oberösterreich (2.650) geflogen.

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Emirates wieder sicherste Airline der Welt

Fachleute des Hamburger Flugunfallbüros JACDEC haben auch in diesem Jahr wieder die Golf-Airline zur sichersten Fluggesellschaft der Welt gekürt. Der weltgrößte Betreiber des doppelstöckigen Verkehrsflugzeugs A380 – dem größten Passagierjet überhaupt – behält in einer JACDEC-Auswertung fürs Luftfahrtmagazin „Aero International“ (Februar-Ausgabe) seine Spitzenposition. Auch ein riskanter Zwischenfall kurz vor dem Jahresende beim Start einer Boeing 777 in Dubai änderte nichts an dieser positiven Gesamtwertung. Mit einem Risikoindex von 95,05 Prozent liegt Emirates unter den 25 weltgrößten Airlines vor der niederländischen KLM (93,31 Prozent), den US-Fluggesellschaften Jetblue Airways (91,61) und Delta Air Lines (91,55) sowie der britischen easyJet (91,28). Der theoretisch erreichbare Bestwert liegt bei 100 Prozent, heißt es im ORF. Weil sie in diesem Jahr keine ausreichende Passagierkilometerleistung erreicht haben, tauchen bekannte Fluggesellschaften wie Austrian Airlines, Eurowings und Condor nicht unter den europäischen Top 25 auf. Für sie berechneten die Experten einen Risikoindex von 85,7, 89,71 und 88,54 Prozent.

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BA Euroflyer will im Gatwick-Malta-Geschäft mitmischen

British Airways beabsichtigt ab dem Frühjahr 2022 den Flughafen Luqa (Malta) auch von London-Gatwick aus anzusteuern. Mittelfristig soll die Neuaufnahme von der Tochtergesellschaft BA Euroflyer bedient werden.  Das Vereinigte Königreich gilt als wichtigster Quellmarkt für den maltesischen Tourismus. Aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen waren in den letzten beiden Sommersaisons weniger UK-Touristen auf den maltesischen Inseln. Tourismusminister Clayton Bartolo erhofft sich von der zusätzlichen British-Airways-Verbindung einen weiteren Schub in Sachen Erholung. Derzeit verbinden die Fluggesellschaften Easyjet, Wizz Air und Air Malta Luqa mit dem Flughafen London-Gatwick. Heathrow wird von British Airways und Air Malta angeboten. Ryanair nutzt Stansted und Luton. Jet2 fliegt von Stansted aus nach Malta. Saisonal sind im Rahmen von Charterflügen auch weitere Airlines tätig. British Airways plant die neue Verbindung zwischen Gatwick und Luqa im März 2022 aufzunehmen und bis Ende Mai 2022 auf 18 Umläufe pro Woche hochzufahren. Die operative Durchführung soll unmittelbar nach dem Erhalt von AOC und Betriebsgenehmigung an die neue BA Euroflyer übergeben werden. Proaktiv stockt der Mitbewerber Wizz Air UK die Präsenz an Londons zweitgrößtem Flughafen auf und kündigte kürzlich die Aufnahme zahlreicher neuer Strecken an. In den Kalendermonaten Januar und Februar 2022 sieht es am einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta weniger rosig aus. Eine dreistellige Anzahl von Flügen wurde seitens der Airlines bereits gestrichen. Die Direktion des Airports hofft auf Besserung ab März 2022 und setzt insbesondere auf den traditionell stärkeren Sommer.

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Berlin: Finanzminister Lindner fordert Verzicht auf Regierungsterminal

Um das Regierungsterminal auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg wird schon länger gestritten. Der neue Finanzminister Christian Lindner (FDP) hält den bestehenden temporären Bau für völlig ausreichend und spricht sich gegen die Errichtung eines “repräsentativen Regierungsterminals” aus. Bislang vertrat das deutsche Außenministerium stets die Linie, dass man für das Reisen von Regierungsmitgliedern sowie für den Empfang von Staatsgästen ein repräsentatives Gebäude braucht. Kritiker bezeichneten in der Vergangenheit die Baupläne als “Protzbau”. Finanzminister Lindner appelliert nun in Richtung Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), dass diese von diesem BER-Projekt Abstand nehmen solle. Der FDP-Politiker hält das aktuelle Interimsterminal, das die Flugbereitschaft nutzt und in dem auch Staatsgäste empfangen werden, für zweckmäßig und ausreichend. Weiters hält Lindner den Verzicht auf den Neubau für ein wichtiges Signal in Richtung Steuerzahler, da man dann den sorgsamen Umgang mit Finanzmitteln zeigen würde. Bislang spielte am Flughafen BER Geld noch nie eine sonderlich wichtige Rolle, denn im Zuge der Errichtung des Terminals 1 sind über Jahre hinweg die Kosten aus dem Ruder gelaufen.

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