Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Emirates wieder sicherste Airline der Welt

Fachleute des Hamburger Flugunfallbüros JACDEC haben auch in diesem Jahr wieder die Golf-Airline zur sichersten Fluggesellschaft der Welt gekürt. Der weltgrößte Betreiber des doppelstöckigen Verkehrsflugzeugs A380 – dem größten Passagierjet überhaupt – behält in einer JACDEC-Auswertung fürs Luftfahrtmagazin „Aero International“ (Februar-Ausgabe) seine Spitzenposition. Auch ein riskanter Zwischenfall kurz vor dem Jahresende beim Start einer Boeing 777 in Dubai änderte nichts an dieser positiven Gesamtwertung. Mit einem Risikoindex von 95,05 Prozent liegt Emirates unter den 25 weltgrößten Airlines vor der niederländischen KLM (93,31 Prozent), den US-Fluggesellschaften Jetblue Airways (91,61) und Delta Air Lines (91,55) sowie der britischen easyJet (91,28). Der theoretisch erreichbare Bestwert liegt bei 100 Prozent, heißt es im ORF. Weil sie in diesem Jahr keine ausreichende Passagierkilometerleistung erreicht haben, tauchen bekannte Fluggesellschaften wie Austrian Airlines, Eurowings und Condor nicht unter den europäischen Top 25 auf. Für sie berechneten die Experten einen Risikoindex von 85,7, 89,71 und 88,54 Prozent.

weiterlesen »

BA Euroflyer will im Gatwick-Malta-Geschäft mitmischen

British Airways beabsichtigt ab dem Frühjahr 2022 den Flughafen Luqa (Malta) auch von London-Gatwick aus anzusteuern. Mittelfristig soll die Neuaufnahme von der Tochtergesellschaft BA Euroflyer bedient werden.  Das Vereinigte Königreich gilt als wichtigster Quellmarkt für den maltesischen Tourismus. Aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen waren in den letzten beiden Sommersaisons weniger UK-Touristen auf den maltesischen Inseln. Tourismusminister Clayton Bartolo erhofft sich von der zusätzlichen British-Airways-Verbindung einen weiteren Schub in Sachen Erholung. Derzeit verbinden die Fluggesellschaften Easyjet, Wizz Air und Air Malta Luqa mit dem Flughafen London-Gatwick. Heathrow wird von British Airways und Air Malta angeboten. Ryanair nutzt Stansted und Luton. Jet2 fliegt von Stansted aus nach Malta. Saisonal sind im Rahmen von Charterflügen auch weitere Airlines tätig. British Airways plant die neue Verbindung zwischen Gatwick und Luqa im März 2022 aufzunehmen und bis Ende Mai 2022 auf 18 Umläufe pro Woche hochzufahren. Die operative Durchführung soll unmittelbar nach dem Erhalt von AOC und Betriebsgenehmigung an die neue BA Euroflyer übergeben werden. Proaktiv stockt der Mitbewerber Wizz Air UK die Präsenz an Londons zweitgrößtem Flughafen auf und kündigte kürzlich die Aufnahme zahlreicher neuer Strecken an. In den Kalendermonaten Januar und Februar 2022 sieht es am einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta weniger rosig aus. Eine dreistellige Anzahl von Flügen wurde seitens der Airlines bereits gestrichen. Die Direktion des Airports hofft auf Besserung ab März 2022 und setzt insbesondere auf den traditionell stärkeren Sommer.

weiterlesen »

Berlin: Finanzminister Lindner fordert Verzicht auf Regierungsterminal

Um das Regierungsterminal auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg wird schon länger gestritten. Der neue Finanzminister Christian Lindner (FDP) hält den bestehenden temporären Bau für völlig ausreichend und spricht sich gegen die Errichtung eines “repräsentativen Regierungsterminals” aus. Bislang vertrat das deutsche Außenministerium stets die Linie, dass man für das Reisen von Regierungsmitgliedern sowie für den Empfang von Staatsgästen ein repräsentatives Gebäude braucht. Kritiker bezeichneten in der Vergangenheit die Baupläne als “Protzbau”. Finanzminister Lindner appelliert nun in Richtung Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), dass diese von diesem BER-Projekt Abstand nehmen solle. Der FDP-Politiker hält das aktuelle Interimsterminal, das die Flugbereitschaft nutzt und in dem auch Staatsgäste empfangen werden, für zweckmäßig und ausreichend. Weiters hält Lindner den Verzicht auf den Neubau für ein wichtiges Signal in Richtung Steuerzahler, da man dann den sorgsamen Umgang mit Finanzmitteln zeigen würde. Bislang spielte am Flughafen BER Geld noch nie eine sonderlich wichtige Rolle, denn im Zuge der Errichtung des Terminals 1 sind über Jahre hinweg die Kosten aus dem Ruder gelaufen.

weiterlesen »

Vereinigte Arabische Emirate erteilen Ungeimpften Ausreiseverbot

Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate gestatten ab dem 10. Jänner 2022 nur noch vollständig geimpften Personen das Land zu verlassen. Ungeimpfte sind ab diesem Zeitpunkt mit einem umfassenden Reiseverbot belegt. Die neue Regelung gilt in erster Linie für Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate, denn ungeimpfte Touristen können ohnehin nur in wenigen Ausnahmefällen einreisen. Je nach Emirat sind die Einreise- und Quarantänebestimmungen abweichend. Das Reiseverbot für ungeimpfte Einwohner soll jedoch für den gesamten Staat gelten. Das Außenministerium der VAE teilte mit, dass vor Auslandsreisen die Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 nachgewiesen werden muss. Andernfalls werde die Ausreise nicht gestattet. Ausnahmen gibt es für Personen, die nachweisen können, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Weiters gibt es Sonderregelungen für den Fall, dass man eine medizinische Behandlung im Ausland in Anspruch nehmen möchte.

weiterlesen »

Rostock: German Airways vor Einstieg ins Liniengeschäft

Der deutsche Flughafen Rostock-Laage ist nun in den Händen der Zeitfracht-Gruppe. Diese will ein Wartungszentrum der Tochtergesellschaft German Airways ansiedeln und kann sich auch vorstellen, dass man erstmals auf eigene Rechnung Linienflüge aufnimmt. Gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk erklärte Konzernchef Wolfram Simon-Schröter, dass man den Airport zu einem “kleinen Cargodrehkreuz” weiterentwickeln möchte. Als Beispiel führte er unter anderem Lieferungen der Adler Modemärkte, die man aus der Insolvenz herausgekauft hat, an.  Aber auch innerdeutsche Linienflüge auf eigene Rechnung werden geprüft. Simon-Schröter sagte gegenüber dem NDR, dass er das Potential sieht, dass auf dem Flughafen Rostock-Laage zumindest ein Embraer 190 von German Airways stationiert werden könnte. MIt diesem könnten dann “innerdeutsche sowie touristische Destinationen eigenwirtschaftlich bedient werden”. Zu möglichen Strecken äußerte sich der Manager aber noch nicht.

weiterlesen »

Frankfurt: Österreichische Polizisten überwältigen „unruly PAX“ auf Kanada-Flug

Eigentlich wollten zwei niederösterreichische Polizisten nur in den Urlaub fliegen, doch auf dem Flug von Frankfurt nach Vancouver kam es zu einem Zwischenfall. Ein so genannter “unruly PAX” sprach Passagieren und Kabinencrew Drohungen aus. Die beiden Beamten schritten nach Rücksprache mit dem Kapitän – über die Crew – ein. Die beiden Exekutivbeamten der Landespolizeidirektion Niederösterreich wollten als Paar ihren Urlaub in Kanada verbringen, jedoch gab es rund zwei Stunden nach dem Start in Frankfurt am Main eine komplizierte Situation an Bord. Die Polizeibediensteten hielten verdeckte Rücksprache mit dem Piloten und seiner Crew und überwältigten schließlich den Mann mit Einsatztechniken, die bei der österreichischen Bundespolizei bewährt sind. Der s.g. „Disruptive Passenger“ wurde durch technische Mittel fixiert und überwacht, nach der Landung in Vancouver wurde der Mann kanadischen Behörden übergeben. Das Einschreiten erfolgte in Abstimmung mit den zuständigen Sicherheitsbehörden in Kanada und Deutschland. „Jeder betriebsstörende Passagier kann die Sicherheit eines Fluges erheblich gefährden. Ich bin stolz auf unsere beiden Bediensteten – ihr Einschreiten war mutig, intelligent und beherzt,“ sagt Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). „Dieses Einschreiten zeigt einmal mehr, wie professionell und engagiert die Polizistinnen und Polizisten in Österreich sind, auch außer Dienst und im Urlaub.“ Auch der österreichische Air Marshal Service, der von Beamten des Einsatzkommando Cobra gestellt wird, lobt das Einschreiten der beiden Polizeibediensteten. Sicherheit sei die oberste Prämisse in der Luftfahrt, deshalb sei auch die Überwältigung des Mannes die richtige Entscheidung gewesen, so ein leitender Beamter des EKO Cobra.

weiterlesen »

Azores Airlines nimmt Direktflüge von Düsseldorf nach New York JFK auf

Die portugiesische Fluggesellschaft Azores Airlines bietet ab Anfang Juni 2022 einmal wöchentlich Direktflüge zwischen Düsseldorf und New York JFK an. Es handelt sich um echte Direkt- und keine Nonstopflüge, denn in Ponta Delgada wird ein technischer Zwischenstopp eingelegt. Der Carrier beabsichtigt diese Route, die im Grunde nur eine “Verlängerung” der Flüge von Düsseldorf nach Ponta Delgada darstellen, mit Maschinen des Typs Airbus A321 zu bedienen. Korrekterweise bezeichnet man das Angebot als “Direktflug”. Leider ist vielen nicht bewusst, dass ein so genannter Direktflug eben kein Flug von A nach B ohne Zwischenstopp ist, sondern beliebig viele Zwischenlandungen enthalten kann, sofern die Flugnummer gleich bleibt. Eine Verbindung von A nach B ohne Zwischenstopp nennt man Nonstopflug. Im Marketing werden diese beiden – eindeutig definierten Begriffe – oftmals zum Nachteil der Kunden “verwechselt”. Azores Airlines bezeichnet im Buchungsvorgang die Flugverbindung von Düsseldorf nach New York JFK als Direktflug. Klickt man auf die Fluginformationen, bekommt man den technischen Zwischenstopp auf der portugiesischen Insel angezeigt. Angeboten werden diese Flüge mit Airbus A321 jeweils an Donnerstagen. Die Reisezeit wird mit 11 Stunden und 15 Minuten angegeben. In die umgekehrte Flugrichtung, also von New York JFK über Ponta Delgada nach Düsseldorf, wird die Verbindung ab Anfang Juni 2022 jeweils am Verkehrstag Mittwoch angeboten. Auch hier ist der Maschinentyp Airbus A321 geplant. Die Flugdaten auf einen Blick: Düsseldorf-New York (JFK) via Ponta Delgada: Abflug (DUS): 14 Uhr 40 (Lokalzeit) Ankunft (JFK): 19 Uhr 55 (Lokalzeit) technischer Zwischenstopp: Ponta Delgada (PDL) Flugnummer: S4277 Verkehrstag: Donnerstag New York (JFK)-Düsseldorf via

weiterlesen »

Der unscheinbare Hoffnungsträger: Mit Corendon Airlines Europe von Hannover nach Fuerteventura

Was haben die deutschen Flughäfen in Nürnberg, Münster-Osnabrück, Erfurt und Rostock-Laage gemeinsam? Im vergangenen Jahrzehnt musste äußerst schmerzhaft zunächst der Wegfall von Air Berlin und keine 1,5 Jahre später von Germania verkraftet werden, beide zu ihrer Zeit der lokale “Big Player”. Nach den Insolvenzen waren die Filetstücke schnell verteilt, während insbesondere die Flughäfen aus der zweiten Reihe dringend nach Ersatz suchen mussten. Inzwischen haben die oben genannten Flughäfen im laufenden Winterflugplan wieder eines gemeinsam: eine maltesische Charterairline – die „Corendon Airlines Europe“. Diese ist Ableger der türkischen Corendon Airlines und an allen vier Flughäfen entweder stark vertreten oder sogar Monopolist. Doch wer ist dieser (derzeit) reine Boeing-737 Betreiber, welcher mit dem Slogan “Your Holiday Airline” in den auffälligen Farben blau, weiß und gelb wirbt? 2017 wurde die zu diesem Zeitpunkt zweite Tochterfirma der Corendon Airlines, nach der Gründung der niederländischen Chartertochter, mit offiziellem Firmensitz auf der bezaubernden Mittelmeerinsel Malta aus der Taufe gehoben. Nach eigener Aussage betreibt die Corendon Airlines aktuell auf drei AOC’s 27 Flugzeuge vom Typ 737, davon 26 vom Typ 737-800 und eine 737-Max8. Vier weitere 737-Max warten in den USA auf Ihre Auslieferung, wovon auch eine Maschine als „9H-MAX“ die maltesische Corendon erweitern soll. Zeit die Airline, welche im kommenden Sommer 2022 ab 26 Flughäfen aus Deutschland , Österreich und der Schweiz in den Süden fliegen will, ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.  Anreise Der Flughafen Hannover ist einer der wenigen deutschen Flughäfen, welcher einen genehmigten 24-Stunden-Flugbetrieb durchführt. Im DACH-Gebiet ist er direkt an

weiterlesen »

Zu viele Coronafälle: Aidanova bricht Kreuzfahrt ab

Die deutsche Reederei Aida muss die Kreuzfahrt der “Aidanova” aufgrund zahlreicher Coronafällen unter der Besatzung im Hafen von Lissabon abbrechen. Die hauptsächlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammenden Passagiere sollen am Montag ausgeflogen werden. Bereits seit drei Tagen hing die Aidanova im Hafen von Lissabon fest und nun zieht die Reederei aus dieser Fahrt den Stecker. Die Kreuzfahrt wird abgebrochen und für die Fahrgäste geht es per Flugzeug nach Hause. Das Unternehmen teilte unter anderem mit: Aufgrund der aktuellen Situation können wir die Reise mit Aida Nova nicht wie geplant bis zum 5. Januar 2022 auf die Kanarischen Inseln fortsetzen“. Trotz intensiver Bemühungen wäre es nicht gelungen Ersatz-Crewmitglieder aufzutreiben. Die Reederei habe sich daher “im Interesse der Sicherheit und der Gesundheit von Besatzung und Passagieren” für den Abbruch der Kreuzfahrt entschieden. Bis zum Ausfliegen könnten die Fahrgäste an Landausflügen teilnehmen. Bereits in den Tagen zuvor lief es unrund, denn der ursprünglich geplante Stop vor Madeira zur Beobachtung des Feuerwerks wurde abgesagt. Die Aidanova verharrte drei Tage lang im Hafen von Lissabon. Laut lokalen Medienberichten, die sich auf den Hafendirektor von Lissabon berufen, sollen 52 der 1.353 Crewmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. An Bord befinden sich weiters 2.844 Fahrgäste. Offiziellen Angaben nach soll es unter den Passagieren keine positive Testung geben. Die Reederei Aida erklärte, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder vor dem Einschiffen den Nachweis über die vollständige Impfung haben erbringen müssen. Weiters wäre die Vorlage eines negativen PCR-Tests notwendig gewesen. An Ort und Stelle wurden zusätzliche

weiterlesen »

Erholung: Pristina nur neun Prozent unter Leistung von 2019

Der Flughafen Pristina wurde im Jahr 2021 von rund zwei Millionen Passagieren genutzt. Damit lag der sich im Kosovo befindliche Airport bei 91 Prozent der Verkehrsleistung, die man im Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, hatte. Besonders die Flugverbindung aus der D-A-CH-Region nach Pristina zeigten sich während dem gesamten Verlauf der Corona-Pandemie – ausgenommen Lockdown I – sehr stabil. Die Nachfrage ist auf den meisten Strecken trotz harter Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht eingebrochen. Einige Fluggesellschaften sind gar neu ins Pristina-Geschäft eingestiegen. Hintergrund der konstanten Nachfrage ist, dass in Deutschland, Österreich und der Schweiz viele Menschen mit Familien und sonstigen Verwandten im Kosovo leben. “In Anbetracht der Pandemie ist es eine zufriedenstellende Anzahl von Passagieren und Flügen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Falls es keine neuen virusbedingten Beschränkungen und Maßnahmen oder neue Varianten gibt, die sich auf den Flugverkehr auswirken würden, rechnen wir im nächsten Jahr mit einer Abfertigung von etwa 2,5 Millionen Passagieren”, so Pristinas Flughafensprecherin Valentina Gara in einer Erklärung. Der Pristina-Airport konnte sich wesentlich schneller als andere Flughäfen von der Corona-Pandemie erholen. Mehrere Airlines haben neue Angebote aufgenommen und/oder bestehende Routen aufgestockt. Die konstant hohe Nachfrage hängt auch mit den oben geschilderten Hintergründen zusammen. Eigenen Angaben nach war Pristina sowohl im Jahr 2020 als auch zuletzt in 2021 jener Flughafen im Gebiet des ehemaligen Jugoslawien, der die meisten Flugbewegungen hatte.

weiterlesen »