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Zu viele Piloten krank: Lufthansa muss Langstreckenflüge streichen

Der Fluggesellschaft Lufthansa machen eigenen Angaben nach derzeit außergewöhnlich viele Krankenstände schwer zu schaffen. Da viele Piloten erkrankt sind, mussten bereits Langstreckenverbindungen gestrichen sein. Waran es liegt, dass viele Flugzeugführer erkrankt sind, ist unklar. Der Kranich-Konzern bestätigte den Umstand, über das das Branchenportal Aero.de zuerst berichtet hatte. Einen zumindest rein theoretischen Zusammenhang mit der Omikron-Corona-Variante kann man nicht kommentieren, da Lufthansa als Arbeitgeber derartige Informationen gar nicht erhält. Wie auch in Österreich erhalten auch in Deutschland die Arbeitgeber lediglich eine ärztliche Bestätigung, dass der Dienstnehmer derzeit arbeitsunfähig ist, jedoch muss man die Diagnose nicht mitteilen. Lufthansa muss im Zeitraum von 23. bis vorerst 26. Dezember 2021 die Langstreckenflüge einschränken. Betroffen sind unter anderem Verbindungen nach Washington, Houston, Boston und Tokio. Nach Möglichkeit sollen Passagiere auf andere Flüge umgebucht werden, so die Fluggesellschaft. “Wir haben mit einem sehr großen Puffer geplant. Der reicht aber für die extrem hohe Krankenquote nicht aus”, so ein Kranich-Sprecher. Besonders stark sind die Maschinentypen Airbus A330/A340 betroffen. Deren Flugzeugführer sind dem aktuellen Informationsstand nach überdurchschnittlich im Krankenstand. Die Folge daraus ist, dass Lufthansa zu wenige Piloten mit Typerating für diese Muster zur Verfügung hat. Man schreibt in einem vorliegenden Brief intern: “Nun sehen wir uns aufgrund erhöhter Krankheitsquoten nicht mehr in der Lage, alle Umläufe zu bereedern. Die Crewdisposition arbeitet bereits an Szenarien zur Ausdünnung des Flugplans”. Ebenso wirken sich Quarantänepflichten verschiedenster Staaten negativ auf die angespannte Personalsituation aus. Man sucht nun Ersatzpiloten, die übergangsweise einspringen können, aber dieses Vorhaben ist gerade während der Weihnachtszeit nicht

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Air Dolomiti mit neuer Flugverbindung von Brindisi nach München

Ab dem 9. April 2022 verbindet die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns den Münchner Flughafen zweimal wöchentlich mit der italienischen Hafenstadt Brindisi. Die Flüge finden samstags und sonntags mit einer Embraer 195 statt. „Wir freuen uns über die Aufnahme von Verbindungen mit Flughafen Brindisi. In den letzten Monaten haben wir immer wieder Kontakt aufgenommen, um zu sehen, wann wir Maßnahmen vorschlagen können. Die Pandemie hat unsere Projekte verlangsamt und verschoben, aber wir sind zuversichtlich, dass die nächste Sommersaison sowohl für uns als auch für die Flughäfen neue Zeichen der Erholung bringen wird. Die Zusammenarbeit mit Aeroporti di Puglia ist Teil eines Plans zur Ausweitung des Flugangebots, den unser Unternehmen trotz der momentanen Ungewissheit zu verfolgen versucht. Neben dem enormen Potenzial, das die Region Apulien zu jeder Jahreszeit bietet, gibt es sicherlich auch kommerzielle Interessen und Möglichkeiten, die durch diese neue Verbindung angemessen stimuliert und entwickelt werden könnten“, so Paolo Sgaramella, Chief Commercial Officer Air Dolomiti.

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Einreisebestimmungen: Deutschland streicht Österreich von Hochrisiko-Liste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet Österreich mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 nicht mehr als so genanntes Hochrisikogebiet. Das hat für Personen, die nicht vollständig geimpft und/oder genesen sind, Auswirkungen, denn für diese entfällt dann die Quarantäne. Eine weitere Folge daraus ist, dass die momentan noch gültige Reisewarnung aufgehoben wird. Urlauber, die aufgrund der verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen stornieren wollen, wird dies nicht gerade hilfreich sein. Allerdings weigern sich immer mehr Tour Operator aufgrund von Reisewarnungen kostenlose Rücktritte und/oder Umbuchungen zu ermöglichen. Hintergrund ist, dass dieses Mittel seitens verschiedener Regierungen während der Corona-Pandemie regelrecht inflationär eingesetzt wurde. Ungeimpfte Personen können künftig aus Österreich kommend wieder mit einem Testnachweis in die Bundesrepublik Deutschland ohne Quarantäne einreisen. Geimpfte und Genesene müssen bereits jetzt nicht in Absonderung. Eine weitere Änderung ist, dass die Einreiseanmeldung ab 26. Dezember 2021 entfällt.

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Bundesheer fixiert Hubschrauberkauf

Das Verteidigungsministerium hat diese Woche den Vertrag zum Kauf von 18 italienischen Mehrzweckhubschraubern des Typs „Leonardo AW169M“ unterzeichnet.  Die neuen Hubschrauber sind als Ersatz für die leichten Verbindungs- und Transporthubschrauber „Alouette III“ vorgesehen, die 2023 ausgeschieden werden. Die Hubschrauber werden nach einer Einschulungsphase ab 2023 einsatzfähig sein und können unter anderem für Personen- und Materialtransport sowie Löscharbeiten eingesetzt werden. Sie verfügen über zahlreiche Fähigkeiten, die einen Einsatz bei Tag und Nacht sowie auch bei schlechten Wetterbedingungen möglich machen, dazu zählen Systeme zur Vermeidung von Hindernissen oder ein Wetterradar. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner erinnerte an den Brandlöscheinsatz in Hirschwang an der Rax: „Dieser Katastropheneinsatz hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Einsatz unserer Hubschrauber und Piloten ist. Die Beschaffung der Hubschrauber ist eine der größten seit dem Eurofighter und für die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Bevölkerung eine sehr wichtige.“

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Österreich erklärt vier Länder zu Virusvariantengebieten

Gestern wurden die Einreiseregeln in Österreich aufgrund der neuen Omikron-Variante für einige Länder erheblich verschärft. Dem Tourismus kommt man mit einer Ausnahme etwas entgegen. Die neue CoV-Variante ist auch in Österreich angekommen und sorgt hierzulande ordentlich für Wirbel. In anderen Teilen der Welt kann die Ausbreitung der – so scheint es – noch infektiöseren Variante schier nicht mehr gestoppt werden – Großbritannien registrierte gestern erstmals über 100.000 Neuinfektionen. Die österreichische Regierung hat deswegen in einer Pressekonferenz erneut Verschärfungen verkündet: Die Länder Großbritannien, Norwegen, Dänemark und die Niederlande werden mit Wirkung 25. Dezember zu Virusvariantengebieten erklärt, womit grundsätzlich zwingend eine Quarantäne von zehn Tagen notwendig wird. Diese Maßnahme trifft die Reise- und Tourismusbranche zu Jahresende ziemlich hart. Eine Ausnahme von der Regel: Dreifach Geimpfte mit gültigem PCR-Test.

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Wizz Air kündigt Wien-London Gatwick an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird im Sommerflugplan 2022 neu von Wien nach London-Gatwick fliegen. Bislang steuert der Carrier ab Österreich den Luton Airport an. Der Erstflug soll am 27. März 2022 durchgeführt werden. Wizz Air konnte in Gatwick 15 zusätzliche Slotpaare erlangen. Offensichtlich setzt man diese zumindest teilweise auch für Flüge nach Wien ein. Die Route stellt neben der Verbindung Wien-London Luton bereits die zweite von Wizz Air bediente Verbindung zwischen Wien und London dar. In London Gatwick betreibt Wizz Air seit Oktober 2020 eine Basis. Geplant sind tägliche Umläufe zwischen den beiden Airports. „Mit der neuen Verbindung können wir unsere Präsenz weiter ausbauen und unser Netzwerk kontinuierlich erweitern. Wir freuen uns, dass wir bereits neue Ziele für den Sommerflugplan 2022 ankündigen können, und so Flugreisen für alle erschwinglich machen”, so Firmensprecher András Rado.

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Omikron-Rotstift: Ryanair setzt 15 Österreich-Strecken temporär aus

Der irische Billigflieger Ryanair kam bislang in Österreich besser durch den Winterflugplan 2021/22 als beispielsweise der Mitbewerber Wizz Air. Nun setzt auch die von Michael O’Leary geleitete Firmengruppe den “Omikron-Rotstift” in Salzburg und Wien an. Ab der Hauptstadt werden 14 Strecken temporär eingestellt und in der Mozartstadt ist eine Route betroffen. Einen Sonderfall stellt die ab Wien angebotene Destination Agadir dar. Diese ist in der genannten Anzahl nicht berücksichtigt, da diese Strecke aus behördlichen Gründen nicht bedient werden darf. Marokko bannt momentan sämtliche internationale Passagierflüge, so dass alle Airlines gleichermaßen betroffen sind. In Wien beginnt das “Streichkonzert” unmittelbar nach dem 6. Jänner 2022. Vorerst will Ryanair die betroffenen Strecken nur im Jänner 2022 pausieren. Auf vielen anderen Routen kommt es zu zum Teil starken Frequenzrücknahmen. Ein Beispiel hierfür ist Dortmund, das vorläufig nur noch zweimal pro Woche bedient werden soll. Von der temporären Einstellung ab Wien sind folgende Ziele betroffen: Akaba, Banja Luka, Billund, Bristol, Danzig, Edinburgh, Kosice, Lappeenranta, Liverpool, Nis, Sandefjord (“Oslo Torp”), Pisa, Rom-Ciampino und Suceava. Ab Salzburg wird Manchester ausgesetzt. Hintergrund der Reduktion bei Ryanair ist, dass aufgrund der jüngsten Verschärfungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen die Nachfrage ab Jänner 2022 einen kräftigen Knick bekommen hat. Der Lowcoster bekam dies – im direkten Vergleich mit Wizz Air und Austrian Airlines – ein wenig später zu spüren, bleibt jedoch nicht verschont. Die Einstufung des Vereinigten Königreichs als so genanntes Virusvariantengebiet ist auch die Ursache dafür, dass UK-Ziele überdurchschnittlich stark eingestellt werden. Zu bemerken ist auch, dass unter anderem mit

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Bulgarien groundet Tayaranjet

Die bulgarische Fluggesellschaft Tayaranjet muss unfreiwillig sämtliche Flugzeuge auf dem Boden lassen. Die Luftfahrtbehörde hat AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert. Damit ist das Unternehmen nicht mehr berechtigt kommerzielle Passagierflüge durchzuführen. Pikant an der Sache ist, dass Tayaranjet erst kürzlich eine PSO-Ausschreibung in Italien gewinnen konnte. Mangels Zulassung als Fluggesellschaft wird man diesen Auftrag nicht durchführen können. Ob es zu einer Neuausschreibung oder zu einer zeitlich befristeten Notvergabe kommt, ist noch nicht entschieden. Laut bulgarischer Behörde wurden AOC und Betriebsgenehmigung ausgesetzt, da die Kriterien für die finanzielle Leistungsfähigkeit nicht mehr erfüllt wurden. Der Carrier hat jedoch die Möglichkeit diese wieder nachzuweisen und kann dann die Zertifikate erneut erteilt bekommen. In Italien sorgte Tayaranjet in der Vergangenheit für Aufsehen, da mehrere Piloten angeblich nicht bezahlte Löhne gerichtlich eingeklagt haben.

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Tui chartert Enterair nach Karlsruhe/Baden-Baden

Der deutsche Reiseveranstalter Tui plant im Sommerflugplan 2022 die polnische Charterfluggesellschaft Enterair ab Karlsruhe/Baden-Baden einzusetzen. Im Auftrag des Tour Operators soll der Carrier sechs Ziele bedienen. Viermal wöchentlich soll es nach Palma de Mallorca gehen, zweimal pro Woche nach Heraklion und je ein Charterumlauf pro Woche ist nach Las Palmas, Teneriffa, Fuerteventura und Ibiza geplant. Flugscheine können in Kürze über Tui Deutschland sowie Reisebüros (online und offline) gekauft werden.

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Gatwick: Wizz Air übernimmt 15 Ex-Norwegian-Slots

Die Wizz Air Group will ihre Präsenz auf dem Flughafen London-Gatwick deutlich ausbauen. Da kommt es sehr passend, dass man 15 Slotpaare, die vormals Norwegian gehalten hatte, käuflich bekommen hat. Vor Ort unterhält die Wizz Air UK seit Oktober 2020 eine Basis. Konzernchef Jozsef Varadi kommt das Erlangen der zusätzlichen Start- und Landerechte gelegen, denn in der Vergangenheit kritisierte er wiederholt, dass aufgrund der Coronapandemie ungenutzte Slots (noch) nicht neu vergeben wurden. Die Basis Gatwick soll um einen Maschine auf fünf Airbus A320neo erweitert werden. Der Erwerb von Flughafen-Slots am Flughafen Gatwick wird es uns ermöglichen, unsere Präsenz und Wettbewerbsposition auf dem Londoner Markt zu verbessern. Wir bauen unser Geschäft in Großbritannien weiter aus und setzen uns weiterhin dafür ein, Flugreisen für alle erschwinglich zu machen. Die Saison 2022 hat das Potenzial, für die britische Luftfahrt eine großartige Gelegenheit zu sein, wieder auf die Beine zu kommen. “Der Erwerb von Flughafen-Slots am Flughafen Gatwick wird es uns ermöglichen, unsere Präsenz und Wettbewerbsposition auf dem Londoner Markt zu verbessern. Wir bauen unser Geschäft in Großbritannien weiter aus und setzen uns weiterhin dafür ein, Flugreisen für alle erschwinglich zu machen. Die Saison 2022 hat das Potenzial, für die britische Luftfahrt eine großartige Gelegenheit zu sein, wieder auf die Beine zu kommen”, so Wizz-Konzernchef Jozsef Varadi.

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