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Bulgarien groundet Tayaranjet

Die bulgarische Fluggesellschaft Tayaranjet muss unfreiwillig sämtliche Flugzeuge auf dem Boden lassen. Die Luftfahrtbehörde hat AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert. Damit ist das Unternehmen nicht mehr berechtigt kommerzielle Passagierflüge durchzuführen. Pikant an der Sache ist, dass Tayaranjet erst kürzlich eine PSO-Ausschreibung in Italien gewinnen konnte. Mangels Zulassung als Fluggesellschaft wird man diesen Auftrag nicht durchführen können. Ob es zu einer Neuausschreibung oder zu einer zeitlich befristeten Notvergabe kommt, ist noch nicht entschieden. Laut bulgarischer Behörde wurden AOC und Betriebsgenehmigung ausgesetzt, da die Kriterien für die finanzielle Leistungsfähigkeit nicht mehr erfüllt wurden. Der Carrier hat jedoch die Möglichkeit diese wieder nachzuweisen und kann dann die Zertifikate erneut erteilt bekommen. In Italien sorgte Tayaranjet in der Vergangenheit für Aufsehen, da mehrere Piloten angeblich nicht bezahlte Löhne gerichtlich eingeklagt haben.

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Tui chartert Enterair nach Karlsruhe/Baden-Baden

Der deutsche Reiseveranstalter Tui plant im Sommerflugplan 2022 die polnische Charterfluggesellschaft Enterair ab Karlsruhe/Baden-Baden einzusetzen. Im Auftrag des Tour Operators soll der Carrier sechs Ziele bedienen. Viermal wöchentlich soll es nach Palma de Mallorca gehen, zweimal pro Woche nach Heraklion und je ein Charterumlauf pro Woche ist nach Las Palmas, Teneriffa, Fuerteventura und Ibiza geplant. Flugscheine können in Kürze über Tui Deutschland sowie Reisebüros (online und offline) gekauft werden.

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Gatwick: Wizz Air übernimmt 15 Ex-Norwegian-Slots

Die Wizz Air Group will ihre Präsenz auf dem Flughafen London-Gatwick deutlich ausbauen. Da kommt es sehr passend, dass man 15 Slotpaare, die vormals Norwegian gehalten hatte, käuflich bekommen hat. Vor Ort unterhält die Wizz Air UK seit Oktober 2020 eine Basis. Konzernchef Jozsef Varadi kommt das Erlangen der zusätzlichen Start- und Landerechte gelegen, denn in der Vergangenheit kritisierte er wiederholt, dass aufgrund der Coronapandemie ungenutzte Slots (noch) nicht neu vergeben wurden. Die Basis Gatwick soll um einen Maschine auf fünf Airbus A320neo erweitert werden. Der Erwerb von Flughafen-Slots am Flughafen Gatwick wird es uns ermöglichen, unsere Präsenz und Wettbewerbsposition auf dem Londoner Markt zu verbessern. Wir bauen unser Geschäft in Großbritannien weiter aus und setzen uns weiterhin dafür ein, Flugreisen für alle erschwinglich zu machen. Die Saison 2022 hat das Potenzial, für die britische Luftfahrt eine großartige Gelegenheit zu sein, wieder auf die Beine zu kommen. “Der Erwerb von Flughafen-Slots am Flughafen Gatwick wird es uns ermöglichen, unsere Präsenz und Wettbewerbsposition auf dem Londoner Markt zu verbessern. Wir bauen unser Geschäft in Großbritannien weiter aus und setzen uns weiterhin dafür ein, Flugreisen für alle erschwinglich zu machen. Die Saison 2022 hat das Potenzial, für die britische Luftfahrt eine großartige Gelegenheit zu sein, wieder auf die Beine zu kommen”, so Wizz-Konzernchef Jozsef Varadi.

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Litauen: Jump Air flottet erste ATR72-500 ein

Die Fluggesellschaft Jump Air hat mit fast einem Jahr Verspätung die erste ATR72-500 auf dem AOC registriert. Diese steht derzeit auf dem Flughafen Mönchengladbach und wird als LY-JUP ins Register eingetragen. Laut CH-Aviation.com trägt das Flugzeug derzeit die Registrierung 9H-AHM, ist 14,7 Jahre alt und war vormals unter anderem bei Cabo Verde Airlines im Einsatz. Jump Air will ins ACMI- und Chartergeschäft einsteigen. Bis 2023 soll die Flotte auf vier ATR72-500 anwachsen. Auch will man Frachter dieses Typs anschaffen.

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Kommentar: Die Nachfrage bricht wieder ein, was für eine Überraschung…

Im Sommer wollte so ziemlich niemand daran glauben, dass sich im Winter 2021/22 die Nachfrage erneut einbrechen könnte, Lockdowns über Europa ziehen und die Einreise- und Quarantänebestimmungen wieder verschärft werden. Impfpflicht wurde damals noch kategorisch ausgeschlossen. Kurz vor Weihnachten 2021 erinnert die Situation stark an das Vorjahr, denn Österreich hat wieder mal einen Lockdown hinter sich, am nächsten wird bereits “gewerkelt”, die Niederlande verbringen Weihnachten in diesen Zustand und diesmal schüren viele Medien regelrechte Panik um Omikron. Sachlich geht man an die Situation eher nicht heran, denn die Variante ist längst in ganz Europa vertreten und jetzt bringen defacto-Grenzschließungen nichts mehr. Die Politik setzt in vielen europäischen Ländern wieder Maßnahmen und zwar damit Maßnahmen gesetzt sind. Ob diese sinnvoll sind, von der Bevölkerung verstanden und mitgetragen werden, steht auf einem anderen Blatt. Schwierig wird es für die Reisebranche, aber diese ist für einen Nebengrund warum jetzt weniger gebucht wird, selbst verantwortlich. Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und andere Anbieter haben im Vorjahr systematisch und gesetzeswidrig Rückzahlungen an ihre Kunden verschleppt und in vielen Fällen versucht mit Falschauskünften so genannte “Zwangsgutscheine” anzudrehen. Manche Anbieter sind komplett auf Tauchstation gegangen und waren für ihre Gäste nicht erreichbar. Und genau jenen Firmen, denen man lange ums Geld nachlaufen musste, soll man in einer unklaren Zeit wieder Geld anvertrauen? Die Reisebranche macht es sich zu einfach und schiebt die Schuld für alle Probleme auf Entscheidungen der Politik. Oder würden Sie nochmals in einem Hotel übernachten, das Ihnen trotz behördlich verfügter Schließung und Abreise auch noch frech Stornogebühren

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Italien: LeOne verlegt Basis nach Genua

Das kleine Luftfahrtunternehmen LeOne wird künftig das Fluggerät nicht mehr in Pescara, sondern in Genua vorhalten. Das bedeutet, dass die Basis innerhalb Italiens umziehen wird. Auswirkungen auf das Streckennetz soll dieser Schritt aber nicht haben. Derzeit bietet der Carrier nur Flüge innerhalb Italiens an. Angesteuert werden die Flughäfen Triest, Pescara und Genua. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Beechcraft 1900D, die mit 18 Sitzplätzen bestuhlt sind. Die Änderung der Basis tritt Unternehmensangaben nach mit 3. Januar 2022 in Kraft. Fly LeOne ist eine Tochtergesellschaft des spanischen Reiseveranstalters Leisure One Tour SL. Im Oktober 2021 hat die italienische Leisure One Fly Srl AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Derzeit besteht die Flotte aus einer Beechcraft 1900D. Im kommenden Jahr sollen zwei weitere Maschinen dazu kommen.

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UPS bestellt 19 weitere Boeing 767F

Der U.S.-amerikanische UPS-Konzern legt sich 19 Frachtflugzeuge des Typs Boeing 767F zu. Diese sollen zwischen 2023 und 2025 an die Cargo-Airline ausgeliefert werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 4,2 Milliarden U.S.-Dollar. Basierend auf dem Passagierjet 767-300ER (Extended Range) befördert der 767 Freighter bis zu 52,4 Tonnen Umsatzfracht mit interkontinentaler Reichweite und dient als flexible Plattform für Langstrecken-, Regional- und Zubringermärkte. UPS war 1995 Erstkunde für den 767 Frachter und hat seitdem insgesamt 91 Flugzeuge bestellt. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit 236 Boeing-Frachter, darunter die 747, 757, 767 und MD-11. „Die Boeing 767 ist das vielseitigste Flugzeug, das wir betreiben“, sagte UPS U.S. Operations President Nando Cesarone. „Unser Plan, 19 Flugzeuge zu kaufen und zwischen 2023 und 2025 zu übernehmen, stimmt mit der Strategie und der Investitionsprognose überein, die während unseres Investoren- und Analystentages im Juni 2021 geteilt wurden. Es unterstützt auch unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit, indem wir unsere Flotte effizienter und zuverlässiger machen.“

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Führung durch das Gelände: Flughafen Erfurt-Weimar lädt ein

Für ein letztes Mal in diesem Jahr öffnet der Flughafen Erfurt Weimar seine Pforten und lädt alle Interessierten zu einer 90-minütigen Führung über das Flughafengelände ein. Die Tour findet am Dienstag, den 28.12.2021, um 10:00 Uhr statt. Gemeinsam mit einem Guide besichtigen alle Ferienkinder, Familien und Interessierten das Vorfeld, AIRleben eine spannende Fahrt über die Start und- Landebahn, sowie interessante Einblicke in die Tätigkeit der Flughafenfeuerwehr – inklusive Vorführung des Feuerwehrlöschfahrzeuges. Tickets können vor Ort oder im Ticketshop Thüringen erworben werden. Es gilt die 2G-Regelung.

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EuGH: Vorverlegte Flüge gelten als storniert

Reisenden steht auch dann eine Entschädigung zu, wenn ihr Flug um mehr als eine Stunde vorverlegt wurde. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Ein Flug gilt als annulliert, wenn er mehr als eine Stunde vorverlegt wird. Damit haben Fluggäste Anspruch auf Ausgleichszahlung. Eine derartige Vorverlegung eines Fluges sei erheblich, denn sie könne bei Fluggästen zu schwerwiegenden Unannehmlicheiten führen, argumentierte der Europäische Gerichtshof in einem heute veröffentlichten Urteil. Fluggäste können dann nicht mehr frei über ihre Zeit verfügen – etwa weil sie große Anstrengungen unternehmen müssen, um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Ein Fluggast könne selbst dann Ansprüche gegen eine Airline haben, wenn das von ihm beauftragte Touristikunternehmen den Flug gar nicht gebucht hat, so das höchste europäische Gericht. Wenn der Reiseveranstalter nämlich einen Beleg über den Flug ausgestellt habe, gelte dieser Beleg als bestätigte Buchung. Von dem Fluggast könne nicht verlangt werden, dass er sich Informationen über die Beziehungen zwischen den Unternehmen beschaffe. Geklagt hatten mehrere österreichische und deutsche Fluggäste. Nach der Entscheidung aus Luxemburg müssen nun die nationalen Gerichte – in Deutschland das Landgericht Düsseldorf – die konkreten Fälle entscheiden. Passagiere haben grundsätzlich Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, wenn ihr Flug gestrichen wird. Ablehnen darf ein Flugunternehmen die Zahlung – welche je nach Distanz zwischen 250 und 600 Euro beträgt – nur in wenigen Ausnahmefällen wie zum Beispiel, wenn der Passagier mindestens zwei Wochen vor Abflug über die Streichung informiert wird oder ein „außergewöhnlicher Umstand“ nachgewiesen werden kann. Mit dem veröffentlichtem Urteil des EuGH wird klargestellt, dass ein Flug, der um mehr

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Air Baltic: EU-Kommission genehmigt Finanzspritze der Regierung

Die Europäische Kommission hat gestern gemäß den EU-Beihilfevorschriften einen Teil der Investition der lettischen Regierung in Höhe von 45 Millionen Euro in das Eigenkapital der Fluggesellschaft genehmigt. Diese Finanzspritze sei nötig, um die Verluste durch die anhaltende Covid-19-Pandemie auszugleichen. „Die Unterstützung unseres Mehrheitsaktionärs bei der Bewältigung der Krise spiegelt die Anerkennung der positiven Auswirkungen von Air Baltic auf die Wirtschaft wider. Die Europäische Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass die COVID-19-Pandemie als solch ein außergewöhnliches Ereignis zu qualifizieren ist, dass außergewöhnliche Interventionen der Mitgliedstaaten zum Ausgleich der damit verbundenen Schäden gerechtfertigt sind“, erklärt Airline-Chef Martin Gauss. Die Regierung möchte insgesamt 90 Millionen Euro für den Carrier locker machen. Der zweite Teil der Investition steht aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Europäischen Kommission.

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