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Großbestellung: Transavia und KLM flotten auf A320neo/A321neo um

Der Air France-KLM-Konzern hat den europäischen Flugzeugbauer Airbus mit einer Großbestellung beglückt. Die Firmengruppe ordert 100 Mittelstreckenjets der Typen Airbus A320neo und A321neo. Diese sollen ab dem zweiten Halbjahr 2023 ausgeliefert werden. Die Maschinen werden an die Boeing-Operator Transavia und KLM gehen. Bislang setzen diese in diesem Segment auf Maschinen des Airbus-Konkurrenten. In der Branche wurde damit gerechnet, dass eine größere Boeing 737-Max-Order kommen könnte. Nun hat der europäische Hersteller das Rennen gemacht. Das bedeutet auch, dass Transavia und KLM auf Airbus umflotten werden. Der Konzern sicherte sich auch Kaufoptionen für bis zu 60 weitere Maschinen. Auch möchte man die Frachterflotte mit dem Ankauf von vier A350F erneuern. Hierzu wurde ein LOI unterfertigt. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für vier weitere Cargo-Flugzeuge dieses Typs.

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Ryanair-Chef O’Leary liebäugelt mit 1G-Regel

Bislang hat sich der irische Billigflieger Ryanair stets gegen jegliche Beschränkungen des Reiseverkehrs in Europa ausgesprochen. Nun fordert Konzernchef Michael O’Leary, dass Fliegen für Geimpfte möglich sein muss und würde in Kauf nehmen, dass Ungeimpfte nicht mehr befördert werden dürfen. Die Äußerung, die er getätigt hat, steht im direkten Zusammenhang mit den Einreise- und Quarantänebestimmungen des Vereinigten Königreichs. Diese wurden in den letzten Wochen wiederholt verschärft und die Testpflichten treffen auch Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Michael O’Leary ist der Ansicht, dass die häufigen und kurzfristigen Änderungen zu Verwirrungen geführt haben und meint, dass Geimpfte in jedem Fall befördert werden müssen. „Ich sehe keine Rechtfertigung für die Vorschriften der britischen Regierung, dass Passagiere, die bereits das Vernünftige getan haben und sich impfen lassen, jetzt vor ihrer Reise und, noch lächerlicher, zwei Tage nach ihrer Reise Tests ablegen müssen“, so der Manager gegenüber Independent. „Anstatt eine Impfpflicht einzuführen müssen die Verantwortlichen die Impfung für Menschen immer attraktiver machen. Ich würde mich also dafür einsetzen Flugreisen auf Geimpfte zu beschränken“.

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Singapore Airlines bestellt sieben A350F

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte mit Singapore Airlines einen weiteren Kunden für das Fracht-Muster A350F gewinnen. Ein LOI über sieben Flugzeuge dieses Typs wurde unterschrieben. Die Auslieferungen sollen ab 2025 beginnen. Weiters sicherte sich Singapore Airlines Optionen für fünf weitere A350F. Die Vereinbarung beinhaltet einen Tausch mit 15 A320neo und zwei A350-900 Passagierflugzeugen, die sich im Auftragsbuch der SIA Group befinden. Dies ermöglicht es SIA, seine Investitionsausgaben zu verwalten und gleichzeitig das grundlegende Erneuerungsprogramm für Frachter fortzusetzen. Gegenüberstellung A350F vs. B747-400F   Airbus A350F Boeing 747-400F Length 70.61m 70.7m Max Take Off Weight 319 tonnes 395 tonnes Max Payload (structural) 109 tonnes 116 tonnes Volume 728m3 738m3 Range 4,700 nm 4,500 nm Engine Rolls-Royce TXWB-97 Pratt & Whitney PW4056

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Singapore Airlines bietet wieder First Class in der Schweiz an

Nach fast zwei Jahren Abstinenz bestätigt die Fluggesellschaft die Rückkehr der First Class Kabine. Ab dem 27. März 2022 wird somit die Boeing 777-300ER die bisher eingesetzte A350-900 auf der Strecke zwischen Zürich und Singapur ersetzen. Die B777-300ER bietet insgesamt 264 Sitze an, die sich auf vier Reiseklassen verteilen mit vier Sitzen in der First Class, 48 in der Business Class, 28 in der Premium Economy und 184 in der Economy Class. Flug SQ 345 mit der Boeing 777-300ER wird im Sommerflugplan ab dem 27. März 2022 täglich eingesetzt und als sogenannter „VTL“- Flug angeboten, also als Reisekorridor für Geimpfte. Die Strecke Zürich – Singapur ist also als quarantänefreie Route ausgewiesen.

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Ryanair eröffnet neuen Flugzeugwartungsbetrieb in Sevilla

Ryanair eröffnete gestern einen neuen, erweiterten Wartungsbetrieb am Flughafen Sevilla. Damit werden weitere Investitionen in der Region getätigt und 250 Arbeitsplätze geschaffen, darunter lizenzierte Ingenieure, Mechaniker und Hilfskräfte – bis zum Jahr 2023 werde Ryanair eigenen Angaben zufolge damit 500 Mitarbeiter vor Ort beschäftigen. Der europäische Low-Coster ist seit 2019 in der spanischen Stadt tätig und hat seither mehr als 30 Millionen Euro in diese Wartungseinrichtung mit 5 Hallen gesteckt. „Als größte Fluggesellschaft in Spanien freut sich Ryanair, ihr erweitertes Wartungszentrum in Sevilla zu eröffnen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 30 Millionen Euro und 500 Arbeitsplätze, was das anhaltende Engagement von Ryanair in Spanien und der Region Andalusien unterstreicht. Diese hochmoderne Anlage ist eine umweltfreundliche Einrichtung der Spitzenklasse, mit der Ryanair als Europas umweltfreundlichste Fluggesellschaft die CO2-Emissionen weiter senken will. Mit dieser hochmodernen Einrichtung und vier stationierten Flugzeugen für den Sommer 2022, die 53 Strecken in 13 Länder bedienen, unterstützen wir den Airport“, so Ryanair-CEO Eddie Wilson.

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ZRH: Instandsetzung der Schallschutzhalle dauert mehrere Monate

Nach einem Vorfall am 3. Dezember 2021 in der Schallschutzhalle am Flughafen Zürich ist die Halle für mehrere Monate ausser Betrieb und muss aufwändig saniert werden. Triebwerkstandläufe müssen während dieser Zeit draussen stattfinden. Anfang Dezember hat sich während eines Triebwerkstandlaufes in der Schallschutzhalle am Flughafen Zürich Isolationsmaterial von den Innenwänden gelöst. Die Analysen zur Ursache würden noch andauern, so der Airport. Ebenfalls laufe die Planung der Instandsetzung auf Hochtouren, um die Schallschutzhalle möglichst rasch wieder in Betrieb nehmen zu können. Trotzdem werde die Instandstellung der Halle mehrere Monate in Anspruch nehmen, da eine große Fläche der schallabsorbierenden Konstruktion zerstört wurde. Aufgrund der Erkenntnisse aus der Untersuchung durch Ingenieure werden anschließend die defekten Teile neu konstruiert und schlussendlich montiert. Triebwerkstandläufe bis auf Weiteres im Freien In dieser Zeit müssen Triebwerkstandläufe im Freien durchgeführt werden. „Die Flughafen Zürich AG tut ihr Mögliches, damit geplante Standläufe tagsüber erfolgen. Unplanmäßige Standläufe werden in Ausnahmefällen auch in den Nachtstunden nötig sein. Die Flughafen Zürich AG bittet um Verständnis für die zusätzlichen Lärmimmissionen“, heißt es in der Aussendung.

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Israel verlängert Einreiseverbot für Touristen

Israel verlängert das Einreiseverbot für Touristen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus um weitere sieben Tage. Damit bleiben die Grenzen für Ausländer bis zum 29. Dezember um Mitternacht geschlossen, wie der ORF berichtet. Weiterhin müssen damit auch alle Personen mit Wohnsitz in Israel, die aus einem beliebigen Land zurückkehren – darunter auch geimpfte Israelis – bei der Einreise mindestens drei Tage lang in Quarantäne gehen. Außerdem erklärte das Land Dänemark und Großbritannien zu  sogenannten „roten Ländern“, in die die Einreise damit ab Freitag für Israelis verboten ist. Dies sind die ersten europäischen Länder aktuell auf der Liste, nachdem Israel bereits fast ganz Afrika als „rote Länder“ ausgewiesen hat.

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Frankreich erlaubt Einreise aus Großbritannien nur aus wichtigem Grund

Frankreich schränkt die Einreise aus Großbritannien wegen der dort grassierenden Omikron-Variante des Coronavirus stark ein. Die Einreise aus sowie die Ausreise nach Großbritannien ist ab Samstag, 0.00 Uhr, nur noch aus zwingenden übergeordneten Gründen möglich, wie der ORF berichtet. Touristische oder berufliche Gründe gehören nicht dazu. Sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte müssen sich vor einer Reise von Großbritannien nach Frankreich registrieren, einen PCR- oder Schnelltest machen und sich nach der Ankunft in Frankreich an einem Ort ihrer Wahl in Quarantäne begeben. Diese können sie nach einem negativen Test nach 48 Stunden verlassen. Der Premierminister kündigte die Einrichtung von Kontrollen zur Überwachung der Maßnahmen an. Menschen, die eine Reise nach Großbritannien geplant haben, wurden aufgerufen, diese zu verschieben. Französische Staatsangehörige und Familienmitglieder können unter Beachtung der Anmelde-, Test- und Quarantäneregeln jederzeit zurückkehren.

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American Airlines fliegt wieder täglich von München nach Charlotte

Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie im März vergangenen Jahres wird die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines morgen wieder von München aus nach Charlotte fliegen. Die Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777-200 kommen täglich in München um 6:55 Uhr an und heben um 10:30 Uhr wieder Richtung USA ab. Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina ist eines der größten Luftverkehrsdrehkreuze von American Airlines mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten innerhalb der USA. Mit dem Comeback von American Airlines sind wieder alle Fluggesellschaften in München am Start, die vor der Pandemie Flugverbindungen nach Nordamerika angeboten haben. Auch bei der Anzahl der Ziele ist das Vorkrisenniveau wieder erreicht. Derzeit können Reisende von der bayerischen Landeshauptstadt elf US-Ziele und drei Destinationen in Kanada nonstop erreichen.

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Frankreich will Nachtzüge zwischen Paris und Berlin reaktivieren

Früher waren Nachtzüge eine durchaus luxuriöse Möglichkeit, um in Europa reisen zu können. Vom einstigen Glanz ist nicht viel geblieben, denn über die Jahre hinweg hatte dieses Verkehrsmittel eher das Image „Gammelzug“. Die deutsche Bahn pfiff sogar gänzlich darauf und die Österreichischen Bundesbahnen übernahmen viele innerdeutsche Nachtstrecken. Im Zuge der Klimadiskussion kommt es nach und nach zu einer Renaissance der Schlafwagen-Verbindungen. Die Österreichischen Bundesbahnen wollen in ihren Nightjets, besonders mit den neubestellten Wagen, die noch gar nicht auf der Schiene sind, stark mit Komfort punkten. Je nach Geldbeutel gibt es Sitzplätze in der Zweiten Klasse bis hin zu Einzel-Schlafabteilen, die zumindest ein bisschen an die längst vergangene Luxus-Ära der Eisenbahn angelehnt sind. In Deutschland hielt man Nachtzüge für nicht mehr zeitgemäß, so dass sich die Deutsche Bahn, deren Nachtzüge den Ruf „Gammelzug“ hatten, einstellte. Einige Routen wurden erfolgreich von den Österreichischen Bundesbahnen übernommen und die Aufwertung der Garnituren brachten auch mehr Fahrgäste. Für die ÖBB ein voller Erfolg, für die Deutsche Bahn eine Blamage der Extraklasse, denn die Österreicher fahren nachts sprichwörtlich um die Ohren. Nicht zuletzt aufgrund der Propaganda, die aus dem Lager von Greta Thunberg gemacht wird, sind immer mehr europäische Regierungen der Ansicht, dass die Zukunft des Verkehrs innerhalb Europas auf der Schiene liegt. Allerdings: In vielen EU-Staaten wurde dieser Verkehrsträger nicht nur kaputtgespart, sondern die Fahrkartenpreise sind im direkten Vergleich mit den Kosten für Fernbusse, Flüge oder gar das eigene Auto, schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Dann haftet in manchen Staaten – teilweise zurecht, teilweise absolut zu Unrecht

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