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Chişinău: FlyOne kündigt neue EU-Ziele an

Die Billigfluggesellschaft FlyOne plant im Sommerflugplan 2022 weitere Strecken in die Europäische Union aufzunehmen. So soll ab Chişinău, Hauptstadt der Republik Moldau, neu auch nach Düsseldorf geflogen werden. Der Carrier plant ab dem 18. Juni 2022 jeweils dreimal pro Woche nach Nizza, Amsterdam und Düsseldorf zu fliegen. Nach Brüssel und Barcelona soll es ab Chişinău zweimal pro Woche ab 16. August 2022 gehen. Batumi (Georgien) will man ab dem 3. Juni 2022 zweimal wöchentlich ansteuern. Erst kürzlich brachte die Unternehmensgruppe einen neuen Ableger in Eriwan an den Start. FlyOne Armenia konzentriert sich vorläufig auf Destinationen in der näheren Umgebung. Das vorläufig einzige EU-Ziel ist Lyon. Weiters unterhält FlyOne eine Tochtergesellschaft in Rumänien, über einige Routen, für die ein EU-AOC erforderlich ist, bedient werden.

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Verschleppte Rückzahlungen: LBA verhängt Bußgelder

Noch immer halten sich zahlreiche Fluggesellschaften nicht an das Gesetz: Werden Buchungen von den Airlines storniert, so muss unabhängig davon, ob zusätzlich ein Entschädigungsanspruch nach EU-VO 261/2004 vorliegt, der Ticketpreis binnen einer Woche erstattet werden. Das funktioniert noch immer nicht, weshalb das deutsche Luftfahrtbundesamt in 124 Fällen Bußgelder verhängt hat. Im Vorjahr spekulierten viele Fluggesellschaften darauf, dass die Europäische Kommission eine Gutscheinlösung durchwinken wird. Deswegen verschleppte man absichtlich die Rückzahlungen der Ticketgelder. Anschließend war man beim Finden von Ausreden äußerst kreativ und manche Anbieter versuchten es weiterhin mit Zwangsgutscheinen, so dass Konsumentenschützer vor Gericht ziehen mussten. In Deutschland waren enorm viele Passagiere betroffen, aber das Luftfahrtbundesamt als zuständige Aufsichtsbehörde zeigte sich besonders gnädig und verhängte nur in 51 Fällen ein Bußgeld, wobei die betroffenen Carrier dagegen Rechtsmittel eingelegt haben. Angesichts zehntausender betroffener Reisender, die aufgrund der Coronasituation nicht fliegen konnten und obendrein deren Flüge auch gar nicht stattgefunden haben, eine ziemlich geringe Anzahl. Heuer verhängte das LBA bis inklusive 30. November 2021 in 124 Einzelfällen Bußgelder gegen verschiedene Fluggesellschaften. Der Grund dafür ist: Verschleppte Rückzahlungen der Ticketgelder aufgrund abgesagter Flüge. Dennoch kritisieren einige Politiker die Behörde, denn man würde die Fluggesellschaften wegen Verstöße gegen Gesetze nur sehr zögerlich abstrafen. Passagiere haben Recht auf Erstattung bzw. Ersatzbeförderung Entschädigungsansprüche aufgrund der EU-VO 261/2004 können dann entstehen, wenn die Fluggesellschaft den Flug weniger als 14 Tage vor dem Abflug absagt oder um mehr als drei Stunden (Ankunft) verspätet. Erfolgt die Annullierung früher dann haben Passagiere in jedem Fall das Recht auf die Erstattung

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November 2021: Boeing lieferte 34 Flugzeuge aus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im November 2021 insgesamt 34 Verkehrsflugzeuge an Kunden ausliefern. Gleichzeitig zog man 109 Neubestellungen für die Boeing-737-Max-Reihe an Land. Man kassierte aber auch 18 Stornos für diesen Maschinentyp. Im November 2021 übergab Boeing insgesamt 28 Boeing 737 Max an Fluggesellschaften bzw. Leasinggeber. Davon gingen zehn B737-Max-200 an die Ryanair Group. Sämtliche Neubestellungen, die man im November 2021 an Land ziehen konnte, betreffen die Max-Reihe. Andere Maschinentypen konnte man nicht verkaufen. Boeing hat sich heuer zum Ziel gesetzt, dass man mindestens 700 Orders an Land zieht. Davon ist man nicht mehr weit entfernt, denn mit Stand 30. November 2021 war man bei 692 Neubestellungen. Zum Vergleich: Airbus konnte im November 2021 insgesamt 58 Verkehrsflugzeuge ausliefern.

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Hongkong: Cathay leidet schwer unter Einreisebestimmungen

Die harten Einreise- und Quarantänebestimmungen der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong schlagen sich auch in den Passierzahlen des größten lokalen Anbieters, Cathay Pacific, nieder. Der Carrier hatte im November 2021 nur noch 70.047 Fluggäste. Hongkong praktiziert dermaßen harte Quarantäneregeln, von denen auch fliegendes Airline-Personal erfasst ist, so dass immer mehr Fluggesellschaften ihre Verbindungen in die chinesische Sonderverwaltungszone einstellen. Cathay Pacific leidet darunter, dass viele Mitarbeiter kündigen, da sie wochenlange Hotelquarantänen nach fliegerischen Diensten ins Ausland absitzen müssen. Die Nachfrage ist im Keller, denn für Nicht-Staatsbürger ist die Einreise kompliziert und Einwohner Hongkongs müssen auch vollständig geimpft bei ihrer Rückkehr eine lange Absonderung antreten. Damit will die Leitung der Sonderverwaltungszone die Ausbreitung von Corona bzw. der Omikron-Variante eindämmen. Die Regierung der Volksrepublik China verfolgt weiterhin die so genannte No-Covid-Strategie, die beispielsweise in Australien grandios gescheitert ist. Die geringe Nachfrage spiegelt sich auch in der Auslastung von Cathay Pacific wider. Im November 2021 waren lediglich 26,8 Prozent der Sitze besetzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Verschlechterung um 8,2 Prozent. Im Frachtbereich ist es besser gelaufen, denn der Carrier konnte sich um 15,8 Prozent auf 135.350 Tonnen verbessern. Es ist allerdings nur die „halbe Wahrheit“, denn die Cargoleistung lag im November 2021 um 23,9 Prozent unter jener von November 2019.

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Qantas kündigt Sydney-Perth-Rom an

Die australische Fluggesellschaft Qantas streckt ihre Flügel in Richtung Italien aus. Ab 22. Juni 2022 sollen drei wöchentliche Umläufe von Sydney über Perth nach Rom-FCO angeboten werden. Vorerst ist diese Route saisonal bis zum 6. Oktober 2022 befristet. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Boeing 787 eingesetzt werden. Der Carrier will auch ermöglichen, dass Return-Tickets beim Rückflug nicht vom selben Airport ausgestellt werden müssen. Beispielsweise kann man statt ab Rom von London aus zurück nach Australien fliegen. „Wir haben eine erstaunliche Nachfrage nach unserem Direktdienst von Perth nach London und nach unseren neuen Diensten nach Delhi von Melbourne und Sydney festgestellt. Dies sind aufregende Reiseziele und es gibt starke Beweise dafür, dass die Pandemie Nonstop-Flüge zwischen Australien und dem Rest der Welt noch wünschenswerter macht, da wir lernen, mit dem Virus und seinen Varianten zu leben“, so Qantas-Chef Alan Joyce. „Italien ist für uns der größte Markt in Kontinentaleuropa für Gäste, die Familie und Freunde aus Australien besuchen, und wir glauben, dass Kunden es lieben werden, direkt in eine der großartigsten Städte der Welt zu fliegen, um Zeit mit ihren Lieben zu verbringen oder Italien zu genießen“. Die Saisonstrecke wird vom 22. Juni bis 6. Oktober 2022 verkehren. Qantas bietet Anschlüsse zu 16 Zielen in Europa, darunter Athen, Barcelona, Frankfurt, Nizza, Madrid und Paris, sowie zu 15 Zielen in Italien, darunter Mailand und Venedig.

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Ljubljana: Wizz Air lässt bei Adria Tehnika warten

Flugzeuge von Wizz Air werden künftig häufiger in Ljubljana anzutreffen sein, denn mit Adria Tehnika schloss man einen langfristigen Wartungsvertrag ab. Dieser wird im Herbst 2022 in Kraft treten und gilt für vorerst vier Jahre mit Option auf Verlängerung. Adria Tehnika ist eine Tochtergesellschaft der Avia Prime Group und wartet unter anderem auch im Auftrag von Easyjet. „Als am schnellsten wachsende Low-Cost-Airline in Europa setzt Wizz Air für unterschiedliche Dienstleistungen nur auf die besten Anbieter. Für unsere Flugzeuge ist eine optimale technische Betreuung entscheidend. Wir freuen uns, dass Adria Tehnika auch in Zukunft zu unseren zuverlässigen Partnern gehört“, erklärt Julia Brix, Head of Technical Services bei Wizz Air. Barbara Perko Brvar, Chefin von Adria Tehnika, fügt hinzu: „Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, unsere Zusammenarbeit mit Wizz Air durch eine langjährige Zusammenarbeit zu bereichern, was sicherlich ein Beweis für unser gegenseitiges Vertrauen ist. Angesichts der Tatsache, dass die Flotte von Wizz Air aus Airbus-Flugzeugen besteht und Adria Tehnika ein erfahrener Spezialist für diese Flugzeugfamilie ist, da sie mit den Flugzeugtypen und den notwendigen Modifikationen vertraut ist, war die Entscheidung zur Zusammenarbeit naheliegend. Ich bin überzeugt, dass diese Zusammenarbeit zu unserem gemeinsamen Wachstum beitragen wird“.

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ETF Airways fliegt mit Kaninchen-737 für MyWings

Die kroatische ETF Airways wird mit der Boeing 737-800 9A-LAB im Auftrag des in Pristina ansässigen Anbieters MyWings fliegen. Diese Maschine erhielt daher die Livery der virtuellen Fluggesellschaft sowie den Hinweis „operated by ETF Airways“ aufgeklebt. Es handelt sich um jene Boeing 737, die im Sommer 2021 unliebsame Bekanntschaft mit einem Kaninchen gemacht hat. Daher trägt diese Maschine nun ein kleines, schwarzes Kaninchen unterhalb des Cockpitfensters des Piloten. MyWings mit Sitz in Pristina ist ein Anbieter, der von verschiedenen Fluggesellschaften Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Formell handelt es sich um Charterflüge, denn man hat weder AOC noch Betriebsgenehmigung. Gelegentlich werden solche Konstruktionen auch „virtuelle Fluggesellschaft“ genannt.

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Air Europa: IAG und Globalia wollen Kaufvertrag auflösen

Mit dem Zukauf der Fluggesellschaft Air Europa wollte die International Airlines Group in Spanien stark wachsen, jedoch stand der Deal von Anfang an unter keinem guten Stern. Erst sank das Transaktionsvolumen aufgrund der Corona-Pandemie beträchtlich und dann zeigte die EU-Kommission ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Bewilligung. Die International Airlines Group bestätigte nun offiziell, dass man sich mit Globalia in Verhandlungen über die Auflösung des am 4. November 2019 geschlossenen Kaufvertrags befindet. Mit anderen Worten: Die IAG will Air Europa nicht mehr kaufen. Der Eigentümer der spanischen Fluggesellschaft, Globalia, bestätigte ebenfalls, dass man über den Vertragsrücktritt der IAG verhandelt. Es gab bereits in den letzten Wochen immer wieder Gerüchte, dass die Übernahme der Air Europa durch die Iberia-Mutter IAG platzen könnte. Dass an diesen mehr dran war als damals offiziell zugegeben zeigen auch ein paar wenige Worte in der kurzen, gemeinsamen Erklärung: Die Gespräche sollen sich in einem „fortgeschrittenen Status“ befinden. Nach Abschluss der Verhandlungen sollen weitere Informationen verkündet werden. Ursprünglich hätte die International Airlines Group den Mitbewerber Air Europa für rund eine Milliarde Euro gekauft. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Kaufpreis neu verhandelt und auf etwa 500 Millionen Euro gesenkt. Es gab bereits von Anfang an ernsthafte Bedenken, dass die EU-Wettbewerbshüter einen Strich durch die Rechnung machen könnten, denn Iberia, Air Europa und Vueling hätten gemeinsam eine fast monopolartige Stellung auf dem spanischen Markt, insbesondere auf der Langstrecke. EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet Es kam wie es kommen musste: Im Juni 2021 teilte die EU-Kommission den Vertragspartnern Globalia und IAG mit, dass

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Italien führt Quarantäne für Ungeimpfte ein

Italien verlangt seit 16. Dezember 2021 auch von Personen, die aus EU-Mitgliedsstaaten einreisen wollen, die Vorlage eines negativen Coronatests. Das gilt auch dann, wenn man geimpft oder genesen ist. Die EU-Kommission kritisiert die Entscheidung der italienischen Regierung. Die Testung muss bereits vor dem Abflug vorgenommen werden und auf Verlangen bei einer Einreisekontrolle vorgelegt werden. Andernfalls kann auch Geimpften und Genesenen die Einreise nach Italien verweigert werden. Ungeimpfte müssen zusätzlich eine fünftägige Quarantäne antreten. Die italienische Regierung legt damit jenes Modell, das bereits praktiziert wird, wenn man aus Nicht-EU-Staaten kommt, auch auf die Unions-Länder um. Die Regelung ist bis zum 31. Jänner 2022 befristet und soll bei Bedarf verlängert werden. Kritik hagelt es aus Brüssel, denn Kommissions-Vizepräsidentin Vera Jourova sagte, dass dieser Alleingang das Vertrauen der Bevölkerung beschädigen würde, denn man habe sich auf einheitliche Reisebedingungen geeinigt. Doch Italien ist gar nicht der erste EU-Staat, der von den Absprachen der Regierungschefs abweicht. Malta führte bereits im Sommer 2021 die 1G-Regel für die Einreise ein und Bulgarien verlangt auch von Geimpften und Genesenen einen zusätzlichen PCR-Test.

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Graz: Postbus startet Ski-Thermen-Express

Ab 25. Dezember 2021 bietet die Österreichische Postbus AG mit dem Ski-Thermen-Express einen touristischen Zubringer in das Ausseerland an. Die Busse verkehren bis zu zweimal täglich ab dem Grazer Hauptbahnhof. Von dort aus geht es über Tauplitz Berglift Talstation, Bad Mitterndorf Ortszentrum zur Grimming Therme. Der einfache Fahrschein kostet laut Postbus 22 Euro. Eine Online-Reservierung wird empfohlen. Die Bezahlung erfolgt jedoch erst beim Busfahrer. Da dieses Angebot formell als Reisebus-Strecke geführt wird, ist der so genannte 2G Nachweis erforderlich und beim Fahrer vorzulegen. Auch für die Nutzung der Schilifte gilt aufgrund einer Verordnung der Bundesregierung diese Regelung. „Mit dem Ski-Thermen-Express schaffen wir in Zusammenarbeit mit der Region ein tolles, bequemes Mobilitätsangebot, sodass der Privat-Pkw einfach zuhause stehen gelassen werden kann. Wir freuen uns darauf, möglichst viele Erholungssuchende sicher, bequem und umweltfreundlich in die Natur, zum Skigebiet und zur Thermenentspannung zu bringen“, erklärt Postbus-Verkehrsleiter Steiermark Roland Schretthauser.

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