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British Airways eröffnet die Schisaison in Salzburg

Aus London-Heathrow kommend läutete British Airways am Freitag den Start der Wintersaison am Flughafen Salzburg ein. Das Incoming-Geschäft mit Schifahrern und Snowboardern ist für Österreichs zweitgrößten Airport ein wichtiges Standbein. Im Vorjahr ist es aufgrund der Corona-Pandemie fast gänzlich ausgefallen. „Endlich können wir die Vorboten der bevorstehenden Wintersaison 2021/2022 mit British Airways in Salzburg willkommen heißen. Mit London Heathrow startet British Airways die für Salzburg so wichtige Schisaison“, so Flughafenprokurist Christopher Losmann. „Nach dem Komplettausfall der letztjährigen Wintersaison und den herausfordernden letzten Monaten, freuen wir uns auf viele Besucher aus ganz Europa. Die Fluganmeldungen unserer Airline-Partner stimmen uns dabei durchaus optimistisch wenngleich die Entwicklungen weiterhin ganz stark von der Pandemie und den damit verbundenen Beschränkungen abhängen“. Das Comeback von British Airways gilt am Flughafen Salzburg als besonders wichtiger Meilenstein, denn am 21. Dezember 2020 wurde ein temporäres Landeverbot für Passagierflugzeuge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, erlassen. Die Route pausierte jedoch wesentlich länger, denn die Strecke lag 357 Tage lang brach. Neben British Airways (London Heathrow) fliegen auch Easyjet (London Gatwick) und Ryanair (London Stansted) in die britische Hauptstadt. Ab Jänner 2022 wird von BA Cityflyer zudem der London City Airport angeboten. Neu am Platz ist die junge norwegische Airline Flyr, die Salzburg mit Oslo verbindet. Abgerundet wird das Flugprogramm im Winter mit der Flugverbindung in die isländische Hauptstadt Reykjavík, die von Icelancair und Play angeboten wird. Das Salzburger Winterprogramm hat jedoch nicht nur incoming-lastige Flüge zu bieten, sondern auch klassische Ferienflüge. Beispielsweise bietet Eurowings die Ziele Teneriffa, Gran Canaria

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Westbahn feiert zehnten Geburtstag

Kostenloses WLAN war in österreichischen Zügen bis zum Marktstart der Westbahn schlichtweg nicht vorhanden. Mittlerweile ist das private Eisenbahnunternehmen zehn Jahre auf der Schiene. Der Wettbewerb mit den ÖBB führte dazu, dass auch der Platzhirsch aufgerüstet hat. Kostenloses Internet wird mittlerweile selbst in den neuen Schnellbahn-Garnituren angeboten. Der Umstand, dass die meisten Railjet-Züge über getrennte Toiletten verfügen, ist auf den Mitbewerber Westbahn zurückzuführen. Dieser trumpfte vor rund zehn Jahren damit auf. Der damalige ÖBB-Generaldirektor Christian Kern meinte zunächst scherzhaft, dass das Duell „sicher nicht auf dem Häusl entschieden wird“. Dennoch hat er schleunigst veranlasst, dass WLAN und getrennte stille Örtchen in die Züge kommen. Eigenen Angaben nach hat die Westbahn seit der Betriebsaufnahme am 11. Dezember 2011 rund 40 Millionen Kilometer zurückgelegt. Befördert hat man etwa 45 Millionen Fahrgäste. Nach der Beendigung des österreichischen Lockdowns will man schrittweise die Frequenzen wieder anheben. „Wir sind als David gegen den Goliath Staatsbahn angetreten – mit Unterstützung der Anteilseigner rund um Dr. Haselsteiner“, sagt Erich Forster, CEO der Westbahn. „Ab dem ersten Tag war es unser Anspruch, uns zum Benchmark für die Qualitätsführerschaft bei der Bahn zu entwickeln. Wir sind sehr stolz, dass wir das erreicht haben: Die Westbahn hat neue Maßstäbe bei der Fahrzeugqualität und Ausstattung, vom Ledersitz bis zum Bio-WC, gesetzt und ist nicht mehr aus der österreichischen Schienenlandschaft wegzudenken. Wir punkten bei den Reisenden mit der Qualität unserer Dienstleistung bei Service, Sauberkeit und Pünktlichkeit. Für viele europäische Eisenbahnen sind wir mit unserem funktionalen Ansatz modularer Nachtwartung und bei technologischen Neuerungen

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Lufthansa kündigt erneut virtuelle Hauptversammlung an

Die börsennotierte Lufthansa AG wird am 10. Mai 2022 die nächste Hauptversammlung der Aktionäre abhalten. Diese wird aufgrund der Corona-Pandemie erneut nicht im klassischen Format, sondern digital stattfinden. Das Unternehmen teilte mit, dass die Entscheidung die Generalversammlung erneut virtuell durchzuführen dem Infektionsschutz Rechnung tragen würde. Die 69. Hauptversammlung wird am 10. Mai 2022 stattfinden und wird unter anderem auf der Konzernhomepage übertragen. Aktionäre, die an den Vorstand oder Aufsichtsrat Fragen stellen wollen, müssen diese vorab einreichen. Darüber hinaus prüft das Unternehmen weitere Möglichkeiten der Aktionärsbeteiligung im virtuellen Format.

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Olympic Air hat erste ATR72-600 übernommen

Die Aegean-Regionaltochter Olympic Air hat am 1. Dezember 2021 mit der SX-OBJ die erste ATR72-600 übernommen. Das Gebrauchtflugzeug ist 5,6 Jahre alt und war vormals bei der mittlerweile nicht mehr existierenden Stobart Air im Einsatz. Olympic Air wird sich mittelfristig vom Konkurrenzmodell DHC Dash 8-400 trennen. Als Ersatz dienen die von Muttergesellschaft Aegean angeschafften ATR72-600. Laut CH-Aviation.com wird der Neuzugang von Gecas geleast. Die einst stolze Olympic Airways, später Olympic Airlines ist schon lange nicht mehr existent. Die ehemalige Firmenzentrale auf dem alten Flughafen Athens ist ein Lostplace. Der damals gegründete Nachfolger Olympic Air schrumpfte zu einer Regionalfluggesellschaft zusammen. Eigentümer Aegean hat hier die Turboprop-Operation angesiedelt.

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Erster A320-Umbaufrachter in der Luft

Der Maschinentyp Boeing 737 findet schon seit vielen Jahren auch als Frachter Verwendung. Bislang drang das Konkurrenzmodell Airbus A320 in dieses Segment noch nicht vor. Das änderte sich am Dienstag, denn die erste konvertierte Maschine hob in Singapur ab. Es handelt sich um ein ehemaliges Passagierflugzeug, das in eine Cargomaschine umgebaut wurde. Dieses trägt die MSN 273. Die Wiederinbetriebnahme als Frachter soll 2022 beginnen. Vaayu gab im vergangenen Monat bekannt, dass es fünf A320P2F von STEAR leasen wird. Mit einer Ladekapazität von 10 ULD-Containern + einer Palettenposition auf dem Hauptdeck und sieben ULD-Containern auf dem Unterdeck bietet die A320P2F deutlich mehr Nutzlast und containerisiertes Volumen als ihr nächster Konkurrent und hat den niedrigsten Treibstoffverbrauch in ihrer Klasse. Diese Frachterlösung bietet 21 Tonnen Nutzlast über 1.800 nm und bis zu 2.560 nm bei 17 Tonnen und ist damit das ideale Narrowbody-Frachtflugzeug in allen etablierten Stückgut- und Expressmärkten. Die Betreiber werden auch von der Fly-by-Wire-Cockpit-Gemeinsamkeit der A320/321P2F mit der A330-Großraumflugzeugfamilie von Passagier- und Frachtflugzeugen profitieren.

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Tuifly startet Verkauf von Wintertickets für 2022/23

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly hat bereits mit dem Verkauf von Flugtickets für die Winterperiode 2022/23 begonnen. Die Boeing-737-Jets sollen auf fünf Airports stationiert werden, so das Unternehmen. „Vor Corona“ war es keine Seltenheit, dass Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen mitunter auch weit über ein Jahr im Voraus buchbar gemacht haben. Mittlerweile ist das aber eher die Ausnahme geworden, denn selbst große Billigflieger planen eher auf Sicht. Selbstverständlich gibt es auch das genaue Gegenteil und zwar Carrier, die Tickets verkaufen, die dann storniert werden, weil die (Wieder-)Aufnahme der Route immer wieder verschoben wird. Tuifly jedenfalls setzt im Winterflugplan 2022/23 mit den Kanaren und Ägypten zwei Schwerpunkte. Ab fünf Airports will man insgesamt 14 Ferienziele anbieten. Da jedoch noch viel Zeit bis zur nächsten Winterperiode vergehen wird, ist damit zu rechnen, dass die Tui-Tochter noch nachlegen wird. „Wir erwarten, dass sich das Reisegeschehen im kommenden Jahr weiter normalisieren wird und veröffentlichen daher als erster Ferienflieger unseren Winterflugplan, sodass unsere Gäste frühzeitig ihren Urlaub rund um die begehrten Weihnachtsferien planen können. Mehr als die Hälfte der Flüge werden auch dann wieder Kurs auf die Kanarischen Inseln nehmen, die nicht nur wegen ihres milden Klimas sehr gefragt sind, sondern in der Pandemie auch als zuverlässige Destination mit bewährten Coronaschutzmaßnahmen punkten konnten“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der Tuifly GmbH. Auch im kommenden Winter machen die zahlreichen Traumstände Fuerteventura zur Top-Destination im Flugplan mit 22 wöchentlichen Abflügen von Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München. Doch neben den Kanaren stehen unter anderem auch Hurghada, die Kapverdischen Inseln und Madeira

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Hahn machte auch im Boom-Jahr 2019 Verluste

Der hauptsächlich von Billigfliegern genutzte Flughafen Frankfurt-Hahn konnte nicht vom Boom-Jahr 2019 profitieren. Der Airport erwirtschaftete einen Verlust in der Höhe von 7,8 Millionen Euro. Im Vorjahr, also dem Corona-Jahr I, machte man 13,3 Millionen Euro Miese. Der Regionalflughafen ist im Zuge des finanziellen Zusammenbruchs der chinesischen HNA Group mit in den Strudel gerissen worden und musste selbst Insolvenz anmelden. Der Masseverwalter ist derzeit auf der Suche nach potentiellen Käufern. Laut Mitteilung des Juristen kann der Geschäfts- und Flugbetrieb auch im Jänner 2022 fortgeführt werden. Was danach kommt ist noch offen. Eigenen Angaben nach haben sich beim Insolvenzverwalter bereites erste Interessenten gemeldet. Der Verkauf ist international ausgeschrieben.

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Eurowings-Chef Bischof rechnet mit Pleitewelle

Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof rechnet damit, dass es in Europa demnächst zu einer Airline-Pleitewelle kommen könnte. Hintergrund seiner Ansicht nach unter anderem, dass Hilfskredite, die gewährt wurden, zurückbezahlt werden müssen. Dies könnte für mache Fluggesellschaften schwierig werden. Im Podcast des Tagesspiegels führt der Manager gegen Ticketpreise des Mitbewerbers Ryanair unter anderem aus, dass derzeit der Preis nicht das einzige Kriterium wäre. Sicherheit und Gesundheit würden momentan alles schlage, „auch den Preis“, so Bischof. Indirekt kritisiert er auch den Flughafen Berlin-Brandenburg, denn der Eurowings-Chef sagte unter anderem: „“Wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird werden wir auch im Osten Gas geben“. Generell sieht er den von ihm geleiteten Carrier mit den bestehenden Stützpunkten in Deutschland gut aufgestellt. Ryanair bereite jedenfalls keine Sorgenfalten.

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Air Astana flottet nächsten Airbus A321LR ein

Die nationale Fluggesellschaft Kasachstans unterzeichnet einen Leasingvertrag mit der Air Lease Corporation und nimmt damit den siebten Airbus A321LR in die aktive Flotte auf. Die brandneue Maschine flog eigenen Angaben zufolge direkt von ihrer Auslieferung am Airbus-Werk in Hamburg zum Almaty International Airport im Süden Kasachstans. Beim Airbus A321LR handelt es sich um die Langstreckenversion des A321neo. Ausgestattet ist die Maschine mit PW1133G-Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney. Zudem zeichnen sie ein höheres Maximalstartgewicht sowie das optimierte Design des Flugzeugrumpfs aus. In der Passagierkabine stehen 16 Plätze in Business Class sowie 150 Plätze in Economy Class zur Verfügung. Jeder Sitz ist mit einem eigenen Monitor ausgestattet. Aktuell umfasst die Air-Astana-Flotte 36 Flugzeuge, darunter 28 des Flugzeugherstellers Airbus. Drei weitere Airbus A321LR möchte die Airline im Laufe des nächsten Jahres noch einflotten.

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Oktober: 1,2 Millionen Passagieren flogen über die NRW-Flughäfen

Im Oktober 2021 flogen 1,2 Millionen Passagiere von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen ab. Im Oktober dieses Jahres starteten damit 20,1 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der großen Flughäfen in NRW. Das seien zwar um 843.800 beziehungsweise 215,8 Prozent mehr Passagiere als noch im Oktober des letzten Jahres (Oktober 2020: 391.100). Der Vergleich mit den Zahlen desselben Monats im Jahr 2019 zeige jedoch, dass das Vorkrisen-Niveau damit noch nicht erreicht wurde. Im Oktober des Jahres 2019 konnten die Flughäfen noch rund 2,1 Millionen Fluggäste registrieren, so das Statistische Landesamt.

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