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Olympic Air hat erste ATR72-600 übernommen

Die Aegean-Regionaltochter Olympic Air hat am 1. Dezember 2021 mit der SX-OBJ die erste ATR72-600 übernommen. Das Gebrauchtflugzeug ist 5,6 Jahre alt und war vormals bei der mittlerweile nicht mehr existierenden Stobart Air im Einsatz. Olympic Air wird sich mittelfristig vom Konkurrenzmodell DHC Dash 8-400 trennen. Als Ersatz dienen die von Muttergesellschaft Aegean angeschafften ATR72-600. Laut CH-Aviation.com wird der Neuzugang von Gecas geleast. Die einst stolze Olympic Airways, später Olympic Airlines ist schon lange nicht mehr existent. Die ehemalige Firmenzentrale auf dem alten Flughafen Athens ist ein Lostplace. Der damals gegründete Nachfolger Olympic Air schrumpfte zu einer Regionalfluggesellschaft zusammen. Eigentümer Aegean hat hier die Turboprop-Operation angesiedelt.

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Erster A320-Umbaufrachter in der Luft

Der Maschinentyp Boeing 737 findet schon seit vielen Jahren auch als Frachter Verwendung. Bislang drang das Konkurrenzmodell Airbus A320 in dieses Segment noch nicht vor. Das änderte sich am Dienstag, denn die erste konvertierte Maschine hob in Singapur ab. Es handelt sich um ein ehemaliges Passagierflugzeug, das in eine Cargomaschine umgebaut wurde. Dieses trägt die MSN 273. Die Wiederinbetriebnahme als Frachter soll 2022 beginnen. Vaayu gab im vergangenen Monat bekannt, dass es fünf A320P2F von STEAR leasen wird. Mit einer Ladekapazität von 10 ULD-Containern + einer Palettenposition auf dem Hauptdeck und sieben ULD-Containern auf dem Unterdeck bietet die A320P2F deutlich mehr Nutzlast und containerisiertes Volumen als ihr nächster Konkurrent und hat den niedrigsten Treibstoffverbrauch in ihrer Klasse. Diese Frachterlösung bietet 21 Tonnen Nutzlast über 1.800 nm und bis zu 2.560 nm bei 17 Tonnen und ist damit das ideale Narrowbody-Frachtflugzeug in allen etablierten Stückgut- und Expressmärkten. Die Betreiber werden auch von der Fly-by-Wire-Cockpit-Gemeinsamkeit der A320/321P2F mit der A330-Großraumflugzeugfamilie von Passagier- und Frachtflugzeugen profitieren.

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Tuifly startet Verkauf von Wintertickets für 2022/23

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly hat bereits mit dem Verkauf von Flugtickets für die Winterperiode 2022/23 begonnen. Die Boeing-737-Jets sollen auf fünf Airports stationiert werden, so das Unternehmen. „Vor Corona“ war es keine Seltenheit, dass Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen mitunter auch weit über ein Jahr im Voraus buchbar gemacht haben. Mittlerweile ist das aber eher die Ausnahme geworden, denn selbst große Billigflieger planen eher auf Sicht. Selbstverständlich gibt es auch das genaue Gegenteil und zwar Carrier, die Tickets verkaufen, die dann storniert werden, weil die (Wieder-)Aufnahme der Route immer wieder verschoben wird. Tuifly jedenfalls setzt im Winterflugplan 2022/23 mit den Kanaren und Ägypten zwei Schwerpunkte. Ab fünf Airports will man insgesamt 14 Ferienziele anbieten. Da jedoch noch viel Zeit bis zur nächsten Winterperiode vergehen wird, ist damit zu rechnen, dass die Tui-Tochter noch nachlegen wird. „Wir erwarten, dass sich das Reisegeschehen im kommenden Jahr weiter normalisieren wird und veröffentlichen daher als erster Ferienflieger unseren Winterflugplan, sodass unsere Gäste frühzeitig ihren Urlaub rund um die begehrten Weihnachtsferien planen können. Mehr als die Hälfte der Flüge werden auch dann wieder Kurs auf die Kanarischen Inseln nehmen, die nicht nur wegen ihres milden Klimas sehr gefragt sind, sondern in der Pandemie auch als zuverlässige Destination mit bewährten Coronaschutzmaßnahmen punkten konnten“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der Tuifly GmbH. Auch im kommenden Winter machen die zahlreichen Traumstände Fuerteventura zur Top-Destination im Flugplan mit 22 wöchentlichen Abflügen von Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München. Doch neben den Kanaren stehen unter anderem auch Hurghada, die Kapverdischen Inseln und Madeira

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Hahn machte auch im Boom-Jahr 2019 Verluste

Der hauptsächlich von Billigfliegern genutzte Flughafen Frankfurt-Hahn konnte nicht vom Boom-Jahr 2019 profitieren. Der Airport erwirtschaftete einen Verlust in der Höhe von 7,8 Millionen Euro. Im Vorjahr, also dem Corona-Jahr I, machte man 13,3 Millionen Euro Miese. Der Regionalflughafen ist im Zuge des finanziellen Zusammenbruchs der chinesischen HNA Group mit in den Strudel gerissen worden und musste selbst Insolvenz anmelden. Der Masseverwalter ist derzeit auf der Suche nach potentiellen Käufern. Laut Mitteilung des Juristen kann der Geschäfts- und Flugbetrieb auch im Jänner 2022 fortgeführt werden. Was danach kommt ist noch offen. Eigenen Angaben nach haben sich beim Insolvenzverwalter bereites erste Interessenten gemeldet. Der Verkauf ist international ausgeschrieben.

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Eurowings-Chef Bischof rechnet mit Pleitewelle

Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof rechnet damit, dass es in Europa demnächst zu einer Airline-Pleitewelle kommen könnte. Hintergrund seiner Ansicht nach unter anderem, dass Hilfskredite, die gewährt wurden, zurückbezahlt werden müssen. Dies könnte für mache Fluggesellschaften schwierig werden. Im Podcast des Tagesspiegels führt der Manager gegen Ticketpreise des Mitbewerbers Ryanair unter anderem aus, dass derzeit der Preis nicht das einzige Kriterium wäre. Sicherheit und Gesundheit würden momentan alles schlage, „auch den Preis“, so Bischof. Indirekt kritisiert er auch den Flughafen Berlin-Brandenburg, denn der Eurowings-Chef sagte unter anderem: „“Wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird werden wir auch im Osten Gas geben“. Generell sieht er den von ihm geleiteten Carrier mit den bestehenden Stützpunkten in Deutschland gut aufgestellt. Ryanair bereite jedenfalls keine Sorgenfalten.

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Air Astana flottet nächsten Airbus A321LR ein

Die nationale Fluggesellschaft Kasachstans unterzeichnet einen Leasingvertrag mit der Air Lease Corporation und nimmt damit den siebten Airbus A321LR in die aktive Flotte auf. Die brandneue Maschine flog eigenen Angaben zufolge direkt von ihrer Auslieferung am Airbus-Werk in Hamburg zum Almaty International Airport im Süden Kasachstans. Beim Airbus A321LR handelt es sich um die Langstreckenversion des A321neo. Ausgestattet ist die Maschine mit PW1133G-Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney. Zudem zeichnen sie ein höheres Maximalstartgewicht sowie das optimierte Design des Flugzeugrumpfs aus. In der Passagierkabine stehen 16 Plätze in Business Class sowie 150 Plätze in Economy Class zur Verfügung. Jeder Sitz ist mit einem eigenen Monitor ausgestattet. Aktuell umfasst die Air-Astana-Flotte 36 Flugzeuge, darunter 28 des Flugzeugherstellers Airbus. Drei weitere Airbus A321LR möchte die Airline im Laufe des nächsten Jahres noch einflotten.

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Oktober: 1,2 Millionen Passagieren flogen über die NRW-Flughäfen

Im Oktober 2021 flogen 1,2 Millionen Passagiere von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen ab. Im Oktober dieses Jahres starteten damit 20,1 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der großen Flughäfen in NRW. Das seien zwar um 843.800 beziehungsweise 215,8 Prozent mehr Passagiere als noch im Oktober des letzten Jahres (Oktober 2020: 391.100). Der Vergleich mit den Zahlen desselben Monats im Jahr 2019 zeige jedoch, dass das Vorkrisen-Niveau damit noch nicht erreicht wurde. Im Oktober des Jahres 2019 konnten die Flughäfen noch rund 2,1 Millionen Fluggäste registrieren, so das Statistische Landesamt.

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Sommer: Österreicher verreisen öfter als noch vor Corona

Die Österreicher hatten im Sommer einiges nachzuholen. Die Urlaubsreisen haben im Sommer kräftig angezogen. Nicht nur gegenüber 2020 – das Vorkrisenjahr 2019 wurde sogar übertroffen. Von Juli bis September hat die österreichische Wohnbevölkerung 8,3 Millionen Urlaubsreisen – inklusive Verwandten- und Bekanntenbesuche – unternommen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2020 entspricht das einer Zunahme um fast 48 Prozent, gegenüber dem Vorkrisensommer 2019 ist das ein Anstieg um fast ein Fünftel (rund 18 Prozent). „Weitreichende Grenzöffnungen und der Impffortschritt haben dabei die Zahl der Auslandsreisen im Vergleich zum Sommer 2020 mehr als verdoppelt und auch die Zahl der Inlandsreisen weiter ansteigen lassen“, sagte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas gegenüber dem ORF. Die Hälfte aller Urlaubsreisen führte ins Ausland, wobei Italien, Deutschland, Kroatien und Griechenland die beliebtesten Destinationen waren. Fernreisen waren hingegen wie schon 2020 kaum gefragt. Die Menschen reisten auch wieder mehr mit dem Flugzeug. Der Anteil der Flugreisen lag im Sommer 2021 bei 15,1 Prozent, nach 4,8 Prozent im Jahr 2020 und 19,7 Prozent 2019. Hingegen büßten anteilsmäßig Urlaubsreisen mit dem Pkw und der Bahn ein.

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Brasilien: Umgeimpfte müssen wohl in Quarantäne

Die neuartige Coronavirus-Variante macht der Reisefreiheit vielerorts wieder einen Strich durch die Rechnung. Auch Brasilien plant, die Zügel für umgeimpfte Einreisende straffer zu ziehen. So sei aufgrund der noch nicht vollständig erforschten Omikron-Variante eine härtere Vorgehensweise nötig. Demnach sollen Menschen, die keinen Impfnachweis erbringen können, unmittelbar nach der Einreise in das Land eine fünftägige Selbstisolation antreten. Diese könne erst durch eine negative PCR-Testung verlassen werden. Das kündigte der Gesundheitsminister des Landes an. Bisher genügte für Umgeimpfte die Vorlage eines negativen PCR-Tests bei Einreise, eine Quarantäne musste nicht angetreten werden. Wann und wie die Vorschrift umgesetzt wird, ist unklar. In Brasilien tobt eine Auseinandersetzung zwischen dem impfskeptischen, rechtspopulistischen Präsidenten Jair Bolsonaro und den Gesundheitsbehörden um die Coronapolitik.

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Forschung zum Klimaschutz: Airbus und DLR intensivieren Zusammenarbeit

Airbus und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bauen ihre Zusammenarbeit bei der Forschung zum Klimaschutz im Luftverkehr weiter aus. Eine entsprechende Vereinbarung wurde bereits unterzeichnet. Bei den künftigen Projekten gehe es insbesondere um Emissionsmessungen bei neuartigen Flugkraftstoffen bis hin zu Wasserstoff sowie um das Verständnis der Wirkung von Emissionen auf die Atmosphäre einhergehend mit der Verbesserung von Klimamodellen, informiert das DLR. “Wir bei Airbus freuen uns sehr über die Kooperation mit dem DLR als einer der weltweit führenden Forschungsinstitutionen wenn es um Messung und Analyse von Emissionen im Flugbetrieb geht. Von dieser wissenschaftlichen Expertise profitieren wir, wenn es um Entwicklung von neuen Konzepten geht sowie weitere Optimierung bestehender Flugzeuge”, sagte Nicole Dreyer-Langlet, VP Research & Technology Representative Germany bei Airbus. “Klimaschutz im Luftverkehr hat für Airbus höchste Priorität. Je präziser Atmosphären- und Klimamodelle sind, umso besser können wir entwickeln und optimieren. Partnerschaften mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wie dem DLR spielen eine Schlüsselrolle.”

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