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AUA-Chef Hoensbroech: „Ohne Kurzarbeit hätten wir uns vom Großteil der Mitarbeiter trennen müssen“

Austrian Airlines wird im Winterflugplan 2021/22 rund 60 Prozent des Vorkrisenniveaus anbieten. Dies erklärte Firmenchef Alexis von Hoensbroech im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazins „Trend“. Angesprochen auf die Maskenpflicht auf Langstreckenflügen antwortete der Manager, dass man die Vorgaben der jeweiligen Staaten umsetzen würde. „Dazu gehört eine Maskenpflicht in Flugzeugen, obwohl die Luft an Bord alle drei Minuten komplett ausgetauscht wird“, so der Austrian-Airlines-Generaldirektor gegenüber „Trend“. Eine Impfpflicht für die Belegschaft wäre momentan kein Thema. Austrian Airlines würde von der Kurzarbeit stark profitieren, jedoch wollte Alexis von Hoensbroech keine finanziellen Details nennen. Allenfalls sagte er gegenüber dem „Trend“: „Hätten wir das Geld nicht bekommen, hätten wir uns von einem Großteil der Mitarbeiter trennen müssen. Dann würde auch die gesamte Betriebswirtschaft der AUA anders aussehen“. Auf die Frage, ob er sich wünscht, dass diese Maßnahme über März 2022 hinaus verlängert wird, sagte er dem Medium: „Wir wissen ja nicht, wie sich die Pandemie weiterentwickelt, aber natürlich wäre es gut, eine gewisse Flexibilität zu haben. Aber augenblicklich planen wir nicht mit Kurzarbeit, die über das erste Quartal 2022 hinausgeht“.

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Kampfjet-Auftrag: Für kanadische Regierung ist Boeing kein Thema

Die kanadische Regierung hält den US-Flugzeughersteller Boeing als Bewerber um einen milliardenschweren Kampfjet-Auftrag offenbar für ungeeignet. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person aus dem kanadischen Verteidigungsministerium würde Boeing die Standards für die Bewerbung nicht erfüllen. Der amerikanische Flugzeugbauer hatte sich zuvor mit seinem Modell F-18 Hornet für den Auftrag beworben. Ein Boeing-Sprecher teilt auf Anfrage per E-Mail mit, dass sich das Unternehmen eine Stellungnahme vorbehalte, bis es eine offizielle Mitteilung aus Ottawa gebe, so der ORF. Neben Boeing hatten sich auch Lockheed Martin und die schwedische Saab AB um die Lieferung von 88 Jets im Wert von etwa 15 Milliarden Dollar beworben.

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EU-Kommission lehnt Reisebeschränkungen ab

Die EU-Kommission hat den EU-Ländern davon abgeraten, zusätzliche Reisebeschränkungen für Geimpfte, Genesene oder frisch Getestete einzuführen. Wer ein gültiges EU-Coronavirus-Zertifikat habe, solle grundsätzlich keinen zusätzlichen Beschränkungen wie Tests oder Quarantäne unterworfen werden, unabhängig vom Abreiseort in der Europäischen Union. Diese Nachweise sollen neun Monate ab der vollständigen Impfung gültig sein, bevor eine Auffrischungsimpfung notwendig werde, so der ORF. Die Kommission hoffe dahingehend auf einheitliche Regeln innerhalb der EU. Unterdessen steigt das Infektionsgeschehen in den Mitgliedsstaaten rasant an. Gerade zu Beginn der Pandemie in Europa gab es viele unterschiedliche Regeln mit teils kilometerlangen Staus wegen Grenzschließungen und entsprechend negativen wirtschaftlichen Auswirkungen.

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UK bannt Passagierflüge aus sechs afrikanischen Staaten

Das Vereinigte Königreich untersagt aufgrund der in Südafrika entdeckten Corina-Virusvariante B.1.1.529 den Passagierflugverkehr mit diesem Land sowie fünf weiteren Staaten. Der Bann tritt am Freitagnachmittag in Kraft. Betroffen sind nebst Südafrika auch Namibia, Lesotho, Eswatini, Simbabwe und Botswana. Sajid Javid, Gesundheitsminister des Vereinigten Königreichs, begründete die Maßnahme unter anderem damit, dass es wissenschaftliche Hinweise gäbe, dass diese Mutation noch ansteckender als die Delta-Variante wäre. Weiters könnten die bestehenden Impfstoffe weniger wirksam sein. Die deutsche Bundesregierung hat in diesem Zusammenhang bereits ein Beförderungsverbot für Nonstop-Flüge, die in Südafrika starten, angeordnet. Das hat zur Folge, dass nur deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz bzw. Aufenthaltsrecht in Deutschland die Verbindungen nutzen dürfen. Anschließend ist eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene.

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Trotz Impfung: Portugal verlangt Coronatest bei der Einreise

Portugals Regierung verschärft mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2021 die Einreisebestimmungen. Auch Geimpfte und Genesene müssen dann einen negativen Coronatest vorweisen. Gleichzeitig benötigen auch Touristen beim Besuch von Bars und Diskotheken nebst Impf- oder Genesungsnachweis einen negativen PCR- oder Antigen-Test. Im Gegensatz zu Bulgarien, das Anfang dieser Woche die Einreisregeln verschärft hat, akzeptiert Portugal dem aktuellen Informationsstand nach auch Antigen-Ergebnisse. Bulgarien besteht auf PCR-Befunde. Sowohl Portugal als auch Bulgarien machen für Geimpfte und Genesene keine Ausnahmen, so dass alle Personen, die einreisen wollen, ein negatives Testergebnis vorweisen müssen. Es bleibt abzuwarten, ob sich auch andere EU-Länder diesen Änderungen anschließen. Das bislang einzige EU-Land, das ausschließlich Geimpfte einreisen lässt, ist der Inselstaat Malta. Bislang hat dieser – trotz hoher Inzidenzen – keine EU-Mitglieder auf die so genannte Dark Red List gesetzt.

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Österreich bannt Passagierflüge aus sechs afrikanischen Staaten

Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigt an, dass die Covid-Einreiseverordnung noch am Freitag erneuert werden soll. Diese wird ein Nonstop-Beförderungsverbot für einige afrikanische Staaten beinhalten, so das Bundesministerium in einer Medienerklärung. „In Österreich kämpfen wir gerade mit den Auswirkungen der Delta-Variante, während sich in Teilen Afrikas bereits eine neue Variante ausbreitet, die Anlass zur Sorge gibt. Wir reagieren rasch und konsequent: Eine verpflichtende Quarantäne für Einreisende aus Südafrika, Lesotoho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini soll dabei helfen, die globale Ausbreitung der neuen Variante zu verlangsamen“, erklärt Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP). Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini werden als so genannte Virusvariantengebiete eingestuft. Einreisen aus diesen Ländern sind daher grundsätzlich untersagt. Österreichische Staatsbürger sind zur Einreise berechtigt, haben aber besonders strenge Quarantäneregelungen (10-tägige Quarantäne, PCR-Test bei der Einreise, Registrierung) einzuhalten. Zusätzlich wird ein Landeverbot für Flüge aus diesen sieben afrikanischen Ländern verhängt. Die Verordnung tritt bereits heute Mitternacht in Kraft. „Durch die schnelle Novellierung der Einreiseverordnung reagieren wir unmittelbar auf die aktuellen Entwicklungen. Uns ist es jetzt besonders wichtig, durch strenge Einreiseregelungen für einen bestmöglichen Schutz zu sorgen. Ebenfalls ist es wichtig, dass auch andere Länder in der Europäischen Union hier schnell handeln. Gemeinsam kann es uns gelingen eine Ausbreitung der neuen Variante zu bremsen“, erklärt Minister Mückstein.

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Deutschland erlässt Defacto-Bann für Südafrika-Flüge

Die Bundesrepublik Deutschland stuft Südafrika wieder als Virusvariantengebiet ein. Damit verbunden sind Einschränkungen im Flugverkehr. Die Airlines sind angewiesen, dass nur noch deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz bzw. Aufenthaltsrecht in Deutschland befördert werden dürfen. Unabhängig vom Impf- der Genesungsstatus ist eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Es gibt keine Möglichkeit sich aus dieser freizutesten. Hintergrund der Maßnahme ist, dass in Südafrika eine neue Variante des Coronavirus gefunden wurde. Deutschland will mit dem defacto-Bann von Nonstopflügen erreichen, dass dieses nicht eingeschleppt wird. Die Regelung tritt in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kraft. Deutschland hat in der Vergangenheit derartige defacto-Beförderungsverbote öfters praktiziert. Allerdings sind auch diesmal nur Nonstopflüge erfasst. Bei Umsteige-Verbindungen gelten die Auflagen nicht, weshalb es für Reisende – auch mit Hilfe falscher Angaben in der Einreiseanmeldung – sehr einfach ist die Quarantäne zu umgehen. Weiters steht die Bundesrepublik Deutschland wegen mangelhafter und zum Teil auch gar nicht vorhandener Kontrollen immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik.

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Airport Weeze veröffentlicht Sommerflugplan

Ab sofort können Flüge für den Sommer 2022 ab dem Airport Weeze gebucht werden. Insgesamt 33 Ziele stehen im neuen Programm. Bis zu 94 Abflüge pro Woche sind geplant. „Wir erkennen seit Monaten einen klaren Aufwärtstrend bei den Passagierzahlen in Weeze. Wir sind zuversichtlich, dass wir den Aufschwung auch im kommenden Jahr fortsetzen können.“ so Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Neben bekannten Zielen wie Bari und Pescara (Italien), Barcelona und Malaga (Spanien) oder Faro und Porto (Portugal) stehen auch neue Ziele im Sommerflugplan. So wird der Newcomer Green Airlines bereits ab Februar mit seinen Inlandsflügen starten. Die Fluggesellschaft fliegt nach München und Berlin. Ab April geht es zudem auf die deutsche Urlaubsinsel Sylt. Jeweils donnerstags und sonntags nimmt der Low-Cost-Carrier Corendon Airlines Kurs auf Antalya an der türkischen Riviera. Auch Ryanair, Hauptanbieter am Airport Weeze hat das Flugangebot weiter optimiert. Auf die Urlaubsinsel Mallorca geht es ab Ende März nun zwei Mal täglich. Beziers in Südfrankreich wird ab dem Frühjahr dienstags und samstags angesteuert. Auch die Flüge nach Fez in Marokko und Zagreb in Kroatien wurden von Ryanair um einen weiteren wöchentlichen Flug aufgestockt.

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Air Baltic und Emirates treffen Codeshare-Vereinbarung

Die Fluggesellschaften Emirates und Air Baltic starten eine Codeshare-Kooperation, die neue, nahtlose Reisemöglichkeiten eröffnen soll. Kunden der lettischen Airline sollen vom Zugang zum weltweiten Netzwerk von Emirates über das Drehkreuz in Dubai profitieren. Gleichzeitig würden Emirates-Passagiere mehr Möglichkeiten haben, um in den Ostseeraum zu reisen. „Emirates ist ein globaler Player und wir freuen uns, neben den Direktflügen zwischen Riga und Dubai, die wir im September begonnen haben, eine neue Partnerschaft einzugehen. Diese wird es unseren Passagieren ermöglichen, neue aufregende Ziele in Asien, Australien und darüber hinaus zu erreichen“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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ADV: Luftverkehrsnachfrage mit Rekordwerten in Pandemiezeiten

Im Monat Oktober 2021 stabilisierte sich die Nachfrage der Passagiere. Allerdings fehlen gegenüber dem Vorkrisenniveau noch über 45 Prozent der Reisenden. Das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen lag bei 53,4 Prozent gegenüber 2019. Exakt 12.665.222 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen im vergangenen Monat, wie die Zahlen des Flughafenverbandes ADV zeigen. Im Vergleich zum Oktober des letzten Jahres sind es mehr als dreimal so viele Passagiere (+213,8 Prozent). Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 471.030 Tonnen bedeuten +11,5 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +12,2 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit 136.236 Starts und Landungen bei +63,4 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -34,8 Prozent noch deutlich unter dem Normalniveau. Luftverkehrsnachfrage auf Jahreshoch Herbstferien und fallende Reisebeschränkungen pushen Luftverkehrsnachfrage auf Jahreshoch. Der innerdeutsche Verkehr steigt auf mehr als das Doppelte – mit über 1,54 Millionen Passagieren (+118,0 Prozent gegenüber 2020) liegt die Nachfrage aber im Vergleich zum Vorkrisenjahr (2019) bei nur 36,9 Prozent. Im Europa-Verkehr kommt es gegenüber 2020 sogar zu einer Verdreifachung des Aufkommens. Die 9,69 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +221.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht dies fast zwei Dritteln der normalen Nachfrage (-36,9 Prozent). Auch die Interkont-Nachfrage wächst – um +387,7 Prozent auf knapp 1,38 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Oktober 2019 ist dies aber ein Rückgang um -64,7 Prozent.

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