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Omikron: Einreisebestimmungen verschärfen sich wieder

Die neue Omikron-Corona-Variante führt dazu, dass äußerst kurzfristige Änderungen im Bereich der Einreisebestimmungen erlassen werden. Immer mehr europäische Staaten bannen Passagierverbindungen aus Staaten im Süden des afrikanischen Kontinents und erlassen zusätzlich harte Einreisebestimmungen. Das Vereinigte Königreich lässt nun niemanden mehr ohne Quarantäne einreisen. Sofern man nicht zufällig aus Südafrika oder dessen Nachbarstaaten kommt, muss man nun am zweiten Tag der Einreise einen kostenpflichtigen PCR-Test absolvieren. Bis das Ergebnis vorliegt ist man unter Quarantäne, die dann mit einem negativen Befund sofort beendet ist. Das gilt ausdrücklich auch für Geimpfte und Genesene. Für die Staaten im Süden Afrikas gilt wieder Hotelquarantäne. Schweiz: Quarantäne auch für europäische Staaten Die Schweiz zieht nun ebenfalls strenge Einreisebestimmungen auf. Dabei ist auffällig, dass diese sich offensichtlich am Bekanntwerden von Omikron-Fällen orientieren. Hat man sich zuvor in den Niederlanden, im Vereinigten Königreich, in Tschechien, Ägypten oder Malawai aufgehalten, so ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Für die Staaten rund um Südafrika gilt ein defacto-Beförderungsverbot. Dazu die Fluggesellschaft Swiss in einer Aussendung: “Swiss unterstützt die weltweiten Bemühungen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu minimieren. Aus diesem Grund wird Swiss den Entscheid der Bundesbehörden umsetzen und bis auf weiteres von Südafrika in die Schweiz lediglich Fluggäste mit Schweizer und Liechtensteiner Staatsbürgerschaft oder entsprechender Schweizer oder Liechtensteiner Aufenthaltsbewilligung transportieren. Diese müssen bei der Einreise außerdem ein negatives COVID-Testresultat vorweisen können. Voraussetzung ist die behördliche Genehmigung der Rückflüge. Swiss respektiert den Entscheid der Bundesbehörden und setzt die Massnahmen entsprechend um. Swiss weist jedoch darauf hin, dass aufgrund von Erfahrungen der vergangenen Monate Flugverbote

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Eigenbau-Impfstoff: Polizei löst Impfaktion am Flughafen Lübeck auf

Am Flughafen Lübeck wurde eine Impfaktion von Polizei und Hansestadt Lübeck aufgelöst. Diese soll laut Mitteilung großen Andrang gehabt haben, jedoch war der angebotene Impfstoff nicht zugelassen. Die Exekutive ermittelt nun wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz. Dass die Aktion im Terminal des Airports durchgeführt wurde ist kein Zufall. Das angebotene Vakzin wurde von Mediziner Winfried Stöcker selbst entwickelt. Im April 2020 bestätigte sein Büro, dass bereits Selbstversuche vorgenommen werden. Laut EMA liegt momentan kein Antrag auf Marktzulassung vor, so dass bislang auch keine erteilt wurde. Lokale Medien berichten, dass es für die am Samstag durchgeführte Impfaktion auch eine Terminvergabe gegeben haben soll. Die Exekutive nahm Proben des Vakzins und stellte Spritzen sowie Impflisten sicher. Nähere Angaben machte die Behörde noch nicht. Unklar ist wie viele Personen geimpft wurden. Offiziellen Mitteilungen nach sollen sich etwa 80 Personen vor dem Terminal und etwa 150 in der Abfertigungshalle befunden haben.

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Israel macht die Grenzen wieder dicht

Erst vor wenigen Wochen hat sich Israel nach langer Grenzschließung wieder für ausländische Touristen geöffnet. Damit ist schon wieder Schluss, denn aufgrund der zuerst im südlichen Afrika aufgetretenen Omikron-Variante macht man die Grenzen wieder dicht. Vorerst dürfen nur vollständig geimpfte Staatsbürger Israels einreisen. Diese müssen sich auf den Flughäfen einem PCR-Test unterziehen und am dritten Tag nach der Einreise einen weiteren PCR-Test absolvieren. Bis zum Vorliegen des Befundes des zweiten Coronatests ist eine häusliche Quarantäne einzuhalten. Nicht-Staatsbürger – davon ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz in Israel, die eine häusliche Quarantäne antreten können – benötigen wieder eine Sondergenehmigung für die EInreise. Anschließend findet bis zum Vorliegen der Testergebnisse eine Absonderung in Quarantänehotels statt. Ungeimpfte Israelis werden sieben Tage lang isoliert und können die Quarantäne nur dann verlassen, wenn die Testungen negativ ausfallen. Die Regierung hat bereits zahlreiche Staaten auf dem afrikanischen Kontinent rot eingestuft und teilweise auch Landeverbote erlassen. Derzeit sind die Länder im Norden Afrikas noch nicht betroffen.

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Aus UK kommend: Schweiz steckt auch Umsteiger zehn Tage in Quarantäne

Umsteigen in der Schweiz ist für Personen, die sich zuletzt im Vereinigten Königreich aufgehalten haben, gar keine gute Idee. Die Eidgenossenschaft steckt auch Transit-Passagiere, die aus UK kommen, zehn Tage in Quarantäne. Hauptbetroffen von dieser Maßnahme ist die Lufthansa-Tochter Swiss. Zusätzlich zum bislang praktizierten 3G-Nachweis müssen alle Personen, die von UK aus in die Schweiz einreisen wollen oder auf einem dortigen Airport umsteigen wollen, eine zehntägige Quarantäne antreten. Bei Ungeimpften können noch höhere Auflagen bestehen, wobei für diese die Einreise ohnehin mit einer Absonderung verbunden wäre. Neu ist, dass auch Geimpfte Personen einen negativen PCR-Befund vorlegen müssen. Dieser befreit, sofern man aus dem Vereinigten Königreich kommt, aber nicht von der zehntägigen Quarantäne. Diese greift ausdrücklich auch, wenn man nur in Zürich umsteigen möchte. Wie die Schweiz dies genau umsetzen will, ist noch nicht so ganz klar. Jedenfalls sind Flüge beispielsweise von London via Zürich nach New York nun mit einer zehntägigen Absonderung in der Eidgenossenschaft verbunden. Während dieser sind auch kostenpflichtige PCR-Testungen zu absolvieren. Betroffene Passagiere sollten sich unverzüglich mit ihrer Airline und/oder ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Derzeit sind von dieser Neuregelung nur Personen betroffen, die sich zuvor im Vereinigten Königreich aufgehalten haben. Die Schweiz hat erst Ende der vergangenen Woche ein Einreise- und Landeverbot für Passagierflüge, die im Süden Afrikas starten. Staatsbürger der Eidgenossenschaft und Liechtensteins sind ausgenommen, müssen jedoch dann eine Quarantäne antreten und zwar völlig unabhängig vom Impfstatus. Auch aus Belgien, Tschechien und anderen Staaten kommend wurden die Bestimmungen verschärft.

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Wegen Crews in Quarantäne: British Airways stellt Hongkong-Flüge ein

Das IAG-Konzernmitglied British Airways hat von den komplizierten Quarantänemaßnahmen in Hongkong, denen auch Flugbesatzungen unterliegen, die Schnauze voll. Der Carrier stellt die Verbindungen in die chinesische Sonderverwaltungszone ein. Hintergrund ist, dass sich zahlreiche BA-Mitarbeiter in Hongkong in Quarantäne befinden. Es gab laut BBC in den letzten Tagen zwei Flüge, bei denen je ein Beschäftigter positiv getestet wurde. Daraufhin soll fast die gesamte Crew in ein staatliches Quarantänezentrum gesteckt worden sein. Somit konnten bereits zwei Flugzeuge die Stadt nicht mehr verlassen, da Piloten und Flugbegleiter sprichwörtlich festsitzen. Für British Airways ist das eine komplizierte und insbesondere teure Angelegenheit, denn je nach Situation müssen Ersatzcrews eingeflogen werden. Diese laufen in Hongkong aber Gefahr ebenfalls in Quarantäne zu landen. Für den Carrier ist das keine Situation mehr unter der Flüge wirtschaftlich durchgeführt werden können. Daher stellt man die Hongkong-Flüge ein. In einer Erklärung schreibt British Airways, dass man die Mitarbeiter, die sich momentan in der chinesischen Sonderwirtschaftszone in Absonderung befinden, unterstützt. Man befolge die Vorschriften der Behörden und sieht die Sicherheit der Passagiere und jene der eigenen Mitarbeiter an oberster Stelle. Aufgrund der Omikron-Variante wurde der Flugverkehr in den Süden Afrikas bereits eingestellt.

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Bann: Marokko verbietet Landungen internationaler Flüge

Wer in Kürze einen Urlaub oder eine Reise nach Marokko geplant hat, sollte sich darauf einstellen, dass diese nicht stattfinden kann. Das afrikanische Land verhängt ein Landeverbot für internationale Passagierflüge. Dies wird mit der Omikron-Corona-Variante begründet. Der Bann tritt morgen kurz vor Mitternacht in Kraft und ist vorläufig für zwei Wochen befristet. In der Vergangenheit zeigte sich aber, dass solche Maßnahmen häufig und noch dazu extrem kurzfristig verlängert werden. Sowohl für Individual- als auch Pauschalreisende bedeutet das, dass in den nächsten zwei Wochen keine Marokko-Flüge stattfinden werden. Nicht betroffen sind Inlandsverbindungen sowie Ferry- und Cargoverbindungen. Derzeit wird noch darüber verhandelt wie Urlauber, die sich momentan in diesem Staat befinden, von den Veranstaltern bzw. Airlines nach Hause geholt werden können. Zuverlässige Informationen gibt es dazu aber nicht. Personen, die sich derzeit in Marokko aufhalten oder aber für die nächsten Tagen oder Wochen eine Reise gebucht haben, sollten dringend Kontakt mit ihrem Tour Operator bzw. ihrer Fluggesellschaft aufnehmen und die weitere Vorgehensweise abklären. Ab dem Inkrafttreten des Banns macht es keinen Sinn bei Flügen nach Marokko überhaupt zum Airport anzutreten. Da es sich um eine behördliche Anordnung handelt, haben Passagiere kein Recht auf Ausgleichszahlungen nach EU-VO 261/2004, wohl aber auf die Rückzahlung von Ticket- und/oder Reisepreis binnen einer Woche.

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Ein Stück Normalität: Im A380 von Frankfurt nach London-Heathrow

Dicke Wolken hängen an diesem Sonntagmorgen über dem Rhein-Main Airport in Frankfurt, als wie aus dem Nichts die vier majestätisch wirkenden Rolls Royce Trent 900 – Triebwerke des Airbus A380-800 am Horizont erscheinen. British Airways Flug 902 startete mit einer Verspätung von 47 Minuten am Heimatflughafen London-Heathrow. „Heathrow füllt sich langsam wieder“, informiert Kapitän White mit seiner Lautsprecherdurchsage: „Es gab, wie früher in London, einfach keinen Pushback-Truck, der dieses große Flugzeug pünktlich aus seiner Parkposition herausdrücken konnte, deshalb sind wir ein wenig hinter dem Zeitplan.“ Final erreichte der „Super-Airbus“ um 10:15Uhr mit rund 20 Minuten Verspätung die Parkposition E2 am Terminal 2. „Wir sind froh und freuen uns riesig gemeinsam mit Ihnen nach fast 18 Monaten Pause am Boden heute mit diesem A380 die außergewöhnlich kurze Strecke von Frankfurt nach London zu fliegen.“ Spätestens jetzt wird auch dem letzten Fluggast klar, dass der heutige Flug schon ein wenig besonders ist. Ein kleines Schmunzeln kann ich mir schwer verbergen als der Kapitän im Laufe seiner fast 5 minütigen Ansprache erwähnt, dass er sich heute kaum im Cockpit bewegen kann, da insgesamt 5 Piloten an diesem Tag für diesen Flug geplant und um ihn herum verteilt sind. Daneben befanden sich 18 Flugbegleiter und 2 Techniker an Bord, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Anreise British Airways hat sich dazu entschieden, dass A380 Linientraining auf den Routen London(LHR)-Madrid-London(LHR) – Kurs : BA462&BA463 sowieLondon(LHR)-Frankfurt-London(LHR) – Kurs BA902&BA903 durchzuführen. Die Anreise nach Frankfurt lässt sich hierbei auf verschiedene Art und Weisen darstellen. Der Flughafen

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Philippinen lassen Österreicher nicht einreisen

Nach fast zwei Jahren öffnen die Philippinen vom 1. Dezember an vorübergehend ihre Grenzen für Touristen aus bestimmten Ländern – Reisende aus Österreich werden zunächst aber noch nicht eingelassen. Nur internationale Feriengäste, die vollständig geimpft sind und aus „grünen“ Ländern mit einer hohen Impfquote und niedrigen Infektionszahlen kommen, dürfen einreisen. Europäische Staaten seien zunächst nicht darunter, so der ORF. Es sei ein erster Öffnungsschritt, der nur bis zum 15. Dezember gelte: „Wenn wir sehen, dass die Umsetzung gut läuft, werden wir die Termine verlängern“, ergänzt Präsidentensprecher Karlo Nograles heute. Die Philippinen hatten bereits im März 2020 die Grenzen des Landes CoV-bedingt geschlossen. Auf der Liste der „grünen“ Länder stehen mehrere afrikanische Länder, darunter auch Südafrika, wo jüngst die Coronavirus-Variante B.1.1.529 aufgetreten ist. Aber: Einreisebeschränkungen wegen der neuen Variante seien nach Angaben der Einwanderungsbehörde nicht ausgeschlossen.

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RLG: Zeitfracht begrüßt die Zustimmung der bisherigen Eigentümer

Das Konzept für die Zukunft des Flughafens Rostock-Laage-Güstrow hat grünes Licht erhalten: Die Gremien aller drei bisherigen Eigentümer stimmten einer Privatisierung des zivilen Teils des Flughafens zu. Die Zeitfracht Gruppe als zukünftiger Eigentümer begrüßte am Freitag diese Entscheidungen. „Wir sind von der Zukunft des Flughafens überzeugt. Wir werden sowohl die Infrastruktur für die Region als auch die bestehenden Arbeitsplätze erhalten und ausbauen. Als sehr stark logistik-orientierte Unternehmensgruppe haben wir vor, den RLG in genau diese Richtung weiterzuentwickeln. Der Bau eines Logistikzentrums für unsere Handelsunternehmen ist ein Vorhaben, das wir fest in der Planung haben. Außerdem werden wir an Ideen anknüpfen, den Standort auch zu einem Zentrum für forschende und unternehmerische Aktivitäten in den Weltraum hinaus auszubauen“, so Wolfram Simon-Schröter, Vorstand Zeitfracht. Die Pläne für die Weiterentwicklung des RLG als zusätzlicher Logistik-Standort der Zeitfracht Gruppe basieren vor allem auf der Idee, dort die Luftfracht und den Transport über die Straße und Schiene eng zu verzahnen. Der zivile Teil des Flughafen Rostock-Laage wird auf der Grundlage eines Mitbenutzungsvertrages mit der Bundeswehr betrieben. Dieses Modell sei einzigartig in Deutschland, so die Zeitfracht. Zeitfracht will die Diversifizierung des Unternehmens und die Transformation des Regionalflughafens zu einem Innovations- und Technologiestandort im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie der erneuerbaren Energien sehr aktiv weiter vorantreiben. Der Flughafen war in der Vergangenheit und vor allem seit Beginn der Corona-Krise nur noch hoch defizitär zu betreiben gewesen. Die bisherigen Eigentümer hatten daher entschieden, ein so genanntes öffentliches Interessensbekundungsverfahren einzuleiten. Damit sollte ausgelotet werden, ob ein privates Unternehmen bereit wäre,

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NUE auf dem Weg zur klimaneutralen Fahrzeugflotte

Auf dem Weg zur CO2-Neutralität rüstet der Airport Nürnberg Schritt für Schritt seine Fahrzeugflotte um und setzt dabei auf emissionsarme Antriebe. Nach Nutzfahrzeugen mit Hybrid- oder Elektromotor ersetzte der Flughafen seine Schlepperflotte für den Gepäck- und Frachttransport sowie sogenannte Pushback-Fahrzeuge zum Manövrieren von Flugzeugen durch Modelle mit reinem E-Antrieb. An der Betriebstankstelle werde außerdem kein handelsüblicher Diesel mehr ausgegeben, sondern ausschließlich der synthetische Kraftstoff GTL, so der Flughafen. Auch die Flughäfen in Hamburg, Stuttgart oder Kopenhagen setzten diesen alternative Treibstoff bereits erfolgreich ein. „Ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist uns gerade als Flughafen sehr wichtig“, so Geschäftsführer Michael Hupe. Die Weichen für eine nachhaltige Energieversorgung hatte der Airport daher bereits in den Vorjahren gestellt: So wurden Hangar-Dachflächen mit Solarmodulen bestückt. Zudem wurden die großen Parkhäuser und weite Bereiche des Terminals auf LED-Beleuchtung umgestellt, was zu einer erheblichen Stromeinsparung führt. Außerdem bezieht der Flughafen schon seit Jahren Wärme aus dem Hackschnitzelheizkraftwerk eines benachbarten Landwirtschaftsbetriebs. Im Rahmen seines Energiemanagements wird der Airport Nürnberg mit 100 Prozent Ökostrom versorgt.

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