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Reiserücktritt: Laudamotion lenkte nach VKI-Klage ein

Nach einer Klage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), die im Auftrag des Sozialministeriums eingebracht wurde, zahlte das Unternehmen nun doch den Gesamtbetrag zurück. Eine Verbraucherin hatte im Herbst 2019 für sich und ihren Mann einen Urlaubsflug von Wien nach Teneriffa und retour bei der Laudamotion gebucht. Der Hinflug sollte am 16.03.2020 stattfinden, der Rückflug am 04.04.2020. Am 11.03.2020 wurde COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einer Pandemie erklärt, am 14.03.2020 in ganz Spanien der Notstand ausgerufen und am 16.03.2020, dem Tag des planmäßigen Abflugs, der bundesweite Lockdown in Österreich verfügt. Die Konsumenten traten die geplante Reise daher nicht an und beantragten die Rückerstattung des Gesamtbetrages von 524 Euro. Laudamotion zahlte aber nur 282 Euro zurück, mit der Begründung, dass der Flug am 16.03.2020 stattgefunden habe. Der VKI klagte daraufhin für die Verbraucher den Restbetrag in Höhe von  242 Euro ein und stützte sich vor allem auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage. Es war, so der VKI, am 16.03.2020 bereits absehbar, dass der Rückflug Anfang April nicht durchführbar sein werde. „In so einer Situation konnte keinem Menschen zugemutet werden, den Hinflug für eine Urlaubsreise nach Spanien anzutreten. Noch dazu, wenn das Außenministerium am 16.03.2020 alle Österreicher zur Heimkehr aufgefordert hat“, betont Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. Zu einem Urteil kam es in diesem Verfahren nicht. Laudamotion lenkte noch während des Verfahrens ein und zahlte den eingeklagten Betrag.

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EU streicht Airlines der Republik Moldau von Schwarzer Liste

Die EU-Kommission hat die “Schwarze Liste” der Fluggesellschaften überarbeitet und gestattet nun Airlines, die in der Republik Moldau sind, in die Europäische Union zu fliegen. Es wurde erklärt, dass sich die Flugsicherheit drastisch verbessert haben. Insgesamt 90 Fluggesellschaften aus 15 Ländern dürfen aufgrund von Sicherheitsbedenken die Europäische Union nicht anfliegen. Beispielsweise sind alle Airlines aus Afghanistan, Armenien, Kirgistan und Sudan gebannt. Weiters sind Avior Airlines, Blue Wing Airlines, Iran Aseman AIrlines, Iraqi Airways, Medview AIrlines, Skol Airline und Air Zimbabwe nicht berechtigt die EU anzufliegen. Die russische Skol Airline hat es übrigens neu auf die Negativliste geschafft. Air Koryo und Iran Air dürfen das Unionsgebiet nicht mit allen Maschinen anfliegen. Lediglich einzelne Flugzeuge sind für EU-Flüge gestattet. Teilweise hat die Schwarze Liste nur symbolische Bedeutung, weil die Airlines in manchen entfernten Staaten gar nicht über Fluggerät mit der entsprechenden Range verfügen. Bei anderen wiederum trifft es die Carrier hart. Teilweise wird auch auf Wetlease-Lösungen ausgewichen, so dass ACMI-Provider, die in der EU registriert sind, im Auftrag der gebannten Fluggesellschaften fliegen.

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Deutschland wirft wieder Virusvarianten-Keule um sich

Die deutsche Bundesregierung hat acht afrikanische Staaten zu so genannten Virusvariantengebieten erklärt. Das bedeutet, dass ein defacto-Beförderungsverbot, von dem nur deutsche Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel oder Wohnsitz in Deutschland ausgenommen sind. Für Südafrika wurde bereits Ende der vergangenen Woche diese Maßnahme ausgesprochen. Nun kommen Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho. Für manche genannte Staaten ist der Bann eher von symbolischer Bedeutung, weil es ohnehin keine Nonstop-Flugverbindungen gibt. Sehrwohl betroffen ist aber die kommerzielle Business Aviation. Umsteiger sind vom Bann nicht erfasst, da sich das defacto-Beförderungsverbot nur auf Nonstop-Flüge bezieht. Von den Airlines wird das aber äußerst unterschiedlich interpretiert, denn manche befördern Umsteiger anstandslos, andere nehmen auch diese nicht mit, sofern diese nicht deutsche Staatsbürger sind oder unter sonstige Ausnahmen fallen. Südafrika hat auf internationaler Ebene erhebliche Kritik an den erlassenen Maßnahmen ausgesprochen. Man fühle sich diskriminiert, weil man im Gegensatz zu anderen Staaten in hohem Umfang sequenziere und mit der Entdeckung der Mutation transparent umgegangen ist. Im Gegensatz zur Einigung, die auf dem G20-Gipfel erzielt wurde, werde man für die Meldung nun international bestraft, worunter die Wirtschaft Südafrikas besonders stark zu leiden habe.

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Tuifly stockt Kapverden-Flüge auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly fährt das Kapverden-Angebot weiter hoch. Der Carrier verzeichnet laut Tui-Deutschland-Chef Stefan Baumert eine stark steigende Nachfrage. Die Routen wurden erst ab September 2021 schrittweise reaktiviert. Flüge in die Inselrepublik werden ab Hannover, Stuttgart, München, Düsseldorf und Frankfurt am Main angeboten. Mit Ausnahme von Frankfurt und Düsseldorf, wo zweimal pro Woche geflogen wird, gibt es je einen wöchentlichen Umlauf. Der überwiegende Anteil der Ticketbuchungen entfällt auf Pauschalreisen von Tui Deutschland. Kapverden hat sich aufgrund der Coronapandemie vergleichsweise lange abgeschottet. Die Touristik läuft nach und nach wieder an. Die Nachfrage ist derzeit hoch, jedoch bereitet Omikron auch der dortigen Regierung Sorgenfalten. Daher ist die weitere Entwicklung abzuwarten. Kapverden gilt als besonders stark auf die Einnahmen aus der Touristik angewiesen.

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Edelweiss kurz vor Erreichen des Vorkrisenniveaus

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air führte am Sonntag den Erstflug von Zürich-Kloten nach Liberia (Costa Rica) durch. Aus diesem Anlass fand ein traditionelles Ribbon Cutting statt. “Ich freue mich, erneut für einen Erstflug am Flughafen Zürich zu sein. Mit Liberia haben wir bereits die zweite Destination in Costa Rica in unser Programm aufgenommen. Unsere Gäste werden es schätzen, dass sie mit uns künftig direkt an die beliebte Pazifikküste Costa Ricas fliegen können. Wie alle anderen buchbaren Destinationen auch, ist Costa Rica für geimpfte Passagiere quarantänefrei bereisbar”, so Bernd Bauer, CEO von Edelweiss. Liberia wird jeweils am Verkehrstag Sonntag ab Zürich angeboten. Es findet eine Zwischenlandung in San José statt. In der aktuellen Winterflugplanperiode 2021/22 hat der Carrier rund 50 Ziele in 29 Ländern im Angebot. Edelweiss erklärt, dass die Produktivität der Flotte während der nächsten Monate wieder das Niveau von 2019 erreichen wird. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird man nachstehende Routen aufstocken: Island: Reykjavik/Keflavik Italien: Cagliari (Sardinien), Catania (Sizilien), Lamezia (Kalabrien) Kap Verde: Sal Kosovo: Pristina Nordmazedonien: Ohrid, Skopje Portugal: Faro, Funchal (Madeira) Schottland: Edinburgh Spanien: Gran Canaria, Ibiza, Santiago de Compostela, Teneriffa

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Hongkong sperrt viele Europäer aus

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong untersagt ab 2. Dezember 2021 Personen, die sich in den letzten 21 Tagen in Deutschland, Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Israel oder Italien aufgehalten haben die Einreise. Lediglich vollständig geimpfte Einwohner dürfen weiterhin Hongkong betreten. Diese müssen sich aber sieben Tage in einer staatlichen Quarantäneeinrichtung absondern und sich anschließend auf eigene Kosten in eine zweiwöchige Hotelquarantäne begegeben. Die Kosten für regelmäßige PCR-Testungen sind ebenfalls selbst zu tragen. Ausländer, die sich in den oben genannten Staaten aufgehalten haben, dürfen grundsätzlich nicht einreisen, wobei es wenige Ausnahmen, für die vorab eine Sondergenehmigung einzuholen ist, gibt. Diese befreit jedoch nicht von der Quarantäne. Personen mit Wohnsitz oder letztem Aufenthaltsort in Angola, Äthiopien, Nigeria und Sambia ist die Einreise nach Hongkong nun generell untersagt. Die Regierung der Sonderverwaltungszone will dadurch die Einschleppung und Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus vermeiden.

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Zuschlag: FraSec übernimmt Siko in Hamburg

Auf dem Flughafen Hamburg kommt es per 1. Feber 2022 zu einem Wechsel des mit der Durchführung beauftragten Sicherheitsunternehmens. Die Fraport-Tochter FraSec wird dann die Passagier- und Gepäckkontrollen übernehmen. Auftraggeber ist – wie in Deutschland üblich – nicht der Flughafen, sondern die Bundespolizei, vertreten durch das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums. Im Rahmen einer Ausschreibung setzte sich FraSec durch und erhielt den Zuschlag erteilt. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung wird sich Fraport von der Mehrheit an dieser Tochtergesellschaft trennen. Hintergrund ist, dass man in Frankfurt am Main in Zukunft die Sicherheitskontrollen in Eigenregie durchführen wird. Behördliche Auflagen verbieten es jedoch den Auftrag an eine 100-prozentige Tochtergesellschaft zu vergeben. Daher holt man sich einen Partner dazu.

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IG Metall droht Airbus mit weiteren Streiks

Zwischen Airbus Deutschland und der Gewerkschaft IG Metall brodelt es wieder. Die Tarifverhandlungen wurden am Freitag ergebnislos unterbrochen. Die Arbeitnehmervertreter drohen mit neuerlichen Warnstreiks. Den Tisch haben diesmal die Gewerkschafter verlassen, die auch schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung erheben. So behaupten die Arbeitnehmervertreter, dass diese sich gegen eine Gesamtlösung stemmen würden. Hintergrund ist, dass Airbus den Konzern neu aufstellen will. Besonders der angedachte Verkauf der Tochter Premium Aerotec stößt der IG Metall sauer auf. Dem hält Airbus entgegen, dass man mit 25,1 Prozent beteiligt bleibt und es sich für den besten Weg für die Belegschaft handeln würde. Andernfalls müsse man “harte Restrukturierungsmaßnahmen” setzen. Premium Aerotec fertigt kleinere Komponenten für Airbus. Der Gewerkschaft passt auch nicht in den Kram, dass Airbus die Montage und Rümpfen und Strukturen in einer neuen Tochtergesellschaft ansiedeln will. Die IG Metall geht davon aus, dass rund 13.000 Mitarbeiter betroffen sein werden. Man fordert eine Beschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter der deutschen Standorte. Die weiteren Schritte berät man nun gewerkschaftsintern, sagt jedoch bereits, dass man sich auf eine weitere Eskalation, sprich Warnstreiks, gefasst machen muss.

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Zambia Airways startet am Mittwoch

Am Mittwoch wird Zambia Airways offiziell den Flugbetrieb mit DHC Dash 8-400 aufnehmen. Das erste Flugzeug ist die ET-ANW, die am Montag in Lusaka eingetroffen ist. Die “neue” Zambia Airways ist ein Joint-Venture zwischen Ethiopian Airlines und der Industrial Development Corporation. Zambia Airways hat eine langjährige Geschichte, die im Jahr 1994 ihr Ende fand. Damals musste der Flugbetrieb eingestellt werden. Vor ein paar Jahren gründete die Regierung “Zambia Airways 2014” und interessierte sich auch für den Ankauf von Sukhoi Superjet SSJ-100. Es kam jedoch nie zu einer Auslieferung und die geänderte Strategie sieht den Einsatz der russischen Regionaljets nicht mehr vor. Ethiopian Airlines wurde als Partner gewonnen und will einen weiteren Regional-Hub aufbauen. Am 1. Dezember 2021 will Zambia Airways die ersten Flüge durchführen und zwar auf der Strecke von Lusaka nach Ndola. Diese soll sechsmal wöchentlich mit DHC Dash 8-400 bedient werden. Weitere Ziele, die in Kürze bedient werden sollen, sind Livingstone, Mfuwe und Solwezi. Internationale Destinationen wie Johannesburg und Harare sind für das erste Quartal 2022 angekündigt.

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Wegen Grenzschließung: Emirates sagt Tel-Aviv-Erstflug ab

Trotz guter Buchungslage hat sich Golfcarrier Emirates Airline dazu entschlossen die Aufnahme der Nonstopflüge zwischen Dubai und Tel Aviv zu verschieben. Hintergrund ist, dass Israel die Grenzen für Ausländer wieder schließt. Emirates hatte angekündigt, dass man ab dem 6. Dezember 2021 täglich zwischen den beiden Städten fliegen wird. Der Einsatz von Großraumgerät des Typs Boeing 777-300ER ist auch der hohen Nachfrage geschuldet. Wegen der seitens der Regierung Israels verkündeten Grenzschließung für Ausländer, die vorerst für zwei Wochen gelten soll, verschiebt der Golfcarrier den Erstflug. Erst vor wenigen Wochen hatte sich Israel wieder für ausländische Touristen geöffnet, jedoch unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Omikron-Mutation wieder die Schließung verfügt. Es wird damit gerechnet, dass diese erneut länger andauern wird und nicht nach zwei Wochen beendet wird.

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