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Wegen Lockdown: Wizz Air hat Wien-Flugplan drastisch gekürzt

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat sich seit Beginn des neuerlichen Lockdowns in Österreich deutlich die Flügel gestutzt. Das Angebot wurde stark reduziert und teilweise pausieren Routen über die gesamte Winterflugplanperiode 2021/22 hinweg. Die Anzahl der ab Wien angebotenen Routen beträgt im Dezember 2021 nur noch 17 Stück. Pro Woche werden 36 Flüge angeboten. Nicht berücksichtigt sind die angekündigten Neuaufnahmen nach Akaba und Amman sowie temporäre Flüge zwischen Weihnachten und Neujahr. Auf den meisten Strecken, die Wizz Air nicht gestrichen hat, wurden die Frequenzen zum Teil stark zurückgefahren. Beispielsweise fliegt man Mailand-Malpensa nur noch zwei Mal pro Woche an und pausiert Rom gleich komplett. “Seit Österreich in den Lockdown gegangen ist, sind die Buchungen und die Reisebereitschaft zurückgegangen. Wir reagieren immer dynamisch auf Marktgegebenheiten und haben das auch hier getan. Dies sind keine dauerhaften Kürzungen, aber wir mussten Schritte unternehmen, die den Bewegungen des Marktes folgten”, kommentiert Wizz-Air-Sprecher András Rado die jüngsten Streichungen. Im krassen Gegensatz dazu beteuert der Mitbewerber Ryanair, dass man mit Ausnahme von Agadir den Flugplan unverändert durchführen kann. In Wien verzeichne man weiterhin eine hohe Nachfrage.  Dem derzeitigen Stand der Dinge nach wird Wizz Air im Jänner und Feber 2022 je 62 Flüge pro Woche zu 26 Zielen anbieten. Für März 2022 sind derzeit 84 wöchentliche Umläufe zu 32 Destinationen geplant. Zum Vergleich: Im Dezember 2021 sind es pro Woche 36 Flüge zu 17 Zielen, wobei Amman und Aqaba nicht berücksichtigt sind und temporäre Wiederaufnahmen ebenso nicht eingerechnet sind. Beispiele für kurzfristige Bedienung zwischen Weihnachten und

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Italien: Gericht kippt Sizilien-Subventionen

Ein italienisches Gericht erklärte die Vergabe der PSO-Subventionen ab dem Flughafen Trapani zu sechs inländischen Zielen für rechtswidrig. Der irische Billigflieger Ryanair hatte gegen den Zuschlag, der an Tayaran Jet und Albastar erteilt wurde, geklagt. Das für die Region Lazio zuständige Verwaltungsgericht stellte in erster Instanz fest, dass die Vergabe der PSO-Subventionen nicht mit der EU-Verordnung 1008/2008 in Einklang zu bringen ist. Das Verkehrsministerium gewährt seit dem Vorjahr den zuvor genannten Carriern Zuschüsse auf sechs Strecken ab Trapani. Das Gericht begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass auf diesen sechs Routen der Grundsatz, dass man nur dann subventionieren darf, wenn die Strecken nicht wirtschaftlich zu betreiben sind, jedoch für die Bevölkerung von hoher Bedeutung sind, gebrochen wurde. Die Angelegenheit ist jedoch noch nicht abgeschlossen, denn das italienische Verkehrsministerium hat die Möglichkeit in Berufung zu gehen. Daher sind die Auswirkungen auf Tayaran Jet und Albastar derzeit noch unklar. Auch ist noch offen, ob bereits gezahlte Subventionen zurücküberwiesen werden müssen.

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Condor macht aus Hamburg-Beirut nur kurzes Gastspiel

Das der ambitioniert angekündigten Nonstop-Verbindung zwischen Hamburg und Beirut macht der Ferienflieger Condor nur ein kurzes Gastspiel über Weihnachten und Neujahr. Eigentlich hätte die Route zumindest bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 bedient werden sollen. Es kommt aber anders, denn Condor wird nur zwischen dem 17. Dezember 2021 und dem 7. Jänner 2022 zwischen Hamburg und Beirut fliegen. Die übrige Zeit wurde bereits aus den Reservierungssystemen entfernt.  Gegenüber Airliners.de bestätigte ein Firmensprecher, dass nur in diesem kurzen Zeitraum geflogen wird. Nähere Einzelheiten, die zu dieser Entscheidung geführt haben, nannte das Unternehmen allerdings nicht.

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VC begrüßt Pläne der neuen Bundesregierung

Der Verband der Verkehrspiloten begrüßt die Pläne der neuen Bundesregierung, neue Technologien zu unterstützen, um den Luftverkehr klimafreundlich zu machen. „Die Piloten und Pilotinnen sind sich des Einflusses des Luftverkehrs auf die Umwelt bewusst und wir wollen Teil der Lösung sein, um die CO2-Emissionen zu senken. Darum haben wir bereits 2019 in einem eigenen Positionspapier Maßnahmen formuliert, mit denen die verschiedenen Stakeholder in der Luftfahrt zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen können,“ so Leila Belaasri, Vorständin Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecherin der VC. „Die Ankündigung, dass die Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer zweckgebunden zur Förderung alternativer Kraftstoffe genutzt werden sollen, freut uns besonders. Wir sind davon überzeugt, dass so eine schnellere Marktdurchdringung erreicht werden kann.“ Um Wettbewerbsverzerrungen und Carbon Leakage zu verhindern, müssten die Abgaben für den Luftverkehr jedoch so gestaltet werden, dass sie nicht von international operierenden Fluggesellschaften aus Drittstaaten umgangen werden können. Dies sei aus Sicht der VC mit dem Vorschlag einer europäisch einheitlichen Luftverkehrsabgabe möglich. Nur auf diese Weise könne das Klima wirksam geschützt werden und können gleichzeitig Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben. Gerade in der Pandemie habe sich die große wirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs in Deutschland gezeigt, ohne den die Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen Gütern nicht möglich gewesen wäre.  Ebenso begrüßt die VC das Ziel, dass Flugtickets nicht zu einem Preis unterhalb der Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren verkauft werden dürfen. „Wir haben gelernt, dass Luftverkehr seinen Wert für die Gesellschaft hat und auch einen fairen Preis haben darf. Wir erhoffen uns von einer Anti-Dumping-Regelung einen klaren Impuls für

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Easyjet fährt weniger Verluste ein als erwartet

Mit umgerechnet 1,34 Milliarden Euro Verlust geht die Airline besser aus dem Geschäftsjahr 2020/21 heraus als erwartet. Der britische Billigflieger Easyjet geht trotz anhaltender Unsicherheit in der Coronapandemie von einer kräftigen Erholung im laufenden Geschäftsjahr aus. Die Vorausbuchungen für das zweite Halbjahr (April bis September 2022) lägen über dem Vorkrisenniveau von 2019. „Wir haben einen ermutigenden Start ins laufende Jahr gesehen“, erklärte Easyjet-Chef Johan Lundgren am Dienstag. Die angebotene Kapazität könne im Sommer fast das Vorkrisenniveau erreichen. Allerdings sei noch nicht klar, wie sich die in Südafrika entdeckte neue Virusvariante Omikron auswirken werde. Das im September beendete Geschäftsjahr 2020/21 schloss Easyjet mit einem operativen Verlust von umgerechnet 1,34 Milliarden Euro ab – und damit besser als von Analysten erwartet.

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VIE: Ryanair stichelt wieder in Richtung AUA

Der Machtkampf um die Stellung in Wien geht in die nächste Runde: Der Low-Cost-Carrier möchte trotz bundesweiten Lockdown weiter am Winterflugplan ab VIE festhalten. Gleichzeitig lässt es sich Ryanair nicht nehmen, Seitenhiebe in Richtung Austrian Airlines zu verteilen. Der Carrier schreckte auch in der Vergangenheit nicht davor ab, seine Meinung über die staatlich gewährte Unterstützung öffentlich kundzutun und dabei scharf gegen die österreichische Fluggesellschaft zu schießen. Jetzt nutzt Ryanair scheinbar ebenfalls die Gunst der Stunde aus, um der Konkurrenz aus Wien auf die Füße zu treten: „Während die AUA weiterhin staatliche Beihilfen kassiert, streicht sie kurzfristig über 500 Dezemberflüge. Auf uns können sich die Wienerinnen und Wiener verlassen“, so Andreas Gruber, Ryanair. Denn die Fluggesellschaft nehme trotz Lockdown keine Flüge aus dem Programm und halte weiterhin ihren Winterflugplan aufrecht. „Es war ein langes Jahr mit immer wiederkehrenden Reisebeschränkungen. Die Wienerinnen und Wiener verdienen die Chance, an Weihnachten Freunde und Familie besuchen oder nach Hause reisen zu können. Sie können sich nicht auf die hohen Flugpreise der AUA und die vielen Flugausfälle verlassen, aber sie können sich auf Ryanair verlassen“, so Gruber weiter.

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Air Baltic übernimmt Passagierabfertigung in Riga

Die lettische Fluggesellschaft nimmt seit kurzem die Passagierabfertigung und die Flugkoordination am Flughafen Riga mit eigenem Personal wahr. Der Carrier nimmt das Heft in Zukunft selbst in die Hand: Diese Vorgehensweise werde nicht nur das Kundenerlebnis positiv beeinflussen, sondern auch 89 neue Arbeitsplätze am Flughafen Riga schaffen, so Airline-Chef Martin Gauss. „Wir nutzen diese Krise, um unseren Kurs zu überarbeiten die Abläufe für die Passagiere einfacher zu gestalten. Darüber hinaus schaffen wir neue Arbeitsstellen und haben die Möglichkeit, einen Teil der gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten wieder einzustellen“, so Gauss weiter. Ganz alleine geht es aber doch nicht: Die Fluggesellschaft werde auf Grundlage eines fünfjährigen Vertrages mit RIX Ground Handling zusammenarbeiten.

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Reiserücktritt: Laudamotion lenkte nach VKI-Klage ein

Nach einer Klage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), die im Auftrag des Sozialministeriums eingebracht wurde, zahlte das Unternehmen nun doch den Gesamtbetrag zurück. Eine Verbraucherin hatte im Herbst 2019 für sich und ihren Mann einen Urlaubsflug von Wien nach Teneriffa und retour bei der Laudamotion gebucht. Der Hinflug sollte am 16.03.2020 stattfinden, der Rückflug am 04.04.2020. Am 11.03.2020 wurde COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einer Pandemie erklärt, am 14.03.2020 in ganz Spanien der Notstand ausgerufen und am 16.03.2020, dem Tag des planmäßigen Abflugs, der bundesweite Lockdown in Österreich verfügt. Die Konsumenten traten die geplante Reise daher nicht an und beantragten die Rückerstattung des Gesamtbetrages von 524 Euro. Laudamotion zahlte aber nur 282 Euro zurück, mit der Begründung, dass der Flug am 16.03.2020 stattgefunden habe. Der VKI klagte daraufhin für die Verbraucher den Restbetrag in Höhe von  242 Euro ein und stützte sich vor allem auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage. Es war, so der VKI, am 16.03.2020 bereits absehbar, dass der Rückflug Anfang April nicht durchführbar sein werde. „In so einer Situation konnte keinem Menschen zugemutet werden, den Hinflug für eine Urlaubsreise nach Spanien anzutreten. Noch dazu, wenn das Außenministerium am 16.03.2020 alle Österreicher zur Heimkehr aufgefordert hat“, betont Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. Zu einem Urteil kam es in diesem Verfahren nicht. Laudamotion lenkte noch während des Verfahrens ein und zahlte den eingeklagten Betrag.

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EU streicht Airlines der Republik Moldau von Schwarzer Liste

Die EU-Kommission hat die “Schwarze Liste” der Fluggesellschaften überarbeitet und gestattet nun Airlines, die in der Republik Moldau sind, in die Europäische Union zu fliegen. Es wurde erklärt, dass sich die Flugsicherheit drastisch verbessert haben. Insgesamt 90 Fluggesellschaften aus 15 Ländern dürfen aufgrund von Sicherheitsbedenken die Europäische Union nicht anfliegen. Beispielsweise sind alle Airlines aus Afghanistan, Armenien, Kirgistan und Sudan gebannt. Weiters sind Avior Airlines, Blue Wing Airlines, Iran Aseman AIrlines, Iraqi Airways, Medview AIrlines, Skol Airline und Air Zimbabwe nicht berechtigt die EU anzufliegen. Die russische Skol Airline hat es übrigens neu auf die Negativliste geschafft. Air Koryo und Iran Air dürfen das Unionsgebiet nicht mit allen Maschinen anfliegen. Lediglich einzelne Flugzeuge sind für EU-Flüge gestattet. Teilweise hat die Schwarze Liste nur symbolische Bedeutung, weil die Airlines in manchen entfernten Staaten gar nicht über Fluggerät mit der entsprechenden Range verfügen. Bei anderen wiederum trifft es die Carrier hart. Teilweise wird auch auf Wetlease-Lösungen ausgewichen, so dass ACMI-Provider, die in der EU registriert sind, im Auftrag der gebannten Fluggesellschaften fliegen.

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Deutschland wirft wieder Virusvarianten-Keule um sich

Die deutsche Bundesregierung hat acht afrikanische Staaten zu so genannten Virusvariantengebieten erklärt. Das bedeutet, dass ein defacto-Beförderungsverbot, von dem nur deutsche Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel oder Wohnsitz in Deutschland ausgenommen sind. Für Südafrika wurde bereits Ende der vergangenen Woche diese Maßnahme ausgesprochen. Nun kommen Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho. Für manche genannte Staaten ist der Bann eher von symbolischer Bedeutung, weil es ohnehin keine Nonstop-Flugverbindungen gibt. Sehrwohl betroffen ist aber die kommerzielle Business Aviation. Umsteiger sind vom Bann nicht erfasst, da sich das defacto-Beförderungsverbot nur auf Nonstop-Flüge bezieht. Von den Airlines wird das aber äußerst unterschiedlich interpretiert, denn manche befördern Umsteiger anstandslos, andere nehmen auch diese nicht mit, sofern diese nicht deutsche Staatsbürger sind oder unter sonstige Ausnahmen fallen. Südafrika hat auf internationaler Ebene erhebliche Kritik an den erlassenen Maßnahmen ausgesprochen. Man fühle sich diskriminiert, weil man im Gegensatz zu anderen Staaten in hohem Umfang sequenziere und mit der Entdeckung der Mutation transparent umgegangen ist. Im Gegensatz zur Einigung, die auf dem G20-Gipfel erzielt wurde, werde man für die Meldung nun international bestraft, worunter die Wirtschaft Südafrikas besonders stark zu leiden habe.

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