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Embraer oder Airbus: LOT vor Großbestellung

Die polnische Fluggesellschaft Lot steht unmittelbar vor einer Großbestellung im Bereich Regionaljets. Derzeit hat man sich noch nicht entschieden, ob man bei Airbus den A220 oder bei Embraer den E2 bestellen wird.  Geschäftsführungsmitglied Maciej Wilk erklärte gegenüber dem Portal Fly4free, dass man mindestens 50 Regionaljets bestellen wird. Lot ist bereits Embraer-Operator, weshalb die Maschinen dieses Herstellers besonders gute Karten haben. Allerdings ist auch der Airbus A220 im Rennen. Endgültig entschieden hat man sich bei LOT noch nicht. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 hinzuweisen. Diese sollen dem aktuellen Planungsstand nach durch bestehende Embraer 170 ersetzt werden. Diese wiederum ersetzt man durch Flugzeuge, die im Rahmen kurzfristiger Dry-Lease-Verträge zur Flotte stoßen sollen. Die Neuauslieferungen sollen ab dem Jahr 2024 übernommen werden. Allerdings stellt Wilk klar, dass die Dash 8-400 nicht eins zu eins durch Embraer 170 ersetzt wird, denn je nach Nachfrage kann es auch dazu kommen, dass Boeing 737 zum Einsatz kommen. Dies beschreibt er als große Flexibilität. Langfristig gesehen soll die gesamte Regionalflotte ausgetauscht werden.

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Birmingham: „Neue Flybe“ hat erste Dash 8-400 offiziell eingeflottet

Die “neue Flybe” hat nun offiziell die erste DHC Dash 8-400 übernommen. Mit der G-JECX will man im kommenden Jahr an den Start gehen. Die Maschine wurde in Maastricht in das neue Design umlackiert und zwischenzeitlich nach Birmingham überstellt. In dieser Stadt im Vereinigten Königreich entstehen sowohl der Hauptsitz als auch die erste Basis der neuen Flybe. Die G-JECX wird von Nordic Aviation Capital geleast und war in der Vergangenheit bereits bei der alten Flybe im Einsatz. Diese musste zu Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden. Hinter der “neuen Flybe” steht Cyrus Capital. Im kommenden Jahr will man ein Regionalnetz mit dem Maschinentyp Dash 8-400 aufziehen. Eine vormals von Austrian Airlines eingesetzte Maschine hatte man als G-CLXC kurzzeitig registriert. Diese diente nur als Mittel zum Zweck, um an AOC und Betriebsgenehmigung zu kommen. Das Flugzeug fliegt nun in Kanada bei PAL Airlines.

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Armenische FlyOne will am 15. Dezember 2021 abheben

Die armenische Fluggesellschaft FlyOne will am 15. Dezember 2021 den Flugbetrieb ab Eriwan aufnehmen. Zunächst will man Ziele in der unmittelbaren Nachbarschaft und Russland ansteuern. Teilweise erfolgt die Durchführung der Flüge durch die Schwestergesellschaft FlyOne mit Sitz in Chisinau. Seit 26. Oktober 2021 ist man im Besitz eines armenischen AOCs. Zu Beginn will man ab Eriwan die Ziele Moskau-Vnukovo, Istanbul, Teheran, Lyon, Tel Aviv, Krasnodar, Tiflis und Kutaisi anfliegen. Mit Umstieg in Vnukovo bietet man auch Flüge nach Chisinau an. Die Aufnahme der Istanbul-Strecke steht aufgrund politischer Unstimmigkeiten zwischen Armenien und der Türkei aber noch auf der Kippe. An den Start gehen will man mit insgesamt vier Maschinen der Airbus-A320-Reihe. Welche Maschinen es genau sein werden, ist noch offen. Im armenischen Register ist bislang keine Maschine auf dem AOC von FlyOne eingetragen.

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Wegen Lockdown: Wizz Air hat Wien-Flugplan drastisch gekürzt

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat sich seit Beginn des neuerlichen Lockdowns in Österreich deutlich die Flügel gestutzt. Das Angebot wurde stark reduziert und teilweise pausieren Routen über die gesamte Winterflugplanperiode 2021/22 hinweg. Die Anzahl der ab Wien angebotenen Routen beträgt im Dezember 2021 nur noch 17 Stück. Pro Woche werden 36 Flüge angeboten. Nicht berücksichtigt sind die angekündigten Neuaufnahmen nach Akaba und Amman sowie temporäre Flüge zwischen Weihnachten und Neujahr. Auf den meisten Strecken, die Wizz Air nicht gestrichen hat, wurden die Frequenzen zum Teil stark zurückgefahren. Beispielsweise fliegt man Mailand-Malpensa nur noch zwei Mal pro Woche an und pausiert Rom gleich komplett. “Seit Österreich in den Lockdown gegangen ist, sind die Buchungen und die Reisebereitschaft zurückgegangen. Wir reagieren immer dynamisch auf Marktgegebenheiten und haben das auch hier getan. Dies sind keine dauerhaften Kürzungen, aber wir mussten Schritte unternehmen, die den Bewegungen des Marktes folgten”, kommentiert Wizz-Air-Sprecher András Rado die jüngsten Streichungen. Im krassen Gegensatz dazu beteuert der Mitbewerber Ryanair, dass man mit Ausnahme von Agadir den Flugplan unverändert durchführen kann. In Wien verzeichne man weiterhin eine hohe Nachfrage.  Dem derzeitigen Stand der Dinge nach wird Wizz Air im Jänner und Feber 2022 je 62 Flüge pro Woche zu 26 Zielen anbieten. Für März 2022 sind derzeit 84 wöchentliche Umläufe zu 32 Destinationen geplant. Zum Vergleich: Im Dezember 2021 sind es pro Woche 36 Flüge zu 17 Zielen, wobei Amman und Aqaba nicht berücksichtigt sind und temporäre Wiederaufnahmen ebenso nicht eingerechnet sind. Beispiele für kurzfristige Bedienung zwischen Weihnachten und

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Italien: Gericht kippt Sizilien-Subventionen

Ein italienisches Gericht erklärte die Vergabe der PSO-Subventionen ab dem Flughafen Trapani zu sechs inländischen Zielen für rechtswidrig. Der irische Billigflieger Ryanair hatte gegen den Zuschlag, der an Tayaran Jet und Albastar erteilt wurde, geklagt. Das für die Region Lazio zuständige Verwaltungsgericht stellte in erster Instanz fest, dass die Vergabe der PSO-Subventionen nicht mit der EU-Verordnung 1008/2008 in Einklang zu bringen ist. Das Verkehrsministerium gewährt seit dem Vorjahr den zuvor genannten Carriern Zuschüsse auf sechs Strecken ab Trapani. Das Gericht begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass auf diesen sechs Routen der Grundsatz, dass man nur dann subventionieren darf, wenn die Strecken nicht wirtschaftlich zu betreiben sind, jedoch für die Bevölkerung von hoher Bedeutung sind, gebrochen wurde. Die Angelegenheit ist jedoch noch nicht abgeschlossen, denn das italienische Verkehrsministerium hat die Möglichkeit in Berufung zu gehen. Daher sind die Auswirkungen auf Tayaran Jet und Albastar derzeit noch unklar. Auch ist noch offen, ob bereits gezahlte Subventionen zurücküberwiesen werden müssen.

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Condor macht aus Hamburg-Beirut nur kurzes Gastspiel

Das der ambitioniert angekündigten Nonstop-Verbindung zwischen Hamburg und Beirut macht der Ferienflieger Condor nur ein kurzes Gastspiel über Weihnachten und Neujahr. Eigentlich hätte die Route zumindest bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 bedient werden sollen. Es kommt aber anders, denn Condor wird nur zwischen dem 17. Dezember 2021 und dem 7. Jänner 2022 zwischen Hamburg und Beirut fliegen. Die übrige Zeit wurde bereits aus den Reservierungssystemen entfernt.  Gegenüber Airliners.de bestätigte ein Firmensprecher, dass nur in diesem kurzen Zeitraum geflogen wird. Nähere Einzelheiten, die zu dieser Entscheidung geführt haben, nannte das Unternehmen allerdings nicht.

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VC begrüßt Pläne der neuen Bundesregierung

Der Verband der Verkehrspiloten begrüßt die Pläne der neuen Bundesregierung, neue Technologien zu unterstützen, um den Luftverkehr klimafreundlich zu machen. „Die Piloten und Pilotinnen sind sich des Einflusses des Luftverkehrs auf die Umwelt bewusst und wir wollen Teil der Lösung sein, um die CO2-Emissionen zu senken. Darum haben wir bereits 2019 in einem eigenen Positionspapier Maßnahmen formuliert, mit denen die verschiedenen Stakeholder in der Luftfahrt zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen können,“ so Leila Belaasri, Vorständin Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecherin der VC. „Die Ankündigung, dass die Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer zweckgebunden zur Förderung alternativer Kraftstoffe genutzt werden sollen, freut uns besonders. Wir sind davon überzeugt, dass so eine schnellere Marktdurchdringung erreicht werden kann.“ Um Wettbewerbsverzerrungen und Carbon Leakage zu verhindern, müssten die Abgaben für den Luftverkehr jedoch so gestaltet werden, dass sie nicht von international operierenden Fluggesellschaften aus Drittstaaten umgangen werden können. Dies sei aus Sicht der VC mit dem Vorschlag einer europäisch einheitlichen Luftverkehrsabgabe möglich. Nur auf diese Weise könne das Klima wirksam geschützt werden und können gleichzeitig Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben. Gerade in der Pandemie habe sich die große wirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs in Deutschland gezeigt, ohne den die Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen Gütern nicht möglich gewesen wäre.  Ebenso begrüßt die VC das Ziel, dass Flugtickets nicht zu einem Preis unterhalb der Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren verkauft werden dürfen. „Wir haben gelernt, dass Luftverkehr seinen Wert für die Gesellschaft hat und auch einen fairen Preis haben darf. Wir erhoffen uns von einer Anti-Dumping-Regelung einen klaren Impuls für

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Easyjet fährt weniger Verluste ein als erwartet

Mit umgerechnet 1,34 Milliarden Euro Verlust geht die Airline besser aus dem Geschäftsjahr 2020/21 heraus als erwartet. Der britische Billigflieger Easyjet geht trotz anhaltender Unsicherheit in der Coronapandemie von einer kräftigen Erholung im laufenden Geschäftsjahr aus. Die Vorausbuchungen für das zweite Halbjahr (April bis September 2022) lägen über dem Vorkrisenniveau von 2019. „Wir haben einen ermutigenden Start ins laufende Jahr gesehen“, erklärte Easyjet-Chef Johan Lundgren am Dienstag. Die angebotene Kapazität könne im Sommer fast das Vorkrisenniveau erreichen. Allerdings sei noch nicht klar, wie sich die in Südafrika entdeckte neue Virusvariante Omikron auswirken werde. Das im September beendete Geschäftsjahr 2020/21 schloss Easyjet mit einem operativen Verlust von umgerechnet 1,34 Milliarden Euro ab – und damit besser als von Analysten erwartet.

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VIE: Ryanair stichelt wieder in Richtung AUA

Der Machtkampf um die Stellung in Wien geht in die nächste Runde: Der Low-Cost-Carrier möchte trotz bundesweiten Lockdown weiter am Winterflugplan ab VIE festhalten. Gleichzeitig lässt es sich Ryanair nicht nehmen, Seitenhiebe in Richtung Austrian Airlines zu verteilen. Der Carrier schreckte auch in der Vergangenheit nicht davor ab, seine Meinung über die staatlich gewährte Unterstützung öffentlich kundzutun und dabei scharf gegen die österreichische Fluggesellschaft zu schießen. Jetzt nutzt Ryanair scheinbar ebenfalls die Gunst der Stunde aus, um der Konkurrenz aus Wien auf die Füße zu treten: „Während die AUA weiterhin staatliche Beihilfen kassiert, streicht sie kurzfristig über 500 Dezemberflüge. Auf uns können sich die Wienerinnen und Wiener verlassen“, so Andreas Gruber, Ryanair. Denn die Fluggesellschaft nehme trotz Lockdown keine Flüge aus dem Programm und halte weiterhin ihren Winterflugplan aufrecht. „Es war ein langes Jahr mit immer wiederkehrenden Reisebeschränkungen. Die Wienerinnen und Wiener verdienen die Chance, an Weihnachten Freunde und Familie besuchen oder nach Hause reisen zu können. Sie können sich nicht auf die hohen Flugpreise der AUA und die vielen Flugausfälle verlassen, aber sie können sich auf Ryanair verlassen“, so Gruber weiter.

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Air Baltic übernimmt Passagierabfertigung in Riga

Die lettische Fluggesellschaft nimmt seit kurzem die Passagierabfertigung und die Flugkoordination am Flughafen Riga mit eigenem Personal wahr. Der Carrier nimmt das Heft in Zukunft selbst in die Hand: Diese Vorgehensweise werde nicht nur das Kundenerlebnis positiv beeinflussen, sondern auch 89 neue Arbeitsplätze am Flughafen Riga schaffen, so Airline-Chef Martin Gauss. „Wir nutzen diese Krise, um unseren Kurs zu überarbeiten die Abläufe für die Passagiere einfacher zu gestalten. Darüber hinaus schaffen wir neue Arbeitsstellen und haben die Möglichkeit, einen Teil der gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten wieder einzustellen“, so Gauss weiter. Ganz alleine geht es aber doch nicht: Die Fluggesellschaft werde auf Grundlage eines fünfjährigen Vertrages mit RIX Ground Handling zusammenarbeiten.

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