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Qatar Airways: Al-Baker will 50 Boeing 777XF bestellen

Qatar-Airways-Chef Akbar Al-Baker will beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer rund 50 Exemplare des Musters Boeing 777XF kaufen. Vor dem Aviation Club UK sagte der Manager auch, dass der Kauf von A350F vom Tisch sein soll. Gleichzeitig erneuert Al-Baker die Kritik an Hersteller Airbus bezüglich der Qualitätsmängel beim Muster A350. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, dass es zu wenig unternehmen würde, um diese zu beheben. Der Qatar-Chef ist gar der Ansicht, dass Airbus Probleme bevorstehen würden, die jene, die der Boeing Dreamliner zu Beginn hatte, in den Schatten stellen würden. Rückblick: Es war Akbar Al-Baker, der damals besonders laute Kritik an Boeing ausübte und deren Qualitätsmanagement in Frage gestellt hat. Ähnlich verhält er sich in der Öffentlichkeit nun gegenüber Airbus.

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Spicejet handelt Boeing zwei gebrauchte B777 ab

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet und der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer konnten in Sachen der Lieferverzögerungen des Musters Boeing 737-Max eine ungewöhnliche Einigung erzielen. Der Lowcoster bekommt zwei gebrauchte Boeing 777-200ER, die als Schadenersatz dienen sollen. Noch im Dezember 2021 sollen die beiden Widebodies zur Flotte des Carriers stoßen. Derzeit ist man auf der Suche nach Personal für die Langstreckenjets. Offen ist allerdings noch der Erstflug bei Spicejet. Hierzu gibt es noch keine konkreten Angaben. Auch hält sich der Billigflieger darüber bedeckt welche Ziele man mit den Boeing 777-200ER ansteuern will. Lokale Medien spekulieren, dass diese zunächst als Preighter eingesetzt werden sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt, je nach weiterem Verlauf der Corona-Pandemie, könnten diese auch für eine Expansion nach Europa oder in die USA eingesetzt werden. Der Umstand, dass man sich auf zwei gebrauchte Langstreckenflugzeuge als Schadenersatz geeinigt hat, ist durchaus nicht alltäglich.

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AUA-Vorstand Trestl hofft auf baldige Mindestpreise für Flugtickets

Die Omikron-Corona-Mutation bereitet auch dem Führungsteam von Austrian Airlines Kopfzerbrechen. Vertriebsvorstand Michael Trestl kritisiert, dass einige Länder wieder Reiseverbote erlassen, obwohl man virologisch noch nicht viel weiß. Im Gespräch mit der Tageszeitung Kurier malt er auch den Worst-Case, an den man “jetzt einmal nicht denken” solle an die Wand. Wenn die USA ihre Grenzen erneut schließen und auch innerhalb der EU die Grenzen wieder dicht gemacht werden, dann würde dies Austrian Airlines “in der Entwicklung um 14 bis 18 Monate zurückwerfen.”  Landeverbote sind, so Trestl, nicht der richtige Weg. “Die Leute suchen andere Wege, über Istanbul, Dubai, Abu Dhabi etc. Am Flughafen Wien werden Umsteige-Flüge zwar stärker kontrolliert, aber das ist sehr schwierig. Verständlich, dass die Politik so reagiert, doch die Variante verbreitet sich trotzdem. Und die Rückreise für Österreicher wird unheimlich erschwert”, so der Manager gegenüber dem Kurier. Angesprochen darauf, ob der jüngste Österreich-Lockdown Auswirkungen auf die Buchungszahlen hat, antwortete Michael Trestl, dass man in Europa derzeit einen Rückgang um zehn bis 15 Prozent verzeichne. Das hat auch Auswirkungen auf die Durchführung der Flüge, denn das AUA-Vorstandsmitglied bestätigt auch, dass oftmals Frequenzen zusammengelegt werden. “Wir versuchen, den Flugplan so stabil wie möglich zu halten. Das gelingt uns großteils, es gibt nur vereinzelt Anpassungen. Da legen wir bei mehreren täglichen Frequenzen Flüge zusammen, aber die Reisenden können immer noch täglich fliegen”, so der Manager gegenüber dem Kurier. Schub bei Privatreisen, Business Traveller noch zurückhaltend Der Sommer 2022 soll im Bereich der Privatreisen gut gelaufen sein, denn laut Trestl lag man

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A350: Airbus kann Lackprobleme nicht mehr herunterspielen

Qatar Airways machte als weltweit erste Fluggesellschaft auf mögliche Qualitätsprobleme beim Langstreckenmuster Airbus A350 aufmerksam. In der Öffentlichkeit wurde dies aber sowohl vom Hersteller als auch von anderen Betreibern heruntergespielt. Nun wurde bekannt, dass auch andere Operators Reklamationen an Airbus gerichtet haben. Laut Reuters konnten Finnair, Lufthansa, Air Caraibes Atlantique, Etihad Airways und Cathay Pacific das tupfengleiche Problem feststellen und haben sich entsprechend beim Hersteller beschwert. Es blättert Lack ab, der gar das kupferne Anti-Lighting-Gitter unter der Rumpffarbe zum Vorschein bringt.  Derzeit geht man davon aus, dass das Problem nicht sicherheitsrelevant ist, sondern eher die Optik der zumeist sehr jungen Maschinen beeinträchtigt. Qatar Airways sieht das aber anders und betont, dass man selbst und eine andere Airline, die nicht näher bezeichnet wurde, festgestellt habe, dass auch die Verkabelung der Maschinen beschädigt werden könnten. Dies könnte möglicherweise bei schlechter Witterung auftreten. Anders als in der Vergangenheit räumt Airbus nun ein, dass es beim Muster A350 eine “frühe Oberflächenabnutzung” gibt. Man arbeite daran, dass das Problem so rasch wie möglich behoben wird. Angedacht ist unter anderem, dass man den Kupferdrahttyp ändern könnte.

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Ryanair will gestrandete Urlauber aus Marokko heimfliegen

Der seitens Marokko ausgesprochene Bann internationaler Passagierflüge hat besonders für Urlauber eine besonders unangenehme Seite, denn viele Reisende sitzen derzeit im nordafrikanischen Staat fest. Die Verhandlungen über Rückführungsflüge laufen derzeit und sind noch nicht abgeschlossen. Weniger von Bedeutung dürften diese für Personen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich sein, denn Passagierflüge aus diesen Ländern wurden schon vor einigen Wochen gebannt. Urlauber aus anderen EU-Staaten, inklusive Österreich, sitzen allerdings in Marokko fest. Unter anderem Ryanair hat nun über den diplomatischen Weg offiziell Beantragt, dass so rasch wie möglich Repatriierungsflüge durchgeführt werden dürfen. Man hofft, dass die Genehmigung hierfür spätestens nächste Woche erteilt wird. Konkret würde das bedeuten, dass die Flugzeuge der Ryanair Group leer nach Marokko fliegen und dort Personen, die in die EU nach Hause wollen, einsteigen können. Geplant ist, dass am 7. Dezember 2021 eine ganze Reihe von Rückführungsflügen durchgeführt werden. Ryanair will betroffene Passagiere zeitnah über die hinterlegten Kontaktdaten kontaktieren, um diesen den Rückflug in die Heimat ermöglichen zu können. Bekannt ist derzeit, dass Repatriierungsflüge nach Dublin, Barcelona, Madrid und Mailand-Bergamo kurz vor der Bewilligung stehen sollen. Weitere Rückführungsflüge sind geplant und sollen zeitnah kommuniziert werden. Auch andere Fluggesellschaften und Reiseveranstalter verhandeln derzeit intensiv über die Rückholung ihrer Gäste.

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Westbahn muss Start der München-Züge verschieben

Eigentlich wollte die österreichische Eisenbahngesellschaft Westbahn ab dem 12. Dezember 2021 die bestehende Strecke zwischen Wien und Salzburg bis München verlängern. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Stadler-Garnituren haben in Deutschland noch keine Zulassung. Angestrebt wird nun die Aufnahme der München-Fahrten per April 2022. Zunächst sollen dann vier tägliche Kurspaare angeboten werden. Im August 2022 will die Westbahn auf sechs tägliche Verbindungen aufstocken. Auf Anfrage bestätigte eine Sprecherin die Pläne und sagte:  “Die Aufnahme der durchgehenden Verbindungen nach München verschiebt sich. Grund dafür ist, dass der Hersteller unserer Züge (Stadler) die Zulassung für Deutschland nicht rechtzeitig abschließen konnte. Wir schätzen die Situation aktuell so ein, dass wir im April mit den Verbindungen bis in die bayerische Landeshauptstadt starten werden.” Im Gegensatz zu Mitbewerbern will die Westbahn zwischen Salzburg und München-Ost keinen Zwischenstopp einlegen. Das hat zur Folge, dass dem aktuellen Planungsstand nach die Reisezeit zwischen Wien-Hütteldorf und München-Ost rund drei Stunden und 43 Minuten betragen wird. Ab dem zuletzt genannten Bahnhof bietet die Deutsche Bahn AG hochfrequente S-Bahn-Anschlüsse an den Flughafen München an. Für Inhaber des österreichischen Klimatickets könnte Fliegen ab München – trotz der Anfahrtszeit – attraktiver werden, denn bis zur Staatsgrenze gilt die Netzkarte. Somit ist nur für den deutschen Streckenanteil sowie die S-Bahn ein Fahrschein zu lösen. Die Westbahn will jedenfalls den Fahrscheinverkauf für die München-Strecke voraussichtlich im März 2022 aufnehmen. Der vorläufige Fahrplan ist unter diesem Link als PDF bereitgestellt.

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Fiji Airways feiert internationales Comeback

Die Corona-Pandemie und damit verbundene harte Vorgaben der Regierung der Fidschi-Inseln zwang Fiji Airways das internationale Streckennetz äußerst lange zu pausieren. Am 1. Dezember war es dann soweit: Der Carrier nahm den internationalen Flugbetrieb wieder auf. Der offizielle Comeback-Flug wurde als FJ914 mit dem Airbus A330-200 mit der Registrierung DQ-FJU durchgeführt. Der Langstreckenjet flog in knapp über 3,5 Stunden von Sydney nach Nadi. „Nach fast zwei Jahren ohne Tourismus können wir es kaum erwarten, internationale Reisende ab dem 1. Dezember wieder willkommen zu heißen und sie mit unserer berühmten fidschianischen Gastfreundschaft zu begrüßen. Wir haben seit März letzten Jahres hart daran gearbeitet, uns auf diesen Moment vorzubereiten und unseren Gästen das sicherste und angenehmste Reiseerlebnis zu bieten“, so Andre Viljoen, Managing Director und CEO von Fiji Airways.

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SE-RFX: Tuifly Nordic flottet letzte B737-800 aus

Die Ferienfluggesellschaft Tuifly Nordic hat mit der SE-RFX die letzte Boeing 737-800 außer Dienst gestellt. Im Bereich der Narrowbodies betreibt man nun ausschließlich B737-Max-8 und -Max-9. Das betroffene Flugzeug war laut CH-Aviation.com Mitte November 2021 letztmalig im kommerziellen Einsatz. Zwischenzeitlich wurde es nach London-Gatwick ausgeflogen und soll bei der Konzernschwester Tui Airways als G-TAWY eingesetzt werden. Derzeit verfügt Tuifly Nordic ist momentan die kleinste Fluggesellschaft innerhalb des Tui-Konzerns. Die Max-Flotte besteht derzeit aus zwei B737-Max-8 und einer B737-Max-9. Die Anzahl der Maschinen soll bis zur Sommerflugplanperiode 2022 aufgestockt werden. Einst war dieser Carrier deutlich größer, wurde jedoch im Zuge der Corona-Pandemie deutlich geschrumpft.

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Air Astana fliegt ab Mitte Dezember wieder nach Neu-Delhi

Die nationale Airline Kasachstans nimmt die indische Hauptstadt Neu-Delhi wieder in ihren Flugplan auf. Ab dem 16. Dezember 2021 startet Air Astana dreimal pro Woche mit einem Airbus A320 von Almaty nach Neu-Delhi. Die Flüge finden jeweils dienstags, donnerstags und samstags statt. Nach Abflug in Almaty morgens um 7:50 Uhr erreicht die Maschine die indische Millionenmetropole um 11:10 Uhr Ortszeit. Der Rückflug startet um 12:20 Uhr und landet in Almaty um 16:40 Uhr. Die Flugzeit beträgt jeweils 3:50 Stunden. Der Carrier betreibt eigenen Angaben zufolge eine der jüngsten Flotten weltweit mit 35 Flugzeugen, darunter Boeing 767, Airbus A320/A320neo, Airbus A321/A321neo/A321LR und Embraer E190-E2.

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LEJ: Größtes Flugzeug der Welt fliegt Corona-Tests ein

Heute landete die Antonow AN-225, das größten Flugzeug der Welt, am Flughafen Leipzig/Halle (LEJ). An Bord befanden sich über 500 Paletten mit rund 3,5 Millionen Corona-Tests. Für die kommenden Wochen ist ein weiterer Flug der AN-225 geplant. Es ist der 30. Einsatz des Unikats am mitteldeutschen Airport. Damit zählt LEJ zu einem der am häufigsten von der AN-225 angeflogen Flughäfen weltweit. Entladen wurde die Maschine von PortGround, dem auf Flugzeug- und Frachtabfertigung spezialisierten Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG. Der Flughafen Leipzig/Halle ist ein zentraler Umschlagplatz für medizinische Güter im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Als zweitgrößter Luftfrachtumschlagplatz in Deutschland sichert der Airport wichtige Logistik- und Versorgungsketten europaweit. In den vergangenen Monaten sind – neben dem regulären Verkehr – über 100 Frachtcharterflüge mit Millionen von Corona-Tests abgefertigt worden. Bis Jahresende werden Dutzende weitere Transporte erwartet. Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle, Europas viertgrößtem Luftfrachtdrehkreuz, wächst seit 16 Jahren kontinuierlich. Im Oktober dieses Jahres verzeichnete der Airport mit 141.173 Tonnen einen neuen Höchstwert. Für die ersten zehn Monate dieses Jahres weist der Frachtumschlag mit rund 1,3 Millionen Tonnen einen Zuwachs von 16,9 Prozent aus.

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