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Philippinen und Indonesien verschärfen Einreisebestimmungen

Die Philippinen und Indonesien haben aufgrund der neuen Coronavirus-Variante Omikron Einreisebeschränkungen verhängt. Philippinen würden von heute an vorübergehend den Flugverkehr aus sieben europäischen Ländern einstellen, so der ORF. Die Regierung habe die Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn, die Niederlande, Belgien und Italien mit sofortiger Wirkung zunächst bis zum 15. Dezember auf die rote Liste gesetzt. Auch andere Ausländer, die sich in den vergangenen 14 Tagen in diesen Staaten aufgehalten hätten, dürften nicht einreisen. Die vom 1. Dezember an geplante Grenzöffnung für Urlaubsgäste aus bestimmten Ländern werde ausgesetzt. Zuvor hatten die Philippinen bereits Einreisebeschränkungen für sieben Staaten im südlichen Afrika eingeführt, wo die als besorgniserregend eingestufte Omikron-Variante zuerst erfasst worden war. Am Sonntag erließ auch Indonesien ein Einreiseverbot für Südafrika und sieben weitere Staaten der Region.

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Erster Covid-19-Flug ab Memmingen

Im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Systems wurden am Freitag erstmals Covid-19-Patienten aus Bayern ausgeflogen. Den Auftakt machte ein Flug vom Airport Memmingen zum Flughafen Münster-Osnabrück. An Bord waren sechs Intensiv-Patienten aus Schwaben. Am frühen Nachmittag landete der Airbus A310 MedEvac auf dem Flughafen Memmingen, um die Patienten mehrerer Intensivstationen aus Schwaben an Bord zu nehmen. Sie wurden in speziell dafür ausgerüsteten Fahrzeugen zum Flughafen gebracht und von Ärzten begleitet. Ihre weitere Behandlung erfolgt in Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Der Bundeswehr Airbus gelte als fliegende Intensivstation, so der Airport. Er kann neben sechs Intensivpatienten weitere 38 Menschen liegend transportieren und gilt in der Bundeswehr als wichtiges Glied einer weltweiten Rettungskette zur Versorgung und Evakuierung verletzter oder kranker Soldaten. Bereits im Oktober letzten Jahres landete er erstmals in Memmingen, als er verletzte ukrainische Soldaten nach Deutschland zur Behandlung im Bundeswehrkrankenhaus Ulm brachte.

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BER: Ab Dezember wieder beide Start- und Landebahnen in Betrieb

Nach acht Monaten rollierender Nutzung der beiden Start- und Landebahnen am BER werden ab dem 1. Dezember wieder beide Bahnen gleichzeitig genutzt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, auch bei winterlichen Witterungsverhältnissen einen stabilen Flugbetrieb gewährleisten zu können. Bei Schnee oder Eis kann immer eine Bahn geräumt und eine Bahn genutzt werden. Während in den Wintermonaten Dezember 2020 bis März 2021 zwischen 3.000 und 4.600 monatliche Flugbewegungen verzeichnet wurden, rechnet die FBB in diesem Winter (Dezember bis März) mit mindestens doppelt so vielen Starts und Landungen. Der Betrieb auf der südlichen Start- und Landebahn war im Dezember 2020 eingestellt worden. Angesichts der pandemiebedingten geringen Verkehrszahlen mussten Kosten und Aufwendungen reduziert werden. Ab April 2020 nutzte die FBB ihre beiden Start- und Landebahnen im monatlichen Wechsel. „Die Nutzung von nur einer Start- und Landebahn in den zurückliegenden Monaten war unternehmerisch geboten und operativ gut zu vertreten. Wir haben unsere Ausgaben reduzieren können und trotzdem die seit Sommer steigende Zahl an Flugbewegungen gut bewältigt. Mit Blick auf die Wintermonate, aber vor allem mit Blick auf den Passagieranstieg, der für das kommende Jahr prognostiziert wird, brauchen wir jetzt wieder beide Bahnen. Zwei Bahnen gleichzeitig zu nutzen sorgt außerdem auch für einen stabileren Winterflugbetrieb, routiniertere Prozesse bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und damit auch für ein Stück zurückgewonnene Flughafennormalität“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Lufthansa: A350-900 D-AAEU in München eingetroffen

Lufthansa hat den Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AAEU am Donnerstag von Luqa nach München überstellt. Das Langstreckenflugzeug ist noch nicht in der Livery des neuen Operators lackiert. Es handelt sich um einen gebrauchten A350-900, der vormals als RP-C3506 bei Philippine Airlines im Einsatz war. Am 6. September 2021 wurde der Jet von Manila nach Luqa überstellt. Auf dem maltesischen Airport wurden bei Lufthansa Technik umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen. Eine Umlackierung in die Kranich-Livery wurde in Malta hingegen nicht durchgeführt. Derzeit befindet sich die nunmehrige D-AAEU auf dem deutschen Flughafen München. In den nächsten Wochen soll der erste kommerzielle Einsatz erfolgen. Bis dahin soll dieser Langstreckenjet noch einen Besuch im Paintshop absolvieren.

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Französische Luftwaffe mit C160G in Luqa zu Gast

Militärisches Fluggerät des Typs C160 Transall ist mittlerweile ein seltener Gast an europäischen Airports geworden. Die Deutsche Luftwaffe wird die Transportmaschinen bis Jahresende außer Dienst stellen. Nachfolger ist der Airbus A400M. Frankreich wollte diesen Schritt eigentlich schon im Jahr 2018 setzen, jedoch entschied man sich aufgrund von Lieferverzögerungen beim Muster A400M für eine Verlängerung der Einsatzzeit. Wie lange die französischen Streitkräfte noch auf die C160 Transall setzen werden, ist noch offen. Sonderlich lange wird es aber nicht mehr sein. Auf dem Flughafen Luqa (Malta) war überraschend die 64-GZ der französischen Luftstreitkräfte zu Gast. Es handelt sich um eine C160G Gabriel, die am Freitag auf Apron 9 gesichtet wurde. Die 64-GZ wird in erster Linie für elektronische Aufklärung eingesetzt.

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Bundesheer: Neun neue Traktoren für Allentsteig

Der österreichische Truppenübungsplatz Allentsteig erhielt von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) neun splittergeschützte Traktoren des Typs Steyr 6300 Terrus CVT übergeben.  Auf knapp der Hälfte des Truppenübungsplatzes besteht akute Gefährdung durch Blindgänger. Zur Erfüllung behördlicher Auflagen sind in dieser Zone trotzdem land- und forstwirtschaftliche Arbeiten durchzuführen. Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist mit 157 Quadratkilometern der größte Truppenübungsplatz Österreichs. 110,65 Quadratkilometer davon sind Naturschutz- Natura 2000-Gebiet. Ein hinsichtlich der vorherrschenden Flora und Fauna in Österreich einzigartiges Naturjuwel. Mit mehr als 200 Schießtagen und etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr verfügt der Truppenübungsplatz über eine hohe Auslastung. Das Bundesheer ist mit der Garnison Allentsteig durch seine insgesamt rund 500 Dauerarbeitsplätze zudem einer der größten Arbeitgeber in der Region Waldviertel. „Sie sehen, wie breitgefächert der Aufgabenbereich des Bundesheeres ist. Von der Luftraumüberwachung bis zur Landschaftspflege des Natura 2000-Gebiets. Diese gesamten Herausforderungen sind nur mit einem seriösen Budget erfüllbar. Daher bin ich sehr stolz, dass es uns zum dritten Mal in Folge gelungen ist, das höchste Verteidigungsbudget der Geschichte für das Bundesheer zu erzielen. Damit können wir auch Ihnen ein zur Erfüllung Ihres Auftrages adäquates und sicheres Arbeitsgerät zur Verfügung stellen”, so Tanner.

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Cebu Pacific hat ersten All-Economy-A330-900 übernommen

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific hat am 28. November 2021 den ersten Airbus A330-900 nach Manila eingeflogen. Es handelt sich um Maschine Nummer 62, die vom europäischen Hersteller bezogen wurde. Die RP-C3900 ist insofern besonders, weil dieser Airbus A330-900 in All-Economy bestuhlt ist. Mit heutigem Stand sind in keine andere Maschine dieses Typs mehr Sitzplätze verbaut. Hierfür musste gar eine Zulassung eingeholt werden. Für diesen Zweck absolvierte die RP-C3900 in den letzten Wochen mehrere Testflüge. Cebu Pacific wird im Airbus A330-900 insgesamt 463 Passagiere befördern können. Der Einsatz soll daher auf besonders nachfragestarken Routen erfolgen. Ein Einzelstück wird es nicht bleiben, denn der Carrier wartet noch auf die Übergabe von 16 baugleichen Exemplaren.

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Kaum Vorteile für Europäer: Indien lockerte internationalen Flugverkehr

Ab 15. Dezember 2021 soll nach über 20 Monaten Restriktionen der internationale Flugverkehr von/nach Indien wieder hochgefahren werden. Allerdings ist “freies Fliegen” auch weiterhin nicht möglich, denn die Regierung beschränkt weiterhin die Kapazität. Das neue System nimmt die vor der Corona-Pandemie angebotene Leistung als Grundlage und berücksichtigt auch die aktuelle Situation im Startland des Flugzeugs. Daher ist damit zu rechnen, dass es regelmäßig zu Umstufungen kommen wird und die Airlines ihre Flugpläne häufig überarbeiten werden müssen. Vorgesehen sind insgesamt drei Einstufungen, die nachstehend näher erklärt werden: Kategorie A – Es handelt sich um jene Staaten, in denen die aktuelle Lage aus Sicht der indischen Regierung ungünstig ist, jedoch Safe-Travel-Abkommen abgeschlossen wurden. Die Fluggesellschaften dürfen 75 Prozent der Kapazität, die es “vor Corona” gab, durchführen. Kategorie B – Diese Einstufung ist für Airlines besonders ungünstig, denn es handelt sich um sogenannte Hochrisikogebiete, mit denen es keine Safe-Travel-Verträge gibt. Die Folge daraus ist, dass maximal die Hälfte der Vorkrisen-Flugleistung erbracht werden darf. Sollte es auf der betroffenen Route bilaterale Abkommen geben, so dürfen maximal 50 Prozent der Vereinbarten Rotationen durchgeführt werden. Kategorie C – Der Flugverkehr von Staaten, die so kategorisiert sind, unterliegt keinen Beschränkungen. Es darf die volle Kapazität durchgeführt werden. Davon profitieren in erster Linie die Vereinigten Arabischen Emirate. Derzeit stuft Indien sämtliche europäischen Staaten in den Kategorien A und B ein. Weiters betrachtet man Südafrika, Brasilien, Bangladesch, Botswana, China, Mauritius, Neuseeland, Simbabwe, Singapur, Hong Kong und Israel als Hochrisikogebiete. Je nach Abkommen sind diese in A oder B kategorisiert.

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Spanien: Nur geimpfte UK-Bürger dürfen einreisen

Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2021 schränkt Spanien die Einreise von aus dem Vereinigten Königreich kommenden Personen ein. Nur noch Passagiere, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, dürfen von UK aus einreisen. Bislang akzeptierte Spanien auch das Vorweisen negativer PCR-Befunde, die nicht älter als 72 Stunden sein durften. In erster Linie sind Staatsbürger und Einwohner des Vereinigten Königreichs betroffen, jedoch gilt die Anordnung auch für EU-Bürger, die von UK aus nach Spanien reisen. Ausnahme: Bloßer Umstieg ohne Verlassen des Terminals. Die Omikron-Corona-Mutation macht die europäischen Regierungen zunehmend nervös. Einreisebestimmungen werden wieder verschärft. In den Niederlanden mussten Passagiere zweier Flüge aus dem südlichen Afrika, die vor dem Bann gelandet sind, länger auf das Aussteigen warten. Insgesamt 61 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet und in einem Hotel nahe des Flughafens Schiphol abgesondert. Kurz darauf folgten weitere Maßnahmen anderer Regierungen.

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Der Winter hat Wien erobert

Am Freitag wurde der Winterdienst des Flughafens Wien-Schwechat aus dem “Sommerschlaf” geweckt. Aufgrund des Schneefalls waren Räumfahrzeuge und Enteisung besonders stark nachgefragt. Dies führte auch zu Verzögerungen im Flugverkehr. Aus Sicherheitsgründen müssen Flugzeuge bei Schnee- und Eisbildung vor dem Abflug enteist werden. Unterlässt man dies, kann es unter bestimmten Umständen gefährlich werden. In der Vergangenheit gab es zumindest zwei fatale Abstürze, – einer in Kanada und einer in den USA – die maßgeblich auf unterlassene bzw. mangelhafte Enteisung zurückgeführt werden konnten. Bei Maschinen, die die Triebwerke am Heck montiert haben, ist eine gründliche Enteisung der Tragflächen im Winter besonders wichtig, denn es könnten Eisklumpen in die Strahltriebwerke geraten und diese beschädigen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass man Freitag besonders viele Flugkapitäne vor dem Start die Enteisung angefordert haben. Das führte dazu, dass Wartezeiten von einer Stunde und mehr keine Seltenheit, sondern eher der Regelfall waren. Die Gründe hierfür werden aber von Flugzeugführern und Airport unterschiedlich gesehen. Beispielsweise behauptete ein Kapitän, dass der Flughafen Wien viel zu wenig Personal für die Geräte im Einsatz habe. Ganz anders sieht man das seitens der Flughafen Wien AG: “Es waren am Freitag die gesamte Enteisungsmannschaft, alle Fahrzeuge und alle Enteisungspositionen im Einsatz. Aufgrund der Witterungsbedingungen hat es sich allerdings tatsächlich um eine Ausnahmesituation gehandelt – wir haben gestern mit 173 Flugzeugenteisungen mehr Enteisungen am Tag durchgeführt als in den vergangenen fünf Jahren. Grund war der aufgrund der verhältnismäßig milden Temperaturen schwere und nasse Schnee bei gleichzeitig ganztägig anhaltendem Schneefall, wodurch der einzelne Enteisungsvorgang

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