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Boeing kündigt drei Umbaulinien für Boeing 737-Frachter an

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer will verstärkt von der gestiegenen Nachfrage nach Umbaufrachtern profitieren. Dazu wird man neue Fertigungslinien aufziehen. Eine davon soll auf dem Flughafen London-Gatwick und damit in Europa angesiedelt werden. Laut dem Portal Aerbuzz greift man auf die Dienstleistungen von Partnern zurück. In Kewlona sollen bei KF Aerospace zwei vom Hersteller autorisierte Umbaulinien aufgezogen werden. In London-Gatwick hingegen soll in Eigenregie umgerüstet werden. Die Linie soll im bestehenden Boeing-Center auf diesem Airport angesiedelt werden. Die drei neuen Umbaulinien werden Passagierflugzeuge des Typs B737-800 in B737-800BCF-Frachter umwandeln. In diesem Größensegment besteht derzeit eine erhöhte Nachfrage. Laut Boeing liegen bereits 200 Bestellungen von 19 Kunden vor. Weiters prognostiziert man für die nächsten 20 Jahre eine Nachfrage von etwa 12.000 Narrowbody-Cargo-Flugzeugen. Bedingt durch den Umstand, dass viele Passagierflugzeuge ihre bestehenden NG-Flotten schrittweise durch das Nachfolgemodell Max oder aber die konkurrierende A320neo-Familie ersetzen, gibt es auf dem Gebrauchtmarkt viele umbaufähige Maschinen. Für Leasinggeber ist dies ebenfalls ein attraktives Geschäft, denn aufgrund steigender Treibstoffpreise sind NG-Modelle bei Passagierairlines wenig nachgefragt, wohl aber im Frachtbereich, denn hier ersetzen diese zum Teil wesentlich ältere Flugzeuge.

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Michael O’Leary zu Lockdowns: „Medien setzen Politik unter Druck“

Ryanair-Chef Michael O’Leary bereitet der neuerliche Lockdown in Österreich Sorgen, denn er befürchtet, denn dieser würde sich neuerlich nachteilig auf die Nachfrage auswirken. Auch kritisiert er, dass seitens der Medien in Sachen Corona zunehmender Druck auf die Politik aufgebaut werde. Im Rahmen einer Online-Konferenz der Eurocontrol sagte der Manager, dass die Erholung der europäischen Luftfahrt mit dem Lockdown in Österreich und dem Teil-Lockdown in den Niederlanden „gestört“ worden wäre. Besonders in Deutschland ortet er, dass potentielle Kunden nervös werden. Dies schwappt auf ganz Europa über: „Europa wird sehr nervös“. Die Weihnachtszeit gilt generell als besonders reisestark. Michael O’Leary ist besorgt, dass diese heuer besonders kompliziert werden oder gar ins Wasser fallen könnte, denn er befürchtet, dass schon sehr bald neue Reisebeschränkungen erlassen werden könnten. Diese Sorge tragen offenbar auch viele potentielle Urlauber bzw. Kunden von Fluggesellschaften, denn die Buchungszahlen haben in den letzten Tagen in vielen Märkten, besonders in Österreich, bei nahezu allen Anbietern einen Knick bekommen. Michael O’Leary glaubt aber auch, dass sich die Regierungen von Medienberichten unter Druck setzen lassen und in Panik geraten. Er appelliert, dass alle einen kühlen Kopf bewahren sollten und bedacht und zielorientiert vorgehen sollen. O’Leary sagte weiters, dass Covid-Impfungen sicheres Reisen ermöglichen würden. Gegen neuerliche harte Reise-Beschränkungen spricht sich der Ryanair-Chef wenig überraschend aus.

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Bulgarien-Einreise: Auch Geimpfte und Genesene brauchen negativen PCR-Befund

Bulgarien verlangt seit Anfang dieser Woche auf von Geimpften und Genesenen einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden, um ohne Quarantäne einreisen zu können. Personen mit EU-Staatsbürgerschaft oder bulgarischem Aufenthaltstitel können die Testung auch vor Ort binnen 24 Stunden nachholen. Entscheidet man sich für die Testung in Bulgarien muss man aber bedenken, dass man zunächst eine zehntägige Quarantäne antritt, die mit dem Vorliegen eines negativen Befunds sofort beendet wird. Bringt man ein negatives Ergebnis aus dem Ausland mit, so wird keine Absonderung verhängt. Zu beachten ist, dass Bulgarien nun explizit auch von Geimpften und Genesenen die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ab Abstrichnahme sein darf. Ausnahmen gibt es für Kinder unter 12 Jahren, die keinerlei Nachweise benötigen. Lastwagen- und Busfahrer haben ebenfalls Erleichterungen. Bulgarien ist einer der ersten EU-Staaten, der Geimpften und Genesenen die Einreise nicht mehr erleichtert, sondern auf einen zusätzlichen PCR-Test pocht. Bislang praktiziert lediglich Malta besonders strenge Einreiseregeln, denn – abgesehen von der Dark Red Zone – lässt man ausschließlich vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen. Kann dies nicht erfüllt werden oder kommt man aus einem Land, das dunkelrot gelistet ist, so ist eine kostenpflichtige Hotelquarantäne anzutreten.

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Cargo: MNG Airlines fliegt von Köln nach New York

Die türkische Frachtfluggesellschaft MNG Airlines fliegt ab sofort dreimal wöchentlich von Köln/Bonn aus nach New York-JFK. Zum Einsatz kommen im Regelfall Maschinen des Typs Airbus A330-300P2F. Es handelt sich um einen Zwischenstopp auf der bestehenden Cargo-Route von Istanbul in die USA. Die Flotte von MNG Airlines besteht aus insgesamt neun Maschinen. Dabei handelt es sich um sieben Airbus A300-600RF, einen A330-200F und einen A300-300P2F. Im August 2022 soll eine zweite Einheit des zuletzt genannten Flugzeugtyps eingeflottet werden. Derzeit fliegt der Carrier sechsmal wöchentlich zwischen Istanbul und New York-JFK. Auf drei Umläufen wird nun ein Zwischenstopp auf dem deutschen Flughafen Köln/Bonn eingelegt. „Wir freuen uns sehr, unser Flugprogramm in Europa zu verstärken und auf New York JFK auszudehnen. Wir haben hohe Erwartungen an die Zukunft von MNG Airlines mit dieser neuen A330-300 P2F“, erklärt Firmenchef Sedat Ozkazanc. Kölns Flughafendirektor Johan Vanneste fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass unser langjähriger Frachtairline-Partner MNG Airlines seine Präsenz auf der CGN deutlich ausbaut. Vor allem die deutschen und BeNeLux-Exporteure werden von den neuen JFK-Flügen profitieren.“

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VIE: Aviation-Event 2021 muss verschoben werden

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Entwicklungen in Österreich und der aktuellen Maßnahmen betreffend Veranstaltungen wird der für 7. Dezember 2021 geplante Aviation-Event am Flughafen Wien verschoben: Neuer Termin ist der 25. Jänner 2022. Internationale Luftfahrtexperten, Vertreter von Flughäfen, Airlines, Dienstleistern und Technologieunternehmen werden beim „Aviation-Event 2021“ am Flughafen Wien zusammenkommen, um über aktuelle Luftfahrt-Trends zu diskutieren – darunter Verkehrsstaatssekretär Magnus Brunner, Austrian Airlines-CEO Alexis von Hoensbroech und viele weitere. Die Veranstaltung wird im AirportCity Space, dem neuen Eventzentrum am Flughafen, unter Einhaltung aller geltenden COVID-19-Regeln stattfinden. „Das internationale Zusammentreffen von hochkarätigen Luftfahrt-Entscheidungsträgern und der persönliche Expertenaustausch stehen beim Aviation-Event im Vordergrund. Die aktuellen COVID-19-Regelungen in Österreich machen eine derartige Veranstaltung leider nicht möglich und daher sind wir gezwungen, den Aviation-Event auf den 25. Jänner 2022 zu verlegen. Die Pandemie wird zwar auch dann noch nicht vorüber sein, aber wir erwarten jedenfalls mit dem Start des Sommerflugplans 2022 wieder ein deutliches Wachstum bei den Passagieren. Wie COVID-19, Digitalisierung und Klimaschutz die Luftfahrt künftig prägen werden, darüber diskutieren wir beim Aviation-Event im Jänner und wir freuen uns, dann viele Gäste begrüßen zu dürfen“, erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu.

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Flughafen München und Lufthansa nehmen Satellitengebäude teilweise wieder in Betrieb

Nach 20 Monaten pandemiebedingten Stillstands wird der Satellit des Terminal 2 am Münchner Flughafen am kommenden Mittwoch teilweise wieder in Betrieb genommen. Der Airport und die Lufthansa, die das Terminal 2 und das dazugehörende Satellitengebäude gemeinsam betreiben, werden den südlichen Bereich der Non-Schengen-Ebene wieder für die Abfertigung von Flügen in die USA nutzen. Mit diesem Schritt würden der Flughafen und die Airline fünf zusätzliche Flugzeug-Abstellpositionen direkt am Gebäude, Kapazität für die bei USA-Flügen vorgesehene Sonderkontrolle und fünf zusätzliche Gates für das Boarding der Passagiere gewinnen, so der Flughafen. Der Airport und Lufthansa erhöhen damit die Kapazität, um den wachsenden Verkehr in Richtung USA abfertigen zu können. Nach der Aufhebung der coronabedingten Beschränkungen vor gut zwei Wochen dürfen Passagiere, die vollständig geimpft sind und einen negativen Test vorweisen können, wieder in die Vereinigten Staaten einreisen. Daraufhin stieg bei der AUA-Muttergesellschaft die Nachfrage nach Flügen ab München in die USA um fast 30 Prozent. Die Buchungen für Chicago und Newark würden sogar bereits über dem Niveau von 2019 liegen. Weitere stark nachgefragte Ziele seien Los Angeles, Boston und New York.

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Zusätzliches Snack-Angebot auf Lufthansa Langstreckenflügen in der Economy Class

Lufthansa Fluggäste haben künftig auf Langstreckenflügen in der Economy und Premium-Economy Class die Möglichkeit, neben weiterhin kostenfreien Hauptmahlzeiten und Getränken zusätzlich Snacks und Spirituosen zu kaufen. Damit erhöht die AUA-Muttergesellschaft das Angebot an Bord, gerade zwischen den Hauptmahlzeiten hätten sich Reisende Kleinigkeiten für zwischendurch gewünscht. Ab dem 1. Dezember wird der neue Service zunächst auf 37 Langstrecken nach Nordamerika, Südamerika, Asien und Südafrika eingeführt. Im Frühjahr 2022 soll das Angebot dann auf alle Interkontinentalflüge ausgedehnt werden. Das Produktsortiment, das unter dem Namen Onboard Delights angeboten wird, orientiere sich am Kurzstreckenangebot, welches die Lufthansa erst Ende Mai 2021 neu eingeführt hat.

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Harald Gloy scheidet aus dem Lufthansa Cargo-Vorstand aus

Harald Gloy, derzeit noch Vorstand Operations und Personal bei Lufthansa Cargo, scheidet mit dem 28. Februar 2022 aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand der Lufthansa Cargo AG aus. Er werde sich neuen unternehmerischen Herausforderungen außerhalb der Lufthansa Group widmen, wie die Lufthansa-Frachttochter bekannt gab. Über eine Nachfolge werde zu gegebener Zeit entschieden. Der 49-jährige Wirtschaftsingenieur leitet das Operations-Ressort seit 1. Januar 2019. In seiner Rolle verantwortete Harald Gloy das Handling in den Hubs Frankfurt und München sowie die Bereiche Global Handling Management, Flight Operations sowie Security. Seit dem 1. März 2021 übernahm Gloy zusätzlich im Vorstand das Personalressort und damit die Rolle des Arbeitsdirektors. „Harald Gloy hat mehr als 20 Jahre und sehr erfolgreich in unterschiedlichen Positionen zunächst im Top-Management der Lufthansa Technik und seit 2019 im Vorstand der Lufthansa Cargo gewirkt“, sagte Michael Niggemann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lufthansa Cargo AG und Personalvorstand der Lufthansa Group. „Mit seinen umfangreichen Erfahrungen in der Luftfahrt und der Logistik sowie der Führung großer Geschäftseinheiten hat er die Lufthansa Cargo als Teil des Vorstandsteams weiter in Richtung Zukunft geführt und zum aktuellen großen wirtschaftlichen Erfolg der Lufthansa Cargo beigetragen.“

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Neuseeland: Geimpfte dürfen erst Ende April einreisen

Neuseeland lässt seine Grenzen für Ausländer doch noch weitere fünf Monate zu. Vollständig Geimpfte dürften demnach ab dem 30. April 2022 wieder einreisen, wie der ORF berichtet. Die Quarantänepflicht entfalle mit diesem Tag. Die Öffnung soll schrittweise erfolgen: Ab dem 16. Jänner dürfen vollständig geimpfte neuseeländische Staatsbürger und Personen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung, die sich derzeit in Australien aufhalten, zurückkehren. Anschließend dürfen Personen mit Aufenthaltsgenehmigung, die sich derzeit in einem anderen Land als Australien aufhalten, ab dem 13. Februar wieder die Grenze passieren.

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Ryanair kündigt Basis auf Madeira an

Bislang fliegt Ryanair das portugiesische Funchal nicht an. Das änderte sich diese Woche, denn zu Präsentationszwecken wurde eine Boeing 737 Max 200 eingeflogen. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 wird der Billigflieger eine neue Basis auf der Insel errichten. Vorerst werden zwei Boeing 737 stationiert, wobei das Firmenchef Eddie Wilson nicht näher erklärte, ob es sich um NG- oder Max-Modelle handeln wird. Von Funchal aus sollen insgesamt zehn Ziele, darunter auch das deutsche Nürnberg, angeflogen werden. „Wir freuen uns, die Eröffnung unserer neuen Basis in Madeira bekannt zu geben, die die Verbindung zu 10 neuen Zielen durch 2 Flugzeuge und 40 wöchentliche Flüge bietet und Madeira mit Städten wie London, Paris, Dublin, Mailand und Manchester verbindet das Jahr. Diese 200-Millionen-Dollar-Investition wird nicht nur Portugals Wirtschaft ankurbeln, indem sie zum Wachstum des regionalen Tourismus beiträgt, sondern auch mehr als 60 direkte Arbeitsplätze in der Region und mehr als 400 indirekte Arbeitsplätze vor Ort auf Madeira schaffen“, so Wilson. Ryanair-Ziele ab Madeira auf einen Blick: Brüssel Charleroi Dublin Lissabon London-Stansted Manchester Marseille Mailand Bergamo Nürnberg Paris Beauvais Porto

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