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Harald Gloy scheidet aus dem Lufthansa Cargo-Vorstand aus

Harald Gloy, derzeit noch Vorstand Operations und Personal bei Lufthansa Cargo, scheidet mit dem 28. Februar 2022 aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand der Lufthansa Cargo AG aus. Er werde sich neuen unternehmerischen Herausforderungen außerhalb der Lufthansa Group widmen, wie die Lufthansa-Frachttochter bekannt gab. Über eine Nachfolge werde zu gegebener Zeit entschieden. Der 49-jährige Wirtschaftsingenieur leitet das Operations-Ressort seit 1. Januar 2019. In seiner Rolle verantwortete Harald Gloy das Handling in den Hubs Frankfurt und München sowie die Bereiche Global Handling Management, Flight Operations sowie Security. Seit dem 1. März 2021 übernahm Gloy zusätzlich im Vorstand das Personalressort und damit die Rolle des Arbeitsdirektors. „Harald Gloy hat mehr als 20 Jahre und sehr erfolgreich in unterschiedlichen Positionen zunächst im Top-Management der Lufthansa Technik und seit 2019 im Vorstand der Lufthansa Cargo gewirkt“, sagte Michael Niggemann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lufthansa Cargo AG und Personalvorstand der Lufthansa Group. „Mit seinen umfangreichen Erfahrungen in der Luftfahrt und der Logistik sowie der Führung großer Geschäftseinheiten hat er die Lufthansa Cargo als Teil des Vorstandsteams weiter in Richtung Zukunft geführt und zum aktuellen großen wirtschaftlichen Erfolg der Lufthansa Cargo beigetragen.“

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Neuseeland: Geimpfte dürfen erst Ende April einreisen

Neuseeland lässt seine Grenzen für Ausländer doch noch weitere fünf Monate zu. Vollständig Geimpfte dürften demnach ab dem 30. April 2022 wieder einreisen, wie der ORF berichtet. Die Quarantänepflicht entfalle mit diesem Tag. Die Öffnung soll schrittweise erfolgen: Ab dem 16. Jänner dürfen vollständig geimpfte neuseeländische Staatsbürger und Personen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung, die sich derzeit in Australien aufhalten, zurückkehren. Anschließend dürfen Personen mit Aufenthaltsgenehmigung, die sich derzeit in einem anderen Land als Australien aufhalten, ab dem 13. Februar wieder die Grenze passieren.

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Ryanair kündigt Basis auf Madeira an

Bislang fliegt Ryanair das portugiesische Funchal nicht an. Das änderte sich diese Woche, denn zu Präsentationszwecken wurde eine Boeing 737 Max 200 eingeflogen. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 wird der Billigflieger eine neue Basis auf der Insel errichten. Vorerst werden zwei Boeing 737 stationiert, wobei das Firmenchef Eddie Wilson nicht näher erklärte, ob es sich um NG- oder Max-Modelle handeln wird. Von Funchal aus sollen insgesamt zehn Ziele, darunter auch das deutsche Nürnberg, angeflogen werden. „Wir freuen uns, die Eröffnung unserer neuen Basis in Madeira bekannt zu geben, die die Verbindung zu 10 neuen Zielen durch 2 Flugzeuge und 40 wöchentliche Flüge bietet und Madeira mit Städten wie London, Paris, Dublin, Mailand und Manchester verbindet das Jahr. Diese 200-Millionen-Dollar-Investition wird nicht nur Portugals Wirtschaft ankurbeln, indem sie zum Wachstum des regionalen Tourismus beiträgt, sondern auch mehr als 60 direkte Arbeitsplätze in der Region und mehr als 400 indirekte Arbeitsplätze vor Ort auf Madeira schaffen“, so Wilson. Ryanair-Ziele ab Madeira auf einen Blick: Brüssel Charleroi Dublin Lissabon London-Stansted Manchester Marseille Mailand Bergamo Nürnberg Paris Beauvais Porto

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Kiew: Air Ocean Airlines hat Linienflüge mit An-148 aufgenommen

Die neu gegründete Air Ocean Airlines hat offiziell den Linienflugbetrieb aufgenommen. Von der Homebase Kiew-Schuljany aus fliegt man nun nach Saporischschja und Lwiw. Dabei tritt man in den direkten Wettbewerb mit Motor Sich Airlines bzw. nach Lwiw zusätzlich auch mit dem Billigflieger Bees Airlines. Zunächst will Air Ocean Airlines ein dichtes Inlandsnetz aufziehen. Ab Kiew-Schuljany sind auch Flüge nach Chernivtsi geplant. Von Lwiw aus will man nach Dnipro und Kharkiw fliegen. International sind die Strecken Kiew Schuljany-Amman sowie Chernivtsi-Istanbul geplant. Die Flotte des neuen Carriers besteht aus zwei Antonov Аn-148-100-Е. Diese sind mit 75 Sitzplätzen bestuhlt und wurden in der Ukraine gefertigt. Der Mitbewerber Motor Sich Airlines fliegt mit betagten Turbopropflugzeugen des Typs Antonov An-24. Mit diesem Carrier konkurriert man ab Kiew-Schuljany auf den Strecken nach Saporischschja und Lwiw. Zusätzlich hat man in die zuletzt genannte Stadt auch Bees Airlines mit Boeing 737-800 als Mitbewerber. Flugplan von Air Ocean Airlines auf einen Blick: Destination Departure Arrival Days of week Kyiv – Zaporizhzhya 19:00 20:00 Mon.,Tue.,Wed.,Thu., Fri.,Sat.,Sun. Zaporizhzhya – Kyiv 08:10 09:10 Mon.,Tue.,Wed.,Thu., Fri.,Sat.,Sun. Chernivtsi – Kyiv 07:30 08:30 Mon.,Tue.,Fri. Kyiv – Chernivtsi 19:00 20:00 Mon.,Tue., Fri. Kyiv – Lviv 10:00 11:00 Mon.,Tue.,Wed.,Thu.,Fri.,Sat.,Sun Lviv – Kyiv 17:00 18:00 Mon.,Tue.,Wed.,Thu.,Fri.,Sat.,Sun Lviv – Kharkiv 12:30 13:45 Thu., Sun. Kharkiv – Lviv 14:45 16:00 Thu., Sun. Lviv – Dnipro 12:05 13:20 Mon., Fri. Dnipro – Lviv 14:45 16:00 Mon., Fri.

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Israel pumpt frisches Geld in Fluggesellschaften

Die israelischen Fluggesellschaften El Al, Arkia und Israir erhalten neuerlich finanzielle Unterstützung seitens der Regierung. Das zuerst genannte Unternehmen erhält einen Zuschuss in der Höhe von umgerechnet 30 Millionen U.S.-Dollar. Dieser ist an die Bedingung genknüpft, dass Mehrheitseigentümer Kenny Rosenberg mindestens den gleichen Betrag in das Unternehmen steckt. Angesucht hatte El Al um 100 Millionen U.S.-Dollar, jedoch bewilligte die Regierung nur den im ersten Absatz genannten Betrag. Arkia und Israir erhalten keine direkte Staatshilfe, sondern lediglich garantierte Kredite. Hierfür stellt Israels Regierung Bürgschaften in der Höhe von maximal 44 Millionen U.S.-Dollar bereit. Auch diese beiden Fluggesellschaften sind aufgrund der langwierigen Grenzschließung, die erst kürzlich auch für Ausländer aufgehoben wurde, stark angeschlagen.

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Flughäfen: Indien macht E-Fahrzeuge verpflichtend

In Europa rühmen sich immer mehr Flughäfen mit dem Einsatz elektrisch angetriebener Vorfeldfahrzeuge. In Indien will die Regierung nun Druck machen und die Umstellung auf Elektromotoren beschleunigen. Den Bodendienstleistern und Flughäfen wird ab kommendem Jahr vorgeschrieben, dass diese ältere Geräte und Fahrzeuge durch moderne mit elektrischem Antrieb ersetzen müssen. Kleinere Airports profitieren von einer langen Übergangsfrist, sofern diese weniger als 3,5 Millionen Passagiere pro Jahr haben. Eine Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde Indiens sieht vor, dass bis Mai 2022 ältere Fahrzeuge und Geräte ersetz sein müssen. Sofern es sich um keinen Elektroantrieb handelt, muss der jeweilige Operator nachweisen, dass diese besonders treibstoffeffizient sind. Die Regierung Indiens will mit dieser Maßnahme den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß auf Flughäfen reduzieren.

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Egypt Air bittet um Gebote für neun Embraer 170

Der Mutterkonzern von Egypt Air hat die gesamte Embraer 170-Flotte zum Verkauf ausgeschrieben. Interessenten können bis inklusive 20. Dezember 2021 ihre Gebote abgeben. Die Regionaljets sind sowohl einzeln als auch im Paket erhältlich. Laut CH-Aviation.com sind nachstehende Flugzeuge käuflich zu haben: SU-GCT, SU-GCX, SU-GCY, SU-GDF, SU-GDG, SU-GDH, SU-GDI, SU-GDJ und SU-GDK. Die neun Embraer 170 sind seit längerer Zeit in Kairo bzw. Sharm el Sheik abgestellt. Zuletzt waren diese bei Egypt Air Express im Einsatz. Ursprünglich hatte man 12 Embraer 170. Allerdings handelt es sich bei den drei verbliebenen Exemplaren um Leasingflugzeuge, die zwischenzeitlich bei anderen Airlines untergekommen sind. Als Nachfolger für die E170-Flotte dient der Maschinentyp Airbus A220-300.

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USA: Airbahn übernimmt ersten Airbus A320

Unter dem Namen Airbahn will in den Vereinigten Staaten von Amerika eine neue Fluggesellschaft an den Start gehen. Mit der N786PB wurde bereits dem ersten Airbus A320 die Livery des Startups verpasst. Noch hat man allerdings AOC und Betriebsgenehmigung nicht erteilt bekommen. Eigenen Angaben nach befindet man sich in der finalen Phase und erwartet die Dokumente innerhalb der nächsten Wochen. Wann der Flugbetrieb aufgenommen werden soll ist noch offen. Generell ist auch die Firmenhomepage wenig auskunftsfreudig. Gegründet wurde Airbahn im Feber 2018 von Tariq M. Chaudhary. Der Manager ist auch Firmenchef der pakistanischen Airblue. Das Zertifizierungsverfahren zieht sich schon lange hin, denn im Oktober 2018 wurde der Antrag bei der U.S.-amerikanischen DoT eingebracht. Die Homebase soll in Long Beach oder auf dem Orange County Airport errichtet werden. Von dort aus will man diverse Ziele, auch im W-Pattern, anfliegen. Es ist vorgesehen, dass zwei Flugzeuge dry von Airblue geleast werden sollen.

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China will Preighter-Flüge verbieten

Die chinesische Regierung hat so ganz und gar keine Freude damit, dass seit dem Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Fluggesellschaften Passagierflugzeuge als Behelfsfrachter einsetzen. Die Zivilluftfahrtbehörde plant diese Praxis ab dem kommenden Jahr zu untersagen. Zahlreiche Airlines, darunter auch beispielsweise Austrian Airlines und Condor, haben zu Beginn der Corona-Pandemie Flugzeuge, mit denen eigentlich Passagiere befördert werden, durch das Entfernen der Sitze zu so genannten „Preightern“ verwandelt. Die Nachfrage war hoch und aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Staaten gab es auch kaum eine andere Möglichkeit zumindest ein bisschen Geld verdienen zu können. Während Austrian Airlines zwischenzeitlich die betroffenen Maschinen wieder in den Passagierdienst gestellt hat, fliegen andere Anbieter immer noch mit Preightern. China ist das ein Dorn im Auge. Daher will man die Nutzung von Passagierflugzeugen als Frachter untersagen. Ginge es allein nach den Vorstellungen der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde dann würde der Bann sofort greifen. Doch auch in der Volksrepublik China muss man erkennen, dass die vielen Waren, die in so ziemlich die gesamte Welt exportiert werden, ohne die Hilfe der Preighter schlichtweg liegen bleiben würden. Daher hat man sich nun zum Kompromiss durchgerungen, dass Behelfsfrachter noch während der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 eingesetzt werden dürfen. Danach soll aber Schluss sein, sofern sich die Regierung nicht zu einer neuerlichen Verlängerung durchringen kann.

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Toronto: Waltzing Matilda Aviation geht auf die Linie

Die Bedarfsfluggesellschaft Waltzing Matilda Aviation zieht es ins Liniengeschäft. Unter dem Namen Connect Airlines will der Businessjet-Operator mit einer DHC Dash 8-400 ab dem Toronto Billy Bishop Airport aktiv werden. Bislang ist Waltzing Matilda Aviation in der Business Aviation tätig. Das Unternehmen hält den Einstieg ins Liniengeschäft für den nächsten logischen Expansionsschritt. Hinsichtlich der geplanten Strecken gibt man sich noch bedeckt. Lediglich erklärt der Carrier, dass man Toronto mit „zahlreichen Geschäftszentren im Nordosten und Mittleren Westen der USA verbinden“ will. Als Fluggerät setzt man auf Turboprop-Flugzeuge, die auf dem innerstädtischen Toronto Billy Bishop Airport stationiert werden sollen. In erster Linie will man Geschäftsreisende ansprechen und daher die künftigen Destinationen zumindest im doppelten Tagesrand bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll in Kürze aufgenommen werden.

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