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Deutschland: Meer Express wirft das Handtuch

Nach nur einer Saison stellt der Tuifly-Pilot Simon Huthwelker den von ihm ins Leben gerufenen Meer Express wieder ein. Angeboten wurden bislang innerdeutsche Flüge von ab Dinslaken/Schwarze Heide. Zum Einsatz kamen Propellerflugzeuge mit neun Sitzplätzen. Genau das ist laut Meer Express auch der Grund für die Aufgabe des Projekts. Man begründet die Einstellung wie folgt: „Leider müssen wir Euch mitteilen, dass wir aufgrund der zu erwartenden politischen Entscheidungen auf EU- sowie auf Landesebene nicht in eine weitere Saison fliegen werden. Zu hoch werden die umweltpolitischen Zusatzkosten für unser Fluggerät mit neun Sitzen sein, als das wir Euch mittelfristig gewinnbringende und faire Preise anbieten können“. Passagiere, die bereits Flugscheine für die Saison 2022 gekauft haben, sollen zeitnah von Meer Express kontaktiert werden, um die Rückzahlung des Ticketpreises einzuleiten. Dem Vernehmen nach will man unter anderem per Banküberweisung erstatten, so dass von den Kunden der IBAN erfragt werden muss.

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Hahn: Erste Interessenten melden sich beim Insolvenzverwalter

Für den Flughafen Frankfurt-Hahn sollen sich bereits erste Investoren interessieren. Masseverwalter Jan Markus Plathner kündigte an, dass international nach potentiellen Käufern gesucht werden soll. Die Betreibergesellschaft geriet in den Strudel der Pleite des Mehrheitseigentümers HNA und musste selbst Insolvenz anmelden. Laut Verwalter Plathner soll nun im Rahmen eines internationalen Investorenprozesses eine Lösung gefunden werden. Von dieser sollen insbesondere die Gläubiger des Regionalflughafens profitieren. Der Flugbetrieb soll weiter fortgeführt werden. Die insolvente HNA Group hält 82,5 Prozent des Flughafens Frankfurt-Hahn. Das deutsche Bundesland Hessen ist als Minderheitsgesellschafter mit einer 17,5-prozentigen Einlage beteiligt.

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Schauinsland Reisen hofft auf Rückkehr zum Vorkrisenniveau

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland konnte das Geschäftsjahr 2020/21 am 31. Oktober 2021 mit einem Umsatz in der Höhe von 661 Millionen Euro abschließen. Gegenüber der vorherigen Periode konnte man sich damit um rund ein Viertel steigern. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2019/2020 hatte man um etwa 24 Prozent mehr Reiseteilnehmer. Eigenen Angaben nach hatte man etwa 672.000 Kunden. Zu den gefragtesten Destinationen zählten im Eigenanreisesektor Deutschland, per Fluganreise Spanien, Portugal, Bulgarien, Türkei und Griechenland. Griechenland erwies sich erneut deutlich als stärkste nachgefragte Destination im abgelaufenen Sommer. „Die Krise ist noch nicht ganz vorbei, aber die Branche hat einen guten Weg gefunden, sicheres Reisen zu ermöglichen. Unser Geschäftsmodell hat sich abermals als äußerst tragfähig bewiesen. Dank einer guten Teamleistung unserer Mitarbeiter und Partner sowie treuer Stammkunden konnte das Geschäftsjahr nicht nur umsatzmäßig positiv abgeschlossen werden, sondern auch wirtschaftlich mit einem positiven Ergebnis. Diese gute Entwicklung stimmt uns äußerst zuversichtlich für das kommende Geschäftsjahr“, so Geschäftsführer Gerald Kassner. Das neue Geschäftsjahr läuft aktuell sehr stark an und lässt Hoffnungen zu, schon in diesem Jahr das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen.

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Portugal: Ryanair mit Luftfahrtbehörde im Clinch

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair und die Zivilluftfahrtbehörde Portugals befinden sich derzeit in einem Clinch. Es geht um drei Strecken nach Marokko und der Lowcoster aufnehmen wollte, jedoch das Amt unter anderem erklärt, dass der Carrier Fristen und Auflagen nicht eingehalten habe. Konkret geht es um Flüge von Lissabon nach Agadir, Fés und Marrakesch im Zeitraum von 31. Oktober bis 5. November 2021. Diese wurden nicht bewilligt. Ein Sprecher der ANAC sagte unter anderem, dass der Carrier „trotz mehrfacher Aufforderung die zur Bewilligung notwendigen Unterlagen nicht eingereicht habe“. Als Folge draus habe man keine Genehmigungen ausstellen können. „Ryanair hat bereits die Verkehrsrechte, um von Portugal nach Marokko zu fliegen und führt seit über drei Jahren erfolgreich Flüge zwischen Portugal und Marokko durch, und es gibt keinen triftigen Grund für diese rechtswidrige Handlung, die einen klaren Verstoß gegen das Recht der Europäischen Union beim Betrieb der EU Open Skies-Abkommen darstellt“, hält der Commercial-Director Jason McGuinness dagegen. Von den Streichungen wären etwa 3.000 Passagiere betroffen gewesen. Weiters führt der Manager unter anderem aus, dass die Behörde bürokratisch wäre und durch die Blume wird die Andeutung gemacht, dass in gewisser Weise TAP Air Portugal protegiert werde. Hierzu spielt man darauf an, dass derzeit nicht genutzte Slots am Flughafen Lissabon nicht freigegeben werden, sondern weiterhin für TAP reserviert sind. Somit wird die nächste „Baustelle“ eröffnet, denn Ryanair kündigt in diesem Zusammenhang eine Beschwerde bei der EU-Kommission an.

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Sommer 2022: Corendon setzt auf 20 deutsche Flughäfen

Die türkische Corendon Airlines und die maltesische Konzernschwester Corendon Europe wollen im Sommerflugplan 2022 ihre Dienstleistungen ab 20 deutschen Flughäfen anbieten. Insgesamt sollen fünf Millionen Sitzplätze ab der Bundesrepublik bereitgestellt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Verbindungen zwischen der Türkei und Deutschland. Man wird rund 25 touristisch relevante Destinationen anbieten. Pro Woche sind zwischen den beiden Staaten etwa 250 Flüge geplant. Ein zweiter Schwerpunkt wird mit Ägypten gebildet. Hurghada will Corendon Europe ab insgesamt 16 deutschen Airports bedienen. Griechenland soll ebenfalls häufiger angeflogen werden. So werden ab diversen Airports neue Routen aufgelegt und bestehende aufgestockt. Zypern wird beispielsweise ab Düsseldorf und Nürnberg je einmal pro Woche angeflogen. Eigenen Angaben nach bietet der Corendon-Konzern 165 Ziele in 65 Staaten an.

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China dämmt internationalen Flugverkehr weiter ein

In den letzten Wochen hat China die Corona-Beschränkungen wieder massiv verschärft. Diverse Großstädte wurden in Lockdowns geschickt und nun zeichnet sich auch ab, dass es im internationalen Flugverkehr zu weiteren Verschärfungen kommen wird. Während Neuseeland und Australien die Null-Covid-Strategie, die grandios gescheitert ist, mittlerweile aufgegeben hat, hält die Führung der Volksrepublik China weiterhin an dieser fest. Treten nur wenige Corona-Fälle auf, so werden ganze Metropolen in strikte Lockdowns geschickt. Der internationale Flugverkehr ist seit längerer Zeit an harte Kriterien geknüpft und subjektiv empfunden hat schon so ziemlich jede Airline im China-Verkehr mindestens einmal ein Flugverbot kassiert, weil man angeblich Corona-Fälle „importiert“ hat. China setzt weiterhin auf Abschottung und schränkt nun zunehmend den internationalen Flugverkehr ein. So sind im Winterflugplan maximal 400 grenzüberschreitende Verbindungen erlaubt und auch diese sind an harte Bedingungen sowie Einreisebestimmungen, die fast nur von Staatsbürgern erfüllt werden können, geknüpft. Besatzungen beklagen sich immer wieder darüber, dass die während Nightstops in heruntergekommenen Unterkünften, die sie nicht verlassen dürfen, übernachten müssen. Im direkten Vergleich mit dem Angebot, das es im Winterflugplan 2019/20 – vor dem Auftreten von Corona in China – gab, hat man nur noch 2,2 Prozent des internationalen Flugangebots. Im direkten Vergleich mit der jüngst abgelaufenen Sommerflugplanperiode wurde das von den Behörden zugelassene Angebot um ein Drittel reduziert. Es geht ja nicht darum, dass die Airlines nicht nach China fliegen wollen, sondern sie dürfen es – nach Ausschöpfung des Kontingents – schlichtweg nicht. Die zuständige Zivilluftfahrtbehörde der Volksrepublik China begründet den Schritt unter anderem mit den Maßnahmen

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Dänemark: Star Air stockt die Frachter-Flotte auf

Die Maersk-Tochter Star Air wird innerhalb der nächsten drei Jahre fünf weitere Frachtflugzeuge in die Flotte aufnahmen. Dabei handelt es sich um drei Boeing 767-300F und zwei B777F. Die beiden zuletzt genannten Maschinen wurden direkt beim Hersteller bestellt und sollen Mitte 2024 ausgeliefert werden. Die Boeing 767-300F sollen im Laufe des nächsten Jahres übernommen werden und werden von der Air Transport Services Group geleast. „Als globaler Integrator von Containerlogistik verbessert Maersk die Fähigkeit, unseren Kunden One-Stop-Shop- und End-to-End-Logistikkapazitäten anzubieten. In diesem Jahr haben wir unser integriertes Logistikangebot durch E-Commerce-Logistikübernahmen, Technologieinvestitionen und die Erweiterung unserer Lagerkapazität gestärkt für die Bedürfnisse der Kunden“, so Vincent Clerc, Executive Vice President der Maersk Group.

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FlyWestair ist jetzt FlyNamibia

Die Fluggesellschaft FlyWestair tritt seit dem 2. November 2021 unter der Marke FlyNamibia auf. Mit dieser will man die Herkunft stärker hervorheben, denn die staatliche Air Namibia musste Anfang dieses Jahres den Flugbetrieb einstellen. Der Betrieb der Inlands- und Regionalstrecken, die bislang als FlyWestair angeboten wurden, soll fortgeführt werden. Gleichzeitig will man ab April 2022 expandieren und weitere Ziele anbieten. Firmenchef Henry van Schalwyk nannte dabei einige touristische Destinationen. Unter dem „Safaria-Plan“ sollen diese angeboten werden. Die am stärksten nachgefragten Touristik-Hotspots in Namibia sowie Ländern im Süden Afrikas sollen bedient werden. Als Konzernmutter fungiert weiterhin Westair Aviation. Schrittweise sollen alle Maschinen in das neue FlyNamibia-Design umlackiert werden. Laut CH-Aviation fliegen bereits zwei Embraer 145 im neuen Design.

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Air Malta: Kleine Hunde und Katzen fliegen für 70 Euro mit

So genannte „Handtaschenhunde“ und Katzen können bei Air Malta künftig einfacher mitfliegen. Der Carrier ermöglicht nun die Onlinebuchung der Mitnahme von kleinen Vierbeinern, die nicht schwerer als zehn Kilogramm sind. Dabei handelt es sich aber um keinen Transportservice, sondern das Produkt nennt sich „Travelling with pets“. Eigenen Angaben nach nehmen rund 2.500 Passagiere pro Jahr Hund oder Katze mit auf ihre Reisen. Bislang war es notwendig, dass nach der Buchung des Flugscheins separat über das Callcenter oder eigen Agentur das Tier zur Mitnahme angemeldet werden musste. Selbstredend: Kostenlos war das auch schon vorher nicht. Nun will Air Malta das Kundensegment, der Fluggäste, die mit kleinen Hunden oder Katzen fliegen wollen, verstärkt ansprechen und die erforderliche Gebühr gleich während der Onlinebuchung bzw. bei Bedarf nachträglich über den Log-in auf der Homepage kassieren. Die Kosten für die Mitnahme von kleinen Vierbeinern können aber höher sein als für den Passagier, denn pro Strecke fallen 70 Euro an. Der Hund oder die Katze muss zum Flugzeitpunkt mindestens 15 Wochen alt sein und in einer angemessen großen Transportbox verstaut sein. Hat man beispielsweise einen ausgewachsenen Schäferhund, so muss man die Mitnahme weiterhin mindestens fünf Tage vor dem Abflug buchen. In diesem Fall muss das Tier im Regelfall im Frachtraum mitfliegen. Generell und prinzipiell ausgenommen sind Assistenzhunde wie Blindenhunde. Diese müssen zwar angemeldet werden, dürfen jedoch immer kostenfrei in der Kabine mitfliegen. Eventuell erforderliche Nachweise sind bei der Fluggesellschaft im Einzelfall zu erfahren.

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NUE: Vueling startet neue Paris-Verbindung

Bereits seit 2013 ist Vueling am Airport Nürnberg mit der Verbindung nach Barcelona vertreten. Seit gestern fliegt die spanische Fluggesellschaft zusätzlich den Flughafen Paris-Orly an. Die neue Verbindung wird von Vueling jeweils dienstags, donnerstags und samstags angeboten. Der Flughafen Paris-Orly ist neben dem Flughafen Charles de Gaulle der zweite Airport der französischen Hauptstadt, der von Nürnberg aus nonstop angeflogen wird (Charles de Gaulle mit Air France).  Für die neue Verbindung ab Nürnberg werde vorerst ein Airbus A330 eingesetzt, der Ende November vom sparsameren A320 Neo abgelöst werden soll. „Paris gehört zu den attraktivsten Städtezielen ab Nürnberg und ist auch für die Wirtschaft eine wichtige Destination. Deshalb freuen wir uns besonders über diese Bereicherung unseres Flugplans durch Vueling“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. „Ich freue mich sehr, heute den ersten Flug von Vueling zwischen Nürnberg und Paris-Orly zu präsentieren. Das Ziel von Vueling ist es, weiterhin einen Beitrag für die Tourismusbranche zu leisten. Die Entscheidung, die neue Strecken zwischen Deutschland und Frankreich aufzunehmen, geht genau in diese Richtung. Die Reiselust der Menschen ist nach wie vor vorhanden und wir sind bereit, unseren Kunden neue beliebte Ziele anzubieten, sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende“, fügt Ulla Bär, Country Manager Germany von Vueling hinzu.

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