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Norse setzt auf sekundäre U.S.-Ziele

Das norwegische Start-Up Norse Atlantic Airways will im Sommerflugplan 2022 zunächst sekundäre Airports in den Vereinigten Staaten anfliegen. Man beantragte Streckenrechte nach Fort Lauderdale, Ontario und Newburgh. Dies ist durchaus bemerkenswert, denn hinter Norse stehen Manager, die zuvor bei Norwegian tätig waren. Die Strategie in den USA sekundäre Airports anzufliegen ist grandios gescheitert, jedoch scheint man es nun mit einer „Blaupause“ erneut zu versuchen. In den Vereinigten Staaten nahm man Norse Atlantic Airways aufgrund den von Gewerkschaften kritisierten prekären Anstellungsmodellen genauer unter die Lupe. Das Management musste zahlreiche Zusicherungen erteilen, da man andernfalls womöglich die begehrten Streckenrechte gar nicht erhalten hätte. Die U.S.-amerikanischen Gewerkschaften sollen entsprechende Lobbyarbeit geleistet haben und auf die Umstände, die es zuvor bei Norwegian gab, hingewiesen haben. Als Norse Atlantic Airways verfolgt man eine andere Tonart im Umgang mit Gewerkschaften. So einigte man sich darauf, dass es weder Leiharbeit noch Beschäftigungen über Vermittler, beispielsweise in Bangkok, geben wird. Die Anstellungen sollen direkt bei der Airline erfolgen und je nachdem, ob man in den USA oder Norwegen stationiert ist, nach dem jeweiligen lokalen recht, geschlossen werden. Noch hat Norse Atlantic Airways kein norwegisches AOC. Das Unternehmen rechnet damit, dass dieses im Laufe des Novembers 2021 erteilt wird. Zusätzlich wird man im Vereinigten Königreich AOC und Betriebsbewilligung für einen lokalen Ableger, der ab London-Gatwick fliegen soll, beantragen. Norse Atlantic Airways bestätige dies bereits. Im Sommer 2022 will die Firmengruppe mit zwölf Boeing 787-9 und drei 787-8 in der Luft sein.

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MGL: Bund übernimmt Kosten für Flugsicherung

Die Entscheidung ist gefallen: Der Bund wird sich an den Flugsicherungskosten am Flughafen Mönchengladbach (MGL) beteiligen. Die Kontrollzone mit Instrumentenflugbetrieb ist damit langfristig gesichert. „Das finanzielle Engagement des Bundes ist ein wichtiges Zeichen für den Flugplatz Mönchengladbach, die Stadt und die Region“, sagt Oberbürgermeister und MGL-Aufsichtsratsvorsitzender Felix Heinrichs mit Blick auf den Wirtschafts- und Innovationsstandort MGL. „Die Kostenübernahme entlastet zudem den städtischen Haushalt, was uns mehr Flexibilität bei wichtigen Investitionen auch am Flughafen gibt.“ Bis zu einer rechtssicheren Umsetzung des geänderten Luftfahrtgesetzes sei es allerdings noch ein langer Weg. Das neue System aus Gebühren und Bundeszuschuss werde voraussichtlich erst 2023 final greifen. Bis dahin soll es pragmatische Überganglösungen geben. Sicherheit hat ihren Preis: Am Flughafen Mönchengladbach fallen jährlich mehr als 1 Million Euro für Personal und Infrastruktur an, um den Instrumentenflugverkehr auf dem entsprechend hohen Niveau anbieten zu können, „was für zukunftsweisende Entwicklungen und den damit verbundenen nachhaltigen Ausbau des Flughafens unerlässlich ist“, betont MGL-Geschäftsführer Ulrich Schückhaus. Nur ein Teil der Kosten konnte bisher über individuelle, behördlich genehmigte Anflugentgelte kompensiert werden.  „Die Entscheidung, dass die Flugsicherungskosten jetzt vom Bund übernommen werden, bedeutet für den Flugplatz MGL eine enorme finanzielle Entlastung und eröffnet uns wichtige neue Handlungsspielräume, unter anderem für notwendige Investitionen am Flugplatz selbst.“ Mit der neuen Regelung entfallen die individuellen Anflugentgelte des Airports. Rechnet man diese Einnahmen gegen die Flugsicherungskosten, so ergibt sich für den MGL eine jährliche Einsparung von einigen Hunderttausend Euro. Die Gebühren pro Anflug und Landung erhebt nun die jeweilige Flugsicherungsorganisation selbst.

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HAM erwartet erhöhtes Passagieraufkommen in den Herbstferien

Wenn am Wochenende die Herbstferien im Norden beginnen, füllen sich am Hamburg Airport die Terminals: Der Flughafen rechnet mit rund 450.000 an- und abreisenden Passagieren in den nächsten zwei Wochen. Durchschnittlich über 30.000 Gäste sowie jeweils rund 115 Starts und Landungen werden pro Tag erwartet. Gerade in den frühen Morgenstunden und an den Wochenenden ist mit erhöhtem Andrang zu rechnen, daher sollten sich alle Fluggäste gut vorbereiten: Mindestens zwei Stunden vor Abflug sollten sie am Flughafen sein, für die Kontrollen etwas mehr Zeit als üblich einplanen und ihre Reisedokumente inklusive Impf- und Testnachweise stets griffbereit haben. „In diesen Herbstferien erleben wir das wohl höchste Verkehrsaufkommen seit Beginn der Corona-Pandemie. Viele Norddeutsche sehnen sich nach Urlaub in der Sonne – entsprechend groß ist die Nachfrage gerade für Mittelmeer-Klassiker wie Spanien, die Türkei und die griechischen Inseln“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburg Airport. Von einer Rückkehr zu Vor-Corona-Zeiten ist der Flughafen jedoch noch weit entfernt: Das Verkehrsaufkommen liegt durchschnittlich erst bei 50 Prozent der Passagierzahlen von 2019. „Trotzdem wird es in diesen Herbstferien stundenweise sehr voll, wenn sich die Abflüge in die Sonne ballen. Deswegen setzen wir darauf, dass die Fluggäste etwas mehr Zeit, Geduld und Verständnis mitbringen.“ Die beiden verkehrsreichsten Tage werden voraussichtlich Freitag, 1. Oktober, und Freitag, 15. Oktober, mit je 130 Abflügen und 130 Ankünften. Bereits am Vortag: Check-in und Corona-Test erledigen Die Fluggesellschaften Lufthansa, Eurowings, Condor, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines bieten zwischen 18:00 und 20:00 Uhr einen Vorabend-Check-in – so wird der Reisetag selbst noch entspannter.

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Air France gibt Initial-A220-Netz bekannt

Ab 31. Oktober 2021 wird Air France den Neuzugang Airbus A220-300 planmäßig im Linienverkehr einsetzen. Die ersten Ziele werden Berlin, Barcelona, Madrid, Mailand und Venedig sein. Der Carrier hat insgesamt 60 Exemplare bestellt. Diese Woche ist die erste Einheit auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle eingetroffen. Die „kanadischen Airbusse“ werden schrittweise die in die Jahre gekommenen A318 und A319 ersetzen. „Dieses neue Flugzeug mit seiner unvergleichlichen Energieeffizienz ist ein großer Gewinn für Air France. Bislang ist die Erneuerung der Flotte die wichtigste Quelle für die Reduzierung der CO2-Emissionen, weshalb wir weiterhin in Flugzeuge der neuesten Generation investieren. Darüber hinaus setzen wir alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente ein, wie z. B. nachhaltige Kraftstoffe oder Öko-Piloten. Damit leisten wir einen Beitrag zur Förderung eines klimaneutralen Luftverkehrs und positionieren uns als führender Akteur einer nachhaltigeren Luftfahrt“, erklärt Benjamin Smith, CEO von Air France-KLM. Ab dem 31. Oktober 2021 wird der Airbus A220-300 vom Air France-Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle nach Berlin, Barcelona, Madrid, Mailand-Linate und Venedig fliegen. Im Winterflugplan 2021/2022 weitet er sein Streckennetz schrittweise auf Bologna, Rom, Lissabon und Kopenhagen aus. 

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Emirates Sky Cargo: 400 Millionen Kilo Arzneimittel in fünf Jahren

Innerhalb von fünf Jahren hat Emirates Sky Cargo über 400 Millionen Kilo Arzneimittel transportiert. Vor fünf Jahren, im September 2016, eröffnete Emirates Sky Cargo seine GDP-zertifizierte Pharma-Abfertigungsanlage am Dubai International Airport und stellte gleichzeitig sein dreistufiges Spezialprodukt – Emirates Pharma – vor. „Bei Emirates SkyCargo haben wir schon sehr früh erkannt, dass unsere Kunden nach immer spezielleren Lösungen für ihre Fracht suchen. Dies gilt insbesondere für wertvolle und lebensrettende Medikamente, die unter strengen Auflagen transportiert werden müssen. Nach umfassender Planung und erheblichen Investitionen in unsere Infrastruktur, Prozesse und Mitarbeiter haben wir im September 2016 unsere 360-Grad-Transportlösung mit einer hochmodernen GDP-zertifizierten Abfertigungsanlage in Dubai für unsere Pharmakunden eingeführt“, erklärt Nabil Sultan, Emirates Divisional Senior Vice President, Cargo. Die Reaktion des Marktes sei durchweg positiv gewesen. „Es war uns sehr schnell möglich, die Wahrnehmung, dass Dubai ein Ziel ist, das man im Sommer für Pharmafracht meiden sollte, dahingehend zu wandeln, dass Dubai das ganze Jahr über ein zuverlässiges Drehkreuz für Pharmakunden ist. Unser Pharma-Volumen ist im Laufe der Jahre immer weiter gewachsen, und bis heute haben wir unter dem Dach von Emirates Pharma mehr als 400 Millionen Kilo an Pharma-Fracht transportiert“, so Nabil Sultan weiter. Hub Dubai: Die Frachtfluggesellschaft verfügt an seinem Drehkreuz in Dubai über 20.000 Quadratmeter GDP-konforme Lager- und Umschlagsfläche, auf der täglich fast 200.000 Kilo (200 Tonnen) Pharmazeutika abgefertigt werden, darunter Impfstoffe, Biologika, Medikamente gegen Krankheiten wie Krebs und Diabetes.

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HAM: Eurowings fliegt ab November nach Beirut

Ab 7. November nimmt Eurowings eine neue Verbindung auf und fliegt erstmalig nonstop von Hamburg nach Beirut, der Hauptstadt des Libanon. Jeweils sonntags startet ein Airbus A320 um 7 Uhr morgens in der Hansestadt und landet um 12:10 Uhr in der libanesischen Metropole. Zurück geht es am selben Tag mit Abflug um 13:00 Uhr und Landung um 16:35 Uhr in Hamburg. Ab 17. Dezember wird die Frequenz sogar verdoppelt und dann jeweils freitags und sonntags angeboten (Bei allen Flugzeiten handelt es sich um lokale Zeiten). Bereits seit Dezember 2020 fliegt Eurowings von Berlin und Düsseldorf nach Beirut. Hamburg ist nun die dritte Direktverbindung zwischen Deutschland und dem Libanon im Streckennetz von Eurowings. Schon vor wenigen Tagen kündigte auch Mitbewerber Condor an, die Strecke ab dem Hamburger Flughafen zu bedienen. Die Ferienfluggesellschaft startet die Nonstop-Verbindung sogar zwei Tage früher: am 5. November hebt der erste Flieger ab. Geflogen wird erstmal jeden Freitag.

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Alltours: Grundsteinlegung für neue Zentrale

Der Neubau der Unternehmenszentrale von alltours nimmt weiter Gestalt an. Am 30. September findet die offizielle Grundsteinlegung für das Gebäude auf dem rund 3.200 Quadratmeter großen Grundstück am Düsseldorfer Mannesmannufer direkt am Rhein statt. Nach dem Abriss der bisherigen Bebauung und den darauf folgenden Tiefbau- und Stabilisierungsarbeiten haben Ende Juli die Rohbauarbeiten für den neuen Firmensitz des Düsseldorfer Reiseveranstalters begonnen. Inzwischen sind bereits die Fundamente und die Bodenplatte des Gebäudes zu sehen. Ebenso wurden die Seitenwände der Tiefgarage aus dem alten Bestand verankert und teilweise erneuert. Der Rohbau soll Mitte 2022 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes ist bis Ende des ersten Quartals 2023 geplant.

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Medienteam vom Flughafen Zürich erneut ausgezeichnet

Das Medienteam der Flughafen Zürich AG schafft es in neuer Konstellation zum zweiten Mal in Folge auf den Spitzenplatz. Das Magazin „Schweizer Journalist“ kürt jährlich die besten Mediensprecherinnen und Mediensprecher oder Medienteams des Landes. Rund 90 Journalisten haben in diesem Jahr an der Umfrage des Magazins „Schweizer Journalist“ teilgenommen und das Medienteam der Flughafen Zürich AG auf Platz 1 gewählt. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Team erneut ausgezeichnet wurden“, sagt Manuela Staub, Leiterin Unternehmenskommunikation der Flughafen Zürich AG. „Vieles war im vergangenen Jahr nur schwer planbar und wir mussten uns laufend auf die neue Situation einstellen. Auch in dieser sehr herausfordernden Zeit war für uns wichtig, weiterhin transparent und offen zu kommunizieren, erreichbar zu sein, schnell zu reagieren und Geschichten und Zugang zum Flughafen zu ermöglichen, wann immer das ging.“

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Air Baltic führt CoV-Reisedokumentenprüfung ein

Die lettische Fluggesellschaft führt ein neues Online-Tool ein. Ab sofort wird die Covid-19-Reisedokumentenprüfung für Passagiere auf Direktflügen nach Riga schon während des Online-Check-in-Prozesses durchgeführt. „Aufgrund der verschiedenen sich ändernden Covid-19-Beschränkungen kann es für den Passagier zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen, am Flughafen einzuchecken. Durch die Einführung einer automatischen Reisedokumentenprüfung beim Online-Check-in erwarten wir eine deutliche Verkürzung der Wartezeiten. Es wird das Reiseerlebnis für unsere Passagiere bequemer und angenehmer machen“, so Air Baltic-.Chef Martin Gauss. Bisher hätten bereits mehrere Tausend Passagiere den Service getestet und ihre für die Einreise nach Lettland erforderlichen Covid-19-Reisedokumente bereitgestellt. Wenn ein Passagier seine Dokumente nicht online überprüfen kann oder will, ist dies dennoch am Check-in- oder Boarding-Schalter am Flughafen möglich. In naher Zukunft plane die Fluggesellschaft, den Service auch für Passagiere von und in andere Länder einzuführen.

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Eurowings Discover nimmt Tampa auf

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird also doch im Winterflugplan 2021/22 von Frankfurt aus in die Vereinigten Staaten von Amerika fliegen. Ab 16. Dezember 2021 wird man Tampa bedienen. Zunächst sind vier wöchentliche Umläufe geplant. Eurowings Discover wollte ursprünglich im Herbst 2021 Ziele wie Las Vegas aufnehmen. Da es zunächst nicht danach aussah, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Reiserestriktionen lockern werden, sagte man vorläufig ab und verschob das Programm in den Sommerflugplan 2022. Mit der Ankündigung, dass sich die USA ab November 2021 für Geimpfte öffnen werden, änderte sich die Ausgangslage grundlegend. Somit hebt die Ferienairline früher als zuletzt geplant zu ihrem Erstflug in die USA ab und ergänzt damit das Flugangebot der Lufthansa Group nach Nordamerika. Der Konzern hatte seit der angekündigten Rücknahme der Einreiserestriktionen einen regelrechten Nachfrageboom für Flüge in die USA verzeichnet. In der Vergangenheit wurde Tampa bereits von Lufthansa angeflogen. Ab dem 16. Dezember 2021 werden die Flüge von Eurowings Discover, der neuen touristischen Airline der Lufthansa Group, durchgeführt. Ab dem 4. Oktober werden die Flüge in den Buchungssystemen von Lufthansa (LH) auf Eurowings Discover (4Y) sukzessive umgestellt. Im Laufe des Sommerflugplans 2022 erweitert Eurowings Discover ihr Streckennetz aus dem Drehkreuz Frankfurt wie geplant um vier weitere Ziele in die USA: Ab März 2022 fliegt die Airline dreimal wöchentlich nach Fort Myers (Florida). Außerdem fliegt Eurowings Discover ab März 2022 dreimal die Woche in die amerikanische Metropole Las Vegas (Nevada). Parallel nimmt die Ferienairline zwei wöchentliche Flüge aus der bayrischen Hauptstadt München direkt nach

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