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Swiss investiert in Schweizer Technologieunternehmen

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) hat eine langfristige strategische Partnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen Neustark geschlossen. Das Engagement von Swiss ist das erste dieser Art in der Luftfahrtindustrie und soll die internationale Verbreitung einer neuen Technologie fördern. Das ETH-Spin-off Neustark hat ein Verfahren entwickelt, bei dem ein Gas aus Biogasanlagen in Abbruchbeton eingelagert wird, wodurch es dauerhaft gebunden wird. Das Start-up hat diese Technologie bereits erfolgreich zur Marktreife gebracht. Durch die Unterstützung von Swiss, die eine Vereinbarung bis 2030 unterzeichnet hat, soll die Entwicklung beschleunigt werden. Die Partnerschaft ist Teil der Geschäftsstrategie der Lufthansa Group, zu der auch Swiss gehört, in skalierbare Lösungen zu investieren. Laut Unternehmensangaben ermöglicht das frühe Engagement von Swiss, die Expansion von Neustark voranzutreiben und die Verfügbarkeit der Technologie zu erhöhen. Das Unternehmen Neustark äußerte sich erfreut über die Zusammenarbeit und betonte, daß ein führender Akteur in einem Sektor wie der Luftfahrt dabei helfe, die Geschäftsmodelle für neue technologische Verfahren zu etablieren.

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Flug CA856: Eine außerplanmäßige Landung in Sibirien beleuchtet die globale Luftfahrt

In den frühen Morgenstunden des 26. August 2025 wurde ein regulärer Flug der Air China von London nach Peking jäh unterbrochen. Die Boeing 777-300ER, die über fünf Stunden lang planmäßig in Richtung ihres Ziels flog, sah sich nach Angaben russischer Behörden mit einer Triebwerksfehlfunktion konfrontiert. Das führte zu einer außerplanmäßigen, aber erfolgreichen Landung auf dem Flughafen von Nizhnevartovsk in Sibirien. Der Vorfall, bei dem 250 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder an Bord waren, wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Abläufe und die international koordinierten Rettungsprotokolle in der zivilen Luftfahrt, insbesondere in einer Zeit politischer Spannungen, in der Flüge aus dem Vereinigten Königreich nur selten in Russland landen. Der Flug und der Vorfall Der Flug CA856 mit dem Kennzeichen B-2033 startete am 25. August um 22:40 Uhr Ortszeit vom Londoner Flughafen Heathrow. Das Ziel war der Internationale Flughafen Peking. Fünf Stunden und eine halbe Stunde nach dem Start, während das Flugzeug russischen Luftraum überquerte, meldete die Besatzung eine Störung an einem der Triebwerke. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsia bestätigte, dass die Piloten einen PAN-Signal, ein Dringlichkeitssignal, sendeten, um eine Notlandung einzuleiten. Innerhalb von 60 Minuten nach dem Signal setzte die Besatzung die Maschine sicher auf der Landebahn des Flughafens Nizhnevartovsk auf. Die russischen Medien, darunter die staatliche Nachrichtenagentur TASS, lobten das professionelle Vorgehen der Piloten und die koordinierte Arbeit der russischen Fluglotsen, die den Piloten bei der Wahl des Landeplatzes assistierten. Solche außerplanmäßigen Landungen sind, obwohl selten, ein fester Bestandteil der Luftfahrtsicherheitsprotokolle. Bei einer Triebwerksfehlfunktion oder einem Ausfall ist die erste Priorität der

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Condor und Jetblue vertiefen Vielflieger-Partnerschaft

Die Fluggesellschaften Condor und Jetblue haben ihre bestehende Zusammenarbeit erweitert. Künftig können Mitglieder des Jetblue-Vielfliegerprogramms TrueBlue auf ausgewählten Flügen von Condor Punkte sammeln und diese für Prämienflüge auf den Condor-Strecken einlösen. Die erweiterte Vereinbarung ermöglicht es den TrueBlue-Mitgliedern, sowohl Prämienflüge bei Condor zu buchen als auch Punkte zu sammeln, wenn sie die deutsche Fluggesellschaft für ihre Transatlantikreisen nutzen. Die Partner wollen damit ihren Kunden einen Mehrwert bieten, indem sie den Zugang zu weltweiten Reisezielen ermöglichen. Die Partnerschaft ist ein strategischer Schritt für beide Unternehmen. Für Jetblue, eine inländische amerikanische Fluglinie, bietet die Kooperation eine Möglichkeit, das eigene Streckennetz indirekt um internationale Langstreckenziele zu erweitern. Für Condor sichert die Vereinbarung den Zugang zu einem breiten Kundenstamm in den Vereinigten Staaten, was in einem wettbewerbsintensiven Markt von Bedeutung ist. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften besteht bereits seit 2015, wobei Jetblue bisher Anschlußflüge von ihren Drehkreuzen New York und Boston zu Zielen in der Karibik und Mittelamerika anbietet. Die neue Vereinbarung vertieft diese Kooperation auf einer weiteren Ebene.

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Mit Gepäckgebühren im Ryanair-Style: Flix fordert die Deutsche Bahn heraus

Die Deutsche Bahn (DB), seit Jahrzehnten unangefochtene Marktführerin im deutschen Fernverkehr auf der Schiene, sieht sich mit einer neuen, ambitionierten Herausforderung konfrontiert. Das Unternehmen Flix, bekannt durch seine erfolgreichen Fernbuslinien unter der Marke Flixbus, kündigte eine massive Expansion in den Zugverkehr an. Mit einer Bestellung von 65 neuen Hochgeschwindigkeitszügen will Flix der DB mit einem neuen Konzept Konkurrenz machen und verspricht dabei vor allem günstigere Preise. Die angekündigte Strategie ist eine direkte Kampfansage an das bestehende System und wirft Fragen über die Zukunft des Fernverkehrs in Deutschland auf. Ein radikal neues Konzept für den Fernzug Das Herzstück der Flix-Strategie ist ein grundlegend anderer Ansatz als jener, den die Deutsche Bahn mit ihrem Intercity-Express-Konzept verfolgt. Flix-Chef und -Gründer André Schwämmlein betont, man wolle nicht einfach dasselbe anbieten wie der Platzhirsch. Die Philosophie lautet: Effizienz, Preisvorteil und eine Vereinfachung des Reiseerlebnisses. Ein zentraler Punkt ist die garantiert Sitzplatz-Garantie, die dem oft frustrierenden Kampf um freie Plätze in vollen Zügen der DB ein Ende bereiten soll. Das Konzept sieht eine Reduktion auf das Wesentliche vor. An Bord der neuen Züge wird es weder eine erste Klasse noch ein herkömmliches Bordrestaurant geben. Stattdessen setzt Flix auf Snackautomaten, um den Reisenden eine Grundversorgung zu bieten und gleichzeitig Betriebskosten zu minimieren. Ein weiterer Fokus liegt auf dem barrierefreien und ebenerdigen Einstieg, der an das Modell von S-Bahnen angelehnt ist. Dies soll nicht nur den Komfort für Reisende mit Gepäck oder eingeschränkter Mobilität erhöhen, sondern auch die Haltezeiten an den Bahnhöfen verkürzen. Solche Effizienzgewinne können sich auf

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Korean Air erhöht Kapazität auf Frankfurt-Strecke

Korean Air paßt ihren Winterflugplan ab Deutschland an und plant, die Kapazität auf der Strecke zwischen Frankfurt und Seoul zu erhöhen. Als Reaktion auf eine erhöhte Nachfrage in den kommenden Monaten setzt die Fluggesellschaft zeitweise größere Maschinen ein. Zum Start des Winterflugplans am 26. Oktober 2025 wird auf der Route Frankfurt-Seoul vorübergehend ein Airbus A380 eingesetzt. Das größte Passagierflugzeug der Welt soll bis zum 31. Dezember 2025 viermal pro Woche, jeweils dienstags, mittwochs, freitags und sonntags, die Verbindung bedienen. Mit 407 Sitzen, darunter 12 in der First Class und 94 in der Prestige Class, bietet die Maschine zusätzliche Premiumkapazitäten. Ab dem 2. Jänner 2026 wird die Fluggesellschaft wieder auf das kleinere Muster Boeing 777-300ER wechseln. Gleichzeitig wird die Frequenz auf drei Flüge pro Woche, am Mittwoch, Freitag und Sonntag, reduziert. Diese Anpassung ist typisch für die Flugindustrie, die ihre Kapazitäten saisonal steuert, um der geringeren Nachfrage nach den Feiertagen gerecht zu werden. Die Entscheidung von Korean Air unterstreicht die Bedeutung der Transpazifikroute und die dynamische Anpassung der Kapazitäten, um auf die Marktentwicklung zu reagieren und eine Wettbewerbsposition zu sichern.

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Kommentar: Wie Lufthansa die Austrian Airlines zu einem bloßen Anhängsel degradiert

Die Fassade bröckelt. Was die Konzernzentrale der Lufthansa in Frankfurt als „zukunftsweisende Umstrukturierung“ deklariert, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ein alarmierendes Manöver mit verheerenden Folgen für die österreichische Luftfahrt. Ein Kommentar. Die jüngsten Pläne des deutschen Luftfahrtriesen deuten nicht nur auf einen Einflussverlust der Austrian Airlines (AUA) hin, sondern auf eine systematische Aushöhlung, die das Ende der nationalen Fluggesellschaft, wie man sie kennt, bedeuten könnte. Die vor kurzem bekanntgegebene Reorganisation ist weit mehr als eine organisatorische Anpassung; sie ist ein Vabanquespiel, bei dem die Lufthansa die AUA als bloße Randfigur opfert, um ihre eigenen strategischen Interessen durchzusetzen. Ausverkaufsstrategie unter falscher Flagge Seit der Übernahme durch die Lufthansa-Gruppe hat die AUA sukzessive ihre Autonomie verloren. Einkauf, Vertrieb, sogar die Netzplanung – alle Schlüsselbereiche sind längst nach Deutschland verlagert. Die jüngsten Pläne sind der Höhepunkt dieser Entmachtung. Die AUA soll, so die Befürchtung von Branchenkennern, zu einem reinen Feeder-Flugbetrieb für die profitablen Drehkreuze in Frankfurt und München degradiert werden. Während Lufthansa-Vertreter beschwichtigen, dass die AUA ein „wichtiger Pfeiler“ bleibe, zeigt die Realität ein anderes Bild. Daniel Liebhart, ein scharfer Kritiker und Experte der Gewerkschaft vida, warnt unmissverständlich: „Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Wenn die AUA weiter an Bedeutung verliert, sind die österreichischen Arbeitsplätze direkt bedroht.“ Dies ist keine leere Drohung, sondern die logische Konsequenz einer konzerninternen Politik, die Österreich lediglich als Sprungbrett für den lukrativen Langstreckenverkehr betrachtet. Wetlease: Der Trojaner für heimische Arbeitsplätze Eines der schärfsten Instrumente in diesem Zerstörungsprozess ist die hemmungslose Anwendung des sogenannten Wetlease. Was ursprünglich als

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Corendon Airlines lehnt russischen Vorschlag für Vertretungsbüro ab

Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat der türkischen Fluggesellschaft Corendon Airlines vorgeschlagen, ein offizielles Vertretungsbüro in Rußland zu eröffnen. Das Unternehmen hat den Vorschlag jedoch abgelehnt. Laut Alexei Buewitsch, Vizechef von Rosaviatsiya, sollte ein solches Büro die Abwicklung der Flüge effizienter gestalten und die Qualität für Passagiere verbessern. Die Gespräche, die auch neue Destinationen wie den Flughafen Gorno-Altaisk zum Thema hatten, dienten den russischen Behörden dazu, die Zusammenarbeit mit der türkischen Fluggesellschaft zu vertiefen. Eine Sprecherin von Corendon Airlines bestätigte die Gespräche, betonte jedoch, daß es keine Pläne gebe, eine Niederlassung in Rußland aufzubauen. Das Ziel der Unterredung sei es gewesen, operative Themen an den Flughäfen zu besprechen und den Austausch mit lokalen Partnern zu verbessern. Der türkische Ferienflieger bedient derzeit sieben Strecken nach Rußland. Corendon Airlines gehört zu den wenigen ausländischen Airlines, die Rußland nach den Einschränkungen im internationalen Flugverkehr weiterhin anfliegen und somit eine wichtige Flugverbindung für russische Touristen darstellen.

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Flyone Armenia reduziert Frequenz nach Köln/Bonn

Die Fluggesellschaft Flyone Armenia hat ihren Sommerflugplan angepaßt und reduziert vorübergehend ihre Flugfrequenz auf der Strecke zwischen Jerewan und Köln/Bonn. Die Anpassung sei eine übliche Maßnahme in der Luftfahrt, um auf die saisonale Nachfrage zu reagieren. Im Zeitraum vom 19. September bis zum 24. Oktober 2025 wird die Verbindung nur noch einmal pro Woche bedient, anstatt wie bisher zweimal wöchentlich. Die Reduzierung fällt somit in die Übergangszeit zwischen der Haupt- und der Nebensaison, berichtet Aeroroutes.com. Die Strecke ist insbesondere für die armenische Gemeinschaft in Deutschland von Bedeutung. Die Fluggesellschaft Flyone Armenia optimiert jedoch ihre Kapazitäten, um auf die zu erwartende geringere Nachfrage in den Monaten nach der Hauptferienzeit zu reagieren. Das Vorgehen zeigt, wie Fluggesellschaften ihre Routenpläne dynamisch an die saisonale Entwicklung anpassen. Trotz der vorübergehenden Reduzierung bleibt die wichtige Verbindung zwischen den beiden Städten erhalten.

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AIS Airlines verschiebt Routenstart wegen Lieferengpässen

Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines hat den geplanten Start neuer Flugverbindungen erneut verschieben müssen. Das Unternehmen gab an, daß anhaltende Lieferengpässe bei wichtigen Flugzeugkomponenten der Grund dafür seien. Die Verzögerung betreffe die Beschaffung von sicherheitsrelevanten Ersatzteilen für ihre Flugzeuge vom Typ Jetstream 32. Das Beschaffen von Teilen für ältere Maschinen sei in der Branche derzeit eine große Herausforderung, was zu längeren Wartungszeiten führe. Konkret betroffen sind die geplanten Strecken von Esbjerg nach Stavanger, welche sechsmal wöchentlich bedient werden sollten, sowie die Route zwischen Kopenhagen und Karup mit fünf wöchentlichen Flügen. Die Verschiebungen haben direkte Auswirkungen auf die regionale Anbindung dieser Flugziele. Die Probleme von AIS Airlines spiegeln eine größere Herausforderung in der weltweiten Luftfahrtindustrie wider. Viele Fluggesellschaften kämpfen derzeit mit Verzögerungen bei Wartung und Reparaturen, da die globalen Lieferketten noch immer nicht vollständig stabilisiert sind.

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Southwest Airlines geht Interline-Partnerschaft mit Eva Air ein

Die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines hat eine Interline-Partnerschaft mit der taiwanesischen Fluggesellschaft Eva Air geschlossen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es den Southwest-Kunden, Flüge über den Pazifik mit Eva Air zu buchen, ohne daß die amerikanische Airline selbst Langstreckenflüge nach Asien anbietet. Zunächst gilt die Vereinbarung für Reisen von und zu vier US-Flughäfen: Los Angeles, San Francisco, Seattle und Chicago O’Hare. Über diese Drehkreuze können nun Passagiere aus dem inneramerikanischen Netz von Southwest auf die Langstreckenflüge von Eva Air umsteigen. Die Partnerschaft stellt einen bemerkenswerten strategischen Schritt für Southwest Airlines dar. Die Fluggesellschaft, die sich traditionell auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen innerhalb der Vereinigten Staaten konzentriert hat, erweitert damit ihr Angebot um internationale Langstreckenverbindungen. Durch die Kooperation können Reisende nun eine gesamte Reiseroute mit einem einzigen Ticket buchen, was den Übergang zwischen den beiden Fluggesellschaften erleichtert. Die Partnerschaft zielt darauf ab, der wachsenden Nachfrage auf den Transpazifikrouten besser gerecht zu werden.

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